„Gilets jaunes“: Aufstand für mehr demokratische Teilhabe

Seit dem 17. November protestieren in Frankreich „Gilets jaunes“, so genannt nach ihrem Erkennungszeichen, den gelben Warnwesten. Eine Woche später marschierten sie auf den Champs Elysées in Paris auf. Doch es geht ihnen um weit mehr als um die Spritpreise.

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Über die Gewaltausschreitungen am Rande der Demonstration berichteten die Medien weltweit. Auch über Blockaden und Aufmärsche an anderen Orten in Frankreich. Am 1. Dezember, ebenfalls einem Samstag, marschierten die „Gilets jaunes“ wieder auf den Champs Elysées auf, über die Gewalteskalation im Laufe der ansonsten friedlichen Demonstration wurde ebenfalls ausgiebig berichtet; dieses Mal gingen die Krawalle auf das Konto durchtrainierter, quasi professioneller Chaos-Trupps. Die meist gewaltlosen Aktionen in anderen Regionen fanden in den Medien hingegen kaum Beachtung. Brennende Barrikaden haben in Frankreich Tradition, genauso wie mehr oder minder spontane Protestaktionen und selbst mehr oder minder geplante Krawalle am Rande von Demonstrationen.

Proteste gegen Sozialreformen oder wie jetzt hohe Spritpreise sind nichts Neues. In Erinnerung geblieben sind die 3wöchigen Streiks zum Jahresende 1995 gegen eine von Premierminister Alain Juppé geplante Rentenreform, die das ganze Land lahmlegten, oder der landesweite Aufstand im Jahr 2000 gegen die drastische Erhöhung der Benzin- und Dieselsteuer unter der Regierung von Lionel Jospin. Doch dieses Mal geht es um sehr viel mehr. Der als eine Zumutung empfundene Spritpreis war nur ein Auslöser für die Bewegung, verbindet als gemeinsames Identifikationsmerkmal diverse Einzelforderungen, die die „Gilets jaunes“ in ganz Frankreich auf die Straße treiben. Auch wenn viele Demonstranten nun den Rücktritt Macrons fordern, ist diese Bewegung nur vordergründig gegen den Präsidenten und seine Politik gerichtet. Er versinnbildlicht vielmehr das Machtmonopol einer technokratischen und sozial privilegierten Pariser Elite und ist somit Projektionsfläche zugleich für die Zukunftsängste der nicht-städtischen Bevölkerung, die sich abgehängt fühlt, und ihre Wut gegen eine ihnen von oben aufoktroyierte Gesellschaftsveränderung, in der sie sich nicht wiedererkennen, und die auch noch unmittelbar auf ihrem verfügbaren Einkommen lastet.

France périphérique

Die Protestbewegung der „Gilets jaunes“ liest sich wie der Bruch eines Staudamms. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich zahlreiche nie gelöste Konflikte angestaut, die Gesellschaft hat sich zunehmend in zwei Lager aufgespalten, und viele Bürger der unteren und mittleren Mittelschicht fühlen sich heute nicht mehr nur nicht wahrgenommen, sondern vielmehr noch von der politischen Elite regelrecht verachtet. Die Bewegung der „Gilets jaunes“ fördert eine tiefe Kluft zu Tage, die bisher nur wenigen Geographen (und Soziologen) bewusst war, nämlich die zwischen florierenden Metropolen (vor allem Paris nebst Speckgürtel), in denen die kosmopolitische, ökoliberale obere Mittelschicht lebt, die mehrheitlich Macron gewählt hat, und den darunter liegenden Kategorien der Mittelschicht (knapp zwei Drittel der Bewohner), die an der Peripherie, in mittleren und Kleinstäten oder im ländlichen Raum leben und für die Fragen wie verfügbares Einkommen und Arbeit oberste Priorität haben.

Diese Kluft ist nicht neu, sie kennzeichnete schon das Frankreich der unmittelbaren Nachkriegszeit. Nun nimmt sich Christophe Guilluy dieser Problematik an. Er fokussiert sich mehr auf die soziale Komponente eines Frankreichs der zwei Geschwindigkeiten und kommt zu dem Schluss, dass im „periphären Frankreich“, also außerhalb von Paris und den wenigen Großstädten, ein neues Klassenbewusstsein entsteht: das des „einfachen Volkes“ („classes populaires“), das außerhalb des Geschehens lebt und sich demnach zugleich als Verlierer der Globalisierung sieht.

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Was ist eigentlich die „France périphérique“? Ein Blick auf zwei Karten genügt, um sich einen ersten Einblick zu verschaffen: einmal das Autobahnnetz und dann die Trassen des Hochgeschwindigkeitszuges TGV. Deutlich zu sehen ist, dass sich beide Netze auf Paris und wenige Großstädte konzentrieren. Moderne und schnelle Kommunikationswege sind allein Großstadtbewohnern zugänglich, und alle Wege führen nach Paris. Verbindungen quer durch das Land (ohne Umweg über Paris) sind kaum vorhanden. Das Netz der Fern- oder Regionalzüge schrumpfte auf ein Minimalmaß, je weiter das des TGV ausgebaut wurde. Für Mobilität abseits der großen Infrastrukturtrassen sorgen fast allein Landstraßen. Die Konsequenz: Verkehrsknotenpunkte, wo sich wie in Deutschland Unternehmen ansiedeln und Arbeitsplätze schaffen könnten, Cluster, die sich so miteinander vernetzen könnten, gibt es nur noch sehr wenige. Dieses strukturschwache, stark desindustrialisierte Frankreich „am Rande“ der Hauptstadt und einiger Metropolen nennt man „periphär“.

Eine „Zweiklassen“-Gesellschaft

Mit diesem geographischen Merkmal verbindet sich auch ein soziales oder gar soziokulturelles. Dort ist die Arbeitslosigkeit höher als in den Städten, und die beruflichen Entwicklungsperspektiven vor Ort sind begrenzter. Genauso wie in den deutschen neuen Bundesländern fehlt es an höher bis hochqualifizierten Arbeitsplätzen, besonders im Dienstleistungsbereich, denn diese konzentrieren sich in den städtischen Ballungsräumen. Entsprechend sind auch die Einkommen niedriger. Und hier finden sich die „Gilets jaunes“: Kern der Bewegung bildet die Einkommensgruppe von 1.300 bis 2.100 Euro, also die untere Mittelschicht. Sie empfindet sich nicht als arm, muss aber zusehen, dass sie über die Runden kommt. Sie treffen die jüngsten Abgabenerhöhungen besonders hart, insbesondere die steigende Dieselsteuer. Auch viele Rentner gehören zu den Protestlern, denn diese Bevölkerungsgruppe trägt nun weitgehend allein die Last einer der Sozialreformen Macrons, nämlich die Abschaffung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung für alle Lohnempfänger; sie wurde durch eine Erhöhung der „Contribution sociale généralisée“ (CSG: „allgemeiner Sozialbeitrag“, eine Steuer) ausgeglichen, die auf den Renten lastet.

Kurzum, die mit dem vordergründigen Ziel des „ökologischen Übergangs“ betriebene Steuererhöhungspolitik Macrons beginnt, den unteren Rand der Mittelschicht an die Armutsgefährdungsgrenze anzunähern. Diese Feststellung schürt erheblich die ohnehin in der Mittelschicht vorhandenen Abstiegsängste, die auch durch die regelmäßige Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns6 sowie zunehmende Entlastungsmaßnahmen für die untersten Einkommen genährt werden. Auch wenn der Lebensstandard zwischen 1996 und 2014 global gestiegen ist, die Einkommen der Mittelschicht wie der einkommensschwachen Haushalte nähern sich am unteren Rand einander an, die Schere zu der obersten Einkommensgruppe bleibt weit geöffnet und dürfte sich sogar seit der von Macron beschlossenen Abschaffung der „Reichensteuer“ („Impôt sur la fortune“, ISF) weiter geöffnet haben. Mit anderen Worten: Die erwerbstätige Mittelschicht (Deutsch: „Leistungsträger“) fühlt sich heute einem konkreten und unmittelbaren Verarmungs-Risiko ausgesetzt und sieht sich an den Rand einer neuen „Proletarisierung“ getrieben.

Die „France périphérique“ ist aufs Auto (Diesel) angewiesen

Verbindet man diese mittleren und unteren Einkommen mit ihrer regionalen Verteilung, wird auch deutlich, warum es die „France périphérique“ ist, die gegen die Dieselsteuer demonstriert. Die Menschen dort, darunter viele Frauen, sind auf ihr Auto angewiesen, weil es außerhalb der Innenstädte kaum oder keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt. Und sie besitzen mehrheitlich einen Diesel, weil die Kosten-Nutzen-Rechnung bisher stimmte. Der etwas höhere Anschaffungspreis konnte durch den billigeren Kraftstoff und eine höhere gefahrene Kilometerzahl kompensiert werden. Das galt zumindest bis 2014, als unter François Hollande beschlossen wurde, Dieselfahrzeuge nicht mehr indirekt zu fördern, und stattdessen E-Mobilität zu forcieren. Zwei Drittel der Franzosen fahren heute einen Diesel. Die Hälfte dieser Fahrzeuge ist älter als elf Jahre, ein knappes Drittel zwischen acht und zehn Jahren alt. Die Mehrheit der Halter lebt in der „France périphérique“; die jüngsten und schadstoffärmsten Autos fahren die Städter.

So äußert sich diese tiefe Kluft in den Lebensverhältnissen heute quasi in Form eines „Klassenkampfes“, der jedoch keiner Ideologie folgt. Es stehen sich gegenüber auf der einen Seite Menschen aus der „Peripherie“, die mit ihrem Leben und ihrer Arbeit im Großen und Ganzen zufrieden sind, obwohl sie „knapp bei Kasse“ sind und genau rechnen müssen, um mit ihrem Einkommen bis zum Monatsende zu kommen. Auf der anderen Seite Städter, Gewinner der Globalisierung, die mit Gesundheits- und anderen Dienstleistungen gut versorgt sind, über funktionstüchtige öffentliche Verkehrsmittel verfügen, und deren größte Sorge die Erderwärmung ist. Zwei Welten, miteinander kaum vereinbar. Das ist es, worauf sich Macron in seiner Rede vom 27. November zur ökologischen Umwandlung bezog, als er meinte, er wolle in Zukunft „Weltuntergang“ („fin du monde“) und „Monatsende“ („fin de mois“) besser miteinander in Einklang bringen. Doch mit diesem unglücklichen Slogan heizte er ungewollt die Stimmung weiter gegen seine Politik auf.

Der Citoyen ist nicht repräsentiert

So ist die Bewegung der „Gilets jaunes“ auch der Ausdruck eines lange angestauten Unmuts gegenüber einem politischen System, in dem der Citoyen kein Mitspracherecht hat, sieht man von dem Urnengang bei Präsidentschafts-, Parlaments- oder Kommunalwahlen ab. Seine legitimen Interessen repräsentiert kein Verband, solch eine Form der Organisation gesellschaftlich relevanter Gruppen ist im zentralistischen Frankreich unbekannt. Zwar gibt es Gewerkschaften, wenn auch mit geringem Organisationsgrad und hauptsächlich im öffentlichen Dienst, aber sie verteidigen weniger die Interessen der Arbeitnehmer als dass sie eigene ideologische Ziele verfolgen, sodass man sie als politische „Mini-Parteien“ bezeichnen kann. Entsprechend fehlt auch jedes Dialog–Forum zwischen Regierung und Bürgern – zumindest auf nationaler und regionaler Ebene. Allein die vielen kleinen Kommunen bieten solch eine Möglichkeit. Doch auch deren Bürgermeister haben auf der nächsthöheren Ebene kein Mitspracherecht, was einige kürzlich dazu geführt hat, ihre Teilnahme an einem Dîner im Elysee-Palast abzusagen.

Im zentralstaatlichen Gefüge Frankreichs fehlen das Subsidiaritätsprinzip und seine institutionellen Ausgestaltungsformen gänzlich. Die Gebietskörperschaften – von der Kommune bis zur „Région“ – haben nur geringfügige Verwaltungsaufgaben, meist allein Ausführungskompetenzen. Die Verwaltungseinrichtungen „Départements“ sind Außenstellen des Premierministers, die „Préfets“ haben zwangsläufig alle die ENA absolviert. Es gibt in Frankreich keine vergleichbare Gewaltenteilung zwischen Exekutive und Verwaltung, wie sie den deutschen Föderalismus prägt. Weder politisch noch gesellschaftlich sieht das zentralistische französische politische System eine Repräsentation der Interessen der Basis – des Volkes – vor, in welcher Form auch immer. Ein Dialog zwischen „oben“ und „unten“ ist daher nicht möglich. Die Macht ist beschlagnahmt, ob es sich um Politik, Wirtschaft, Innovation oder einfach Initiative handelt.

Auch Macron vertritt das Ancien Régime

Das Fehlen von Zwischengewalten („pouvoirs intermédiaires“), über die gesamtgesellschaftliche Belange debattiert werden könnten, de-legitimiert in den Augen der Bürger die Institutionen sowie die Politik an sich. Auf gesellschaftlicher Ebene bedeutet das, im Gegensatz zu Deutschland: Keine Kirche, keine Gewerkschaft, kein Verband kann sich der Interessen der in Deutschland als „gesellschaftlich relevante Kräfte“ bezeichneten Citoyens annehmen. Die französische System ist noch das eines „ancien Régime“. Die französische Demokratie weist einen dringenden Modernisierungsbedarf auf. Auch das zeigen die Proteste.

Bezeichnend für die Bewegung der „Gilets jaunes“ ist entsprechend, dass sie an keine Partei gebunden, ja im Gegenteil parteiübergreifend ist – mit einer Ausnahme: Anhänger von „En Marche“ bilden eine kleine Minderheit, doch auch sie kehren sich zunehmend von E. Macron ab.

Es sind die Citoyens, nicht die Erwerbstätigen als solche, die den Aufstand proben. Und sie tun es spontan. Es gibt keine Anführer, keine Delegierten oder Repräsentanten. Einerseits ist die Bewegung zu vielfältig, andererseits liegt schon lange das Misstrauen jeder politischen Organisationsform gegenüber zu tief. Aber sind die „Gilets jaunes“ auch bereit, in der Politik Verantwortung zu übernehmen? Und sind sie dazu überhaupt in der Lage? Eher nicht. Die Unkenntnis der Bürger wie der politischen Entscheidungsträger, was andere Demokratien und ihre Institutionen oder Funktionsweise angeht, behindert eine Neugestaltung enorm.

Vielleicht wird es um Weihnachten ruhiger, aber die Verzweiflung eines Großteils des französischen Volkes wird weiter schwelen. Doch im Frühjahr sind Europawahlen, bis dahin drohen unruhige Zeiten.

Dieser Beitrag von Isabelle  Bourgeois wurde mit Genehmigung der Autorin von der deutsch-französischen Diskusssionsplattform Tandem-Europe übernommen. Isabelle Bourgeois ist eine französische Deutschland-Expertin und hat mehrfach für TE über Frankreich berichtet.

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Kommentare ( 59 )

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Es ist immer wieder schön, sich die Welt von Experten erklären zu lassen. Vor allem wenn dann so etwas dabei heraus kommt: „Aber sind die „Gilets jaunes“ auch bereit, in der Politik Verantwortung zu übernehmen? Und sind sie dazu überhaupt in der Lage? Eher nicht. “

DIE Gilets jaunes mögen das nicht einmal wollen, jedoch gibt es sicherlich genug Einzelne unter ihnen, die es nicht nur besser könnten als die derzeitige „Elite“ sondern die auch bereit dazu wären die Verantwortung zu tragen.

Ist mir am Schluss auch sauer aufgestossen. Überheblichkeit, schade, macht den ansonsten guten Beitrag nieder.

Völlig richtig. Darum geht es den „Gilets jaunes“ gar nicht, sondern um Gerechtigkeit. Dazu braucht es keine Übernahme von politischer Verantwortung durch den Bürger. Dazu ist der Staat da. Und wenn der diese Verantwortung nicht erfüllt, dann hat der Souverän das Recht und die Pflicht aufzustehen und zu sagen und zu zeigen, So Nicht!

der Staat hat wohl kaum für Gerechtigkeit zu sorgen, was soll das überhaupt
sein ?
Wenn der Staat ein Rechtsstaat wäre, wäre das schon mehr als genug, ein Zustand der in Europa leider immer rarer wird.
Über Umverteilungsdebatten kann man sich aber trefflich die Köpfe einschlagen…
Sozialstaat ist Raub, Raub ist zu bekämpfen….
Umso mehr allerdings auch der globale Raubzug der Banken und sonstiger Monopole, wenn Sie das mit Gerechtigkeit meinen, haben Sie meine Zustimmung.

lesen Sie mal unserer Grundgesetz und die Verfassung Ihres Bundeslandes durch. Das steht etwas anderes. Und genau um Gerechtigkeit, auch bei der steuerlichen Belastung, geht es den Gelbwesten.

das Sozialstaatsgebot ist zu einem Brot und Spiele Manipulationsinstrument verkommen; niemand hat etwas gegen Gesundheitsfürsorge und Existenzsicherung für echt Not….aber ist das der westeuropäische Sozialstaat?

daß mutmaßlich der franz. Geheimdienst die Zerstörungen am Arc de Triomphe in provokativer Absicht verübte, sollte nicht unerwähnt bleiben…..

cui bono und die Faktenlage; ein organisierter Trupp junger Männer rennt mit schwerem Gerät ausgerüstet einem geplanten Zerstörungswerk entgegen.
Die Arbeit dort währt ca. eine Stunde, die Polizei (die in Frankreich nicht gerade wg. Zurückhaltung bekannt ist) steht daneben……wurden Täter verhaftet?

@Michael Theren
Wem nutzt es wenn die Gewalt bis zu Toten eskaliert?
So kann jeder Protest diskreditiert werden.
Hier zwei kurze Aufnahmen:
https://www.youtube.com/watch?v=8O_VNkZEZeM
und
https://www.youtube.com/watch?v=yyH33hUiutY
Die Anwesenheit von Scharfschützen am Arc de Triomphe untermauert Ihre These das die Polizei alles im Blick hatte. Warum wurde die Schändung des Denkmal nicht unterbunden?

Interessante Analyse.

Interessant auch, welches Modell, das deutsche oder das franszösische, auf die EU übertragen wurde, die demtentsprechend dem Zentralismus und nicht dem Föderalismus frönt. Was sagt uns das mit Blick auf die Entwicklung und Geschehnisse in Frankreich?

Bei allen Unterschieden dürften die Bilder sich in den wesentlichen Aspekten und insbesondere im „ Spaltungsproblem „ gleichen. Das Mittelschicht -oder Bürgerproblem, d.h. deren Nichtbeachtung, Drangsalierung oder gar Abbau kennen wir ebenso wie die Hipsterorientierung, deren Objekte sich auch hierzulande vorzugsweise in den Grossstädten und dort in bestimmten Gegenden finden. Kein Wunder, dass sich die zentralistisch orientierte Merkel und Macron gut verstehen, nicht aufgrund einer ähnlichen Herkunft oder Sozialisation, sondern ihrer gleichen Ziele. Kein Wunder auch, dass sich in Frankreich das Migrationsproblem in mindestens ähnlichem Masse stellt, auch wenn Macron mehr als Merkel „ erkannt „ hat, dass es spätestens… Mehr
Anfangs liest sich dieser Aufsatz wie eines dieser sattsam vertrauten Dossiers der Lügenpresse über die Ereignisse in Chemnitz – der abgehängte Bürger undsoweiter, das bekannte Muster von Vernebelung der Ursachen und Täuschung des Beobachters. Frage an Frau Bourgeois: was ist denn eine „mittlere Mittelschicht“ und wie mißt man die? Frankreich ist nicht Deutschland. Zwar werden beide Länder von einer autokratischen Politikkaste verwaltet, die Land und wertschaffende Bürger (=Mittelschicht) als ihre Beute begreifen und auch so behandeln, weshalb sie alle wie sie da sind auf den Scheiterhaufen der Geschichte gehörten (und wenn Geschichte aus Buchenholz bestünde, sei es drum), aber das… Mehr

Ich werde mir morgen noch chips kaufen und hoffe auf live-streams am Wochende.

Offenbar sind die Franzosen mit ihrem Sozialismus nicht mehr zufrieden und wollen eine andere Art von Sozialismus. Immerhin interessant. Mal sehen, wann ihnen das Geld endgültig ausgeht.

Viele Bilder wird es anders als beim Maidan nicht geben. Es wird ja gegen den jugendlichen Präsidenten mit den Europavisionen (Oh Ton GEZ II ) gestreikt. Wär andererseits aber schon lustig, wenn ein russischer Politiker einschwebt, am Place de la Bastille belegte Semmeln verteilt und den Neosonnenkönnig zu Mäßigung und Zurückhaltung gegenüber den Demonstranten auffordert. Mittlerweile hat übrigens sogar die Polizeigewerkschaft angekündigt partiell zu streiken. Denen ist das Ende des Monats auch wichtiger als das Ende der Welt, wie es von den von unten nach oben umverteilenden Ökultisten propagiert wird.

Der Unterhaltungswert dürfte auf alle Fälle gegeben sein, aber ich garantiere Ihnen, dass am Ende wieder irgendeine Form von Sozialismus rauskommt.

Vielleicht wäre es auch mal an der Zeit, dass von den Medien die Ursachen angesprochen, recherchiert und niedergeschrieben werden. Man muss Dinge klar benennen, die keine Verschwörungstheorien mehr sind und die klar in der Realität zu besichtigen sind. Es gibt eine Elite (wer immer da auch dazugehört) die handfeste geopolitische Interessen hat und verschiedene Programme unterstützt, fördert und auch umsetzt. 1. Die Migrationsbewegungen sind gesteuert, gefördert und wurden jeweils zu einem günstig erscheinenden Zeitpunkt gestartet. Die Ziele der Migrations sind jetzt zu besichtigen und was dort passieren wird, ist jetzt auch kein großes Geheimnis mehr. 2. Der Klimawandel ist soweit… Mehr

Zu dieser Thematik eine dringende Buchempfehlung.“Warum schweigen die Lämmer“ von Mausfeld. Da werden die Zusammenhänge vernünftig, nicht reißerisch und darum umso erschreckender erklärt. Undedingt lesen! Zum Appetit machen: es gibt auch tolle Videos von seinen Vorträgen.

„Aber sind die „Gilets jaunes“ auch bereit, in der Politik Verantwortung zu übernehmen? “ Das müssen sie nicht. Jeder Bürger hat aber das Recht, bessere Politik zu verlangen.
„…die Gesellschaft hat sich zunehmend in zwei Lager aufgespalten…“ Aber garantiert nicht nur getrennt durch Einkommen, wie es die Autorin versucht darzustellen. Die Menschen in ganz Europa haben es satt, von einer sozialistischen Diktatur kontrolliert und gegängelt zu werden. Das gilt für Merkel, Macron, May und Juncker.

ich würde nicht von Sozialismus reden, wir leben eher in einem oligarchischen Kollektivismus a la Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.

Es wird in den Kommentaren so oft von einer sozialistischen Diktatur geschrieben, einer DDR 2.0 oder Ähnlichem. Nur weil vordergründig die Ziele der sog. Linken verfolgt werden, muss doch mehr dahinter stecken. Mir kommt es eher so vor, als würden die Linksrotgrünen nur benutzt, um dem Grosskapital den Weg zu bereiten zu einer Welt voller tumber Konsumenten. Egal wie es in der Welt fern der gated communuties aussieht, Hauptsache teure Statussymbole bleiben wichtig, es wird viel unnützes Zeug gekauft und die Verblödung schreitet weiter voran.

Das Großkapital steckt dahinter. Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen: Sind Sie vom Sozialismus infiziert, ohne es zu merken?

@Julian Schneider
Ohne ihnen zu nahe treten zu wollen: Sind sie einer der jenigen von denen Mausfeld spricht?
https://www.youtube.com/watch?v=6MfWA-uSxPc

In Deutschland geht nur die ANTIFA auf die Strasse um die Deutschen vom demonstrieren abzuhalten. SCHLIMM !!

VIVA FRANCE !!

Die links-grünen Globalisten bekommen Panik. Sie wissen ganz genau, dass ihre Tage gezählt sind mit denen sie Macht ausüben in EU und UNO. Alle Wahrheit ist zu FAKE verkommen unter den Globalisten.

All die unterwanderten Organisationen werden in sich zusammen fallen – ja, weil die Menschen ihr machtgieriges, verlogenes Spiel durchschaut haben !

FAKE fällt in sich zusammen und die Wahrheit bringt wieder Licht und Vernunft zurück. FAKE ist der Gestank – der die Globalisten verrät.

Ich bete zum Herrgott: lass auch nach Deutschland ein wenig des französischen Geistes herüberwehen !

Da können Sie leider lange beten. Sie müssten Ihren Hintern schon selbst bewegen und sich die Warnweste überstreifen!