„Deutsche Medien schaffen sich ihre eigene, alternative Realität“

„Die Grünen regieren die Welt, und es hat keinen Rechtsruck gegeben in der EU“ – dieses Bild herrsche in Funk und Presse in der Bundesrepublik, klagt die polnische Journalistin Doleśniak-Harczuk. Sie sieht Deutschland auf einem Sonderweg – und die Meinungsvielfalt bei uns viel bedrohter als in Polen.

imago images / ZUMA Press

Manchmal verdrehen sich bei Interviews die Rollen. Vorgestern rief mich Olga Doleśniak-Harczuk von der „Gaseta polska“ an, um mich zur EU-Wahl zu befragen. Aus ihren Fragen war eine gewisse Bestürzung über die Wahlergebnisse in Deutschland herauszulesen – und vor allem über die Reaktionen vieler Medien. „Sehe ich das richtig, dass Deutschland jetzt wieder geteilt ist, der Westen grün, der Osten blau?“, fragte mich die stellvertretender Chefredakteurin, die fließend deutsch spricht und an der Berliner Humboldt-Universität studiert hat.

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Und sie klagte mir ihr Leid: „Ich habe viele deutsche Medien gelesen und gesehen, die machen den Eindruck, die Grünen regieren die Welt, und es habe keinen Rechtsruck gegeben in den EU. Die schaffen sich ihre eigene, alternative Realität. Das ist meine polnische Perspektive.“

Ich habe diese Aussage von ihr auf twitter veröffentlicht – und sie schlug ein wie eine kleine Bombe, mit mehr als 1.200 Likes. Deshalb drehte ich jetzt den Spieß um – und habe meinerseits Olga Doleśniak-Harczuk interviewt. Darüber, wie sie und ihre Landsleute die Situation in Deutschland und vor allem in den deutschen Medien wahrnehmen. Das Resultat ist erstaunlich – und man hat wirklich den Eindruck, wir leben in parallelen Universen.

Deutschland gehe einen Sonderweg, findet Olga Doleśniak-Harczuk, und sie sagt das mit großer Sorge in der Stimme. „Wieder einmal“, fügt sie dann hinzu: „Wenn man die deutschen Politiker ansieht und anhört, bekommt man den Eindruck, sie können es einfach nicht akzeptieren, wenn in anderen Ländern andere Meinungen herrschen.“ Dies habe „sicher damit zu tun, dass Deutschland das größte Land ist in der EU“. Die Deutschen hätten eine „sehr eigene Vorstellung der Gestaltung von europäischer Politik, man spürt Hochnäsigkeit, und wenn Politiker in anderen Ländern wie Polen oder Ungarn diese Vorstellung nicht teilen, haben sie ein Problem damit, und sie fühlen sich in Berlin verpflichtet, diese Länder zu belehren, sie auf den richtigen Standpunkt zu bringen.“

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„Den Eindruck, dass die deutschen Medien in ihrer Mehrheit vermitteln, die Grünen regierten die Welt, habe nicht nur ich, sondern auch meine Bekannten, die deutsch können. Es gibt einen grünen Hype in Deutschland, man versucht die Grünen in den Medien als neue Volkspartei darzustellen“, sagt Olga Doleśniak-Harczuk, und selbst am Telefon ahnt man, wie sie wohl gerade Kopf schüttelt: „Ausgerechnet die Partei, deren Leute man sich als Revoluzzer vorstellt bei uns in Polen, als coole Typen, in Jeans, so wie Joschka Fischer, und die werden jetzt zum Biedermeier in Deutschland. Da verändert sich etwas. Ich denke, es hat mir der Angst zu tun, gerade in den Medien, Angst, die AfD sei in Wirklichkeit doch stärker, als man es glaubt.“

Viele deutschen Medien handelten nach dem Prinzip, dass nicht sein könne, was nicht sein dürfte, meint die polnische Journalistin: „Viele verweigern sich der Realität, ich glaube, da stecken psychologische Mechanismen dahinter, Verdrängung, aber ich bin keine Psychologin und halte mich deshalb zurück mit einem Urteil. Dennoch habe ich den Eindruck, sie leben in einer Parallelwelt, in einem parallelen Bewusstsein. Vielleicht sind sie wirklich davon überzeugt, dass eine grüne Welt kommt, und alle anderen Parteien von dieser Welle niedergeschmettert werden.“

Was ihr besondere Sorgen bereite, sei die wachsende Angst in Deutschland, sagt Doleśniak-Harczuk. „Wenn man etwa die Berichte über die kommenden Landtagswahlen in Brandenburg, Thüringen und Sachsen liest, spürt man da förmlich zwischen den Zeilen die Angst. Das erinnert mich an die Hysterie nach den Ereignissen von Chemnitz. Ich glaube, wir werden im Umfeld der Landtagswahlen im Herbst mit einer ähnlichen Situation zu tun haben wie damals. Die AfD wird wohl die stärkste Partei in Sachsen werden, sie hat sich sehr stark gegen die Grünen positioniert.“ Sowohl die AfD als auch die Grünen würden sehr stark mit Ängsten vor dem jeweiligen Gegner operieren.

Auf den ZEIT-Artikel zur EU-Wahl mit dem Titel „Ist der Osten noch zu retten?“ angesprochen, reagiert die polnische Journalistin bestürzt.

„Ich würde das nicht so zuspitzen wie Alexander Gauland von der AfD, der von einer Simulation von Demokratie spricht“, sagt die Polin: „Aber man hat schon das Gefühl, dass viele, gerade in den Medien, die deutschen Wähler in zwei Klassen teilen. Auf der einen Seite die guten Deutschen, die Klima-Deutschen, die sich gezielt für Demokratie und Menschenrechte einsetzen. Das ist die gute Gruppe, die als einzige das Recht haben sollte, zu wählen. Dagegen steht die zweite Gruppe, das sind die Ewiggestrigen, die vielleicht noch Nostalgie nach der DDR haben, und sich überhaupt nicht abfinden können mit Demokratie. Sie werden als Realitätsverweigerer dargestellt in den Medien, flüchtlingsfeindlich, klimafeindlich, genderfeindlich.“

„Das sind alles Verallgemeinerungen, und jede Verallgemeinerung hat etwas Falsches an sich“, klagt Doleśniak-Harczuk: „Jede Meinung ist subjektiv, und das Problem von vielen deutschen Journalisten ist, dass sie ihre Meinung für objektiv halten. Man sollte als Journalist offen zugeben, dass man politische Vorlieben hat. Es ist nicht richtig, wenn jemand glaubt, er sei hundertprozentig objektiv.“ Zudem sieht sie ein Problem darin, dass Nachrichten in deutschen Medien oft nicht mehr von Kommentaren abgegrenzt würden.

Die „grüne Blase“ in Deutschland führe dazu, dass viele gar nicht mehr merkten, wie weit die Bundesrepublik inzwischen zum Außenseiter geworden sei in Europa. Mit dazu beigetragen habe auch eine verzerrte Wahrnehmung der östlichen Nachbarn, wie sie etwa auch der frühere Spiegel-Journalist Christian Neef auf twitter andeutet:

Doleśniak-Harczuk erkennt ihr Polen in den deutschen Medien nicht wieder. Da werde ständig berichtet, die Demokratie dort sei gefährdet. „Man hat das Gefühl, dass in Polen alles schief geht und wir auf eine riesige Katastrophe zusteuern – das ist wieder eine parallele Realität“, klagt die Journalistin: „Aber viele – nicht alle – deutschen Journalisten, die sich mit Polen befassen, haben die Einstellung, man braucht die Sprache gar nicht lernen, man muss nicht mit Politikern der Regierungspartei sprechen, sondern nur mit der Opposition, weil die dem Demokratiebild entspricht, das in Deutschland herrscht.“ In den deutschen Medien hätten viele ein Problem damit, dass die konservative Partei „Recht und Gerechtigkeit“ die Wahlen 2015 gewonnen hat. „Man ist in Deutschland sehr hart zur politischen Realität in Polen, während die Europawahlen zeigen, dass die Wähler nicht so ganz unzufrieden sind mit der Politik der Regierung“, sagt Doleśniak-Harczuk: „Gerade das ist eben Demokratie, und eben nicht Autokratie oder Diktatur, wie man das in Deutschland gerne darstellt.“

Bizarr findet sie die Vorwürfe aus Deutschland, in Polen sei die Meinungsfreiheit in Gefahr. Sie sieht es eher umgekehrt: „Die Medienlandschaft in Deutschland ist nicht so bunt wie in Polen. Man wirft uns vor, es gebe hier keine Pressefreiheit. Ich habe einen ganz anderen Eindruck. In Polen gibt es sehr viele Medien, auch viele, die deutsche Eigentümer haben. Man kann da ganz unterschiedliche Meinungen finden. Wir haben konservative Medien, linksliberale, und die Regierung wird nicht von jeder Seite gestreichelt. Und das ist gut so.“ In Polen gebe es ständig einen Diskurs, eine Debatte, politischen Streit. „In Deutschland dagegen sind die Medien in der Mehrheit doch regierungsnah – das sage ich, obwohl ich weiß, dass das ein verbotenes Wort ist in Deutschland, aber es ist so“, klagt Doleśniak-Harczuk: „Die meisten berichten einseitig, gerade auch das deutsche Fernsehen. Da hat man doch den Eindruck, da sitzen Pressesprecher der Grünen. Und ausgerechnet die wollen uns Polen Demokratie und Meinungsfreiheit beibringen!“


Olga Doleśniak-Harczuk (geb. 1980) ist Absolventin der Studienfächer Germanistik, Slawistik und Romanistik an der Humboldt Universität zu Berlin. Von 2003 bis 2011 war sie als Korrespondentin polnischer Medien in Deutschland und am Balkan tätig. Ihr Spezialgebiet sind europäische Themen, insbesondere Deutschland. Ihre Interessen decken die Themenbereiche deutsche Medienlandschaft, Desinformation in Massenmedien, Einwanderungskrise in Europa und deren Ursprünge, Implikationen sowie demografische und wirtschaftliche Konsequenzen, die türkische Minderheit in Europa und Islam ab. Sie ist stellvertretende Chefredakteurin der monatlich erscheinenden Zeitschrift „Nowe Państwo“ und der Tageszeitung „Gazeta Polska Codziennie” sowie Expertin des Staszic-Instituts.


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In seiner Kolumne «Berlin extrem – Frontberichte aus Charlottengrad» lüftet Boris Reitschuster ironisch den Blick hinter die Kulissen der russisch-ukrainisch-jüdischen Diaspora an der Spree, deren Außeneinsichten oft ungewöhnliche Perspektiven eröffnen. Darüber hinaus spießt der Autor den Alltags-Wahnsinn in der Hauptstadt auf – ebenso wie die Absurditäten in der Parallelwelt des Berliner Politikbetriebs und deren Auswirkungen auf den bodenhaftenden Rest der Republik. Weitere Beiträge aus der Kolumne finden sie hier. Alltagsgeschichten aus Moskau von ihm sind auch in Buchform erhältlich: „Russki extrem im Quadrat“.

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102 Kommentare auf "„Deutsche Medien schaffen sich ihre eigene, alternative Realität“"

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Wie so oft hilft auch bei der Bewertung der GRÜNEN Machtübernahme in der EU ein Blick auf die Zahlen. Die Fraktion der GRÜNEN wächst nach dem bisher veröffentlichten Ergebnis um 17 auf 69 Sitze. Davon gehen zusätzliche 10 Sitze auf das Konto der künftigen Kanzler-Partei. Die GRÜNEN liegen also bei 9,2 Prozent der 751 Sitze, Die von Wikipedia als „rechts, EU-skeptisch bzw. populistisch eingestuften Fraktionen auf der rechten Seite legen um 20 auf 175 Sitze zu, sie erhalten also 23,3 Prozent der Sitzem im neuen EU-Parlament. Erstaunlicherweise sind die GRÜNEN offenbar derart mit der Scham über die jüngere deutsche Geschichte… Mehr
Die Meinung, die hier über „die Deutschen“ geäußert wurden, sie wollten Andere belehren erinnert mich stark an unbrühmliche vergangene Zeiten als sich viele Deutsche „die Deutsche Politik“ sich als „Herrenvolk“ sahen. Dazu passen auch Aussprüche derzeitiger deutscher Politiker wie z.B. „Wenn wir das nicht schaffen wer dann“ Überheblich und dumm. Genau das ist aber gefährlich Überheblichjkeit mit Dummheit gepaart. Dummheit, welche die Dummen nicht erkennen läßt welche Wissenslücken und Unverständnis sie selbst haben. Die daraus resultierenden einfältigen Ideologien gepaart mit entsprechender Propaganda, auch das erinnert mich an Verhältnisse wie im Dritten Reich. Wenn sich solche Leute dann noch selbst als… Mehr

Totale Humanität und Moral erscheinen ihnen jetzt als bequemster Weg zu ihrem Ziel. Sie finden ihn sogar weitaus bequemer als Heroismus und Rassenlehre. Sie sind die Erfinder der undankbaren Ethik der selbstlosen Zudringlichkeit.

Singem. übernommen aus dem „Stern der Ungeborenen“ von 1946(!), über ein Deutschland zwischen Weltkrieg II und III. Ich rate abermals jedem, sich mal diesen kurzen Ausschnitt (via Wiki) zu geben …

Vollkommen korrekt erkannt, Frau Doleśniak-Harczuk.
In der Bundesrepublik, werden Menschen wie ich mittlerweile im
Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk bereits schon als „Klimaschädlinge“ bezeichnet.
Siehe Talkshow Frau Illner mit Robert Habeck als Gast.

Ja, im Herbst wird grün oft braun. Die Urenkel der Herrenmenschen können schneller als man glaubt zu Klimaherren werden. Wer die Welt rettet, darf auf ein paar Hobelspäne keine Rücksicht nehmen. „Klimaleugnung“ könnte schon bald ein Straftabestand sein, wie auch die „Islamophobie“.

Klimaschädlinge? Ehrlich?
Erinnert mich – nicht nur von der Wortwahl – an unselige Zeiten!
Und Klima- wie Volksschädlinge muss man – wie uns ein Plakat der Jusos lehrt –
mit dem Baseballschläger in der Hand bekämpfen…

„Verweile doch, du Augenblick, du bist so schön“, sprach Goethes Faust in einer glücklichen Stunde. Ja, kurz war die Epoche der Vernunft und Mitte. Davor wollten die einen „Raum“ für’s Volk, während die anderen dafür jetzt einen „Raum ohne Volk“ schaffen. Und wieder kann für diese Parole keine Lüge grob genug ersonnen werden, als dass er sie nicht glaubt: der gute, „helldeutsche“ Gartenzwergmichl!

Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht. (H. Heine)

ich finde nur noch erschreckend, wie sich die deutschen Wähler und Wählerinnen wieder manipulieren lassen. Diesmal jubeln sie Linksfaschisten zu. Das Feindbild sind die angeblichen Rechten. Die Geschichte lässt sich in diesem Land mit diesem Volk leicht wiederholen.

Man kann mittlerweile auch nicht mehr von Lügenpresse sprechen. Das war Relotius. Jemand der weiß, er erfindet gerade etwas.

Mittlerweile sind die Medien aber so weit gekommen, haben sich so sehr entkernt und „selbstgereinigt“, dass nur noch Journalisten mit der korrekten Haltung akzeptiert werden und publizieren dürfen. Es sind keine Lügen, wenn man selbst daran glaubt.

Es ist Glaubensjournalismus. „Wir haben uns falsch verhalten“ von di Lorenzo war der letzte ehrliche (weil zutreffende) und gleichzeitig unendlich unehrliche (weil keine Veränderung folgend) Moment der deutschen Systempresse. Mittlerweile heißt es volle Fahrt in’s Grüne und man wird diese Journalisten nicht mehr „zurückholen“ können.

Bei dem Sterntitel passt der Titel nicht. Entsprechend dem Foto müsste das eher heißen „Unser nächster Füh…?“ Da biedert sich der Stern anscheinend schon für seine mediale Position in dieser Ära an.

Nun ja. Das mit der „Führerschaft“ kann durch einen etwas länger dauernden Stromausfall schnell vorbei sein:
https://twitter.com/Zar2001doz/status/1133773219230560256
Das mit dem „Stern“ dann übrigens auch.

INTERNATIONALER GEISTERFAHRER Die Deutschen sind durch die 68-er und ihre Hinterlassenschaften in den Umerziehungsmodus der Nachkriegsjahre zurück gefallen. Das Schlimme daran: sie sind mittlerweile weit übers Ziel hinausgeschossen, haben sich in infantil-linearem Denken verrannt und dabei ungebremst jene überholt, die uns umerziehen wollten. Jetzt irren sie allein auf weiter Flur im Nirgendwo umher und merken es nicht einmal. Dabei muss es doch langsam wirklich dem Allerdümmsten auffallen, dass wie quasi wieder in Opposition stehen zu den Alliierten der Kriegszeit: nur dass wir derzeit nicht rechts, sondern weit links von denen stehen (was nichts besser macht – im Gegenteil; der schon… Mehr

Ich will Ihnen nicht ihre evtl. gute Laune verderben, aber Thüringen, Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt haben in etwa zusammen lediglich genauso viele Einwohner (und Wähler) wie Baden-Württemberg alleine. Die Mehrheiten auf Bundesebene werden von den einwohnerstarken alten Bundesländern NRW, BaWü, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Rheinland-False gemacht. Ist leider so.

Interessant. Dachte letztens etwas ähnliches. Schauen Sie doch einmal die Achsenmächte an. Russland hat ein Problem mit uns, die US-Regierung hat ein Problem mit uns, England hat sich verabschiedet und die französische Regierung fordert noch mehr europäischen Transfers zu ihren Gunsten. Das sind natürlich keine Reparationsleistungen wie sie Griechenland fordert. Es heißt, die Einheit sei nur um den Preis des Euro zu haben gewesen. Insofern sind all die Exporte, die wir selbst bezahlen (siehe Steuerlast) am Ende…

Was soll man zum Interview mit der guten Frau schon sagen? Recht hat sie – und?

Der Kampf „gegen Rechts“ erinnert fatal an den Sketch mit Loriot im Wartezimmer – das Bild hängt schief. Es wird sehenden Auges alles zu Bruch gehen. Am Ende wird es dann heißen – das waren die Rechten!

Der „Kampf gegen Rechts“ erinnert mich nach den Erzählungen meiner Eltern und Anderer die das 3.Reich und den 2. Weltkrieg miterleben / erdulden mußten, stark an das Vorgehen der Nazis damals im Dritten Reich gegen Anderstdenkende „Säuberungsaktionen“.
Alles wiederholt sich?

Es gab mal eine „Deutsche Medizin“ und eine „Deutsche Physik“. Jetzt haben die Deutschen ihre „Deutsche Ökologie“, deren Vertreter immer unverhohlener Andersdenkende in den Bereich „entarteter Politik“ drängen möchten.

Es läßt sich leider nicht mehr ändern: Nur ein „grüner Kanzler“ vermag die Deutschen nach „getaner Arbeit“ wieder in die Wirklichkeit zurückzuholen.

So ist es! Den müssen wir noch aussitzen. Danach können wir wieder die Möglichkeit einer Chance in Erwägung ziehen …