Wer so eine Justiz hat, der braucht keine Feinde mehr

Psychologische Gutachten als Opferverhöhnung: War die Todesfahrt von Stuttgart Doppelmord oder nur muslimische Pubertätskrise?

imago images / 7aktuell
Bild vom 08.03.2019, einen Tag nach dem Raserunfall mit zwei Toten beim Ufakomplex in Stuttgart

Nein, wirklich nicht: Wer so eine Justiz hat, der braucht keine Feinde mehr. Ein Fall, wie ein Schlag ins Gesicht der Rechtschaffenden und in die Gesichter der Angehörigen der beiden Todesopfer eines deutsch-türkischen Rasers, dessen Gerichtsverhandlung gerade auf verstörende Weise belegt, warum die Prognosen für die Zukunft Deutschlands so düster aussehen. Warum die Integration von hunderttausenden kulturfremden jungen Muslimen aus Syrien, Afghanistan, dem Irak und aus Nordafrika scheitern muss.

Es geht hier um den Fall eines zwanzigjährigen Deutsch-Türken, der im vergangenen März in einem angemieteten 550 PS starken Jaguar mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch die Stuttgarter Innenstadt raste und dabei zwei Menschen tötete. In einer Tempo-50-Zone fuhr der Wagen mit 160 h/km. Es starben ein 25-Jähriger und seine 22-jährige Freundin.

Fotografien der Opfer in Bilderahmen, welche die Eltern mit ins Gericht gebracht hatten, dürfen zwar auf den Tischen stehen bleiben; im Verlauf des Prozesses gibt die Richterin allerdings die Anweisung, die Fotos so hinzustellen, dass die anderen Prozessteilnehmer sie nicht direkt sehen können. Eine zu große Zumutung für den wegen zweifachen Mordes Angeklagten? Tatsächlich möchte die Staatsanwaltschaft den Jaguar als Mordwaffe eingestuft und Geschwindigkeitsrausch als Motiv gedeutet wissen. „Durch das Auswerten des Bordcomputers wurde auch herausgefunden“, schreibt der Tagesspiegel, „dass der Fahrer das Gaspedal kurz vor dem Unfall bis zum Anschlag durchgedrückt hatte.“

Allerdings scheint eine lebenslange Haftstrafe der Justiz für den mutmaßlich zweifachen Mörder dennoch unwahrscheinlich. Und zwar nicht zuerst deshalb, weil eine Verurteilung wegen Mordes kompliziert ist, sondern weil ein vom Gericht bestellter Gutachter eine Beurteilung über den Angeklagten abgibt, die exemplarisch stehen kann für das, was wir in diesem Deutschland der anhaltenden Massenzuwanderung zukünftig noch erwarten dürfen:

Ein Kinder- und Jugendpsychiater hatte laut Focus Online als Gutachter der Justiz für den jungen Erwachsenen empfohlen, „bei dem Angeklagten das Jugendstrafrecht anzuwenden. Im Gegensatz zum Erwachsenengesetzeskatalog beträgt hier die Höchststrafe zehn Jahre.“

Noch verstörender und empörender ist hier allerdings die Begründung, in der der Gutachter darauf hinweist,

„dass der junge Deutsch-Türke Mert T. äußerst eng an die Mutter gebunden sei und sich nicht altersgerecht verhalte. Er sei das Nesthäkchen, das jüngste Kind. Das Baby, das sich noch nicht aus dem engen Familienbund lösen konnte, um sich auf eigene Füße zu stellen. In türkischen Kulturkreisen, führt das Gutachten an, gelten andere Sitten als in deutschen Familien. Durch die Protzereien mit Autos und toller Kleidung habe der angehende Mechatroniker versucht, erwachsen zu erscheinen.“

Ein Psychogramm, wie eine Blaupause für hunderttausende als viertes, fünftes oder sechstes männliches Kind geborene Muslime, die seit 2015 illegal nach Deutschland eingereist sind. Wenn also bei der Ankunft nicht glaubhaft gemacht werden konnte, dass man ein unbegleiteter Minderjähriger ist, wenn also nicht die vielfachen Vorzüge und exklusiven Aufenthaltsrechte dieses Status beansprucht werden können, dann kann es im Falle einer Straftat und exemplarisch vorgeführt am Prozess des deutsch-türkischen mutmaßlichen Doppelmörders nachgereicht passieren, dass nichts passiert oder deutlich weniger, als es das Strafgesetzbuch regulär vorsieht.

Eine von einer Reihe weiterer übler Randnotizen aus diesem Prozess geht so: Der Todesfahrer hätte sich direkt nach dem Unfall nicht um die Opfer gekümmert, sondern erst einmal den Autovermieter angerufen, ob die Versicherung übernimmt. Sicherlich findet sich auch hier noch ein Gutachter, der einen Schockzustand des potentiellen Neu-Minderjährigen attestiert, der allerdings so abgebrüht und kaltschnäuzig reagierte, dass er sogar noch seine Freunde in der Nacht bat, „Videobeweise“ zu löschen. Die Handlungsweise eines unreifen Jugendlichen – nur zufällig im jungen Erwachsenalter – , der in der Nacht nach dem Unfall auch seine gesammelten Spritztouren bei Instagram löscht und seinen letzten Beifahrer anweist, „sich um die Beseitigung der anderen Clips von den Jaguar-Trips zu kümmern“, wie Focus Online weiter schreibt?

Dem Anwalt der Eltern der getöteten jungen Frau will nicht in den Kopf, wie die Justiz einen als Erwachsenen einstuft, wenn es darum geht, einen Jaguar mit 550 PS zu steuern, der anschließend als Todesfahrer vor Gericht aber als Jugendlicher durchgehen soll.

Nun hat die Justiz noch keine Entscheidung gefällt. Es bleibt die vage Hoffnung, dass das Gericht dem Gutachter nicht folgt. Warum Hoffnung? Weil wir uns mit diesem Fall in Deutschland an einer gefährlichen Schnittstelle befinden, wenn zukünftig die vielfachen kulturellen Verwerfungen einer in Massen zugewanderten moslemischen Klientel in Strafverfahren als mildernder Umstand gelten könnte.

Hier geht es aber doch darum, einmal einen Musterprozess zu führen, der klare Kante zeigt gegen einen verheerenden Zeitgeist, der sich in Verständnis dem Täter gegenüber erschöpft und kein Mitgefühl mehr zeigt für die Opfer der Auswüchse einer fremden Kultur, der gegenüber wir keine Kompatibilität suchen sollten, sondern eine dringend notwendige deutliche Abgrenzung.

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Kommentare ( 170 )

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170 Kommentare auf "Wer so eine Justiz hat, der braucht keine Feinde mehr"

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Vergessen Sie es, Herr Wallasch. Wenn das Gericht auch von sich aus angemessen urteilen würde, was aller Erfahrung nach sehr, sehr unwahrscheinlich ist: Die Sippe des Angeklagten weiß bestimmt, wo „das Haus wohnt“ oder die Kinder in die Schule gehen. Aber die Zweiklassenjustiz ist auch ohne das längst etabliert, und unsere Rolle darin festgeschrieben: mehrheitlich Opfer, aber zu Privilegierten, den „Herrenmenschen“, werden die anderen gemacht. Und ja: Ich unterscheide zwischen „uns“, den Zivilisierten, und „denen“, den Barbaren; nicht nach Hautfarbe oder Religion, aber nach Verhalten. Richter beispielsweise, die Kulturrabatt vergeben und damit die Opfer verhöhnen, oder junge Leute, die die… Mehr

Richterin. Richterin!

top, Wallasch! Präzise auf den Punkt. Nur eben nicht im politisch korrekten Zeitgeist

Man kann es drehen und wenden wie man will, aber dieses Land hat fertig. Und wer die Möglichkeit hat sollte schleunigst das Weite suchen.
Jedenfalls, wenn man sich als alteingesessener Bewohner bezeichnen darf.

Es wird beim Ballen der Fäuste in den Taschen von relativ wenigen Prozenten der Bevölkerung bleiben, auf die Barrikaden gehen die Deutschen nur, wenn irgendwo angeblich jemand etwas rassistisches gesagt haben soll oder jetzt, wo der Krieg gegen die Autos mit Verbrennungsmotor begonnen hat. Da sind überall sofort Abertausende auf den Straßen und machen Rabbaz. Dass man sich gegen fremde Invasionen schützen und wehren muss, diesen Selbsterhaltungstrieb wurde den Deutschen mehrheitlich aus den Köpfen geprügelt und deshalb werden sie nicht erst in 30 Jahren ihr Land verloren haben, nein, all das, was wir aktuell sehen und erleben zeigt uns, dass… Mehr

So ähnlich hat man noch im Sommer 1989 in der DDR gedacht. Das bleibt abzuwarten.

In den sozialen Medien wird immer häufiger von Sezession gesprochen. So traurig es auch wäre, einen Teil unseres schönen Landes an die Barbaren und Linksgrünen zu verlieren, ein gemeinsamer Untergang wäre noch schlimmer.

jeder, der schon mal mit der Justiz zu tun hatte mußte erkennen dass das Verhalten dieser Leute, wenn überhaupt, nur sehr schwer nachvollziehbar ist. Der Spruch „auf hoher See und vor Gricht bist due in Gottes Hand“ hat schon was. Allerdings sagt er nur aus, dass auch diese Robenträger nicht so genau wissen was sie da immer tun. Nur, sie sind beinahe unagreifbar (Ausnahmen bestätigen die Regel, was ich selbst erfahren durfte. Die Bürokraten haben einen dermaßen riesigen Gesetzes und Verordnungswirrwar aufgetürmt, den sie selbst nicht mehr verstehen. Vieles was da so in Urteilen zusammen geschrieben wird ist schlichtweg gruselig.… Mehr

Die Rechtsprechung gegenüber Deutschen funktioniert wunderbar. Ein Zyniker würde sagen: Die Unterdrückung der Deutschen funktioniert.

Erinnert mich doch stark an den Fall Anfang des Jahres ,als ein afghanischer Flüchtling einen unbewaffneten Deutschen spanischer Herkunft sechsmal mit dem Messer ins Herz stach. Das Urteil : Freispruch aufgrund von Notwehr…

„Flüchtling“ ?

Das wird dann wohl ein nicht grundgesetzkonformes Urteil.
Grundgesetz Art. 3 Abs. 3: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“
Also, liebes Gericht, bitte keinerlei ethnischen Bonus für den Delinquenten!
Dazu käme dann noch Art. 1 Abs. 1 in Betracht: “ Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“
Also, liebes Gericht, was ist mit der Würde der Opfer?

Was ein Schwachsinn: der 20 jährige Fahrer ist das Nesthäkchen und hat Probleme mit dem Erwachsenwerden. Für den Führerschein, dem legalen Mittel zum Führen des Tötungswerkzeuges, war er alt und reif genug. Dann sollte man mal darüber nachdenken, es wie bei Vermietern in den USA zu halten: keine Vermietung an unter 25 jährige. Und noch was: ich finde die kulturellen Eigenheiten, die hier strafmildernd angeführt werden, mehr als krotesk: die gleichen Mütter aus diesem Kulturraum schauen bei den Clankriminellen auch weg, hätscheln die Jungs, und lassen sich es fürstlich vergüten, durch direkte monetäre Zuwendungen, duch Eintragung ins Grundbuch, durch die… Mehr

„In türkischen Kulturkreisen, führt das Gutachten an, gelten andere Sitten als in deutschen Familien“

Bei uns gelten:
[ ] Deutsches Recht
[ ] Türkische Sitten

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Das Ergebnis dieses Rätsels erfahren sie nach dem Urteil.