WDR Monitor: Georg Restle, Retter des untergehenden Abendlandes

Was das Fernsehmagazin Monitor in seiner aktuellen Sendung, am 5. Juli, anbot, macht fast sprachlos. Verantwortlich als Leiter und Moderator der Sendung ist Georg Restle. Er bescheinigt seiner Zunft gerade einen „Journalismus im Neutralitätswahn“ und trat nun an, diese Neutralität zu brechen.

Screenprint: ARD/Monitor

Nein, es war keine Überwältigung, als sich Medienvertreter mit deutlicher Verzögerung endlich eingestanden, im Strudel der Massenzuwanderungs-Begeisterung ihren journalistischen Auftrag teilweise nicht mehr wahrgenommen zu haben. Stellvertretend hier die geständige Springerpresse mit welt.de und Bild, letztere schaffte den Sprung vom Refugees-welcome-Aufkleber – der es an Sigmar Gabriels Sakko bis auf die Regierungsbank schaffte – hin zu einer durchaus zuwanderungskritischen Berichterstattung, die sich neuerdings immerhin sporadisch bequemt, die Schattenseiten der Merkel’schen Politik der illegalen Massenzuwanderung zu durchleuchten.

Auch der Chefredakteur der Zeit, Giovanni di Lorenzo hatte einen lichten Moment, als er Anfang 2017 im Cicero für seine Zunft Abbitte leistete, freilich ohne hier für sein Blatt erkennbar etwas folgen zu lassen. Nun kann man deshalb noch lange nicht von einer neuen Aufklärung sprechen. Die Medien befinden sich weiter im Krebsgang. Ihre Besserungsgelöbnisse scheinen eher den schwindenden Leserzahlen geschuldet, als auf neuen Einsichten zu basieren. Vergleichbar gilt das auch für die öffentlich-rechtliche Berichterstattung.

Was nun allerdings das Fernsehmagazin Monitor in seiner aktuellen Sendung anbot, macht fast sprachlos. Journalistisch eine Zumutung, eine tendenziöse Abrechung mit zuwanderungskritischen Stimmen, eine auch handwerklich unterirdische Arbeit, die – und wir wählen die folgenden Worte hier mit Bedacht und wollen es im Anschluss detailliert begründen – in echte Konkurrenz tritt mit Polit-Sendungen totalitärer Regime wie dem Schwarzen Kanal im DDR-Fernsehen.

Das Private ist garantiert politisch
Wenn öffentlich-rechtliche Journalisten twittern und posten
Monitor wird vom Westdeutschen Rundfunk produziert. Der Vorwurf,„linksorientiert“ zu arbeiten, ist noch keiner, wenn er nur die Themenauswahl meint. In der aktuellen Ausgabe von Monitor allerdings wurde die journalistische Arbeit eingestell, wie es selbst noch in einer geständigen kontaminierten Medienlandschaft seinesgleichen sucht. Verantwortlich als Leiter und Moderator der Sendung ist Georg Restle. Er bescheinigte seiner Zunft gerade einen „Journalismus im Neutralitätswahn“ und trat nun an, diese Neutralität zu brechen.

Als Leiter von Monitor steht ihm dafür ein gewichtiges Medium zur Verfügung. Und er macht aus dem Bruch mit den Grundsätzen journalistischer Arbeit nicht einmal ein Geheimnis, wenn er sich in der aktuellen Ausgabe von „WDR-Print“ – auch so etwas wird öffentlich-rechtlich finanziert – dahingehend erklärt, dass das journalistische Handwerk nicht mehr ausreicht, „die Spreu vom Weizen zu trennen“.

Er verstehe sich selbst als „Einzelkämpfer“ gegen eine „schiere Masse (…) von digitalen Heerführern und ihren Armeen.“ Für Restle ist Neutralität eine der Lebenslügen des gegenwärtigen Journalismus. Was wir da lesen, darf als vorauseilender Legitimierungsversuch dessen verstanden werden, was Restle zuletzt in seiner Monitor-Sendung anbot – wir kommen gleich dazu.

Noch einmal zurück zum Text im WDR-Print. Dort befindet Restle, dass es keinen neutralen Journalismus geben kann, weil der Journalist ja eine Auswahl treffen würde. Diesem Neutralitätswahn sagt er den Kampf an. Wer neutral ist, bewege sich nach rechts. Journalistische Objektivität – steht da wirklich so – wäre nur der verlängerte Arm derer, die ihre eigene Agenda verfolgen.

Für Restle ist also eine offengelegte Parteinahme auch ehrlicher. Weil er nun aber das dünne Eis spüren mag, auf dem er sich bewegt, fügt er schnell an: „Wir sollten uns an die Fakten halten, statt uns in Mutmaßungen und Gefühlen zu verlieren.“ Der Monitor-Moderator will, dass Journalisten wieder „mutiger und entschiedener werden: Nicht als Zyniker, sondern als Humanisten.“ Er will einen werteorientierten Journalismus. Für Restle wäre der unbedingt notwendig in „tendenziell eher finster werdenden Zeiten.“

Haltung statt Wissen
Quatsch mit Restle
Wie finster die Zeiten für ehrlichen Journalismus geworden sind, zeigt nun allerdings in besonderem Maße die von Restle verantwortete aktuelle Monitor-Sendung vom 5. Juli 2018, die sich ganz dem Thema Zuwanderung verschrieben hat. Vier Beiträge. Seehofers Pläne und die Wirklichkeit vor Ort, keine Seenotrettung im Mittelmeer, Europas Politik und Afrikas Elend und ein Bericht über mediale Stimmungsmache im BAMF-Skandal.

Restle moderiert an, wir hätten gerade das neuste Kapitel einer immer absurder werdenden Debatte über die deutsche und europäische „Flüchtlingspolitik“ erlebt. „Dabei stellt sich die Frage, was die ganze Diskussion überhaupt mit der Realität in diesem Land zu tun hat.“ „Tatsache“ sei, lange wäre die Zahl der nach Deutschland kommenden „Flüchtlinge“ nicht mehr so gering gewesen, wie in diesem Jahr. Dazu wird ein Balkendiagramm eingeblendet, welche die Asyl-Erstanträge von 2013 bis 2018 zeigt, mittig mit einer Spitze von 722.370 Anträgen das Jahr 2016 und daneben die läppischen 68.368 Antragsteller 2018.

Die Botschaft ist klar: Seht her, der rote Balken ist sogar noch viel kürzer, als der von 2013, als es nur 109.580 Anträge waren. Blöd nur, dass 2018 erst zur Hälfte vorbei ist, der Balken also geschätzt doppelt so hoch wäre und der zu erwartende umfangreiche Familiennachzug hier nicht abgebildet werden kann. Aber egal, der kurze Balken soll ja nur erzählen, was der Moderator so unbedingt erzählen möchte. Hinzu kommt: Alle roten Balken zusammengenommen bilden doch bereits jene Migranten ab, die sich in Deutschland aufhalten. Es ist ja nicht so, dass die Antragsteller von 2013 bis 2017 das Land wieder verlassen hätten. Es werden also einfach immer mehr.

Screenprint: ARD/Monitor

Nun war Monitor in Bayern unterwegs, „an den Orten, um die sich gerade alles dreht“, wie Restle den Beitrag anmoderiert. Jetzt wäre es möglicherweise Aufgabe der Medien aufzuzeigen, dass es sich eben nicht nur um diese Grenze handelt, sondern dass im Gegenteil die überwiegende Mehrheit der Migranten längst andere Grenzen suchen, um in Deutschland anzukommen, sie kommen beispielsweise über Nordrhein-Westfalen, wo Ministerpräsident Armin Laschet Grenzsicherungen kategorisch ablehnt. Und sie kommen aus Dänemark zurück, wo hunderttausende mit den dortigen Verschärfungen des Asylverfahrens unzufrieden sind. Auch hier gibt es keinerlei Kontrollen.

Interessiert Monitor und Restle aber nicht. Lieber zeigt Monitor ein bayrisches Idyll samt Kuh und Bergpanorama, und Restles Fazit und Übergang zum nächsten Thema lautet dann so: „Kein Drama also an deutschen Grenzen. Dafür aber ein umso größeres auf dem Mittelmeer.“ Nun hat Monitor viel gemacht, aber nicht die deutschen Grenzen abgeschritten. Man hätte also allenfalls behaupten können, gerade kein Drama wie 2015 an bayrischen Grenzen gesehen zu haben. Dafür zeigt Monitor lieber den Bewohner einer ehemaligen kauzigen bayrischen Grenzstation in Fachwerkbauweise, ein liebenswerter älterer Herr, der alles will, nur nicht sein Refugium wieder an den Grenzschutz zurückzugeben. Der arme alte Mann und seine Ängste.

Illegal unter niederländischer Flagge
Italien beschlagnahmt zwei NGO-Schiffe
Aber schnell mit Georg Restle aufs Mittelmeer. Und was dann passiert, ist schon atemberaubend: Gezeigt werden Wasserleichen – später sogar noch solche von Kindern – die nun den dramatischen Anstieg der Ertrunkenen illustrieren sollen. Ertrunken, weil europäische Regierungen den privaten Rettungsschiffen der NGO deren Rettungsarbeiten auf dem Mittelmeer verbieten würden. Restle schafft es, sich vollständig aus der Debatte um das Für und Wider dieser umstrittenen Rettungsaktionen auszuklinken. Ganz im Sinne seines Befundes eines Journalismus im Neutralitätswahn. „Bilder, von denen wir gehofft hatten, dass wir sie ihnen nie wieder zeigen müssen.“, ergänzt Restle stattdessen.

Ein obszöner Kommentar auch deshalb, weil es als Teil der Debatte durchaus strittig ist, ob diese Migranten nicht deshalb ertrunken sind, weil die libyschen Schlepper immer marodere und überladenere Schlauchboote auf See schicken, weil sie die nahen Schiffe der NGO in ihre geplante Schlepperrouten fest integriert haben. All das sollte Restle wissen, aber er will ja nicht den Rechten das Wort reden oder wen er dafür hält. Also findet diese Diskussion im Monitor-Beitrag einfach nicht statt. Journalismus an seinem Tiefpunkt angekommen.

Jan Schill, Einsatzleiter des NGO-Schiffs Sea-watch 3, wird auf Malta interviewt, wo das Schiff vorübergehend festgesetzt wurde. Schill erzählt von den Migranten, die er aus dem Wasser geborgen hätte und die jetzt in vielen Fällen sterben müssten.

Auch ein von der evangelischen Kirche Deutschlands co-finanziertes Suchflugzeug Moonbird darf nicht mehr aufsteigen. Tamino Böhm ist Einsatzleiter dieser Flüge. Für ihn ist klar: „Für mich zeigt das ganz klar, dass mit allen Mitteln verhindert werden soll, dass die Zivilgesellschaft überprüfen kann und Zeugin werden kann, von dem, was dort unten passiert.“ Aber er erhebt noch einen viel schwerwiegenderen Vorwurf, wenn er behauptet: „Moonbird war in den letzten Monaten Zeuge von mehreren Nicht-Rettungen durch EU-Schiffe, durch EU-Militär, und das soll verhindert werden, dass wir da weiter den Finger in die Wunde legen.“

Geschäftsmodell "Seenotrettung"
EU-Operation Sophia bekämpft keine Schleuser, sondern hilft ihnen
Mit anderen Worten: Die europäische Militäroperation „Sophia“, einst angetreten, um Schleppern das Handwerk zu legen, würde Migranten absichtlich im Meer ertrinken lassen und möchte dabei nicht vom NGO-Flugzeug beobachtet werden. Die Kriegsschiffe kommen ihrer Pflicht zur Seenotrettung vollumfänglich nach, erklärt hingegen die EU-Militärmission.

Wie schon im Beitrag an der bayrischen Grenze fehlt hier die Antithese fast vollständig. Es geht Restle und seinem Team einzig darum, zu vollziehen, was Restle im WDR-Print als neuen Journalismus proklamiert hat: eine Berichterstattung jenseits des Neutralitätswahns.

Und zum Abschluss des Beitrages noch einmal aufgeschwemmte Kinderleichen in Nahaufnahme. Journalismus, ideologisch auf eine Weise getränkt, dass man sich bremsen muss, hier nicht die richtigen Worte zu schreiben. Auf der Zunge liegen sie einem ja längst. Was sind das für Leute, die so agieren wie Georg Restle? Wie ist so ein ideologischer Overkill überhaupt psychologisch zu erklären?

Restle bietet an, das alles „mit mir persönlich zu diskutieren.“ Aber wo will er das tun? „Bei Twitter.“, sagt er. Restle, der sich in seinem WDR-Print-Kommentar gerade noch über die sozialen Medien echauffiert hatte, weil diese die Themen setzen, ist auf Twitter so aktiv, wie kaum sonst jemand aus dem journalistischen Gewerbe. Die ganze Bigotterie in einem Satz, wenn Restle in Print etwa über das millionenfache Geblöke der sozialen Netzwerke spricht.

Der nächste Beitrag wird folgendermaßen von Restle anmoderiert: „Sinkende Flüchtlingszahlen in Deutschland.“ Aber sinken sie wirklich? Natürlich nicht. Es werden Tag für Tag, Monat für Monat und Jahr für Jahr einfach immer mehr. Sie würden ja erst sinken, wenn die Zahl der Ausreisen über jenen der Einreisen läge. Aber davon ist Deutschland weit entfernt. Auch hier ist die neutralitätsferne Wahrheit nach Restle einfach nur eine Falschbehauptung.

Nach einem Bericht über Knotenpunkte der Zuwanderung nach Europa in Niger, die nun von EU-Initiativen dicht gemacht worden wären – natürlich zum Nachteil der dort Gestrandeten – folgt ein Bericht über den BAMF-Skandal.

Verlogen
Senat und "Lifeline": Verlängerung der Schlepperroute bis Berlin
Auch hier der journalistisch fragwürdige Versuch, gegen den als nach Rechts driftend behaupteten Mainstream, eine Art linke Gegenwahrheit zu platzieren. Dieser BAMF-Skandal wäre eine „Gespenster-Debatte“, kommentiert Restle. Monitor reduziert den Skandal auf die hundertfachen Betrugsfälle in Bremen. Laufende Untersuchungen in weiteren Bundesländern sind hier ebenso uninteressant für die These, wie im ersten Beitrag das Idyll an den bayrischen Grenzen gleich für die gesamte Grenze der Bundesrepublik genommen wurde.

Der BAMF-Skandal wäre doch nur einer, weil er kräftig angeheizt worden sei von der CSU und der AfD, so Restle. In Alibi-Funktion für den Rechtsbruch der Hauptverantwortlichen in Bremen soll es dann eine jesidische Familie in Deutschland richten. Ausführlich wird das Schicksal der Familie beleuchtet. Dass es sich allerdings bei den Betrugsfällen auch um Schein-Identitäten handeln könnte – die Staatsanwaltschaften arbeiten und die internen Ermittlungen laufen noch – dazu bei Monitor ebenfalls kein Wort.

Georg Restle fragt sich, was in dieser Welt los ist, in diesem „finsteren“ Deutschland. Viele Zuschauer werden sich gefragt haben, was mit diesem Georg Restle eigentlich los ist. Was treibt ihn um? Hilfreich ist hier ein Objekt der restleschen Hassliebe, sein Twitter-Account. Dort, wohin ihm seine Zuschauer nach der Sendung folgen sollen. Also folgen wir. Und der Moderator, der auch Journalist genannt werden will, schreibt dort: „Ich mag den Begriff „Vierte Gewalt“ nicht, weil Journalisten keine staatliche Gewalt ausüben, sondern unabhängig sein sollten.“

Unabhängig heißt nun allerdings nicht automatisch, parteiisch sein zu müssen. Partei sein zu wollen. Ein weiterer Twitterer, ein durchaus kritischer Geist, versucht dann mehrfach mit Restle ins Gespräch zu kommen, Es kommt aber keine Diskussion zustande. Einfach deshalb, weil Restle nicht antwortet. Lieber twittert er Sätze wie diesen: „Menschenrechte und Humanismus als Teil einer sterbenden Epoche? Als dumme Idee? Gegen solche Aufassungen werde ich mich immer zur Wehr setzen, auch und gerade als Journalist.“ Eine sterbende Epoche? Apocalypse Now? Der letzte wehrhafte Reporter in seinem kleinen Boot namens „Monitor“ im tiefen Meer der rechten Raubfische? Dieser Georg Restle geht den Weg des Märtyrers. Oder er hält sich für Don Quichotte. Wahrscheinlich wechselt er seine Rollen nach Tagesform.

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Kommentare ( 185 )

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Journalismus von der Restlerampe, was will man da schon erwarten …?

ich hoffe, dass das die verzweifelten letzten Zuckungen dieses Resterampe-Journalismus sind…

Erinnert sich noch jemand an diesen freundlichen Fingerzeig des Herrn Restle?: https://www.welt.de/politik/deutschland/article166862426/Schlagabtausch-zwischen-Palmer-und-Monitor-Moderator.html Es zeugt von der Qualität dieses steuerfinanzierten ÖR-Gebildes, wenn solche ‚Journalisten‘ ihr ideologiegetragenes Gebläse ungefiltert über eine halbe Stunde unter die Zuschauer bringen dürfen. Ich habe diese Sendung ‚genießen‘ dürfen, allerdings merkte ich nach einer Viertelstunde, dass mein Magen anfing, sich auf Links zu drehen. Mit tränenden Augen, aber tapfer, habe ich bis zum Ende durchgehalten – allerdings nur in der Hoffnung, dass vielleicht noch irgendein neutraler Beitrag folgen würde. Leider nein. ‚Monitor‘ geht nicht mehr, sei er mit Restle oder (austauschbar) Reschke. Schade, dass die ÖR nicht… Mehr

Klaus Bednartz würde sich im Grab rumdrehen, wenn er wüßte, was aus seinem einst regierungskritischem Format geworden ist. Gegen Restle ist K.E.von Schnitzler ein Weisenknabe…

Was war es noch einfach im kalten Krieg. Der Russe war der Böse und fertig. Heute haben wir die Gegner und Verräter in den eigenen Reihen. Es ist ein Desaster.

Dieses Getue solcher Einwegtypen geht mir mehr und mehr auf den Keks. Zumal wenn ich sie noch zwangsweise Mitfinanzieren muss. Wer so von sich eingenommen, schon eine andere Meinung, immer gleich als rechtes Gedankengut einzuordnen, sollte mal eine Zeitlang in einer Diktatur leben müssen. Nur da gibt es nur eine richtige Meinung. Wie kommen solche Typen überhaupt dazu, ausgerechnet nur ihre eigene Meinung als allein richtig einzuschätzen. Schon über seine herzzerreißende Ansicht was Human ist, kann man durchaus streiten. Tote im Mittelmeer sind auch Folge falscher Anreize und Handeln aus der EU. Dazu irrige Ansichten in ihren Ländern und geschickt… Mehr

Warum die Aufregung? Eigentlich sollte inzwischen jeder wissen, dass der Staatsfunk reine Regierungspropaganda ist. Gestützt von einem Heer an Schmierfinken in den Postillen der Hofberichterstattung kriegen wir einen Kübel Dreck nach dem anderen in den Hals gegossen. Meiner ist übrigens voll.

Die Journalistenlegende Hans-Joachim Friedrichs definierte mal klar, was guten Journalismus ausmacht, nämlich, dabei zu sein, aber sich mit keiner Sache gemein zu machen, nicht mal mit einer guten.

Nach ihm wurde ein Preis benannt … und Preisträgerin ist u.a. die EX – SED – Frau Maybritt Illner…
Diese Dame ist ideologisch dermaßen tätowiert wie Claus Kleber, Marietta Slomka, Kai Gniffke (ARD, Tegesthemen) …

Noch Fragen, Kienzle? (Für die Älteren unter uns)

Was ist an der Sendung so ungewoehnlich. Die Zuschauer von ARD und ZDF fordern solches Verhalten der Regierungspropagandisten doch heraus. Wenn unsere Rentner und Frauen alles glauben was die Dreckschleudern ARD und ZDF produzieren und dann auch noch dementsprechend waehlen, ja warum wuerde sich irgendjemand erwarten dass die Regierung und ihre Buecklinge das nicht nutzen? Demokratie kann nur mit verantwortungsfaehigen Waehlern funktionieren. Mit Massen an Rentnern (die halt leider nicht mehr so schlau sein koennen wie junge Menschen) und mit Frauen die hierzulande ja sowieso haeufig nur noch meinen dass weibliche Wesen grundsaetzlich nur Rechte haben sollten die ohne irgendwelche… Mehr

Ach und jetzt, wollen Sie alle Rentner und Frauen von den Wahlen ausschließen? Im TV läuft gerade – Die Welle – , sollten Sie sich mal ansehen …. und daraus lernen. Und nicht vergessen, irgendwann sind auch Sie mal Rentner.

Liebe Olivia, wo genau haben Sie denn bitte gelesen dass ich Rentner und Frauen von den Wahlen ausschliessen will? Ich hab nur beschrieben was die Folgen unserer demographischen Situation sind. Wir haben einerseits die Frauen denen seit Jahrzehnten eingetrichtert wird dass sie die besseren und verantwortungsbewussteren Menschen sind. Tatsaechlich aber sagt uns die Forschung dass Frauen viel weniger stark politisch interessiert sind und dass sie deutlich weniger politische Informationen aufnehmen und verarbeiten als die Maenner. Diese beiden Dinge passen offensichtlich nicht zusammen. Das bedeutet nicht dass man Frauen von der Wahl ausschliessen muss. Diesen Schluss haben nur Sie gezogen und… Mehr
Sie zäumen das Pferd vom Schwanz her auf, Ferdinand! Demokratie kann nur mit verantwortungsfähigen Wählern funktionieren? Und die dummen Zuschauer fordern das Verhalten der Regierungspropagandisten heraus?? Genau umgekehrt wird ein Schuh daraus. Demokratie funktioniert nur mit Gewaltenteilung und einer unabhängigen Presse als „Vierter Gewalt“, der die Wähler bis zu einem gewissen Grad vertrauen müssen. Im Gegensatz zu den meisten Bürgern verfügen Journalisten nämlich über alle notwendigen Informationen, das ist schließlich ihr Beruf. Wenn sie dieses Wissen auf so schändliche Weise missbrauchen wie Herr Restle, geht die Demokratie den Bach runter. Aber nicht wegen der Rentner und Frauen (was für ein… Mehr
Liebe Ursula Schneider, wir scheinen ein sehr unterschiedliches Verstaendnis von Demokratie zu haben. Sie scheinen davon auszugehen dass nicht der Waehler die letzte Verantwortung tragen soll sondern irgendwelche Journalisten. Ich glaube immer noch dass die letzte Verantwortung beim Waehler liegt. Und wissen Sie warum es den oeffentlich rechtlichen Rundfunk in der Form gibt in der es ihn gibt? Weil es die Rentner und Frauen so wollen. In der Schweiz hat man versucht den Oeffentlichen Rundfunk (OeR) abzuschaffen (zurechtzustutzen) und was haben die Waehler gesagt? Die haben gesagt „mir ist es wichtiger den Musikantenstadl und die Fussball-WM ohne Werbung geliefert zu… Mehr
Lieber Ferdinand, 1. Natürlich hat der Wähler die letzte Verantwortung, aber er ist auf eine seriöse Berichterstattung angewiesen. „Lügenpresse“ in dieser drastischen Form habe ich in früheren Jahrzehnten jedenfalls nicht kennengelernt. 2. Den OeR in der Schweiz kenne ich nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass unsere Politkaste irgendein Interesse daran hat, diese nützliche Propaganda abzuschaffen. Sämtliche wichtigen Schaltstellen im OeR werden doch von den Parteien besetzt, da liegt das eigentliche Problem. Weil nur mit Parteipolitik dort Karriere gemacht werden, wird auch so schamlos gelogen. Sie erwarten von den Bürgern (ob alt oder jung, männlich oder weiblich) einfach zu… Mehr
Liebe Ursula Schneider, ich ueberschaetze den Waehler gerade eben nicht. Ich habe doch in meinem Ausgangsbeitrag darauf hingewiesen dass ich es fuer problematisch halte welche Wirkungen die demographische Entwicklung (Alterung) und die soziale Entwicklung (immer mehr Singles und damit immer groesserer Unterschied im Verhalten von Mann und Frau an der Wahlurne weil die nicht mehr vorher in der Familie ueber die Wahl diskutieren) auf die Qualitaet unseres Abstimmungsverhaltens hat. Das darf man nicht persoenlich nehmen. Weder als Frau noch als Rentner. Wenn ich Glueck habe werde ich auch mal 75 oder 80 werden. Und dann wird auch meine Leistungsfaehigkeit nicht… Mehr

Widerspruch !!!!! Unterschätzen Sie nicht eine Vielzahl lebenserfahrener und kritischer Senioren, welche die Propaganda der Staatsmedien längst durchschaut haben.
….eine Rentnerin und ueberzeugte AFD- Wählerin aus Sachsen….

Liebe fannyte, ich unterschaetze die Senioren nicht. Das was ich sage ist einfach nur eine nuechterne Bestandsaufnahme. Sicher gibt es auch viele (geistig und physisch) immer noch sehr fitte aeltere Menschen. Aber die Menschen die zu fitten und schlauen Senioren werden, waren meist auch schon als 40- und 50jaehrige fitter und schlauer als der Rest der Truppe. Ich verstehe nicht warum sich jemand auf den Schlips getreten fuehlen sollte durch folgende beiden (sehr banalen) Feststellungen: i) Die Qualitaet einer Demokratie haengt von der Qualitaet der Waehlerschaft ab; wenn die Waehler bloed sind dann wird es mit der Demokratie nie funktionieren… Mehr

„Mit Massen an Rentnern (die halt leider nicht mehr so schlau sein koennen wie junge Menschen) …“

Kann ja nicht jeder*In so jung wie Robert Habeck, Annalena Baerbock, Manuela Schwesig, Tobias Hans, Kramp-Karrenbauer, Kühnert etc. sein. Oder gar deren überragende Intelligenz besitzen.

Lieber spindoctor. Ich spreche nicht ueber einzelne Individuen sondern ueber Altersgruppen. Und ich spreche nicht ueber Politiker sondern ueber Waehler. Jeder weiss dass einzelne Rentner sehr sehr schlau und weise sein koennen. Genauso weiss jeder dass es viele Menschen im Alter zwischen 35 und 60 gibt die trotz ihres noch nicht so fortgeschrittenen Alters strunzdumm sind. Aber wenn ich die ueber 70jaehrigen in ihrer Gesamtheit mit den 35 bis 60-jaehrigen vergleiche dann kann es gar keinen Zweifel daran geben dass letztere geistig weitaus beweglicher sind. Ich weiss dass einige Menschen so tun wollen als wuerden wir heutzutage gar nicht mehr… Mehr
Oh lieber Ferdinand, da haben Sie ja mal Ihren ganzen Frust (über Ihr Leben?) hier bei TE rausgehauen und vermutlich die Hälfte der Tichy-Leser beleidigt (Rentner und Frauen). Sie reden von „Hetze“, aber was ist Ihr Kommentar denn anderes als Hetze? Woher kommt dieser enorme Hass auf ältere Menschen und Frauen? Was haben sie Ihnen getan? Und weshalb sind Sie so IQ-fixiert? Ich bin Rentner (mit hinreichendem IQ und akademischer Ausbildung), meide Politsendungen bei ARD, ZDF und DLF, und die Mainstreamparteien sind für mich derzeit unwählbar. Ich denke, das verhält sich bei den meisten Leser/innen von TE ganz ähnlich. Also… Mehr
Lieber Obladi Oblada. Wir koennen uns gern mal unterhalten wenn es Ihnen irgendwann gelingen sollte zwischen dem Persoenlichen und dem Politischen zu unterscheiden. Solange Sie meinen dass jede Aussage ueber die Rentnergeneration als Gesamtheit nicht zutreffend sein kann weil Sie nicht auf Sie persoenlich zutreffend ist, solange waere jede weitere Auseinandersetzung pure Energieverschwendung. Denn die Tatsache dass sie diese Dinge nicht auseinanderhalten koennen ist ein sehr starkes Indiz dafuer wie richtig ich mit meiner These liege. Nur zu der einen Frage: Warum bin ich so IQ-fixiert? IQ ist nicht alles. Aber ab einer gewissen Schwelle (nach unten) ist keine gut… Mehr

In der Tat pure Energieverschwendung.

Oha Ferdinand, das hat aber gesessen. Glückwunsch für Sie und die Ihrigen, daß man bei Ihnen nie den geringsten üblen Geruch feststellen muß. Just zur Minute springe ich dooffer Rentner unter die Dusche, um mich dieses lästigen Geruchs vom Kopfe her wenigstens äußerlich entledigen zu können. Meine Frau, nach vorangegangener Dusche, läßt übrigens grüßen, Sie seien ein richtiger Tausendsassa. So klug, so weise.

Lieber Ostfale, so wie viele andere hier vermoegen Sie es nicht Aussagen ueber den Durchschnitt einer Alterskohorte der Sie angehoeren zu unterscheiden von Aussagen zu Ihrer Person. Ihre Reaktion erinnert an die emotionalen Reaktionen von Frauen wenn man feststellt dass Maenner und Frauen nicht identisch sind. Dass JEDER Mensch (das wird auch mich treffen, bzw trifft mich in geringerem Masse schon heute weil ich den 40er auch schon ueberschritten habe) mit dem Alter irgendwann abbaut ist einfach eine Tatsache. Beim einen passiert es frueher beim anderen spaeter. Das ist einfach ein FAKT. Ich kann Ihre emotionale Reaktion nicht verstehen. Und… Mehr

Da haben Sie sich ja ein schönes Feindbild erschaffen. Schön, dass Sie für sich die Schuldigen ausgemacht haben. Selten so einen ausgemachten Blödsinn gelesen.

Ich hab da kein Feindbild erschaffen. Ich hab einfach nur die Daten zum Wahlverhalten der letzten beiden Jahrzehnte im Detail durchgearbeitet. Im Herbst 2017 haben die ueber 70jaehrigen Frauen im Westen der Merkel-Union eine absolute Mehrheit gegeben (50.2% fuer CXU in dieser Gruppe). Und waer es nach dieser Gruppe gegangen haette es die AfD erst gar nicht in den Bundestag geschafft (4.8%). Aber das sind ja Fakten. Das ist natuerlich nicht sehr passend im Kommentarbereich zu einem Artikel der sich ueber die Propagandamission des oeffentlichen Rundfunks aeussert. Das Gegenteil von Propaganda sind naemlich fuer immer noch viel zu viele nicht… Mehr
Fakt ist, dass Sie in Ihrem ersten Beitrag nicht von „über 70 jährigen Frauen“ sprachen, sondern vielmehr von “ Frauen die hierzulande ja sowieso häufig nur noch meinen dass weibliche Wesen grundsätzlich nur Rechte haben sollten die ohne irgendwelche (Leistungs-) Pflichten kommen sollten“ – und von“ verantwortungsunfähigen Frauen“. Ihr Beitrag war schlicht und ergreifend nicht konstruktiv, sondern unfassbar beleidigend gegen Rentner und ALLE Frauen. Sie sollten sich lieber gegen die Ursache des Problems stellen, den perfiden Staatsmedien, denn Gutgläubigkeit und Vertrauen, welches auf das Schändlichste missbraucht wird, hat nicht das Geringste mit dem Alter, dem Geschlecht oder dem IQ zu… Mehr
Lieber Jochen L, ja und wer glauben Sie warum man sich beim Staatsfunk all das erlauben kann was er sich erlaubt? Haben Sie mitgekriegt dass man in der Schweiz ein Referendum iniziiert hatte um den Staatsfunk zurechtzustutzen? Dann wissen Sie sicherlich auch wer den Staatsfunk dann an der Wahlurne rausgehauen hat: die Rentner und die Frauen. Wissen Sie das oder wissen Sie das nicht? Wenn ja, warum sagen Sie dann dass der Staatsfunk an sich der Letztverantwortliche ist und nicht diejenigen die ihn mit ihren Stimmen schuetzen und unterstuetzen. Sie sagen dass Gutglaeubigkeit missbraucht wird. Mag sein. Aber im Unterschied… Mehr

Dieser Kommentar ist nicht mehr zu unterbieten! Daß Menschen unterhalb des Rentenalters unreife Idioten sind, die sich nur noch von grüner Ideologie beschleimen lassen und entsprechend wählen, daß die Infantilen 40jährigen „Mutti, Muti!“ schreien und sic ihr an den überdimensionierten Busen werfen, daß 20jährige, auch solche ein wenig darüber mit Fußball u.ä. die Birne volldröhnen etc.pp – Ferdinand gibt den Stier (Disney) und schnuppert am Blümchen. Woher kommen drei positive Bewertungen? Vermutlich aus derselben Ecke: die Schafkopf-Partner.

Lieber Wolf Koebele, im Gegensatz zu Ihnen kann ich meine Aussagen belegen. Dazu reicht es die Daten des Bundeswahlleiters herzunehmen. Denn meine Aussagen beziehen sich auf das Verhalten von alten und weiblichen Waehlern. Schauen wir mal wer da recht hat. Laut Bundeswahlleiter haben im Westen 50.2% der Frauen ueber 70 und 42% der Maenner ueber 70 fuer die Merkel-Union gestimmt. Auch die andere GroKo-Partei hat bei den Alten ueberdurchschnittlich gut abgeschnitten mit respektive 25.7%und 27.3%. Fuer die AfD wollten die alten Frauen nur mit 4.8% stimmen. Die AfD waer also gar nicht mal im Bundestag wenn die (West-)Oma haette bestimmen… Mehr

Jeder Kommentar lässt sich noch unterbieten, aber die Unterbietung von Ferdinand erfordert sicherlich eine besondere Begabung. Ich habe mich schon gefragt, ob uns Ferdinand mit seinem unterirdischen Elaborat vielleicht nur veräppeln will, warum auch immer. Das wäre ihm dann – zumindest bei mir – vorzüglich gelungen 😉

„Mit Massen an Rentnern (die halt leider nicht mehr so schlau sein koennen wie junge Menschen) …“ Ich bin kein Rentner, aber was ist denn das für eine krude Logik? Junge Menschen sind schlauer als alte Menschen? Kann ich absolut nicht bestätigen.

Lieber Gumbach, meinen Sie das im Ernst? Wollen Sie hier wirklich die Behauptung aufstellen dass die geistige Elastizitaet mit dem Alter zunimmt? Schreiben deshalb alle Wissenschaftler noch kurz vor ihrem Tod die besten Arbeiten? Stammen die besten Mathematikergebnisse eher von 85jaehrigen oder von 25jaehrigen? Tut mir leid, aber ueber solche Dinge zu diskutieren macht keinen Sinn. Ich sehe nicht wie wir eine sinnvolle Diskussion fuehren wollen wenn Sie banale biologische Fakten leugnen wollen. Menschen erreichen sowohl in geistiger wie auch in physischer Hinsicht ihren Leistungshoehepunkt irgendwann im Alter zwischen 20 und 35 (maximal). Danach nimmt die Leistungsfaehigkeit ab. Zunaechst langsam… Mehr

Mit Verlaub, das ist Unfug. Rentnern vorzuwerfen durch sie würde die Gesellschaft verblöden zeugt von völliger Unkenntnis. Die meisten Rentner die ich kenne sehen die Dinge wesentlich klarer als viele jüngere. Ebenso ist die Verunglimpfung der Frauen völlig haltlos. Die Frauen die sie meinen ist eine kleine Minderheit.
Wie sieht es denn mit Ihren IQ aus??

Lieber Ritter Runkel, wenn Sie dieser Meinung sind, dann finde ich es erstaunlich dass Sie sich hier bei Tichy rumtreiben. Tichy ist doch Merkelkritisch. Aber die Rentner – vor allem die westlichen und weiblichen – sind voller Begeisterung fuer die Merkel. Und sie moegen die AfD nicht. Gegeben Ihre Einschaetzung des Verhaltens der Rentner und Frauen muessten Sie dann ja nur froh sein darueber dass wir die Merkel haben; und Sie muessten sehr traurig sein ueber die Existenz der AfD. Trifft das zu? Von den West-Frauen ueber 70 hat die Merkel-Union glatte 50.2% erhalten; fuer die AfD wollten nur 4.8%… Mehr
Sehr geehrter Herr Ferdinand, Ihre Betrachtungen zu deutschen Rentnern und Frauen sind mehr als erstaunlich. Heutige Rentner haben das einst so schöne, ökonomisch erfolgreiche, demokratisch orientierte Deutschland überhaupt erst möglich gemacht. In den Abgrund gerissen hat es eine jüngere Generation. Apropos: Rentner sind nicht mehr so schlau wie junge Menschen? In welcher Welt leben Sie? Junge Menschen in Deutschland sind zwar „schlau“, weil sie frühzeitig gelernt haben, sich lauthals in Szene zu setzen für ihr nichtiges manipulierbares Ego, aber Bildungsmisere, Verblödung und Verdummung junger Menschen erkennt jede intelligente, hervorragend ausgebildete alte Frau sofort, wenn sie eine Grundschule, Gesamtschule, eine Fachhochschule… Mehr
Liebe Occitania, ich vermag Ihren Ausfuehrungen nicht zu folgen. Insbesondere muss ich folgende Punkte aufmerksam machen: i) Selbst wenn man annehmen wuerde dass die ganz Jungen verzogen waeren und dass die Bildungsmisere deren Zustand noch weiter verschlechtert hat, dann waeren das ja wohl Dinge die zum Grossteil im Verantwortungsbereich der Rentner liegen wuerden. Denn die Rentner (also so ab 65 Jahren) haben alle heute lebenden Waehler die aelter als 30 sind aufgezogen und sie haben auch ueber deren Schulerziehung bestimmt. Denn wenn Sie verlangen dass man den Rentnern die positiven Aspekte der vergangenen 30 Jahre anrechnen sollte, dann werden Sie… Mehr

Also Menschen die so von Vorurteilen durchdrungen sind wie Sie, müssen – bei aller berechtigten Sorge um die Zunahme der Dummheit in Deutschland – gar nicht soweit ausholen und den Grund dafür bei Rentnern und Frauen suchen.

Lieber maxmink, ich kann meine Aussagen mit Daten des Bundeswahlleiters zum Wahlverhalten von Rentnern und Frauen und mit wissenschaftlicher Forschung zur Intensitaet des politischen Interesses und der Qualitaet der politischen Informatione von Frauen belegen. Nur ein Beispiel die Westfrauen ueber 70 haben der Merkel-Union 50.2% gegeben. Die (West-) Maenner im Alter 35-60 haben mit 28.5% nur etwas oefter als halb so oft fuer die Union gestimmt. Bei der AfD wars umgekehrt: die alten Westfrauen haetten die Partei mit 4.8% gar nicht erst in den Bundestag gelassen; die (West-) Maenner im Alter 35-60 haben fast viermal so oft fuer die AfD… Mehr
Was Sie da haben, sind keine Fakten, sondern allenfalls Studien oder Hochrechnungen, da die Wahlen geheim sind. Nach Hochrechnungen umd Daten hätte es weder den Brexit, noch einen US Präsidenten Trump gegeben. Sie schleudern hier jedem Ihre „Beweise“ um die Ohren und begreifen dabei einfach nicht, worum es hier geht. Sie haben einfach mal eben alle Rentner für dumm erklärt und alle Frauen für verantwortungslos, dabei geht es in diesem Kommentar um einen Links / Grün verdrehten Moderator. Sie schreiben nicht nur am Thema vorbei, Sie beharren auch noch stur darauf, dass Sie recht haben und sehen dabei den Wald… Mehr
Liebe Olivia, diese Ausrede bezueglich der Abweichungen von Umfragen und Ergebnissen ist doch nur kindisch. Sicher moegen die Nachwahlbefragungen 2-3 Prozent von den tatsaechlichen Daten abweichen. Aber Sie wollen doch wohl nicht wirklich behaupten dass sich mit diesen Abweichungen der Unterschied zwischen den 50% Unionsstimmen bei den ueber 70jaehrigen Frauen und den 28.5% bei den 35-60jaehrigen Maenner erklaeren laesst. Der Brexit und die Trumpwahl waren beide knapp. Da machen 2% den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage aus. Aber wir reden hier von ganz anderen Groessenordnungen wenn wir von Maennern und Frauen und Jungen und Alten reden. Ausserdem gibt es absolut… Mehr
Sehr geehrter Herr Wallasch, dass Sie sich in pflichtgemäßer Weise als Journalist diesen TV-Trash angetan haben, ist grundsätzlich aus Sicht journalistischer Sorgfaltspflicht aller Ehren wert. Aber wenn das Trash-TV-Format selbst schon derart wertlos – nein, eher gesellschaftlich schädlich ist, sollte man ihm nicht auch noch eine Echo-Kammer bieten. Während ich mir Talkshows gelegentlich und mit viel Schmerzen noch antue, schaue ich mir diesen Dreck schon seit Jahren nicht mehr an. Die Einschaltquoten müssen so weit heruntergehen, dass dieser Dreck und seine Produktionskosten keinesfalls mehr zu rechtfertigen sind. Soll Restle seinen Scheiß woanders und auf seine Kosten verzapfen. Vielleicht würde hier… Mehr

Herr Wallasch schaut sich „den Dreck“ ja stellvertretend für viele TE-Leser an (mindert auch die Einschaltquoten!). Seine Analysen und Stellungnahmen sind, wie ich finde, durchaus interessant und lesenswert, weil er unbestechlich mangelnde Logik, inhaltsloses Geschwätz, Lügen u. dergl. bloßstellt, jedenfalls gründlicher, als es dem normalen Zuschauer mit diffusen Bauchschmerzen möglich ist. Das ist für mich keine „Echo-Kammer“, sondern gnadenloser Verriss – so, wie es diese Schleimer und Dummbeutel verdient haben.

Desweiteren darf ich hinzufügen, dass der Konsum der ÖR und Massenmedien in Deutschland über Themen wie Krieg und Frieden seit ZEHN Jahren nicht mehr Bestandteil meiner Präferenzen ist. Dort wird gelogen und desinformiert, dass es nur widerlich ist. Die englischsprachige Presse, und dort sind ausgewählte links- und rechtslastige in respektabler Konkurrenz, zahlreiche Vor-Ort-Berichte und einige sehr gute direkte Quellen ersetzen den Scheissdreck aus den Einzelquellen (Kontra zu „Ihr seit ja nur Einzelfälle“!) bestens. Als der WDR und die ARD falsche Bilder über angebliche Panzer der russ. Förderation in der Ukraine sendete und sich dieses als Lüge entlarvate (es war ein… Mehr

Es ist, wenn man kritisch dabei ist, ein Anschauungsobjekt aktiver Propaganda, wenn zum Beispiel der eingeblendete Text in der Tagesschau das Gegenteil von dem suggeriert was aus dem Mund der Sprecherin quillt (z.B.: https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-26357.html ab Minute 3:30). Klassischer 1984-Moment, zwangsgebührenfinanziert. Man sollte schon wissen wie man hinter die Fichte geführt wird, auf daß man alle Nachrichten aufmerksam verfolgt…..

Ich schaue mir diesen Dreck aus den ÖR seit zwei Jahren nicht mehr an. Es gibt nichts, was man nicht aus dem Internet, im beruflichen Umfeld bezüglich der tatsächlichen Geldpolitik, Wirtschaftspolitik und Arbeitsmarktlage und ausgewählten Büchern besser recherchieren kann OHNE 90 % der Aussagen entziffern zu müssen um die tatsächliche Aussage zu erhalten, die oftmals noch stark befangen ist – notorisch bekannt geworden in den letzten mindestens fünf Jahren.

Lieber Herr Wallasch,

Ich stimme Ihnen absolut zu!
Meine Frau&ich hatten so ziemlich die gleichen Gedanken, als wir Donnerstag diese Indoktrinations-Sendung sahen.

Spätestens seit dem Bild von dem ins rechte Licht gerückten toten Jungen, der an die griechische Küste gespült wurde und bei dem sich später herausstellte, dass der Vater als Schlepper fungierte, sicher in der Türkei lebte und arbeitete, sich in Deutschland lediglich die Zähne erneuern lassen wollte, ihn seine Frau, die ebenfalls in der stürmischen See starb, eindringlich vor der Fahrt in der Nacht abriet und der – last but not least – zurück ins „Kriegsgebiet“ Syrien gereist war, um seinen Sohn zu beerdigen, sollte es eigentlich ein journalistisches Tabu sein mit Leichenbildern zu hantieren, von denen man nicht weiß,… Mehr