Durch Massenzuwanderung: Neue Kriminelle versus etablierte Clans

Junge kriminelle Migranten aus Syrien, Irak und anderen Herkunftsländern machen den etablierten arabischen Clans in Deutschland die Geschäfte streitig. Politik und Behörden hätten es ahnen können.

Sean Gallup/Getty Images

Seit den 1980er Jahren hat sich das Hamburger Rotlichtmilieu in St. Pauli durch ausländische Gangs massiv verändert. Sie nutzten unter anderem die Lücke, die eine intensive polizeiliche Arbeit damals in die bisherigen Strukturen deutscher Zuhälterei gerissen hatte. Auch zuvor hatte auf der Reeperbahn nicht wirklich ein Irma-la-Douce-Feeling geherrscht. Aber mit dem deutlich aggressiveren Auftreten der neuen Herren über die Prostitution war es damit endgültig vorbei.

Geschichten über importierte Gewaltstrukturen kennt man aus Hollywood-Filmen. Zum Beispiel aus dem Klassiker „Scarface“ mit Al Pacino in der Hauptrolle als Gangsterboss Tony Montana. Er erzählt die Geschichte aus Sicht der kubanischen Einwanderer nach Florida, unter denen sich viele Schwerkriminelle befanden, derer sich Fidel Castro durch eine Amnestie entledigte.

Mit importierter Kriminalität aus dem wahren Leben beschäftigten sich Generationen von Kriminologen und tun es noch immer. Zentral dabei ist das Ghettoisierungsproblem und notwendig die Differenzierung von Arbeitsmigranten, Asylbewerbern, Kriegsflüchtlingen oder Touristen und Gaststudenten aus dem Ausland.

Wicked Games mit Pöbel-Ralle
Fröhliche Bordesholmer Islamisierung des Vorgartens mit Ralf Stegner
Die Kriminologin Kirstin Reich beispielsweise schrieb schon 2003: „Neuere Studien kommen zu dem Ergebnis, dass sich die Integrationsdefizite in den letzten Jahren besonders bei den jungen Migranten in einer hohen Rate krimineller Handlungen niederschlagen und gerade diese Gruppe besonders für Gewalt- und Eigentumsdelikte anfällig macht.“ Und noch einmal fünf Jahre früher kam eine auf dem Jugendgerichtstag 1998 vorgestellte Studie zu dem Ergebnis, „dass der andauernde und enorme Anstieg der Jugendkriminalität bei den 14- bis 21- Jährigen zu einem Großteil den Nichtdeutschen zugeschrieben werden kann.“

Die Problematik ist also schon älter und hinlänglich bekannt und spätestens seit einem Vierteljahrhundert Objekt intensiver kriminologischer Betrachtung, deren Ergebnisse der Politik klare Aufgaben stellen. So kann man sich nur wundern, wenn sich die politisch Verantwortlichen heute wundern. Darüber beispielsweise, dass jetzt neue kriminelle Gruppen von teilweise illegal eingewanderten jungen Männern der bereits etablierten so genannten Clan-Kriminalität den Rang ablaufen wollen. Als hätte es die Erfahrungen früherer Jahre nicht gegeben, stellen die Behörden zum Beispiel in Essen nun eine gefährliche Entwicklung fest: „Syrer und Iraker bedrängen eingesessene Clans massiv. Die neue Konkurrenz gilt als besonders gewalttätig.“

Deutschland sieht sich also nicht nur der Gefahr religiöser Gewalttäter ausgesetzt, die etwa mit LKWs in Menschenmengen fahren, gegen die man nun Betonpoller rund um vielfrequentierte Marktplätze aufstellt. Jetzt etablieren sich kriminelle Strukturen, die in ihrer Härte dem sowieso schon massivem Auftreten der Clan-Kriminalität in den Brennpunkten noch einmal überlegen sind.

All das war voraussehbar. Wenn etwa nicht gebildete junge Männer – viert- oder fünftgeborene Söhne – mit dem Auftrag nach Deutschland kommen, ihre Familien in der fernen Heimat finanziell zu unterstützen, dann wächst der Druck, wenn dieses Geld nicht ankommt. Dann ist bestimmten Mitgliedern dieser Gruppen eben jedes Mittel recht, endlich an den Wohlstand zu kommen, den man in Deutschland vor Ort festgestellt hat, der aber zunächst unerreichbar ist. Die dafür notwendige Verrohung ist in vielen Fällen bereits aus den heimischen Krisengebieten mitgebracht oder auch aus friedlicheren Ecken, wenn die archaischen Clan-Strukturen dort nur ausgeprägt genug sind und denen anderer Clan-Gesellschaften an Aggressivität überlegen sind.

Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung schreibt es gerade ganz unverblümt: „Kampf im Millieu: Neue Clans drängen auf kriminelle Märkte“. Am Bespiel der Stadt Essen heißt es da weiter:

„Angeworben direkt vor den Toren der städtischen Flüchtlingsunterkünfte mimten junge Asylsuchende aus Syrien und dem Irak auf den Straßen die Laufburschen im einträglichen Rauschgiftgeschäft eingesessener Clans. Jetzt scheinen die Dienstboten von einst aufzubegehren, wollen ihren „Arbeitgebern“ die Geschäfte streitig machen, sich ein Stück vom kriminellen Kuchen sichern. Die Platzhirsche sind verunsichert.“

All das war den deutschen Ermittlungsbehörden hinreichend bekannt. Offensichtlich war man nicht willens oder in der Lage, hier wirksame Korrekturen vorzunehmen. Im Gegenteil: Es wird jetzt sogar versucht, die Situation in Essen zu einer exklusiven, nicht auf andere Städte übertragbaren zu erklären. Das ist nicht nur naiv, sondern eher fahrlässig denen gegenüber, denen man alleinig verantwortlich ist: den deutschen Bürgern. Dem Landeskriminalamt, so weiter die WAZ, erscheint die Entwicklung jedenfalls brisant genug, um in seinem Lagebild „Clankriminalität“ warnend auf das Phänomen hinzuweisen.

Im 30-Seiten umfassenden Bericht aus dem LKA heißt es u.a.:

„Die kriminellen Angehörigen türkisch-arabischstämmiger Familienverbände sehen sich in den letzten Monaten einem Verdrängungswettbewerb um kriminelle Märkte ausgesetzt, der durch Personen mit Herkunft aus Syrien beziehungsweise dem Irak forciert scheint. Diese konkurrierenden Gruppierungen werden – auch vor dem Hintergrund teilweise aktueller Kriegserfahrungen – im Milieu als besonders durchsetzungsstark und gewalttätig wahrgenommen.“

Alleine die Zahlen, die man von der Essener Polizei hört, machen sprachlos:

„15.000 Menschen, die der Gruppe der „Libanesen“ zugerechnet werden, stehen auf dem Hoheitsgebiet der Essener Polizei inzwischen über 20.000 Syrern und Irakern gegenüber. Unter den Neuankömmlingen sind viele junge Männer aus Kriegsgebieten mit teils einschlägiger Waffenerfahrung. „Eben Jungs, die wissen, wie man eine Kalaschnikow anpackt“, ist aus dem Essener Polizeipräsidium zu hören.“

Schon 100 Mordopfer in London
Entsprechend hilflos schreibt dann auch der Autor der WAZ in seinem Artikel von einer Notwendigkeit von „Präventivprojekten“ für eine gelungene Integration der Risikogruppen aus Syrien und Irak. Aber was soll das bringen? Geld und Wohlstand ohne Gegenleistung wird es auch so nicht geben. So sehr sich Heerscharen von Soziologen und Pädagogen auch bemühen um diese Gestrandeten ohne Jobs und Perspektiven. Die Massenzuwanderungspolitik der Bundesregierung entpuppt sich Monat für Monat deutlicher als Hochsicherheitsrisiko für die deutsche Gesellschaft. Ironie der Geschichte: Das gilt sogar für die bereits etablierten kriminellen Strukturen von Ausländern, die hier bereits viel früher eingewanderten sind und jetzt um ihr kriminelles Einkommen fürchten müssen.

Thomas Weise, Sprecher der „Besonderen Aufbauorganisation Aktionsplan Clan“ (BAO Clan) der Essener Polizei sagt:

„Wir wissen, dass die Menschen aus Syrien und dem Irak in ähnlichen Clanstrukturen leben und wir haben ein Auge drauf.“

Das kann man ihm und uns nur wünschen, alleine es fehlt der Glaube, dass über das Auge auch die Handschellen zu Ausweisungen führen werden, die diese Entwicklung einzig noch verhindern könnten.

Hinzu kommt noch: Es sollen sich neben dem Rauschgift- und Waffenhandel längst ganz neue kriminelle Betätigungsfelder etablieren haben wie Schleuserdelikte und Fälschungen von Pässen und Sprachzertifikaten für Amtsanhörungen – diese neue kriminelle Szene schafft sich also selbst wieder ihren eigenen Nachwuchs.
Es hat also nicht nur der Verteilungskampf begonnen, sondern die kriminellen Machenschaften selbst werden umfangreicher, der Markt erweitert sich. Kriminalität ist kreativ.

Deutschland ist Zielland für die meisten Migranten, die nach Europa kommen und mit ihnen eine kriminelle Energie, von der man längst wusste, aber die man nicht sehen wollte. Stattdessen etablierte sich in der Politik die Mär von den gut ausgebildeten syrischen Fachkräften, während eine andere Sichtweise tabuisiert wurde.

Fakt ist jetzt: Es sind nicht nur islamistische Attentäter mit eingereist, was ebenfalls lange geleugnet wurde, sondern in viel größerer Zahl kriminelle junge Männer mit ihren Clanstrukturen, die den etablierten Clans in Deutschland nun die Butter vom Brot nehmen wollen, wenn es darum geht, die einheimische Bevölkerung kriminell abzuschöpfen. So jedenfalls eine Lesart. Denkbar ist natürlich auch, dass sich diese Gruppen untereinander einigen, den Markt erweitern und ihn dann ganz neu unter sich aufteilen?

Oder wie sagte der fiktive Charakter Toni Montana in Scarface, der längst auch ein großes Vorbild vieler real existierender Krimineller und Gangsterrapper ist: „The world is Yours.“ Deutschland wird dort neu verteilt, wo es etwas zu holen gibt, wenn man nur den Finger am Abzug hat oder die Fäuste ballt und sich einfach holt, was man begehrt, was einem aber nicht zusteht.

Anzeige
Unterstützung
oder

Kommentare ( 223 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Andere bringen wir ungekürzt.
Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

----

Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung

Regt euch nicht auf, der Dummmichel hat es gewählt, wählt es weiterhin und fühlt sich immer noch moralisch ganz weit vorn. Während die Michels das ,, Klima retten“ versinkt das Land im Chaos , aber wenigstens klimaneutral.

Ich hatte schon seit längerem den Eindruck, dass diverse Staaten die Türen ihrer
Psychiatrie und ihrer Zuchthäuser weit geöffnet haben und den Insassen Freifahrscheine
nach Deutschland ausgestellt haben.

Deutschland selbst schafft es doch schon nicht seine geschlossenen Anstalten geschlossen zu halten.

Hatte vorhin einen ägyptischen und zwei türkische Geschäftsleute im Taxi, die sich auf Englisch über Politik unterhielten. Ein Satz blieb mir im Kopf hängen. Der Ägypter sagte zu den Türken: „Don’t think about Europe. Europe is dying.“

Eloman Das ist deren Wunschtraum. Schon immer gewesen. Junge Türken halten sich sogar für Retter. Dabei ist die Lage der Türkei auch nicht gerade rosig – ohne Aussicht auf Besserung und über Nordafrika muss man gar nicht reden. Da existieren zwar viele, aber von „leben“ kann keine Rede sein. Unser Weg sollte der japanische Weg sein. Wir kämen mit 50 bis 60 Mio hier prima klar. Da haben nur die Grünen etwas gegen. Gehen denen die Armen und Bedürftigen aus, verliert der Sozialstaat seine Berechtigung, müssten sie in der Produktion oder auf dem Erdbeerfeld arbeiten. Leider wird mit Merkel an… Mehr

Nur der japanische Weg verhindert den Binnenkrieg.

Der WAZ-Artikel suggeriert ja schon beinahe, dass man Mitleid mit den ‚eingesessenen Clans‘ ( was soll das sein???) haben soll. So ein Schmarrn. Was wir dringend brauchen, sind die ‚unschönen Bilder‘, auf denen gezeigt wird, wie man die ganze Bande nach und nach, aber massiv einsackt und in ihre Herkunftsländer abschiebt. Aberkennung der Bürgerrechte für Deutschland, Kontenpfändung und knallhartes Durchgreifen, bei Zuwiderhandlung. Wenn man den Ober-Miri abschieben kann, geht das auch mit dem Rest der Gang. Im Ruhrpott ist ‚Land Unter!‘ Das geht hier vorbei an allem was Recht ist. Aber der Staat hat ja nur Kohle für Knöllchenschreiber. Die… Mehr

https://youtu.be/ryZ9djJCKdQ
Liebe TE-Leser:
Ihr habt leider keine Ahnung, woher die wirkliche Gefahr kommt. In Essen ist doch alles i.O.
Das wirkliche Problem ist hier, in Sachsen. Und wie man es beseitigen erklärt neben H. Böhmermann auch dies junge Frau:
https://youtu.be/ryZ9djJCKdQ

Tim Kellner hat schon Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen diese ,,Komödiantin“ gestellt.

Ich fürchte das wird nicht greifen weil diese völlig verblödete und indoktrinierte Jugendliche in dem Video eben nicht sagt “ man solle Napalm abwerfen“. Sie sagt man solle „Flugzeuge mit Zitronensaft befüllen und diese über Chemnitz fliegen lassen. “ Und weiter sagt sie dann: „Und wenn das nicht hilft (Pause) Napalm“.

Dieses ungebildete Früchtchen sagt zu keinem Zeitpunkt man solle Napalm über was auch immer „abwerfen“. Natürlich versteht jeder was sie in ihrer grenzenlosen Dummheit meinte, aber sie sagt es eben nicht.

Es ist nicht zu fassen, was im öffentlich-rechtlichen Fernsehen WDR alles möglich ist; wo ist der Aufschrei gegen solch einen Gewaltaufruf – das hat mit Satire nun wirklich michts mehr zu tun !!!

Alles richtig, und doch irgendwie am Thema vorbei, denn es wird viel Text geschrieben, der gar nicht nötig wäre, wenn man einfach die falsche implizite Grundannahme des Artikels fallen lässt: „der Staat hat angeblich versagt, hätte wissen müssen, war zu naiv, überfordert …“ Der Staat wusste das alles (was nicht schwierig ist, da wir USA, England und Frankreich hinterher hinken in der Entwicklung) und wollte und will das alles genau so. Entweder als bewusst in Kauf genommene Verwerfungen für das große Ziel. Oder ganz gezielt als (noch verdeckter, da indirekter) Kampf gegen den inneren Feind, für den das große Ziel… Mehr

Fritz Goergen hat es ja immer wieder betont. In Deutschland gibt es keine einzige Partei (auch die AFD) die in der Lage wäre die Missstände zu beseitigen. In Schweden übrigens ist die Klientel schon weiter,die schießen nicht nur, die machen auch Bombenattentate, Handgranaten etc. Wir können alle schon mal zusammenlegen und bei Trump und Putin anfragen, wenn die kommen wirds allerdings richtig teuer und den Kuchen behalten sie auch noch. Besser aber als Ralles Islamisierung.

Wenn der Herr Goergen das sagt, muss es ja noch lange nicht stimmen.

„…und notwendig die Differenzierung von Arbeitsmigranten, Asylbewerbern, Kriegsflüchtlingen oder Touristen und Gaststudenten aus dem Ausland.“ Im Grunde fehlt in dieser Aufzählung die Kategorie der reinen Versorgungsmigranten/Glücksritter, welche das aberwitzige deutsche Asyl(un-)wesen lediglich als Vehikel nutzen, um sich hier rundum versorgt in Deutschland niederlassen. Ich halte die Gefahr, die von diesen größtenteils nicht-qualifizierten jungen Männern ohne berufliche und sonstige Perspektive, dafür ausgestattet mit einer Sozialisation, wie man sie nun mal in gewaltaffinen Gesellschaften von frühauf eingebläut bekommt, für weitaus größer als die durch eingesickerte Terroristen. Denn allein die schiere Menge – Hunderttausende – macht diese potentiellen „Gefährder“ (nicht in politischer, sondern… Mehr

Es gibt bereits Hinweise auf ein Ausbreiten der nigerianischen Mafia. Es sollen in Italien aus eine größere Anzahl von Nigerianern auf dem Sprung nach Deutschland sein. Wenn die erst einmal richtig loslegen, dan wird es richtig „bunt“. Aber die ganzen Linksgrünen und ihre Presseflaggschiffe singen immer noch das Lied von den beglückenden Bereicherungen. Bei WO hat sich heute Smudo über die furchtbaren AFD-Wähler ausgek….- alles Faschisten und Rassisten. Solche Leute möchte ich am liebsten dauerhaft verpflichten: z.B. im Essener Norden zu wohnen.

Der Herr „Smudo“ nannte mich in persönlichem Mailverkehr „Alter Faschist“. Ist halt auch nur ein kleiner Rotzlöffel, der linientreue Sprechsänger.