Berliner Tageszeitung „taz“: Gewaltaufruf gegen Regierungskritiker

Wo kein Kläger da kein Richter? Wohl lediglich diese Frage dürfte bestehen blieben, wenn es darum geht, einen lupenreinen Gewaltaufruf der Berliner Tagesszeitung „taz“ vom 30.12.2018 einzuordnen.

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Wenn die Berliner Tageszeitung (taz) zur körperlichen Gewalt aufruft gegenüber AfD-Politikern, ihren Anhängern und weiteren konservativen und rechten Kritikern der Regierungspolitik, dann ist eine Grenze weit überschritten, dann sind mit hoher Wahrscheinlichkeit mehrere Straftatbestände erfüllt. Aber wer wird das zur Anzeige bringen?

Aufgeschrieben hat den lupenreinen Gewaltaufruf Ralf Sotscheck, 64-Jähriger Irland/GB-Korrespondent der taz. Im Kommentar vom 30.12.2018 heißt es da zunächst zur Teilnahme von AfD-Politikern in öffentlich-rechtlichen Talkshows: „(S)ie luden AfD-Rechtsaußen ein und setzten deren Themen auf die Tagesordnung, weil das vermeintlich die Einschaltquoten erhöht. Man muss aber nicht an jeder Mülltonne schnuppern, um zu wissen, dass sie stinkt.“

Im weiteren Verlauf des Textes folgt ein historischer Verweis auf eine „Gruppe 43“. Die hätte eine ganz andere, eine erfolgreichere Taktik gehabt als die Einladungspolitik dieser Talkshows. So wären Faschisten verprügelt worden, „wann immer die öffentlich auftraten.“ Nach vier Jahren hätte sich die Gruppe auflösen können, denn „die Faschisten waren von der Straße vertrieben“.

Aus den Faschisten werden nun bei Sotscheck umstandslos „Rechtspopulisten“:
Und die wären damals noch kein großes Problem gewesen. Das Fazit des Journalisten der taz: »Heutzutage bräuchte man sehr viele „Gruppen 43“«. Also Aktivisten, die bereit sind, Leute wie den im Kommentar explizit erwähnten Alexander Gauland und seine Anhänger dort zu verprügeln, körperlich zu attackieren, wo sie angetroffen werden.

Schreibt Ralf Sotscheck, der seinen Gewaltaufruf ausgerechnet mit den Worten einleitet: »Nach dem Motto „Mal schauen, was noch geht“, überschreiten Rechte immer häufiger moralische Grenzen. Sie wollen ausloten, wie weit sie gehen können.« Dieses Ausloten würde man, so der taz-Autor, „Test marketing“ nennen. „Wenn es funktioniert, kommt das Produkt auf den Markt. Doch bei Gauland, Trump, Orbán, Salvini, Kaczyński und Konsorten geht es um kein Produkt, sondern um Faschismus.“

Und darum klar, Faschisten darf, soll und muss man auf offener Straße verprügeln oder eben dort, wo man sie trifft. Was für eine Einladung und Legitimation ihrer Taten für linksradikale Gewalttäter. Faschismus bekämpfen mit Faschismus und es Antifaschismus nennen. Herr Staatsanwalt, bitte übernehmen Sie gegen die taz und ihren Autor Sotscheck.

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Kommentare ( 172 )

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TE hat doch heute (31. Januar) gerade das mit „indymedia“, das mit den Mordanleitungen.

Dazwischen passt kein Blatt, geht nahtlos ineinander über.

Dazu dann noch die Dauerwerbesendung „DLF“ (werbefrei? hahaha – Antiwerbung ist auch eine Form von Werbung) pro Merkel und contra AfD – da passt alles zusammen.

In Deutschland wimmelt es nur so von Faschisten. Vor allem aus dem linken Lager. Ich fände es gut, wenn die Faschisten sich selber so lange verprügelten, bis wir wieder eine tragfähige Gesellschaft haben..

Der Gewaltaufruf zeigt anscheinend bereits Wirkung: nachdem Anschlag auf ein AfD- Büro in Dresden, nun ein tätlicher Angriff auf einen AfD Politiker in Bremen https://nord24.de/bremen/afd-bundestagsabgeordneter-in-bremen-angegriffen

Sehr geehrter Herr Wallasch,
Ralf Sotscheck scheint allgemein kein größeres Problem mit Terrorismus zu haben. Sie können gerne mal folgende Suchbegriffe bei Google nacheinander eingeben: forum anders reisen irland sotscheck

Da kommen Sie dann zu einer von Sotscheck organisierten Irland-Reise in diesem Jahr mit interessanten Gesprächspartnern….

Wer mit Begriffen wie Faschisten und Rassisten um sich schlägt, sie umstandslos auf demokratisch gewählte Staatsoberhäupter souveräner Staaten, die ihn nichts anngehen, bezieht, und vorschlägt AFD zu prügeln, ist natürlich nicht der hellste Denker, aber doch gefährlich. Idioten von Antifa kann er mit solchen Phrasen anstiften. Der Begriff Faschismus verschleiert lediglich, dass Nationalsozialisten politisch mit dem Sozialismus in Verbindung stehen. Prügelnde Antifaschisten sind umgekehrt Wiedergänger ** Ob einen deutschen, linksgrünen Staatsanwalt das aber interessiert, ist die Frage. **

Da hat einer eine große Klappe am Schreibtisch und versucht offenbar „zu sehen, was geht“. Ein ähnliches „Test-Marketing“ hat auch in der Weimarer Republik stattgefunden. Wenn der Hobby-Brandstifter mal gemütlich zu seinem Bücherregal geht und ein Geschichtsbuch aufschlägt, kann er sich ansehen, wie die Sache ausging. Ein Staatsanwalt wird sich wohl nicht finden. Schließlich leben wir ja in DDR 2.0. Da kann jederein großes Maul „gegen Rechts“ aufreißen, zu Gewalttaten oder sogar zum Landfriedensbruch aufrufen, ohne dass was passiert.

Die regionale LVZ schreibt: „Anschlag auf AFD-Parteibüro in Döbeln“

Explosion in Döbeln. Auf AfD Büro. Also mit Terorr gegen Andersdenkende ist längst angefangen.
Wie viel Schritte ist es bis Abgrund Bürgerkrieg?

Rassisten, Faschisten, Nationalisten……. Wer im 21. jahrhundert mit solchen Begriffen, ausserhalb islamkonformer Staaten, hantiert weiß gar nichts. Soche Leute sind unkontrollierbare Schwätzer. Man sollte sie bestenfalls ignorieren da sie geistig malad sind.

nun das werden Sie schon mal merken wie weit Sie mit dem Ignorieren kommen, wenn Ihnen so ein Biofaschist eine entsprechend zentriert weil er irgendwas meint oder ausgemacht zu haben. Hier werden ganz klar rote Linien überschritten und zwar einseitig. Aber das Ignorieren scheint ja heute in der DDR 2.0 die Haupteigenschaft der Alt-Bürger zu sein. Skandal ist heute offensichtlich nur dann der Fall wenn irgendeiner irgendwo an eine falsche Stelle hin faßt…