BAMF-Skandal – Staatsanwaltschaft: Zusammenarbeit ist „bandenmäßig“

Die Grünen besitzen obendrein die Frechheit, jetzt, wo das Haus niedergebrannt ist, der Feuerwehr auch noch den Zugang zu versperren, die wenigstens die Brandursache feststellen möchte via Untersuchungsausschuss.

© Sean Gallup/GettyImages

Was ist eigentlich die Steigerung von „Gau“ in der BAMF-Affäre? Denn nun geht es Schlag auf Schlag: Die Staatsanwaltschaft spricht von „bandenmäßigem“ Vorgehen. Gegen die Bamf-Chefin Jutta Cordt wurde Strafanzeige gestellt und mindestens in Bremen ist das Chaos offensichtlich so groß, dass sich nun das Landeskriminalamt gezwungen sah, die Initiative zu übernehmen.

Um eine Ahnung davon zu bekommen, was hier vor sich geht und ging, muss man eine Metapher zur Hilfe nehmen und sich einen Geldtransporter vorstellen, dessen Türen während der Fahrt offen stehen. Immer wieder fallen hinten Geldsäcke heraus, die von jenen, welche die Türen offen ließen, dann eingesammelt werden. Weil nun aber Kilometer für Kilometer mehr jedes Maß verloren gegangen ist, reicht das nicht mehr und der Wagen wird einfach angehalten, die Besatzung auf die Straße gezerrt und geplündert, was noch da ist.

Hier ist die Systemfrage zu stellen

Wer heute noch von „Rechtsbruch“ spricht, alleine, wenn es um die Frage geht, was passierte, als Angela Merkel die deutsche Grenzsicherung faktisch aufgegeben hat, dem gehen jetzt die Superlative aus. Die Grünen besitzen obendrein die Frechheit, jetzt, wo das Haus niedergebrannt ist, der Feuerwehr auch noch den Zugang zu versperren, die wenigstens die Brandursache feststellen möchte via Untersuchungsausschuss. Christian Lindner will, aber sorgt sich, dass die AfD nun politisch profitieren könnte. Ja, Himmelherrgott, wer sollte denn für den Moment sonst profitieren, wenn der grüne Geist sich auf eine Weise ausgebreitet hat, die nun tatsächlich einmal Anlass sein könnte, die Systemfrage zu stellen, ohne dabei auch nur im mindesten alarmistisch zu wirken?

Von der Migrations-Cash-Cow
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Warum? Weil das bis an die Grenzen des Zulässigen und weit darüber hinaus ausgereizte Asylrecht bis hinüber zur Überdehnung der Sozialgesetzgebung nicht nur erodiert, sondern offensichtlich kollabiert ist: Staatlich gedeckelte Anarchie ausgerechnet in jener Behörde, welche die Eintrittskarten ins Sozialsystem verteilt, die Kassen sperrangelweit offen, der Wirt als Nazi oder Populist vertrieben oder ruhig gestellt. Ja, wer die Schnauze nicht halten kann, der bekommt Besuch beispielsweise von der subventionierten Antifa. Und für das intellektuelle Update sorgen die privaten, vom Staat quersubventionierten Stiftungen mit immer neuen Studien, die den ganzen Schlamassel zum eigentlichen Volkswillen umdeuten wollen. Oder, wenn das dann doch zu dämlich erscheint, dann wird das Volk selbst kurzerhand unter Verdacht gestellt, wahlweise Nazi, antisemitisch oder Burka- oder Frauenfeindlich zu sein.

Und was machen die direkt Verantwortlichen, die Handlanger dieser staatlich gedeckten und vertuschten (Mailverkehr BAMF) Ungeheuerlichkeit? Sie treffen sich zu Gesprächen und stellen zunächst einmal fest, dass die Ermittler der landeseigenen Antikorruptionsstelle ZAKS das Ausmaß der Asylmissbrauchs-Affäre offenbar nicht mehr alleine bewältigen können. Das LKA wird um Unterstützung gebeten.

Trotzdem unter den fadenscheinigen Teppich?

An Ort und Stelle treffen zusammen: BAMF-Chefin Jutta Cordt, Vertreter der Bremer Außenstelle und der zuständigen Innenbehörde, der zuständige Staatssekretär des Bundesinnenministeriums, Helmut Teichmann, Vertreter des niedersächsischen Innenministeriums und weitere Mitarbeiter aus der Nürnberger BAMF-Zentrale. Aber um was bitte zu tun? Um alles hinter verschlossenen Türen auf den Tisch zu legen und einfach nur weiter zu beratschlagen, wie man diesen riesigen Haufen Mist nun unter den fadenscheinigen Teppich bekommt?

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Nein, wo denkt man hin, natürlich nicht: Die Bremer Innenbehörde teilt nach dem Krisenpalaver mit, es gäbe ein „gemeinsames Interesse an einer schnellen und umfassenden Aufklärung der Vorfälle“. Seit wann? Seit diese Vorfälle ruchbar geworden sind, Vorfälle, die laut Staatsanwaltschaft „bandenmäßig“ organisiert sind? Wer will dieser elendigen Barschelei eigentlich noch Glauben schenken?

Nun ist die Außenstelle Bremen geschlossen, aber da warten selbstverständlich noch Asylbewerber. Was macht man mit denen? Die werden „bis auf weiteres per Shuttle in die BAMF-Außenstelle nach Bad Fallingbostel gebracht.“ Dort könnten sie ihre Asylanträge stellen, berichtet der SPIEGEL.

Das findet selbst der SPIEGEL „enorm“

Das Ausmaß des mutmaßlichen Asylmissbrauchs in der Bremer Außenstelle findet nun endlich auch einmal das Hamburger Magazin „enorm“. Nach SPIEGEL-Informationen seien 97 Prozent aller Asylanträge, die von den zwei hauptbeschuldigten Rechtsanwälten in Bremen eingebracht wurden, positiv entschieden worden. Aber was ist daran „enorm“ zu nennen? Enorm ist hier allenfalls der Bizeps jener Bürger und Steuerzahler angewachsen, die immer öfter und kräftiger die Faust in der Tasche ballen.

Und was macht die BAMF-Chefin, gegen die nun ebenfalls ermittelt wird? Na raten Sie mal, was denn die einzige noch irgendwie akzeptable Reaktion wäre.

Pustekuchen: Jutta Cordt räumt nicht etwa mit gesenktem Kopf die Kapitänskajüte, sie rudert sich und ihre Behörde einfach immer tiefer hinein in den stinkenden Nebel, in der Hoffnung wohl, endgültig darin zu verschwinden. Am kommenden Dienstag wird Jutta Cordt vor dem Innenausschuss des Bundestags Rede und Antwort stehen. Überraschungen wird es kaum geben. Allenfalls über das Ausmaß des Schadens wird zu staunen sein. Dann, wenn das Wochenende zur inneren Einkehr benutzt wird und nicht, um den Haufen Mist am Ende noch als grünen Dünger für Vielfalt zu verkaufen.

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Kommentare ( 122 )

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Herr Wallasch, ich Sie möchte drücken und herzen für diesen offenen und politisch völlig unkorrekten Kommentar, dem ich nur zu 1000% zustimmen kann!
Die ganze Bande, inkl. der meisten Abgeordneten und der Regierung gehört vor Gericht gestellt für das, was sie da angerichtet haben.

Hamed Abdel Samad schildert im aktuellen Buch den Fall eines jungen Syrers in seinen Interviews bzgl der Integrationsmotivation in D: beim ersten Treffen gab der Mann an, wegen der Demokratie und den Freiheiten nach D gekommen zu sein. Nach dem Aufbau von Vertrauen sagte er in einem weiteren Interview wenige Wochen später: Wenn ich in D keine Sozialhilfe bekäme, wäre ich schon längst wieder in Aleppo.
Das sagt alles und wird leider in die Gehirne der linksgrün-kirchlichen Asylindustrie nicht eindringen.

„Das sagt alles und wird leider in die Gehirne der linksgrün-kirchlichen Asylindustrie nicht eindringen.“

Nicht nur nicht in die Gehirne der Asylindustrie, sondern auch nicht in die Gehirne derjenigen, die überzeugt sind, daß jeder dort leben darf, wo er möchte. Daß also alle, die hierher kommen, das auch zu Recht tun, denn die Erde gehört allen. Wir haben nur das Glück, hier geboren zu sein und nicht das Recht, anderen die Teilabe an unserem Glück und unseren Errungenschaften zu verwehren.

Wir haben nicht nur das Recht, sondern sogar die Pflicht dazu. Sonst ist es schnell vorbei mit unserem Glück und unseren Errungenschaften.

Es wird zu keiner Anklage kommen, nicht einer. Obwohl der Betrug zum Greifen nahe ist. Von Wiedergutmachung des Schaden, wo kommen wir den dahin. Dafür werden die Parteien und mit ihr der Staatsfunk schon sorgen.
Ich werde immer mehr zu einem Bewunderer des seligen F.J. Strauss. Er hatte so Recht, in einer deftigen, aber nicht beleidigenden Sprache, über die Grünen, SPD und wie er seine eigene Partei sah. Was er wohl zu Seehofer sagen würde?

Dieser Skandal kommt Mutti aber sehr gelegen: Mit seinen Folgen wird Heisslufthorst noch lange so beschäftigt sein, dass er Mutti keinen weiteren Ärger machen wird. Erinnert mich ein wenig an die Geschichte mit Flintenuschi, die früher ja auch schon mal gegen Mutti gegrummelt hat, bis sie ihre Inkompetenz in solch drastischer Weise demonstrieren durfte, dass sie absolut keine Gefahr mehr für Mutti darstellt. Bei diesem Jens Spahn könnte es übrigens ähnlich sein.

Mag ja sein das sie für die „DDR Mutti“ keine Gefahr darstellt – für Deutschland schon.

Die „Grünen“ sperren sich, weil die und ihre Klientel eben nicht ganz gerade sind und Lindner laviert rum, weil der für seinen Verein der AfD paar Stimmen abknapsen will ohne bei den anderen Blockparteien allzusehr anzuecken. Um die Sache geht es ihm wohl nicht.

Ich würde als Politikmensch mit Jedem zusammenarbeiten, der mein Anliegen unterstützt, weil mir die Sache wichtiger wäre als Symbolik. Lindner sieht das offensichtlich anders.

Die haben auf Anordnung ehedem vermutlich alles durchgewunken, nur haben die Akteure nicht damit gerechnet, daß sich dabei auch kriminelle Energie entwickelt hat und das gab den Anstoß, daß Teile davon bekannt wurden und das Hauptanliegen ist nur der Form halber aufzuklären, vielleicht mit ein paar Bauernopfern, aber der Rest wird unter den Teppich gekehrt und man geht zur Tagesordnung über, immerhin warten ja schon wieder tausende auf Einlaß und da kann man doch das Amt nicht schließen, wenn man sie so dringend benötigt und der beste Rat in diesem Fall wäre, Grenze zu, Amt zu und Regierung weg und… Mehr

Gaaanz ruhig, lieber Herr Wallasch – bitt nicht aufregen – das ist einfach ungesund und Sie sollen unsdbso wütend habe ich Sie nopch nicht erlebt

So geschieht es, wenn Frauen als Quotenbesetzung Macht erhalten und regieren wollen. Sie können es nicht. Dabei werden diese sogenannten Quotilden (nicht zu verwechseln mit den Frauen die qua Leistung eine Funktion ausüben – die gibt es nämlich tatsächlich!) immer mehr, während weibliche Leistungsträger diskriminiert werden.

Merkel und von der Leyen sind nur Beispiele für die Spitze des Eisbergs an Quotilden. Weg mit den Untauglichen!

Der Bürger wird ernst genommen, für ihn wird enormer Aufwand betrieben, man fürchtet ihn!

Deutschland braucht 500000 Nettozuwanderung pro Jahr. Das wird mit der Brechstange erzwungen.

Unglaubliche Ressourcen werden (noch) aufgewendet um diese getroffene Entscheidung der Eliten zu verschleiern, was nur eine tiefsitzende Angst vor dem Volk und dem Verlust der Macht rechtfertigen kann.

Sollte dem Volk zu denken geben – die Mächtigen fürchten sich sehr, wozu sonst die teure und anstrengende Camouflage?

„Deutschland braucht 500000 Nettozuwanderung pro Jahr.“ Nein! Es kommt nämlich nie – hier bildlich gesprochen – auf die Quantität an, sondern auf die Qualität. Was nützt eine jährliche Zuwanderung von 500000, wenn diese kulturfremden Menschen primär in das Sozialsystem einwandern und dieses noch weiter belasten, ja das Land sogar noch durch ihr Verhalten stabilisieren? Deutschland ist sowieso ein dicht besiedeltes Land. Besser wäre, die eigenen menschlichen Ressourcen richtig zu nutzen, so bspw. durch die Anhebung der Leistungsanforderungen und des Bildungsniveaus. Auch könnte geschaut werden, an welchen Stellen sinnlos Humankapital gebunden wird. Wie viele Menschen könnten allein durch den Abbau der… Mehr

„Deutschland braucht 500000 Nettozuwanderung pro Jahr.“
Das mag sein , oder auch nicht. Über die Zahl lässt sich streiten.

Aber Fakt ist: Deutschland braucht vor allem Arbeiter, Steuerzahler und Beitragszahler für die Sozialsysteme.
Von den jetzt hier neu Eingetroffenen ist beides nicht zu erwarten.
Die,die jetzt hier eintreffen sind nur eines: Versorgungssuchend.

Der Islam, mit seinem Anspruch auf die absolute Wahrheit ist nicht mit unserer Gesellschaft kompatibel.

Bei der notwendigen Zuwanderung sollten wir uns die „Rosinen“ wie Ärzte und Raketentechniker herauspicken.

Und eine Frauenqoute beachten, damit unsere neuen „Goldstücke“ nicht so allein sind…

Eine unbekannt große Anzahl dieser Goldstücke hat nicht einmal Interesse die deutsche Sprache zu lernen, von Arbeiten haben wir noch gar nicht angefangen.
http://www.achgut.com/artikel/bericht_eines_integrations_lehrers

Der Untersuchung ngsausschuß ist die schwarze Kapuze über dem Kopf des Bürgers ,dem suggeriert wird ,wir führen dich schon zu einem guten Ort . Und genau das Gegenteil wird eintreten . Der Bürger wird wider verarscht und mit dümmlichen Platitüden abgespeist ,die er dann von der Mainstraempresse häppchengerecht serviert bekommt und am Ende ist sich alle Welt sicher : man hat alles Menschenmögliche getan ,um eine ordentliche Arbeit zu leisten,bis auf ein paar Ausrutscher eben .Nur leider ist das vor dem Theatervorhang ,dahinter liegt der gewaltige Haufen Bams Mist weiter .

Das ist wie mit einzelnen Bankern die sich brutal und mit krimineller Energie verzockt haben, und dann überall auf dem Titelblatt landen wie sie mit Handschellen abgeführt werden.

Damit wird verschleiert, dass es sich in Wirklichkeit um ein kriminelles System voller einzelner Akteure mit blütenweißer Weste handelt.

Herr Wallasch, ein Untersuchungsausschuss in Deutschland dient nicht der Wahrheitsfindung, sondern genau dem Gegenteil. Die Wahrheit ist schon tot, bevor der Ausschuss etabliert worden ist, denn es geht nur um Mehrheiten und deren Interessen.

In einem Rechtsstaat braucht man keinen politischen Untersuchungsausschuss, aber das gilt eben nur in einem Rechtsstaat…