Hart aber Fair: Merz, Kramp-Karrenbauer oder Spahn?

„Erst die CDU, dann vielleicht Deutschland: Wer gewinnt das Rennen um Merkels Erbe?“ Deutschland: Merkels Erbe? Denkwürdiges Demokratiebild.

Screenprint: ARD/hart aber fair

Wie viele der Wahlberechtigten haben zuletzt CDU gewählt? 20,2 Prozent (Union 24,8). Heute wären es Umfragen zufolge noch deutlich weniger. Deutschland hat etwas mehr als 80 Millionen Einwohner, wahlberechtigt sind 61,8 Millionen, die Wahlbeteiligung betrug 76,2 Prozent.

Das heißt also  – wie ersparen uns hier die Rechnerei und schätzen – dass die CDU gerade einmal von einer echten Minderheit von kaum noch jedem Vierten der deutschen Bevölkerung per Wahlzettel aufgefordert wurde, die Geschicke des Landes zu managen. Warum also sollte es die Mehrheit scheren, wer in der CDU den Parteivorsitz hat? Der Karneval rund um diese Wahl hat Ausmaße angenommen, als hinge wirklich alles davon ab, als ginge es um Fortbestand oder Untergang.

Die Medien und die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten gehen diesen Weg gerne mit. Auch TE hat sich in etlichen Artikel gefragt, ob beispielsweise ein Widergänger aus der Privatwirtschaft das Zeug haben könnte, das Land zu führen. Deshalb, weil die Parteiführung der CDU bisher auch der Weg ins Kanzleramt war?

Bierdeckel-Runde
Kreuzverhör bei Anne Will: Friedrich Merz - der neue Merkel?
Frank Plasberg springt ein paar Tage vor der Wahl zum Parteivorsitzenden der CSU in Hamburg auf diesen Zug auf: hart aber fair geht sogar so weit, der Reihe nach die Kandidaten zu besprechen, fast so, als würde der Posten vom Volk bestückt werden und nicht etwa von den 1001 Delegierten der schrumpfenden christlichen, einstigen Volkspartei. Zunächst aber gibt es aus dem kaum fünfzig Gäste starken Publikum heraus einen Minitumult, als ein Gast in die Anmoderation etwas hineinruft, das wohl mit dem UN-Migrationspakt zu tun hat, wie der Moderator kurz darauf erläutert.

„Falls Sie bei der Vorstellung ein paar Nebengeräusche gehört haben: Ein Zuschauer ist aufgesprungen und hat ein paar laute Sätze zum UN-Migrationspakt gesagt“, so Plasberg. „Natürlich hätten wir gerne auch in Ruhe mit ihm darüber gesprochen, aber das war nicht möglich. Wir haben ihn friedlich hinausbegleitet“ – hart aber fair.

Thema heute bei hart aber fair: „Erst die CDU, dann vielleicht Deutschland: Wer gewinnt das Rennen um Merkels Erbe?“

Und um es gleich vorweg zu sagen: der Oppositionsführer im Deutschen Bundestag ist nicht eingeladen. Ja, man spricht auch in dieser Sendung ausführlich über, aber nicht mit der AfD. Die Gäste werden sich quasi der Reihe nach distanzieren, am lautesten macht das Christian Lindner, ebenso laut wird er sich allerdings auch der Dialektik der AfD bedienen, eben genau so ambivalent und nach allen Seiten offen, wie man es von ihm seit dem Bundestagswahlkampf gewöhnt ist.

Selten noch war der Widerspruch so deutlich, wenn einerseits von Politikberater Michael Spreng, einem weiteren Gast der Sendung, darauf gepocht wird, andere Themen als Migration zu besprechen, aber er selbst eben genau das damit macht: Migration besprechen.

UN-Migrationspakt: Rechtsfolgen ausschließen
Forsa: Merz würde mit Asylthema der AfD nützen
Ebenfalls dabei ist Klaus Wowereit (SPD), der sein liebevoll genuscheltes Berlinerisch in die Waagschale der Publikumssympathien werfen darf, und Kristina Dunz, die kommt von der Rheinischen Post und ist die Dame in Rot in der Runde. Dunz darf wohl auch deshalb hier sein, weil sie eine Biografie von Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) geschrieben hat mit dem Titel: „Ich kann, ich will und ich werde.“ Wird sie? Zunächst einmal kann, will und macht es dann auch Frau Dunz, die sich leider allzu sehr mit dem Objekt ihrer Schreibarbeit gemein gemacht hat und bei Plasberg so etwas wie die  Pressesprecherin der  AKK gibt.

Eine besonders frühe Bewerbung, denn noch sitzt die Saarländerin, die vom FDP-Vorsitzenden hier als so etwas wie eine Widergängerin der Zentrumspartei benannt wird noch nicht im Sattel, geschweige denn im Kanzleramt. Da sind ja noch Friedrich Merz und Jens Spahn im Weg. – Und ins Kanzleramt vielleicht sogar Wähler.

Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld
Spahn bei Anne Will als Jens der Herzen
Fehlt noch wer? Ach ja, Christian von Stetten von der CDU ist auch eingeladen. Muss man den „adligen” Bundestagsabgeordneten kennen? Den Freiherrn zeichnet jedenfalls aus, dass er Merz favorisiert. Nun denn. Die Umfragen sprechen für AKK. Allerdings Umfragen in der Bevölkerung. Die wird sich bei der Befragung die Augen gerieben haben, was sie nun mit dem CDU-Vorsitz zu schaffen hat, aber wählen wenn es nichts kostet … jedenfalls soll AKK vorne liegen, aber entscheiden werden am Ende die Delegierten, von denen 75 Prozent Amts- und Mandatsträger von der Parteiführung Gnaden sind.

Gehen wir diese Werbeveranstaltung für die CDU – hart aber fair – einmal nicht chronologisch durch, sondern blitzlichtartig mit ein paar der interessanteren Wortbeiträge. Und unabhängig von seiner angespannten Bewerbung für einen neuen Durchgang von Jamaika, verbunden mit einem gewissen Fremdschämfaktor für den Zuschauer, hat Lindner sich hinreißen lassen. Bevor wir ins Detail gehen wozu, kurz noch zu Jamaika: Damals wären die Grünen mit halb soviel Prozentpunkten dabei gewesen, als sie wohl heute bekämen.

Bei Illner: AKK im Kanzler-Test
Haben wir es am Ende Linders Jamaika-Absage zu verdanken, dass die Grünen nicht eingehegt bleiben, wenn sie heute in Umfragen die Zwanzigprozenthürde kratzen und noch überschreiten? Nein, zunächst darf man dankbar sein, dass Katrin Göring-Eckardt nicht mehr in der vorderen Reihe der Grünen steht und vorübergehend als Bundesministerin erspart geblieben ist. Dafür ein Danke, auch wenn dadurch nichts wirklich besser geworden ist, wahrscheinlich nur eine politisch-ästhetische Frage.

Also zu Christian Lindner im Wortlaut. Und Plasberg macht das geschickt, nimmt Lindner erst ganz zum Schluss dran, die Kamera fängt gut ein, wie der Aufziehschlüssel im Genick des Parteivorsitzenden Minute für Minute mehr auf Anschlag gezogen wird:

„Die Menschen, die zu uns kommen, sind ja gar keine Asylberechtigten. Es sind illegale Einwanderer oder es sind Flüchtlinge, die aber kein Asylrecht erhalten. Als müssen wir am Asylrecht auch nicht rumdoktoren. (…) Gerechtfertigt oder nicht, in unserer Gesellschaft hat sich in bestimmten Kreisen eine enorme Ablehnung gegenüber Frau Merkel verfestigt. (…) Alle drei (Kandidaten) haben doch signalisiert, sie wollen die Migrationspolitik in Deutschland korrigieren. Zu Recht! (..) Frau Merkel hat eine ganze Partei, eine ganze Regierung in Geiselhaft für ihre Entscheidung des Sommers 2015 genommen, die sie auch in diesem Sommer nicht korrigieren wollte, weil sie das so zum Erbe ihrer Kanzlerschaft erklärt. Und es gibt jetzt die Hoffnung, dass jemand, der nach Frau Merkel an die Spitze der CDU kommt, das alles weniger emotional und ein stückweit pragmatisch-fachlicher sieht. Das wäre eine gute Nachricht.“

An ihren Worten sollt ihr sie erkennen
Jamaika: Reaktionen der Enttäuschten
Klar, lieber Plasberg, wer solche Gäste hat, der braucht die AfD nicht einzuladen. Lindner weiß das natürlich auch und distanziert sich gleich wieder pflichtschuldig, wenn er die mutige These wagt, dass bei jedem der drei CDU-Vorsitz-Kandidaten die AfD fünf Prozentpunkte verlieren wird binnen weniger Wochen. Politikberater Michael Spreng nimmt den Staffelstab gerne auf, wenn er an den drei Kandidaten kritisiert, sie würden alle ins selbe Horn blasen, wenn sie viel zuviel „über Migration, über Flüchtlinge, Flüchtlingskriminalität und die AfD. reden würden. „Sie bespielen die Agenda der AfD.“.

Aber ist das wirklich nur die Agenda der AfD? Oder doch eher die Agenda der Bevölkerung? Und darf man über Massenzuwanderung doch wieder sprechen, dann, wenn man sie gut heißt, nur eben nicht, wenn man ihre Verwerfungen aufzählt? Spreng hätte sich gewünscht, wenn Merz und Kramp-Karrenbauer mal über die hohen Mieten in Deutschland gesprochen hätte. Wirklich? Ist das so ein Masterthema der Bevölkerung? Oder soll es nur deshalb ein Masterthema sein, weil noch nicht von der AfD besetzt?

Ja und dann wird noch eine Weile über die Millionen von Merz gesprochen und AKK und Jens Spahn müssen dann zeitlich mit immer weniger hart aber fair auskommen. Gibt es Statistiken, wie viele Zuschauer schon weggezappt haben, als der Kelch auf der Zielgeraden endlich bei Spahn angekommen ist? Lindner empört sich irgendwann noch über ein Bashing gegen Merz in der Sendung.

Eine Kampagne für Merkels Kandidatin
Fasten mit AKK - Die neue Diät im Test
Nun sind Bashings in Talkshows bei Leibe nicht, was CDU-Politiker exklusiv hätten. Sie haben es eigentlich gar nicht. Gebasht werden hier regelmäßig andere, Lindner weiß das genau, hat es ja gerade exemplarisch vorgeführt, wie man zum einen die Themen der AfD entert und sich gleichzeitig von ihr maximal distanziert. Lindner macht aus seiner Sympathie für Friedrich Merz keinen Hehl. Nein, es hört sich streckenweise sogar wie Wahlwerbung an. So einen hätte Lindner offensichtlich gerne in der FDP an seiner Seite.

Dann kommt noch der UN-Migrationspakt auf den Tisch, weil Jens Spahn ihn da hingelegt hätte, so Plasberg – hart aber fair. Und das, obwohl der Pakt doch schon im Bundestag durchgewunken sei: „Ist das legitim (…), einen Drops der schon gelutscht ist, noch mal auf den Tisch zu legen? Ihh.“  Die Frage geht an – na klar, von der AfD ist ja niemand anwesend – Christian Lindner. Der antwortet:

„In der Sache halte ich es für in der Tat fragwürdig, in dieser Weise über den UN-Migrationspakt zu sprechen. (…) Es ist ein schweres Versäumnis der Bundesregierung.  Insbesondere des SPD-Außenministers Maas, dass wir jetzt am Schluss, wo kurz dieser Pakt kommt, dass wir jetzt davon erfahren, es öffentlich debattieren. Es hätte seine Verantwortung sein müssen, dafür zu sorgen, dass die Öffentlichkeit weiß, was auf sie zukommt und was nicht. Es ist uns schon einmal durch linke Desinformation das Transatlantische Freihandelsabkommen kaputt gemacht worden.“

Und so weiter. Für Lindner also die Linken die Vernichter des Freihandels und die Rechten nun die potentiellen Verhinderer der dazugehörigen billigen Arbeitskräfte?

Ja, diese Sendung war viel Christian Lindner. Aber er hat nichts dazu gewonnen und auch nichts verloren. Für jemanden, der so zwischen den Stühlen sitzt und dann noch die Grünen brutal an sich vorbeiziehen sieht, sicher schon ein Erfolg. Und viel mehr bleibt dann leider auch nicht hängen von hart aber fair.

Ganz zum Schluss darf jeder noch mal einen Tipp abgeben, wer denn nun den CDU-Vorsitz für sich entscheidet und dann darf Ingo Zamparoni über die „UN-Klimakonferenz in Katowice 2018“ berichten. Die nächste große Baustelle –  weitestgehend unbeachtet von den Kritikern im Schatten von Migrationspakt und Flüchtlingspakt.

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Kommentare ( 62 )

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Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung

Von Merkels Erbe zu sprechen halte ich für sehr optimistisch. Es ist doch mehr eine Hypothek!

Es liegt am Wähler ob er das Erbe annimmt oder ausschlägt…die nächsten Wahlen werden es zeigen.

Egal wer CDU-Vorsitzender wird, es werden die Probleme in diesem Land nicht wirklich angegangen, sondern die bisherige Politik wird fortgeführt. Bei Merz kommt vielleicht ein stärker Akzent in Richtung Wirtschaft. Ansonsten läuft alles weiter wie seit Jahrzehnten. Es ist alles systemimmanent: die Probleme mit Einwanderung, mit Rente, mit Steuern und dem immer weiter ausufernden Sozialstaat. Im Prinzip brauchen wir eine neue Stunde Null mit vorheriger Reformierung des bestehenden Parteiensystems, eigentlich auch eine neue Verfassung. Das können allerdings nur die Parteien selber und daran haben diese natürlich kein Interesse.

Persönlich denke ich, dass AKK das Rennen gewinnt und danach auch Kanzlerkandidatin wird.

Wurden für diesen Parteitag eigentlich neue Delegierte gewählt, oder sind das evtl. immer noch die gleichen, die 2017 zu knapp 90% Merkel als Kanzlerkandidatin wählten?

Es sind die gleichen (oder die selben?), die damals 12 Minuten stehend geklatscht haben.
Was heißt das für die Prognose?

Wen interessiert eigentlich, wer 2019 eine 18%-Partei anführt?

aus bb bestimmen 17 Delegierte den Parteivorsitzenden aus NRW knapp 300.
nun wisst ihr Bescheid…;)

Der Unterschied in der Zahl der gewählten Delegierten bei bb und NRW hat nichts Überraschendes, weil die Delegiertenzahl von den Mitgliederzahl abhängt.

Ja, die absurde Politiksatire, die den deutschen Bürgern tagtäglich vorgespielt wird und so etwas wie Parlamentarismus und Demokratie vorgaukelt, geht munter weiter. Muss ja auch, der politische Zirkus dreht sich munter weiter, auch wenn er sich nur um sich selbst dreht. Aber die Titanicmusikkapelle hat bekanntlich auch bis zum eiskalten Ende unverdrossen weitergespielt und man kann nur hoffen, daß diesem ganzen schmarotzenden und absurden Parteiensystem der von ihm geschaffene und zu verantwortende Eisberg in nicht allzu ferner Zukunft ebenso vor die Füße fällt.

Die Bedeutung dieser Abstimmung erscheint mir längst als maßlos übertrieben. Die Union versteht sich mittlerweile auf dieses good guy- bad guy-Spiel, das dem Publikum echte Alternativen vorgaukelt, obwohl unterm Strich alles beim Alten (oder „der Alten“) bleibt. Hat man 3 Jahre mit Merkel und Seehofer erlebt. Pünktlich nach der Bayernwahl hat Seehofer dann auch noch entdeckt, daß man selbst schwerkriminellen Syrern eine Abschiebung ins (zu über 90% befriedete) Syrien nicht zumuten kann. Was wurde für ein Bohei gemacht, als überraschend Kauder als Fraktionsvorsitzender abgewählt wurde? Es wurde geradezu als Palastrevolution beschrieben? Nun, 2 Monate danach wirkt der „Neue“ geradezu unsichtbar,… Mehr

Auch interessant, wie sie in ihrer mit Recht alternativlos genannten Politik immer wieder auf allen Bühnen nutzlose und ins leere laufende Komödien aufführen, um den Bürger von den wirklich wichtigen und ihn und seine Zukunft betreffenden Themen abzulenken und zu unterhalten.
Und dann noch vielfach abgehalfterte unmaßgebliche Protagonisten teilnehmen lassen.
Wer schaut da wirklich noch hin?

Wenn sich weder Spahn noch Merz zurückziehen, hat Krmp-Krrnbr die Sache gewonnen. Das muss doch auch diesen beiden Herren klar sein. Warum machen Merz/Spahn keinen deal? Also, warum läuft die Chose so, wie sie läuft. Ist das alles nur Schmierentheater, damit Merkel 2.0 dann behaupten kann, sie habe sich gegen starke Kandidaten „durchgesetzt“?

Die Tatsache, dass Spahn und Merz keinen „Deal“ machen zeigt, dass wir politische Unterhaltung sehen und kein Wettbewerb um einen Posten. Mutti’s Mädchen ist bereits auserkoren.

….wozu braucht man solche Sendungen?

Unser Politkartell braucht diese Sendungen, die Plasbergs, Wills, Illners auf jeden Fall. In der DDR gab es nur einen schwarzen Kanal, das bunte Deutschland hingegen hat viele Kanäle. Grüne Kanäle natürlich.

Unterschätzen Sie nicht die Wirkung, die diese Inszenierunen für viele Bürger haben, insbesondere diejenigen, die ihre Meinung vor allem aus dem ÖR beziehen, gerade also auch ältere Menschen.

„das bunte Deutschland hingegen hat viele Kanäle“ – aber nur eine Meinung. Und genau da liegt der Hund begraben.

Michael Spreng betreibt mit seinem „Sprengsatz“ einen Blog, der seit geraumer Zeit keine Kommentare mehr zulässt. Er hat die vielen Kommentare nicht mehr ertragen, die nicht seiner Meinung entsprechen und deshalb die Kommentarfunktion stillgelegt.

Nun sollte man glauben, dass gerade ein Politikberater, und so lässt er sich ja gerne in Talkshows vorstellen, unterschiedliche Meinungen und Ansichten aufnimmt und analysiert, um als „Politikberater“ mit einem gründlichen Lagebild beraten zu können.

Doch davon hält Michael Spreng nichts mehr. Deshalb ist fraglich, ob seine „Beratungsgrundlagen“ noch auf dem neuesten Stand sind.

Wär auch gut zu wissen: welche Politiker berät Spreng tatsächlich noch als „Klienten“?
Zumal es nicht aussieht, als ob die Auslöserin von Lawinen Beratung zuließe.
Sie verfolgt den vorgegebenen Plan aus meiner Sicht beratungsresistent.

Selbiges können sie im übrigen mittlerweile auf der Homepage
der Tagesschau erkennen.
Nur noch für GANZ wenige ausgewählte Themen eine Kommentarfunktion,
bei 90% der Artikel deaktiviert.
Ganz still, langsam und leise entledigt man sich des Widerspruchs gegen das
Veröffentlichte.

Bei einem mit öffentlichen Mitteln finanzierten Sender halte ich es für außerordentlich fragwürdig, wenn die Kommentarfunktion weitgehend stillgelegt wird. Michael Spreng kann mit seinem Blog machen, was er will. Aber Dr.Gniffke von der ARD hat die Verpflichtung, das Meinungsspektrum der Bürger abzubilden.