Bei Maischberger: Täter im Priestergewand

Gut wäre es gewesen, Maischberger hätte den Kirchenmann einmal so bedingungslos inquisitorisch angefasst, wie sie es in etlichen Sitzungen an AfD-Politikern vorgeführt hat.

Screenprint: ARD/maischberger

Geradezu bizarr, dass vor der Sendung von Maischberger ausgerechnet der Titel der Sendung bei einigen für Empörung sorgte. Bizarr angesichts dessen, was unter der Überschrift „Missbrauch in der katholischen Kirche: aufklären oder vertuschen?” verhandelt werden sollte: Priester, die tausendfach vorwiegend Jungs vergewaltigten, demütigten und so dauerhaft seelisch verkrüppelten.

Warum? Weil laut Missbrauchsbericht offensichtlich eine Vielzahl von Priestern, was ihre sexuellen Neigungen angeht, irgendwo angesiedelt sind zwischen Homosexuellen und Päderasten. Weil sie der schwulen Community wenige Wochen nach Christopher Street Day den denkbar schlimmsten Stachel ins Fleisch jagen, wenn Schwule wieder in die Nähe von Kinderschändern gerückt werden. Die Kirche selbst ist sich dieses Vorwurfs natürlich bewusst und nennt, was unter ihrem Dach über Jahrzehnte passiert ist, in ihrer Missbrauchsstudie dann umständlich „unreife homosexuelle Neigung“.

Es ist so abstoßend, dass man schreien möchte. Unter der Mittelalter-Düsternis der von der Kirche jahrzehntelang gedeckten – also damit auch systematisch ermöglichten – Vergewaltigungen von Massen vorwiegend kleiner Jungen schaut der Zuschauer der Sendung auf Bischof Stephan Ackermann, der als „Missbrauchsbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz“ anwesend ist. Was für ein gedanken- und/oder seelenloser Titel!

Und was eigentlich für eine unverschämte Zumutung, dass Ackermann es hier überhaupt noch wagt, mit diesem ringförmigen blütenweißen Kragen aufzulaufen in Gegenwart von Missbrauchsopfern, die mitunter Jahrzehnte gebraucht haben, um den ersten Satz darüber sprechen zu können, was Schwule und Päderasten, was schwule Päderasten im Schutz so eines Persil-Kragens an ihnen für Verbrechen verübt haben. Tausendfach und mit Wissen der Kirche. Und wenn es zu arg wurde, dann eben versetzt an eine andere Stelle, hin zu neuen frischen Opfern. Warum eigentlich reißt sich Bischof Ackermann bei Maischberger diesen Kragen als Symbol der Schande nicht einfach vom Hals?

Sagen wir es so drastisch, wie es ist: Ackermanns Kirche vergewaltigt Kinder. Und der zurückgetretene Papst Benedict erzählt von homosexuellen Seilschaften bis hinauf in den Vatikan. Fazit des abgedankten Papstes: „Es sei ihm nicht gelungen, die Kirche so vom „Schmutz“ zu reinigen, wie er sich das gewünscht habe.“

Kennen Sie Krzysztof Charamsa? Der Pole ist Theologe und homosexuell. Er arbeitete dreizehn Jahre im Vatikan in der römischen Glaubenskongregation. »In seinem Buch „Der erste Stein“ gibt der mittlerweile suspendierte Priester erschreckende Einblicke in die homophobe Struktur der katholischen Kirche: „Auf der Grundlage meiner persönlichen Erfahrungen gehe ich davon aus, dass ungefähr die Hälfte aller katholischen Geistlichen schwul ist.“ Homosexualität sei beim Klerus „eine Obsession“ gewesen – in der Öffentlichkeit wird sie verurteilt, doch hinter verschlossenen Türen laut dem 44-Jährigen ausgelebt.“«

Aber wie viele dieser „Hälfte“ sind nun mit einer „unreifen“ Homosexualität belegt? Ja, man kann es ahnen: Es ist dieser Tage nicht leicht, als Homosexueller durch die Welt zu laufen. Der unsägliche so genannte „Schwulenparagraph“ (§175) hatte auch deshalb viel zu lange Bestand, weil er immer wieder mit seiner Jugendschutzfunktion begründet wurde. Übrigens auch von der Kirche glühend verteidigt. Was für eine bigotte Schweinerei.

Aber zurück zu Maischberger. Weitere Gäste sind der als Kind von einem Priester missbrauchte Sänger Wolfgang Niedecken, der eindrucksvoll schildert, wie der Vater zwar irgendwann und viel zu spät die Reißleine zieht und den nicht nur missbräuchlichen, sondern auch sadistischen Priester entfernen lässt, aber wie der Vater doch so sehr in seinem eigenen katholischen Glauben verhaftet ist, dass der Priester einfach nur versetzt wird an einen anderen Ort, wo wieder andere frische Kinder warten, misshandelt zu werden. Die Kirche als organisierter Päderastenring, die viele Voraussetzungen erfüllt, kriminell genannt werden zu müssen? Katholiken werden sich gegen diesen Vorwurf verwahren. Vielleicht sogar zu Recht. Aber wie nah ist man damit dran an der Wahrheit?

Matthias Katsch ist Sprecher des Betroffenenverbandes Eckiger Tisch. Auch er wurde als Junge mehrfach von Priestern sexuell belästigt und irgendwann mit 5.000 Euro aus der Kollekte abgespeist. Und Katsch macht bei Maischberger gleich einmal klar, woum es wirklich geht: „Ich glaube, wir reden eigentlich von einer ganz anderen Dimension. Die Uni Ulm kalkuliert mit mehr als 100.000 in der katholischen Kirche Betroffenen nach 1946.“ Damit kommt er dem Vorwurf eines kriminellen Zustandes deutlich näher, als es der Missbrauchsbericht der Kirche selbst erzählt.

Als würde es dieses Beweises überhaupt noch bedürfen, ist auch Claudia Mönius Gast bei Maischberger. Die bemerkenswert aufrechte Frau ist weibliches Opfer priesterlicher Vergewaltigungen. Ja, es gibt auch sie: kriminelle Päderasten in der Kirche ohne diese so umschriebene „unreife Homosexualität“. Mönius wurde fünf Jahre lang missbraucht: „Der Pfarrer (war) meine Vertrauensperson und nannte mich mein Mädele‘.“ Und die couragierte Frau geht noch weiter, wenn sie sich live bei Maischberger erinnert: „Er nannte sein Glied Spatz, in Anlehnung an seinen Spitznamen bei den Regensburger Domspatzen. Er spielte mit mir: Spatz such Häschen. Weil ich eine Unterhose mit einem Hasen darauf hatte.“

Moderatorin Maischberger macht hier eine gute Arbeit, sie lässt die Opfer erzählen, gibt ihnen jenen Raum, der nötig ist, diesen ganzen Ekel, die Abscheu und das Widerwärtige dieses offensichtlich kriminellen kirchlichen Wirkens einmal vor den Zuschauern auszubreiten. Wer in diesen Tagen mit ansehen muss, wie sich wieder Priester aufschwingen, den chronischen Missbrauch perfide zu relativieren, der muss ja fast dankbar sein, dass die Macht des öffentlich-rechtlichen Fernsehens einmal in die richtige Richtung ausschlägt. In anderen Zeiten wären Kirchen geschliffen und Priester verjagt worden. Im 21. Jahrhundert wird debattiert. Und wir dürfen darauf pochen, dass dies mit aller nötigen maximalen Härte passiert.

Dieser großartige Kirchenkritiker Karlheinz Deschner hatte seine Kriminalgeschichte des Christentums kurz vor seinem Tod mit Band zehn abgeschlossen. Hätte er ein paar Jahre länger gelebt, wäre nun Band elf notwendig geworden. Die Kriminalgeschichte der Kirche ist tatsächlich eine endlose.

„Warum haben Sie so lange gebraucht, um sich ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen?“, fragt Maischberger den Bischof. Und der antwortet zunächst, dass ihn jede neue biografische Geschichte (er meint Geschichten vom Missbrauch durch Priester) „immer wieder neu erschüttert.“ Und der Zuschauer ist hier dazu verdammt, diesem Kirchenmann seine Erschütterung abzunehmen. Sogar und obwohl Bigotterien, Unehrlichkeiten und Lüge Teil des Verschleierungsapparates der Kirche sind.

Es kann ja diesem Bischof vom ersten Tag seiner Karriere in dieser Kirche an nicht entgangen sein, was da in seiner Kirche täglich passiert. Eine Kirche, die sich zunehmend zum Schutzraum für solche Kriminelle entwickelt hat. Und Ackermann weiß natürlich um diese ihm zu unterstellende Unglaubwürdigkeit. Also hängt er hinten an: „Das ist keine Rhetorik, das ist keine Floskel.“ Kann einem der Mann Leid tun in seiner Rolle? Sicher nicht. Denn nach wie vor trägt er das Gewand der Vergewaltiger. Man mag sich kaum vorstellen, wie das auf die Betroffenen wirken muss.

„Man kann wirklich nur fassungslos sein“, hängt der Bischof noch an. Nein, man kann noch mehr. Aber es wurde von der Kirche nicht gewünscht. Derweil wurde einfach weiter vergewaltigt.

Maischberger ist hoch anzurechnen, sich dieses Themas überhaupt angenommen zu haben. Tatsächlich ist es bei ihr gefühlt vielfach besser aufgehoben als etwa bei Plasberg oder Illner. Wenn man sich etwas hätte wünschen dürfen, dann das: Gut wäre es gewesen, Maischberger hätte den Kirchenmann einmal so bedingungslos inquisitorisch angefasst, wie sie es in etlichen Sitzungen an AfD-Politikern vorgeführt hat. Hier wäre es eindeutig vertretbar gewesen, die Kirche mit den Mitteln der Kirche zu verhören. Kein Mitleid.

Die Deutschlandfunk-Redakteurin Christiane Florin stellt es noch einmal klar: „Dieses System kann sich nicht selbst aufklären. Ich glaube, jetzt ist wirklich der Staat gefordert.“ Und das ginge, so Florin, nicht mehr so gönnerhaft und partnerschaftlich. Damit hat die Journalistin das nächste Fenster ins Dunkle aufgestoßen: jenes, das darauf hinweist, dass sich auch Staat und Gesellschaft versündigt haben, diese vergewaltigende Kirche so lange mit Wohlwollen betrachtet zu haben. Nun mögen wieder einige einwenden, man könne hier nicht „Kirche“ sagen, sondern müsse von Einzelfällen sprechen. Ist das wirklich so? Ab wann ist der Einzelfall die Regel? Eine Diskussion, die wir übrigens in anderem Zusammenhang und aus jüngster Zeit nur all zu gut kennen.

Was Sandra Maischberger hier zusammengebracht hat, muss als eine ihrer wichtigsten Sendungen gelten. Höchst bedauerlich nur, dass diese Sendung erst um 23:45 Uhr ausgestrahlt wurde, fast so, als läge ein Index auf dem Thema, wo es nur daran lag, dass der Fußballgott leider Maischberger noch weiter nach hinten geschoben hat.

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Kommentare ( 131 )

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Das altmodische Wort „Kinderschänder“ trifft es auf den Punkt. . „Pädophilie“ kommt so unschuldig wertneutral daher, so wissenschaftlich clean, als handle es sich lediglich um irgendeine sexuelle Spielart. Ein bedauerlicher Trieb, der sich des Täters bemächtigt, ihn quasi willenlos über ein Kind herfallen lässt. . Sorry! Das ist satanische Energie, vertreten von Gender-Irren, die Pädophilie als schützenswerte „sexuelle Identität“ begreifen. Damit unterläge, in ihrem Verständnis, auch die Pädophilie (wie die Sodomie) einem Diskriminierungsverbot. (Siehe Initiative zur Änderung des GG, Art. 3) . Der Umgang der katholischen Kirche mit den Tätern erschließt sich aus demselben Teufelswerk. //Krass? Krasser! > „Die Lust… Mehr

Was dieser „Alleswisser“ mit dem unverständlichen Dialekt aus dem Rheinland sagt oder meint, ist mir so was von egal.
Da interessiert mich die Meinung des Hausmeisters von der Annette-von-Droste-Hülshoff-Grundschule in Wichen mehr.

Kann man einen Artikel ernst nehmen, der in seiner Argumentation Karlheinz Deschner anführt? Karlheinz Deschner ist kein seriöser Historiker.

Ja, dass sind dann so diese verachtenswerten wie vorlauten Kommentare über einen, der gegen ungeheure Widerstände und Verunglimpfungen der kinderschändenden Kirche hinweg ein Mammutwerk hinterlassen hat, welches in seiner vernichtenden Wahrheit über die Kirche einzigartig genannt werden muss. Die Kirche hat verzweifelt wie umsonst versuchtmut Dutzenden Mitarbeitern diesen geistigen Franken mundtot zu machen: erfolglos.

… Diese verachtenswerten wie vorlauten Kommentare …

Sie sind schnell dabei, beim Verachten, Herr Wallasch. Gott seid Dank (er muss immer herhalten), verachten Sie nur die Kommentare und nicht die Kommentatoren.

Wobei, wer weiß, bei ihrem Sturmangriff auf die „Schwarzen Ritter“.

Da ich auf dieser Plattform das erste Mal poste, ist meine Antwort zur Antwort an der falschen Stelle gelandet. Also ein zweites Mal:
Verachtenswert und vorlaut sind dann wohl auch Wikipedia und die darin angeführten Historiker, die Karlheinz Deschner mangelnde Wissenschaftlichkeit vorwerfen.

Was erregen sie sich darüber, ob dieser deschner wissenschaftlich arbeitet oder nicht, wenn die Kirche selbst zugibt, dass es diese Verbrechen in ihren Reihen gibt?

Bei aller Liebe, wer könnte von seiner Organisation, von seinem Berufsstand sagen, dass es keine Verbrecher in ihren/seinen Reihen gäbe. Ob der Berufsstand Herrenschneider, Fußpfleger, Wissenschaftler oder die Kirche wäre. Selbst Journalisten sollen sich schon verbrecherisch verhalten haben. Dabei weiß jeder, der sich ein bisschen mit der Materie vertraut macht, dass die Kirche um die Sündhaftigkeit ihres Bodenpersonals immer schon wusste. Was übrigens Journalisten schon angerichtet haben, sollte auch irgendwann, irgendwo niedergeschrieben haben. So wie Kunstschaffende und Juristen waren sie schnell dabei, jedes verbrecherische Treiben herrschender Cliquen weißzuschreiben. Was mich stört ist der Ton der Gehässigkeit, der Häme, die alle… Mehr

Was ist Ihr Problem? Sie ziehen permanent, in jeder Antwort/Beitrag die üblen Machenschaften anderer Gruppen in die Diskussion. Wovon möchten Sie ablenken?

Ich wiederhole: widerlicher Relativierungsversuch eines Unbelehrbaren

„Dieses System kann sich nicht selbst aufklären. Ich glaube, jetzt ist wirklich der Staat gefordert.“

Welcher Staat?

Eine berechtigte Frage! Zumal der Staat und seine Repräsentanten im Vertuschen, Relativieren und Verdrehen der Wahrheit der Kirche in nichts nachsteht.

@Wallasch: „Es ist so abstoßend, dass man schreien möchte. … Wenn man sich etwas hätte wünschen dürfen, dann das: Gut wäre es gewesen, Maischberger hätte den Kirchenmann einmal so bedingungslos inquisitorisch angefasst, wie sie es in etlichen Sitzungen an AfD-Politikern vorgeführt hat. Hier wäre es eindeutig vertretbar gewesen, die Kirche mit den Mitteln der Kirche zu verhören. Kein Mitleid.“ _______________ Wie wahr, wie wahr. Mein Eindruck ist seit langem, dass die linksgrünen Mainstreammedien die katholische Kirche in diesem Punkt viel sanfter anfassen, als es geboten wäre und als sie es früher getan hätten. Der Grund ist sicherlich die vorbehaltlose Einreihung… Mehr

Und ausgerechnet dieser verlotterte Verein („Unser Kreuz hat keine Haken“) warnt unverdrossen davor, die AfD zu wählen!

Kennen Sie das Foto auf dem mehrere katholische Geitsliche in vollem Ornat vor dem Kölner Dom den Hitlergruß zeigen?

Genau das ist der Grund, weshalb die katholische Kirche gegen die AfD zu Felde zieht: Sie hat ihre Nazi-Vergangenheit verdrängt (also nicht aufgearbeitet) und drischt auf ein Gespenst ein, das sie an ihr erbärmliche Versagen erinnert!

Sehr geehrter Herr, Frau oder ES Kristallo, wenn man sich über die Zeiten des 3. Reiches äußert und im speziellen über die Rolle der Kirche damals, dann wäre es angebracht ein Mindestmaß an Wissen, also ein Grundwissen mitzubringen. Pius XI hat schon in seiner Enzyklika (Papstrundschreiben) „Mit brennender Sorge“ gegen die Nazis Stellung bezogen. In meiner Heimatdiözese Speyer war jeder Vierte aus der Reihe des „Bodenpersonals“ (Ordensschwestern, Pfarre, etc. ) Gegenstand nazistischer Verfolgungsmaßnahmen. Dachau war ein Codename. Ein Priester wurde hingerichtet. Bei jeder Predigt saß einer von Horch und Guck, wie man in der DDR sagte, dabei und notierte peinlich… Mehr

Das o am Ende meines Nicks deutet auf das Geschlecht hin, aber zur Sache:
Dass der Apparat Kirche immer auch die Wahrhaftigen und Aufrichtigen aus den eigenen Reihen (von Meister Eckehart über Galileo bis sonstwohin) bekämpft hat, ändert doch nichts an der Tatsache, dass diese Verwalter des Glaubens grundsätzlich den Christusmördern zuzurechnen sind, also denen, die alles Lebendige entgegen der Aufforderung des Christus glauben zerstören zu müssen.

Ganz viele Daumen hoch!

Das soll eines der wichtigsten Themen bei Maischberger gewesen sein? Dann hat sie die Frühsexualisierung in den Schulen verpasst, mit denen Weichen im Kopf gestellt werden. Schule ist für Kinder Pflicht, Kirche nicht! Was erreicht also mehr Kinder und ist demnach wichtiger?

„Maximale Härte“, wünscht sich Wallasch und eine Art Inquisition bei Maischberger, ähnlich wie gegenüber AfD-Mitgliedern. Wie wäre es mit der Ablehnung solcher Sendungen per se, die am Rechtsstaat vorbeigehen? Also an gründlicher Aufklärung statt Medienrummel und angemessener(!) Härte.

Wallasch scheint bei diesem Thema ein persönliches Problem zu haben. Weitere Übertreibungen, darunter unbelegte, gehören auch dazu.

Meine Erfahrung mit Anhängern der katholischen Kirche ist, dass hier nahezu fanatisch verteidigt wird, was nicht mehr zu verteidigen ist, weil nun jeder sehen kann, welche Perversion hier am Werke ist …

„Fanatische“ Verteidigung, wenn überhaupt Verteidigung sehe ich hier nirgends.

Dafür aber Reflexe, die solches behaupten.

Ganz ehrlich, wer bei diesem Thema tiefenentspannt bleiben kann hat sie nicht mehr alle.

Tiefenentspannt bleibt die Bundesrepublik Deutschland. In den Grenzen dieser Republik gibt es, staatlich anerkannt und geduldet, Kinderehen, weil diese im Ausland geschlossen sind. Kinderehen, die einer bestimmten Religionsgemeinschaft (manche, auch ich, sagen Ideologie) zuzuordnen sind. Vor ein paar Monaten als dieses Thema einmal hochkochte, um dann wieder ganz kalt zu werden, gab es nicht unbedeutsame Stimmen aus einem bestimmten politischen Spektrum, die an Kinderehen nicht alles nicht so ganz schlecht zu finden meinten. Unter bestimmten Umständen. Zurück geht dieses Statut der Kinderehe auf einen Religionsgründer mit Totalanspruch zurück, der eine sechsjährige „ehelichte“. Als das Mädchen neun Jahre alt war, wurde… Mehr

Was wollen Sie mir denn sagen mit Ihrer Antwort? Wie belesen Sie sind? Dass Sie die Internetrecherche händeln? Bibelfest sind? Diese Arroganz zu meinen die Foristen (in diesem Falle ICH) wüssten nicht ob der pädophilen Sümpfe die überall zu finden sind, finde ich ehrlich gesagt zum ******

Ein Verdienst hat sich Herr Wallasch erworben. Wers vorher noch nicht getan hat, wird nun jeden katholischen Priester schief ansehen. Macht ders auch? Oder nicht?

Das trauen sie dem Artikel zu? Dann habe ich alles richtig gemacht

Darf ich mich Ihrem Niveau anpassen: Bei Ihnen piepst’s wohl.

Generalverdacht gegen jeden.

Bei aller Liebe, irgendwo gibt es auch für einen Journalisten, der auf dem Krezzug ist, Grenzen.

#Talleyrand: »Ein Verdienst hat sich Herr Wallasch erworben. Wers vorher noch nicht getan hat, wird nun jeden katholischen Priester schief ansehen.«

#Wallasch: »Das trauen sie dem Artikel zu? Dann habe ich alles richtig gemacht«

Sie wollen demnach tatsächlich, dass man -jeden- katholischen Priester schief ansieht, d.h. einen allgemeinen Rundumschlag an Vorverurteilung. Ziemlich hässliche Reaktion übrigens. Das unterstreicht meine Einschätzungen. Die waren und sind nämlich nicht grundlos.

Welches Problem haben Sie mit der Aufdeckung und Verfolgung von sexuellem Missbrauch von Kindern in der katholischen Kirche? Straftaten müssen aufgeklärt und bestraft werden, ob die Täter nun Migranten oder Priester sind. Da sind wir uns doch einig, oder?

Richtig und wenn es nicht gründlich genug getan wird, dann ist es an jedem diese Aufklärung zu fordern.

Und der Druck aus den Reihen der eigenen Priester und der Gläubigen erhöht sich. Auch auf diesen Franziskus in Rom, der Maßregelungen Benedikt des -XVI gegen einen hohen Kardinal, ich sage es einmal vorsichtig, zurückgenommen haben soll.

Was aber nicht geht ist Häme und Gehässigkeit.

Ist ein ungerechtfertigter Generalverdacht, den Jäger Wallasch in Ordnung findet.

Ich habe nichts gegen Aufklärung und Bestrafung, im Gegenteil, wie es aus meinem Kommentar (konkret nach rechtsstaatlichen Prinzipien) hervorgeht. Aber warum unterstellen Sie es trotzdem?

Lieber Herbert Wolkenspalter, lassen Sie sich nicht einschüchtern.
Ihre Haltung ist genau die, welche die Größe des Problems verlangt.
Verfolgung der Täter nach rechtsstaatlichen Prinzipien.

In Chemnitz hat keine Menschenjagd stattgefunden. Wallasch bläst hier zum Halali, hätte ich fast geschrieben. Aber das ist ja das Ende der Jagd.

Ok, dass es hier zu solchen Ausfällen kommen würde, wie von Ihnen, war im Vorfeld zu befürchten .. So what

Abgestempelt? 😉 Antworten in diesem Stil kennt man vor allem von links, Herr W. Hauptsache, Sie wissen, was Sie sagen. Belege braucht es ja nicht. Was sollte denn diese maximale Emotionskiste (Artikel), wo beim Leser etwas bis zum Letzten und darüber hinaus aus der Tube gequetscht werden soll? Kommen Sie sich nicht selber komisch damit vor – oder halten Sie diese gegenüber Mainstream-Talkshows nochmal extra aufgemotzen emotionalen Ausfälle(!!) womöglich für besonders approbat, weil es dort Schule macht? Brav gelernt! Wie fühlt man sich eigentlich als Linker (ist doch kein Geheimnis, oder?), der sich hier zuweilen ganz schön verbiegen muss, dass man… Mehr

Sehr schön, dass Sie nun an diesem Punkt angekommen sind …

Die eine Kirche ist ein Päderastenclub, die andere offen linksextrem. Beide zusammen, „die Kirchen“, sind die Karikatur der frühen Bündnisgrünen, ein pädomarxistischer und schwelend antideutscher Müllhaufen. Man kann es kaum milder formulieren angesichts von „Flüchtlingsschiffen“ der Protestanten und den flächendeckenden Kinderschändergärten der Katholiken. Ein Patriot, der Mitglied in solchen Organisationen ist (die in ihrem wunderprächtigen Wirken seiner Kirchensteuer nicht einmal bedürfen, weil sie – für Kindergärten und neuerdings Flüchtlingsschiffe – sowieso breit staatlich finanziert werden), versündigt sich an der Zukunft des eigenen Landes und seiner Kinder. Das ist kein Aufruf zum Atheismus, nur fehlt es manch christlich überimprägniertem Konservativen an… Mehr

Es gibt zwei arge Probleme fuer die Parteien mit dem C im Namen:
muslimische Kinderehen, die jetzt hoffaehig sind in Deutschland und Kirchenangestellte der katholoschen Kirche in Deutschland, die gerne Kinder vergewaltigen.
Die Schnittmenge ist offensichtlich. Integrativ und pervers.

Macht mal CDU/CSU, laviert euch mal aus diesem Mist raus. Viel Spass.

In der evangelischen Kirche war das auch nicht anders.
Mein Mann weiß aus seiner Jugendzeit davon zu berichten.
Jugendleiter beim CVJM teilten die selben Neigungen und fassten den Jungs gerne in die Lederhosen. Auch evangelische Internate sind ja von solchen Skandalen betroffen.
Ich möchte auch mal wissen, wie es in Pfadfindergruppen oder bei der Jugendpflege aussieht.
Ich kenne einige Fälle.