Diesel mit Benzin betankt

Keine einzige Frau in meinem Umfeld fährt noch unbefangen mit den Öffentlichen und schon gar nicht nach 20.00 Uhr, berichtet Andrea Berwing aus Berlin.

Frau Ulrike Demmer von der RedaktionNetzwerk Deutschland spricht bei Phoenix am 13.03.2016 davon, dass sie keine  Beeinträchtigungen in Berlin durch die Flüchtlinge bemerken will. Sie glaubt das wirklich und ich frage mich, mit wem unterhält sie sich?

Keine einzige Frau in meinem Umfeld fährt noch unbefangen mit den Öffentlichen und schon gar nicht nach 20.00 Uhr. Und ist wirklich schon was passiert? Ja, wir können es im Internet nachlesen und recherchieren und ja, wir Frauen erleben merkwürdige Dinge Frau Demmer.

Erlebnisberichte von meinen Bekannten:

Zwei Familien mit „Flüchtlingshintergrund“ steigen in die S-Bahn. Zwei Männer, zwei Frauen, mehrere Kinder. Kopftuchträgerinnen die Frauen. Ein Mann schlägt einem Jungen ins Gesicht, der Junge ist ca. 5 Jahre alt. Postum läuft der Junge zu seiner Mutter und schlägt ihr ebenfalls ins Gesicht. Die geschlagene Frau mit dem Kopftuch bewegt ihr Gesicht kurz hin und her und schaut zum Fenster hinaus. Mehr nicht.

Ein Motz-Verkäufer kommt in die U-Bahn. Er ist deutsch, spricht mit halb gelähmter Gesichtshälfte, eine Schulter hängt herunter, dünn und ausgemergelt. Eine andere Motz-Verkäuferin kommt herein und nimmt mit ihm sofort einen Kampf auf, sie kann scheinbar nur zwei Worte Deutsch: Scheiße und Arschloch. Mit denen greift sie ihn an. Der deutsche Motz-Verkäufer ist verdutzt und irritiert. Eine Frau steht auf und gibt dem Deutschen ein Zwei-Euro-Stück. Dann steigt sie aus. Der Motz-Verkäufer steigt auch aus.

Eine Frau bekommt eine Bettelpappe ins Gesicht gedrückt. Dann spürt sie, wie der Mann ihr das Handy unter der Pappe im Einkaufszentrum von Kameras versteckt wegnimmt. Sie ist ihm körperlich unterlegen und geschockt. Der Mann mit dem Handy läuft weg.

Ich gehe abends in die Volksbühne und laufe über die Straßenbahnschienen im hinteren Bereich über die Torstraße in Berlin Mitte. Ich sehe, wie mich zwei junge Männer fixieren und sich trennen. Einer läuft hinter mir her und kommt immer näher. Der andere bleibt in Reichweite. Als ich mich immer unwohler fühle, bleibe ich stehen und trete beiseite, so dass der Mann hinter mir an mir vorbeilaufen muss. Ich schaue ihm in die Augen, er guckt verdutzt. Dann rennt er zu dem anderen Mann. Sie sehen aus wie die „Neuen“.

Eine Freundin geht eher von meiner Geburtstagsparty los. Sie will nicht um 22.00 Uhr mit den Öffentlichen fahren. Sie hat Angst. Bei ihrer letzten Fahrt mit Ihrer dreizehn Jahre alten Tochter wurden sie vehement angestarrt. Das war so unangenehm. Ein Mann lief Ihnen dann sogar hinterher und versperrte Ihnen den Weg. Seitdem lässt sie Ihre Tochter nicht mehr allein mit den Öffentlichen fahren.

Eine Bekannte sieht um Mitternacht, wie zwei Frauen von zwei Männern belästigt und angegrapscht werden. Danziger Straße/Ecke Eberswalder Straße. Die zwei Frauen machen, dass sie wegkommen.

Am Kurt Schumacher Platz fährt die Tochter abends vom Spätdienst nach Hause. An der Ampel gegenüber an der Kreuzung stehen mehrere Autos. Vier Männer treten gegen ein Auto, reißen die Türen auf und ziehen einen jungen Mann aus dem Fahrersitz heraus, schmeißen ihn auf die Straße und treten auf ihn ein. Dann nehmen sie seine Freundin. Schmeißen sie auf ihren Freund und treten auch auf sie ein. Die Tochter sieht, wie ein Messer gezückt wird. Sie ruft die Polizei, die schon vier Anrufe entgegengenommen hat. Im Polizeibericht am nächsten Tag taucht der Vorfall nicht auf.

Alle Männer sahen arabisch oder nordafrikanisch aus. Kein einziger Deutscher. Berichte von normalen Menschen in meiner Umgebung. Auch Menschen, die die Flüchtlingspolitik anfangs unterstützt haben. Persönliche Erlebnisberichte innerhalb von 4 Monaten.

Die Kriminalität in Berlin ist massiv angestiegen.

Sehr geehrte Frau Ulrike Demmer, kann ich da nur sagen, das ist nicht nichts. Und der Frühling und Sommer sind noch nicht da, wo wir Frauen und Mädchen Kleider und Röcke tragen. Und wir wissen nicht, ob wir das noch tun können. Vielleicht bekommen wir ja Zeiten vorgeschrieben, wann wir Kleider und Röcke tragen dürfen, so wie in einigen Schwimmbädern Zeiten für Rutschen für Frauen eingeführt wurden.

Unsere Kultur wird zwangsweise mit einer anderen Kultur betankt. Was passiert, wenn man einen Diesel mit Benzin betankt. Es fühlt sich an wie eine Zwangsheirat und Zwangsheirat war bisher verboten.

Autorin Andrea Berwing lebt mit Kindern und Hund in Berlin. In der DDR sang sie in einer Band, wurde des öfteren ins Stasi-Ministerium gebracht und zur Mitarbeit aufgefordert. Mit 20 schaffte sie es in den Westen.

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