Zum Glück für ihren Sohn schickt Manuela Schwesig ihn in eine Privatschule

Wasser predigen und Wein trinken gehört zum persönlichen Lebensstil privilegierter Sozialdemokraten. Doch ihrem Sohn gegenüber wird Schwesig ihrer Verantwortung als Mutter gerecht.

© Adam Berry/Getty Images

Wie Andrea Ypsilanti und Hannelore Kraft predigt auch Manuela Schwesig von den Kanzeln der Sozialdemokratie für Gemeinschaftsschulen und gegen das dreigliedrigen Schulsystem des bürgerlichen Teufels. Nach den zwei genannten und vielen anderen schickt auch sie ihren Sohn in eine Privatschule. Wasser predigen und Wein trinken gehört zum persönlichen Lebensstil privilegierter Sozialdemokraten. Passt zum Millionär auf Steuerkosten Martin Schulz und zu den Obergenossen in Wohngegenden ganz und gar ohne Immigranten-Milieu.

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Kommentare ( 65 )

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65 Kommentare auf "Zum Glück für ihren Sohn schickt Manuela Schwesig ihn in eine Privatschule"

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Interessant. Haben Sie einen Link zu wikileaks?

Wahrscheinlich doch. Die im Westen wissen ja nicht, wie es ist, wenn man unter einer Diktatur gelebt hat.

Es geht nicht um hohe Einkommen oder Futterneid, sondern darum, dass diese Figuren sich willfährig einspannen und benutzen lassen, UNS zu erzählen, wie gut wir es doch haben mit diesen tüchtigen Politikern und dass der Kampf gegen Rechts in D und weltweit das Einzige von Bedeutung ist. Für sich selbst allerdings bevorzugt so Mancher den Aufenthalt im Ausland.

Ändert doch wenig bis gar nichts daran, dass man nicht Werbung für Merkels Deutschland machen braucht, wenn man sich nur ab und zu dort rumtreibt. Das ist genauso verlogen wie mit dem Finger übern Teich zu zeigen.

Wie ungeniert man dem Volk in die Tasche greift und sich dann nach woanders absetzt sollte klar zeigen, dass es Zeit für einen Politikwandel ist.
Alles können sie wandeln in Berlin, außer ihre eigene Doppelzüngigkeit und Korrumpiertheit. Wenn das mal nicht nach hinten losgeht.

Alles nicht neu. Linken ist „gemeinsames Lernen“, „soziale Verantwortung“ der Leistungsfähigeren offenbar nicht so wichtig, wenn es die eigenen Kinder trifft. So schickte NRW-Ministerpräsidentin und Einheitsschul-Verfechterin Kraft (SPD) den eigenen Sohn aufs Gymnasium. Ebenso hielt es die Grüne Schneckenburger, einst NRW-Landesvorsitzende und selber Gesamtschulehrerin. Unter den ersten zehn Plätzen der Linken Landesliste sowie im Vorstand der Grünen gab es 2010 niemanden, der Kinder auf der Gesamtschule hat oder hatte. Im Grünen NRW-Fraktionsvorstand gaben zwei der drei Eltern an, ihre Kinder auf dem Gymnasium lernen zu lassen, der dritte wollte keine Auskunft geben. Die damalige Linken-Sprecherin Schwabedissen schickte ihre Söhne gar… Mehr

„Gemeinsames Lernen“? Welcher Politiker will schon seine Kinder zu unbezahlten Hilfslehrern machen?

Frau Schwesig begründet die Schulwahl – laut Medienbericht – mit der geringeren Entfernung der gewählten Schule zur elterlichen Wohnung. Dies wird von keiner mir bekannten Quelle auf Wahrheit untersucht und es wird auch nicht danch gefragt, ob die öffentliche Schule beispielsweise (gut?) mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden könnte. Die öffentliche Schule mag sicherlich weiter entfernt sein – aber wieviel ist es, wie hoch wäre der zeitliche Mehraufwand und ist unter Sicherheitsbedenken der längere Schulweg des Kindes ein akzeptables Risiko? Warum wird auf diese Fragen (und sicherlich noch weitere relavante) nicht eingegangen? Ist das den Medienvertretern zu aufwändig??
Rainer Möller

Wie die LN berichtet, liegt die private Schule, an der ihr Sohn jetzt
unterrichtet wird, nur einige hundert Meter weniger weit entfernt von
ihrem Wohnort als die nächste staatliche Regionalschule.

Die SPD bekommt, was sie verdient. Über die muss man sich keine Gedanken mehr machen.

Auf dem Schulweg lauern neuerdings Gefahren von Autos mit Auspuff auf Erstklässlerhöhe. Da macht ein kurzer Schulweg Sinn. Oder wird Schwesig-Junior gar selbst mit so einem Gefahrentransporter zur Schule chauffiert?

So etwas kenne ich auch aus meinem Umfeld. Ein Lehrer (!) an einer staatlichen Grund- und Hauptschule schickt die eigenen Kinder auf Privatschulen. Die eigenen Kinder sind nunmal zu zart besaitet und zu sensibel für Schulen mit hohem Migrantenanteil, wo das Recht des Stärkeren herrscht und kaum jemand verständliches Deutsch spricht. Das muss man verstehen. Schließlich sollen unsere Kinder ja später auch keine Malocher oder Facharbeiter werden, sondern feinsinnige Akademiker mit exzellenten Zeugnissen für eine internationale Karriere und einem „summa cum laude“-Doktortitel plus Habilitation 😉

Entschuldigen Sie bitte, aber der Lehrer hat doch den besten Einblick in die Zustände an so manchen staatlichen Schulen. Wenn er das für seine Kinder nicht möchte, so ist das doch sein gutes Recht.
Lehrer sind doch dazu verdonnert, das umzusetzen, was ihnen von der Politik vorgeschrieben wird, ob sie wollen oder nicht.

Da will ich Ihnen nicht widersprechen.