Auf der Umfragenwaage: Leichtgewicht Baerbock

Während die andere Hälfte der grünen Doppelspitze neben Habeck in natura an Gewicht zulegt, verliert Baerbock weiter an politischem Gewicht und nun auch an demoskopischem.

Screenprint ZDF

Von Umfragen, in denen ich nicht mindestens die Frageformulierungen selbst bestimmen konnte, halte ich sowieso nichts. Doch ab und zu sind sie erheiternd. Hier die von infratest dimap für die WamS.

49 Prozent aller Befragten würden danach Schwarzgrün als Regierungskoalition nach der Bundestagswahl 2021 gegenüber RGR bevorzugen, aber nur 37 Prozent jener Befragten auch, die sich selbst als Wähler der Grünen einstuften.

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Doch über den Willen ihrer Wähler würden sich die Grünen im Fall der Fälle natürlich genauso hinwegsetzen, wie das alle Parteien immer schon tun. Noch „lustiger“ sind die demoskopischen Noten für drei Grüne. Dass alle Befragten Baerbock deutlich hinter Habeck und Özdemir setzen, kann dem Plappermäulchen egal sein. Dass sie bei den Eigenen auch hinten landet, aber weniger.

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Als größtes Handicap wird in der Gilde der Spindoctores jedoch gehandelt, dass Annalena Baerbock begonnen hat, ihre äußerliche Eigenschaft als „niedlich“ zu verlieren, seitdem sie merklich an Gewicht zulegt. Das, so der Doyen der Spinzunft, ist ihm und seinesgleichen beim aktuellen „Sommerinterview“ des ZDF noch mehr aufgefallen als die schon bekannte, allerdings offensichtlich immer noch steigerungsfähige Neigung von Baerbock zu Aussagen, in denen sie sich selbst als Dummchen präsentiert.

Während die andere Hälfte der grünen Doppelspitze neben Habeck also in natura an Gewicht zulegt, verliert sie weiter an politischem Gewicht und am demoskopischen, auch wenn ich diese Waagequalität nicht ernst nehme. Ihre Wirkung liegt in der veröffentlichen Meinung, ob’s nun wahr ist oder nicht. Gewicht ist Gewicht.

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Kommentare ( 68 )

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68 Comments
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Rachel
1 Monat her

Auf die Umfrage gucken ! Die Frage war „Möchten Sie lieber RRG, oder schwarz-grün?“ Andere Alternativen gab es nicht. 80 % wählen NICHT grün, wollen diese Partei also nicht an der Macht. Wenn es möglich wäre.

Rachel
1 Monat her

Es ist etwas peinlich, auf Plärrbocks Gewicht als „Argument“ abzuheben, derweil sie genug valide Angriffpunkte intellektueller Natur und bzgl ihrer „Bildung“ aufzuweisen hat.
Geht’s es noch pubertärer ? (und sexistischer, nebenbei….)

Wenn es bei dieser Dame keine anderen Probleme gäbe, als das sie beim Shut Down ein paar Kilo zugelegt hat, wäre ich froh und glücklich.

Immerhin werden wir sie ab nächstes Jahr als Außenministerin oder ähnliches erleben dürfen, da wird mir jetzt schon ganz anders.

Marzo Matto
1 Monat her

Eigentlich ist der Zusatzmalus im Vergleich zu all den anderen talentfreien Dummschwätzer*innen nur die Stimmlage. Oder meint irgendjemand, dass aus dem Mund des Märchenonkels Habeck oder des dauererregten Cem und nahezu aller Grünen – Palmer nehme ich mal aus – etwas Anderes als gequirlte Gülle herauskommt? Und bei anderen Parteien sieht es ebenso verheerend aus. Das sind in hessischer Mundart alles „Deppchefs“, und wir sind so bekloppt, deren Untergebene zu sein.

Jrgen D.
3 Monate her

Es ist schlimm, dass es niemand in den Altparteien gibt, der die Attribute intelligent, Visionär, überzeugend, durchsetzungsstark verdient. Es ist nur eine Auswahl zwischen Teufel und Belzebuhl

Hadrian17
3 Monate her

Aber, aber …

die Umfragewerte sind jetzt schon bombenfest. Und noch sind die Truppen gar nicht in Stellung. Das geht erst ab Frühjahr 2021 richtig los.

Schwarz/Grün oder Grün/Schwarz, eigentlich ist es gleich, wer da den „Kanzler“ stellt. Der Hinweis auf die „Fundis“ wird wohl reichen, das Meiste durchzusetzen. Dazu dürfte die Unterstützung der Opposition kommen, der ja ohnehin alles nicht schnell genug gehen kann.

Die Zwanziger Jahre werden durch „Umbaumaßnahmen“ des einzelnen Staates, nicht nur hierzulande gekennzeichnet sein. Darauf sollte man sich schon einmal einstellen.

Papi Langstrumpf
3 Monate her

Ich dachte immer die Dummheit einer Claudia Roth, seines Zeichens „Bundestagsvizepräsidentin“ (man glaubt es nicht), wäre nicht zu toppen. Doch, es geht, mit bodenloser Dummheit der Annalena. Somit ist sie in diesem Land prädestiniert für noch höhere Aufgaben. Und lieber TE, wo hat sie denn an Gewicht verloren??? Da muss ich wohl ernsthaft mal zum Optiker?!? hihi

M. Stoll
3 Monate her

Annalena hat den Verstand eines Teletubbies.
Aber der Cem und der Robert sind auch nicht wirklich schlauer.

Jens Frisch
3 Monate her

Bei Annalena „der Kobold“ Baerbock setzt die „Verkartoffelung“ aber sehr früh an!

J. Werner
3 Monate her

Es ist nicht wirklich so, dass diese Umfragen etwas wiedergeben, was sich annähernd an den Wahlurnen reproduzieren würde. Sie zeigen nur das an, was die Auftraggeber der Umfragen als Ergebnis wünschen. Das Ergebnis ist sehr beeinflußt durch die Fragestellung. Warum wurde Özdemir und nicht auch Kretschmann oder Trittin hineingenommen? Wer war der Auftraggeber von infratest dimap? Vermutlich wünschte er sich nicht, daß eine Kanzlerkandidatin Baerbock ein Schlüsselministerium nach der Wahl beanspruchen würde. Obwohl – es könnte sehr lustig werden… An Heinrich Lübke erinnern sich manche Menschen noch mit Wehmut. Besonders an die Ansprache beim Staatsbesuch irgendwo in Afrika :. “… Mehr

Peter Pascht
3 Monate her
Antworten an  J. Werner

„Freuen wir uns doch schon auf unvergeßliche Sprüche der Annalena mit der unfreiwilligen Komik“
Es sind genau solche „unvergesslichen Sprüche“ die wir nicht mehr brauchen.
Sorry, aber wenn ich eine Komikerin brauche dann weiß ich bessere.
Nur hat in einem politischen Amt eien Komikerin nichts zu suchen, denn genau davon haben wir schon zu viele. Die sollen mal im Schweiße ihres Angesichts ihr Brot verdienen, nicht durch dumme Sprüche mit beschämendem Unwissen, egal wie lustig das sein mag.

November Man
3 Monate her

Die Grünen sind für nichts zu gebrauchen, solche Leute gehören nicht in eine Regierung, diese extrem linke Partei gehört ala Schulz auf den Misthaufen der Geschichte.

GWR
3 Monate her
Antworten an  November Man

Die Unwissenden gehören nicht einmal in den Bundestag bzw. die Landtage.
Zumeist sind das doch verkrachte Existenzen, die im echten Leben von Hartz leben müssten.