Necla Kelek: Wie die islamische Tradition Frauen und Kinder entrechtet

Ehrlose „Ehrenmorde“, Genitalverstümmelungen, Kinderbräute, Zwangsehen, Unterdrückung: Necla Kelek seziert schmerzhaft detailliert die Entrechtung von Frauen und Kindern in der muslimischen Tradition. Ihr Buch schont weder den politischen Islam noch die deutsche Heuchelei.

Christian Marquardt/Getty Images

„Die Familie ist das Haus des Islam.
Frauen sind in diesem Haus Gefangene.“
(Necla Kelek)

Religionskritik ist schick, solange es gegen das Christentum geht. Der Islam versteht da tendenziell weniger Spaß.

Mit Kritik an der Bibel oder an Jesus (oder auch am Papst) kann man, zumindest in Deutschland, kaum noch einen Hund hinterm Ofen hervorlocken. In manchen Kreisen gehört die Verächtlichmachung des christlichen Glaubens sozusagen zum guten Ton.

Mit Kritik am Koran oder am Propheten Mohammed (oder auch an einigen zeitgenössischen islamischen Geistlichen) kann man sich, zunehmend auch in Deutschland, dagegen mehr Ärger einhandeln, als man sich das für ein vermeintlich modernes und aufgeklärtes Land vorstellen mochte. Hochgebildete Menschen, die einfach nur fundierte Argumente vorbringen, brauchen dann Polizeischutz – auf unbestimmte Zeit, vielleicht auch für den Rest ihres Lebens. Nachfragen nehmen entgegen: Salman Rushdie, Hamed Abdel-Samad, Ismail Tipi, … Die Liste ist lang, viel zu lang.

Necla Kelek steht auch drauf.

Islam und Koran

„Vier von fünf Frauen, die in Deutschland Zuflucht in Frauenhäusern suchen, kommen aus dem muslimischen Kulturkreis.“

Für Necla Kelek ist das kein Zufall. Kenntnisreich und belesen zitiert sie historische Quellen ebenso wie aktuelle Literatur und zeichnet daraus ihr Bild des Islam: Der mache Frauen systematisch unfrei. „Jede Frau, die ihrem Mann folgt und Kinder hat, die aus seinem Blute sind, verliert das Recht, unabhängig über sich zu verfügen. Ihr Ehemann hat die volle Verfügungsgewalt, und nur er hat das Recht, die Scheidung zu beschließen.“ (Fatima Mernissi)

Antideutscher Rassismus
Politischer Islam: Die Zerstörung der deutschen Gesellschaft als Ziel
Der Islam weise der Frau systematisch nicht die führende, sondern die dienende Rolle zu. Das bedeute für muslimische Frauen, die nach Gleichberechtigung streben, ein doppeltes Dilemma: „Sie stellen sich damit nicht nur gegen ihre Männer, sondern gleich gegen Gott.“

Beispiel Zwangsehen: In Berlin wurden 2017 insgesamt 570 Fälle von (entweder noch drohender oder schon vollzogener) Zwangsverheiratung bekannt. Etwa 48 Prozent der Betroffenen hatten arabische, 20 Prozent türkische Wurzeln. Insgesamt hatten 83 Prozent der Betroffenen einen muslimischen Hintergrund.

Beispiel „Importbräute“: Junge Frauen werden mit im Ausland lebenden muslimischen Männern verheiratet, die dann im Rahmen des Ehegattennachzugs nach Deutschland einreisen. Kelek schätzt, dass ungefähr jede zweite Türkin so nach Deutschland gekommen sei. (Angesichts der ungeheuerlichen Wucht dieser Zahl wäre irgendeine Quelle oder zumindest statistische Bezugsgröße in diesem Zusammenhang hilfreich gewesen. Leider fehlt das an dieser Stelle im Buch.) Der Aufenthaltstitel der betroffenen Frau sei danach für drei Jahre an ihre Ehe geknüpft. Oft handele es sich hier um eine moderne Art der Sklaverei, die Frau verschwinde in der Schwiegerfamilie, kenne weder die Sprache noch die Verhältnisse noch die Örtlichkeiten um sie herum und sei völlig abhängig von ihrem Mann und dessen Familie. Im Jahrzehnt vor und nach 2000 seien auf diesem Weg zum Teil jährlich bis zu 40.000 Frauen aus der Türkei nach Deutschland gekommen.

Der Islam habe in seinem Einzugsbereich den Frauen das Recht genommen, sich selbst einen Partner auszusuchen und zu heiraten, sagt Kelek. Frauen würden zu einem Geschäft, das der Vater oder Vormund über ihren Kopf hinweg mit dem zukünftigen Ehemann verabrede: „Die Frauen wurden durch den Islam keineswegs befreit, sondern in eine neue Rolle gezwungen, die bis heute das Geschlechterverhältnis bestimmt.“

Staat und Religion

Dennoch, sagt Kelek, würde bisher keine Politikerin, kein Verband, keine Stiftung, keine Institution die besonderen Strukturen in muslimischen Familien als eigenständiges Problem anerkennen. Selbst die Bundesregierung lasse wider besseres Wissen verlauten, Gewalt gegen Frauen gebe es zwar „quer durch die Gesellschaftsschichten“, der kulturelle Hintergrund der Täter spiele aber keine Rolle. Die Angst vor dem Diskriminierungstabu und der Rassismus-Keule sei größer als der Impuls, den betroffenen Frauen zu helfen oder auch nur die Fakten zur Kenntnis zu nehmen.

Ein Grund hierfür liege in einem Missverständnis in Bezug auf Religion. Der Islam sei in sich selbst politisch. Kelek wirft Deutschland und den Deutschen nicht weniger vor als naive Blindheit: „Der politische Islam ist ein Projekt, mittels Religion eine weltliche Herrschaft zu gestalten und zu legitimieren.“

Keine Sonderrechts-Zonen
Rechtsstaat statt Scharia
In Deutschland spreche man aber nur von Vielfalt und Diversität und von der Bereicherung durch andere Kulturen. Probleme würden als „Einzelfälle“ marginalisiert, die Forderung nach Anpassung an und Akzeptanz von hiesigen Regeln und Werten werde von manchen Kreisen als postkoloniale Arroganz abgetan.

Die dem Islam innewohnende Agenda werde komplett ignoriert: „Kein Wort über die dahinterstehende Politik, die unter dem Verweis auf die hiesige Religionsfreiheit darauf pocht, archaische Riten zur gesellschaftlichen Norm erheben zu dürfen.“

Kopftuch und Freiheit

Symptomatisch für den deutschen Irrtum sei die Diskussion um das Kopftuch.

„Der Schleier ist gar kein Zeichen des Glaubens, sondern ein bewusstes Zeichen der Abgrenzung zwischen Männern und Frauen, zwischen Gläubigen und Ungläubigen.“

Die staatliche Neutralität gegenüber den Religionen, sagt Kelek, dürfe nicht blind machen für Verletzungen der Grund- und Menschenrechte. Zurzeit werde aber immer öfter in Kauf genommen, dass unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit und der Vielfalt oder der Diversität Frauen gesellschaftlich ausgegrenzt – und Menschenrechtsverletzungen an Frauen gerechtfertigt würden.

Das Kopftuch bei kleinen Mädchen sei eine Maßnahme der (Selbst-)Ausgrenzung von konservativen muslimischen Eltern, die Probleme mit einer offenen demokratischen Gesellschaft hätten. Sie lebten nicht als Bürgerinnen und Bürger muslimischen Glaubens in Deutschland, sondern wollten als Gläubige mit Sonderrechten wahrgenommen werden. Beim Kampf gegen das Kopftuch an Schulen gehe es also auch darum, ob wir den Wettstreit um die Idee der Freiheit aufnehmen und für freie Kopfe streiten wollen.

Dass Islamverbände und islamistische Gruppen dagegen Sturm laufen, ist nicht so verwunderlich. Aber was soll man von den 114 sich selbst so bezeichnenden „diskriminierungskritischen Pädagog*innen“ eines „Netzwerks Rassismuskritische Migrationspädagogik BW“ halten, die als Erstunterzeichner einen Aufruf mit dem Titel „Nein zu einem Kopftuchverbot für Minderjährige!“ veröffentlicht haben?

Kelek hat dafür nur Spott übrig: „Adam und Eva wurden aus dem Paradies vertrieben. Die Deutschen verlassen ihr Paradies freiwillig, es ist ihnen zu provinziell.“

Deutschland und Kultur

Die kulturellen, pluralistischen, freiheitlichen Errungenschaften Deutschlands schätzt Kelek genauso sehr, wie sie die fehlende Bereitschaft zur Verteidigung dieser Errungenschaften missbilligt.

Deutschland verschließe mit voller Absicht davor die Augen, dass die meisten Flüchtlinge in Gesellschaften sozialisiert worden seien, in denen Unterordnung, Gewalt und schwarze Pädagogik dominierten und in denen sie weder frei noch selbstverantwortlich hätten leben dürfen. Deutschland wolle nicht wahrhaben, dass viele auch nicht nach Europa gekommen seien, um ein kulturell anderes, von westlichen Maßstäben geprägtes Leben zu führen – sondern um ein ökonomisch anderes, vom westlichen Wohlstand geprägtes Leben zu führen. „Wer vor Bomben und Bürgerkrieg geflohen ist, sucht in erster Linie Sicherheit und Schutz. Wer wegen schlechter Lebensbedingungen geflohen ist, sucht ein besseres Leben. Eine Akzeptanz hier geltender Regeln und Werte setzt weder das eine noch das andere zwingend voraus.“

DIE WELTWOCHE über Douglas Murray
Europas seltsamer Selbstmord
Deutschland ignoriere, dass Menschen hierherkämen, die die Vorteile des sozialen Rechtsstaats gerne annähmen – aber ansonsten lieber unter sich bleiben und nach ihren Traditionen leben wollten. Bei diesen Traditionen handele es sich nicht um harmlose Folklore, sondern um mitgebrachte Wertvorstellungen, die nur allzu oft mit dem demokratischen Rechtsstaat schlicht nicht vereinbar seien und nicht selten zu veritablen Menschenrechtsverletzungen führten.

Als „bezeichnend und beschämend“ brandmarkt Kelek, wenn selbst Bundestagsabgeordnete wie Aydan Özoguz (SPD) oder Volker Beck (B‘90/Grüne) leugneten, dass jenseits der Sprache und des Händeschüttelns eine deutschen Kultur – also Traditionen und Leistungen des hiesigen Gemeinwesens, auf dessen Schutz sie einen Eid geleistet haben – überhaupt existiere. „Wenn Werte unter dem Deckmantel der vermeintlichen Vielfalt preisgegeben werden, nimmt man den Zerfall der bürgerlichen Gemeinschaft in Kauf.“

Kinder und Gewalt

Besonders augenfällig werde dieser Zerfall, wenn es um das Wohl und die Rechte von Kindern gehe.

2008 erließ der Rat der indonesischen Muslimgelehrten eine Fatwa, die die Genitalverstümmelung von Mädchen zwar nicht verpflichtend vorschrieb, aber ausdrücklich erlaubte. Heute sind in Indonesien 80 Prozent aller Frauen und Mädchen genitalverstümmelt („beschnitten“ ist ein erbärmlicher Euphemismus).

Ausgerechnet selbsternannte (und staatlich finanzierte) Feministinnen in Deutschland haben sich hier nun zu einer unfassbaren Verdrehung der Fakten aufgemacht. Die Koordinatorin der Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen (LAGEN), Daniela Hrzán, fordert, statt von „Female Genital Mutilation“ doch bitteschön von „Female Genital Cutting“ zu sprechen: Denn nicht der barbarische Akt an sich sei menschenverachtend, sondern der Begriff „Verstümmelung“. Er lege nämlich fälschlicherweise nahe, dass die Betroffenen unter dem Erlebten leiden würden.

Darauf muss man erstmal kommen.

Weibliche Genitalverstümmelung, Zwangsehen für Kinderbräute, Kopftuch für kleine Mädchen: All das passiert in Familien mitten unter uns. All diese Dinge sind massive Eingriffe in die Grundrechte von Kindern. Und all diese Eingriffe werden in unserem Land in unterschiedlicher Weise praktiziert, toleriert – oder, in bestimmten Kreisen, sogar verteidigt. An dieser Stelle wird Kelek besonders leidenschaftlich: „Das Wohl des Kindes wird ausgehöhlt mit dem Verweis auf Identität und religiöse Tradition. Dabei geht es vor allem um Machtmissbrauch.“

Und sie stellt zwei Fragen: Ist das Wohl der Kinder immer und ausschließlich bei Eltern in den richtigen Händen? Und versagt nicht die Politik, wenn sie archaische Traditionen explizit über ein Grundrecht stellt?

Wissenschaft und Ideologie

Das Land der Dichter und Denker verkommt zu einem Land der Träumer und Blender.

Konferenz der Ex-Muslime
Die verkleidete Religion
Kelek beklagt ein sukzessives Abrutschen der Wissenschaft in die Ideologie: Die Wirklichkeit – und also auch der Islam – werde durch einen weltanschaulichen Filter betrachtet; alles, was nicht zu diesem Filter passe, werde schlicht geleugnet. Das gelte in besonderem Maße auch für die Migrationsforschung – die habe sich quasi komplett dem ideologischen Konstrukt des Multikulturalismus unterworfen: Der sehe ein Nebeneinander verschiedener Kulturen innerhalb eines Raumes vor; verschiedene ethnische und kulturelle Gruppen sollten jeweils isoliert für sich existieren – ohne aber der Forderung nach Assimilation an die Werte der Mehrheitsgesellschaft ausgesetzt zu sein. „Das oder der Fremde, Andere, soll nicht mehr in die Gesellschaft integriert werden im Sinne einer Anpassung, sondern frei partizipieren dürfen, ohne sich an die Normen und Grundsätze, die das zwischenmenschliche Verhalten einer Gesellschaft regulierenden Werte halten zu müssen. Diese Form der Vielfalt marginalisiert die Werte und zivilisatorischen Errungenschaften der europäischen Kultur.“

Für Kelek ist das ein fataler Ansatz, der auch „für das bisherige Scheitern von Integration verantwortlich“ sei. In diesem Zusammenhang formuliert sie den vielleicht besten Absatz des Buches:

„Die Unterstützer dieser Auffassung – sie finden sich unter den Vertretern fast aller Parteien, in staatlichen Institutionen, vor allem aber an Universitäten – sprechen verschleiernd gern von einer ‚offenen Gesellschaft‘. Nicht im Sinne Karl Poppers, mit dem Ziel, die kritische Fähigkeit des Menschen freizusetzen, sondern im Sinne einer kulturrelativistischen Beliebigkeit. Man könnte auch von einer ‚amoralischen Gesellschaft‘ sprechen. Einer Gesellschaft, in der jeder im Kleinen nach Gutdünken und eigenen Wertvorstellungen handelt, in der es keinen ‚Common Sense‘, keine Leitkultur gibt und eben alles relativ und verhandelbar ist.“

Necla Kelek will nicht, dass Deutschland zu so einer Gesellschaft wird. Man ertappt sich plötzlich bei der Frage: Sind wir das nicht schon?


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Kommentare ( 58 )

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58 Kommentare auf "Necla Kelek: Wie die islamische Tradition Frauen und Kinder entrechtet"

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„Deutschland ignoriert“. So würde ich das nicht sagen, 1. einmal ist es nicht Deutschland, sondern die deutschen Politik und Medien und Eliten 2. gibt es in der Bevölkerung gewisse Kreise die es einfach nicht wahrhaben wollen, die Gründe sind meist psychologischer und indoktrinierter Natur, 3. die allgewaltige verblödende politische Korrektheit und 4. die Angst ( oft zu Recht, den das Prinzip dieser Fanatiker ist es Angst bei Gegnern auszulösen) und die Feigheit. Ohne Namen zu nennen, im Bundestag sitzt nur eine einzige Partei welche die Probleme anspricht und ggf. bei Mehrheit, auch lösen würde. Die anderen kann man durch die… Mehr
Mittlerweile tangiert mich das nicht mehr. Die haben ihre Kultur, ich die meine. Seit den 70 ern höre ich von Zwangsehen und das „wir“ das nicht dulden sollen, was dagegen tun sollen, integrieren sollen Blabla. Und? Mittlerweile haben wir nicht nur Zwangehen, sondern Kindehen und Vielehen. Es wurde schlimmer statt besser, umso mehr Muslime im Land sind, Wir geben diesen Familien alle Möglichkeiten. Wer aber die Freiheit des Westens nicht nutzt ist selber Schuld. Schlimm nur, das eines Tages die Deutschen nicht die Mehrheitsgesellschaft stellen werden, aber bis dato ist meine Familie eh ausgewandert. Wen juckt es. Mich nicht. Frau… Mehr

Zitat: „Seit den 70 ern höre ich von Zwangsehen und das „wir“ das nicht dulden sollen, was dagegen tun sollen, integrieren sollen Blabla. Und?“

> 10 Daumen hoch – GENAU SO ist es. Sie haben absolut Recht.

„Denn nicht der barbarische Akt an sich sei menschenverachtend, sondern der Begriff „Verstümmelung““

Solange die Scharia barbarisch ist, solange ist der Islam Barbarei. – So einfach ist das!

Mit Verlaub gesagt, aber das ist das Problem der muslimischen Frauen und wenn diese sich nicht einmal hierzulande von der Vormundschaft befreien wollen, scheint es um deren Freiheitsliebe und der ihrer Männer nicht gut bestellt zu sein. Und sie nähren damit doch den Verdacht, daß sie aus anderen Gründen hier erscheinen, vermutlich doch des Geldes wegen, und wer nur deswegen kommt hat nicht die Absicht, sich hier zu integrieren, da geht es um ureigenste Interessen. Auch um die des Islams und geht Hand in Hand mit dem Koran, zur Freude der Männer und zur Machtergreifung in Europa und wir selber… Mehr
„Mit Verlaub gesagt, aber das ist das Problem der muslimischen Frauen und wenn diese sich nicht einmal hierzulande von der Vormundschaft befreien wollen,…“ Stimmt so nicht ganz, denn: „Vier von fünf Frauen, die in Deutschland Zuflucht in Frauenhäusern suchen, kommen aus dem muslimischen Kulturkreis.“ Sie dürfen nicht vergessen, dass diese „Befreiung“ für viele muslimische Frauen lebensgefährlich ist. Und wenn es nicht das Leben kostet, so werden die Frauen, die den Mut aufbringen, doch oft genug aus dem Familienverband verstoßen. Sie stehen dann auf sich allein gestellt in einem Leben, das selbstständig zu führen sie nie gelernt haben. Auch kann das… Mehr

Es ist Unsinn von Frauen eine Eigenleistung zu erwarten. Sie tun was ihr Umfeld ihnen vorlebt, nicht mehr und nicht weniger.

So erschütternd sich das alles liest, aber die Ansätze all dieser Probleme waren schon in den früheren 70er Jahren in der Bundesrepublik erkennbar. Und sie wurden auch angesprochen, nicht zuletzt auch von Willy Brandt. Man, wer immer das ist, wollte es genau so, wie es jetzt ist. Widerstand gab es nur wenig und er wurde äußersten Rechten zugeordnet. Heute ist es zu spät, oder will jemand im Ernst wieder einen Völkermord auf deutschem Boden begehen? Nein, Deutschland soll als Nation ausgelöscht werden und es geschieht mit Hilfe aller (West-)deutschen Regierungen seit 1974. Warum? Ich weiß es nicht, aber ich kann… Mehr
Schukow „…oder will jemand im Ernst wieder einen Völkermord auf deutschem Boden begehen? Nein, Deutschland soll als Nation ausgelöscht werden…“ Eine Nation setzt sich zusammen aus einem begrenzten Landgebiet und einem Volk, das eine gemeinsame Sprache spricht, gemeinsame kulturelle Werte hat, und eine gemeinsam akzeptierte rechtiche Grundhaltung hat. Das eine (Nation) ist mMn ohne das andere (Volk) nicht möglich. Von daher ist meine Frage, wie eine Nation ausgelöscht werden soll, ohne das es dem Volk an den Kragen geht. Falls Sie jetzt auf die VSE verweisen möchten: Damit Deutschland als Nation in den VSE untergeht, wäre es nicht notwendig gewesen,… Mehr
und die Kirchen sind vorne mit dabei: „Auf den Schutz der Kopftuchträgerinnen zielten am Mittwoch die Mahnungen der Kirchen. Das geplante Neutralitätsgesetz laufe auf ein Berufsverbot für Kopftuchträgerinnen in der Justiz hinaus, bemängelten Burkhard Kämper vom katholischen und Hedda Weber vom evangelischen Büro der Kirchen beim Landtag. (…9 Um die Härte für Musliminnen zu mildern, warben die Kirchensprecher dafür, anstelle eines generellen Verbots lieber im Einzelfall zu prüfen, ob etwa das Kopftuch einer Justizmitarbeiterin bei Prozessbeteiligten das Vertrauen in die staatliche Neutralität schwäche. (…) Obendrein haben die Christen schon längst ein Opfer erbracht: In NRW wie in den meisten anderen… Mehr

Ich frage mich wann ich aus diesem dystopischen Alptraum aufwache.

Kelek redet von einem „politischen Islam“, den es effektiv nicht gibt. Der Islam hat immer politische Ziele, nämlich die Einrichtung der Scharia und Abschaffung jeglicher demokratischer und freier Strukturen. Das wird ja auch in dem Artikel bestätigt, in dem es heißt „Der Islam sei in sich selbst politisch“ (wohl ein Zitat aus ihrem Buch). Somit widerspricht sich Frau Kelek selber, wenn sie meint die Lösung liege in einem säkularen Islam. Wenn der islam in sich selbst politisch ist, kann er niemals säkular sein. Frau Kelek soll mal nur ein einziges Land nennen, in dem Moslems friedlich in einem „säkularen Islam“… Mehr

Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist; und gebt Gott, was Gottes ist. — Daß sich die Kirche(n) daran meist eher weniger orientiert haben, macht den Satz nicht weniger zentral.
Damit kann ich als aufgeklärter Heide ebenso leben, wie alle sonstwie Andersgläubigen.
Mohammeds Religions- und Staatsverständnis ist ein anderes. Das ist bzw. war sein gutes Recht, aber aus der Konfrontation kommt der Islam damit nicht heraus. Sieg oder Tod ist schlicht ein Scheißkonzept.

„Das Land der Dichter und Denker verkommt zu einem Land der Träumer und Blender.“
Die o. g. Aussage ist doch recht nachsichtig formuliert. Um die Realität widerzuspiegeln, müsste diese Aussage, die wegen drohender Zensur sehr zurückhaltend formuliert ist, lauten:
Das Land der Dichter und Denker ist zu einem Land der ideologischen Utopisten und politischen Sprücheklopfer perfidester Art verkommen.

Im Iran kaempfen Frauen gegen den Schleier und gehen dafuer ins Gefaengnis (Weisser Mittwoch) und wir machen alles was den importierten Frauenveraechtern einfaellt.

Wir haben es schriftlich. Wir sind die Duemmsten.