„Mal eben kurz die Welt retten“

Die deutschen Dinge und die des ganzen Westens gehen in eine Zeitenwende, von der die Inhaber des Zeitgeistes wie die schweigende Schar der Mitläufer noch gar nichts gemerkt zu haben scheinen.

Ist Philip Plickerts Buch Pflichtlektüre für den, der über Merkel mitreden will, findet der Interessierte bei Markus Vahlefeld eine Beschreibung des denkwürdigen Zustandes, dass eine CDU-Kanzlerin mit den Themen von SPD und Grünen und deren Unterstützung mit einer Art Allparteien-Koalition regiert – der sich nur hin und wieder die Partei Die Linke verweigert.

Titel und Untertitel sagen unmissverständlich, worum es in diesem Buch geht. Geschrieben ist es Deutsch, doch die Erzählart ist wie der Zugang zum Thema angelsächsisch international, keine Spur von Provinzperspektive. Deutsch-Brite Markus Vahlefeld ist in Hong Kong geboren, wuchs in Hamburg auf, machte Abitur in Washington, D.C., studierte Philosophie in Bonn, Berlin und Barcelona, gründete eine Privatschule, wechselte in die Filmproduktion und arbeitet selbständig als Produzent und Autor. Das Thema fasst Vahlefeld so:

„Das Misstrauen gegen den Nationalstaat und jede Form des Patriotismus hatte im Deutschland des Jahres 2015 endlich und flächendeckend den Traum entstehen lassen, nicht mehr in einem begrenzten Nationalstaat oder einem Gebilde wie der EU – das sich aus Nationalstaaten zusammensetzt – leben zu müssen, sondern in einer ‚Welt jenseits der Zuordnungen’, in einer irdischen Gemeinschaft mit allen Menschen dieser Erde, die man nun nur noch glücklich willkommen heißen durfte. Die bis dato nur von linksextremen Splittergruppen zu hörenden Slogans ‚no borders’ und ‚kein Mensch ist illegal’ wurden unter einer CDU-Kanzlerin zur offiziellen Regierungspolitik.“

„Diskussionen über das Deutsche, das Deutschsein, deutsche Werte und deutsche Leitkultur waren seit den 70er Jahren in Deutschland nur schwer möglich und wurden regelmäßig von den Führern der linken Meinungselite in den Redaktionen, Universitäten und Parteien unterbunden. Man wolle, so hieß es, keiner positiven Besetzung eines neuen deutschen Patriotismus nachhelfen, denn deutscher Patriotismus verbiete sich spätestens seit Auschwitz. Die meist nur achselzuckenden liberalen Kräfte, die sich angewöhnt hatten, Indifferenz als Befreiung zu verkaufen, und die intellektuell und analytisch schwachen Konservativen in Deutschland ließen aus Angst, in die rechtslastige Ecke gestellt zu werden, ein fulminantes Vakuum entstehen.”

„Die positive Besetzung des Deutschseins wurde im öffentlichen Diskurs mit so vielen Stopp- und Verbotsschildern belegt, dass es für das politische und mediale Establishment das Geschmeidigste war, Deutschsein maximal als ‚Negation zum Nationalsozialismus‘ zu definieren. Alles andere sei schon die Fratze eines neuen zerstörerischen Nationalismus.”

So weit ist das Thema politisch Interessierten hierzulande bekannt, welche Position sie dazu auch selbst einnehmen. Dass den „Traum von der Überwindung der Nationalstaaten zur One World … weltweit die meisten Linken träumen“ und nicht bloß die in Deutschland, dürften noch relativ viele wissen. Weniger im Blick haben wohl die meisten hingegen, dass „Selbsthass und Lust an der Anklage der weißen Kultur in linken Kreisen generell weit verbreitet“ ist. Vahlefeld:

„Da unterscheiden sich die populistische Linke in England, in Frankreich, in Deutschland und inzwischen auch in den USA nur marginal. Was den Deutschen ihr Nazi-Feindbild, ist den Engländern und Franzosen ihr koloniales Erbe und den US-Amerikanern die Rassentrennung sowie der Umgang mit der indigenen Bevölkerung. Die Diskurse in den fortschrittlichen intellektuellen Kreisen des Westens ähneln sich auf frappierende Weise. Sie drehen sich um Schuld und Wiedergutmachung und die Gebote, die daraus erwachsen.“

Der Linkspopulismus war nie populär

Nicht in die deutsche Öffentlichkeit durchgedrungen ist, dass Brexit, Trump und Macron das Ergebnis der Gegenbewegung sind, die eingesetzt hat. Die Medien schreiben nahezu ausnahmslos darüber, wie es im U.K., in den U.S. gegen May und Trump und in Frankreich mit Macron zurück zum status ante quo geht. Sie tun das, weil sie übersehen oder nicht verstehen, was das gemeinsame der Abstimmungen in diesen Ländern ist (abgeschwächt auch in den Niederlanden): Ein großer Teil ihrer Bürger sagte nein zur bisherigen Politik. Vahlefeld:

„Es ist ja auch einer der nicht auflösbaren Widersprüche linken Denkens: das Aufreißen gewachsener Traditionen hilft vornehmlich, ein merkantiles Nützlichkeitsdenken zu installieren, das ebenfalls Traditionen nur als Störfaktor wahrnimmt. Die linke Vision von der One World spielt vor allem multinati- onalen Konzernen in die Hände und verpflichtet die Menschen darauf, sich in ein identitätsloses Effizienzheer einzugliedern, das weltweit nur noch den Maßstab der ausbeutbaren Bildung zu kennen scheint. Dass sich die Linken damit zu Bütteln des grenzenlosen Kapitals gemacht haben, ist ihnen viel zu spät aufgefallen, egal wie laut sie gegen Freihandelsabkommen wie TTIP auch demonstrierten.“

„Das linke Projekt des weltumspannenden Humanismus ohne Grenzen, für den sich die westlichen Gesellschaften kulturell radikal verändern und nanziell ausplündern lassen müssen, ist von der Mehrheit der Menschen inzwischen gewogen und als erheblich zu leicht befunden worden. Den Rollback eines neuen, durchaus auch aggressiven rechten Konservativismus haben sich die Linken mit ihrer intellektuellen Arroganz und ihrer Schwäche, Konkretes aus ihren internationalistischen Träumen erwachsen zu lassen, selbst zuzuschreiben. Denn der Unterschied – und diese Erkenntnis ist den Redlichen unter den Linken nicht neu – zwischen Links- und Rechtspopulismus ist ja der, dass der Linkspopulismus nie populär war.“

Die Achse Tusk/Juncker/Merkel

Der Autor beschreibt den Irrweg der deutschen Migrationspolitik im Verein mit der EU-Spitze, die in diesen Tagen bezeichnender Weise Bill Gates eindringlich kritisiert, und zieht diese Bilanz:

„Die Achse Tusk/Juncker/Merkel steht seitdem für die Abschaffung der nationalen Souveränität, was den rechten Parteien außerhalb Deutschlands, die die deutsche Übermacht immer schon mit allergrößter Skepsis verfolgten, in die Hände spielt. Was ihr CDU-Vorgänger Helmut Kohl, der Deutschland als Mittelmacht und unfreiwilligen Hegemon begriff, der vor allem nach der unseligen Geschichte stets um Ausgleich bemüht sein müsse, in Europa aufbaute, haut Angela Merkel mit Kaltschnäuzigkeit zu Scherben. Die wiederum ist die Kehrseite dieses humanitären Imperativs, der sein Pathos nur mit autoritärer Gebärde durchzusetzen imstande ist.“

Teil 3 von 3 - Wiederkehr des Kulturpessimismus
Deutsche Kontinuität: gegen Freiheit und Marktwirtschaft
Vahlefelds Blick auf das Demokratieverständnis der Deutschen ist ebenso treffend wie erschreckend: „Das Verständnis der Deutschen für die Demokratie kann sich als großes Missverständnis entpuppen. Denn ganz offenkundig weigern sich die Deutschen nicht, einem Führer zu folgen, sondern sie haben nur Angst, dass es nochmal der falsche sein könnte.“ Der Autor vermisst das Verständnis von Demokratie als Rechtssystem, als der Herrschaft des Rechts anstelle einer Moral, die sich über das Recht erhebt – ich auch. Dafür, dass dieses Verständnis auch über 70 Jahre nach Hitler in Deutschland nicht ausgeprägt ist, sind die Zeitgeist-Träger der Berliner Republik weitaus mehr verantwortlich als die der Bonner Republik.

Der „Widerstand gegen die Herrschenden“, den „die Linke“ in den Sechzigern ausrief, beendete sie final: „Mit dem September 2015 jedoch wurde endlich wahr, was Kaiser Wilhelm II so gerne gekannt hätte: keine Parteien mehr, sondern nur noch Deutsche. Und die Linke skandierte mit Entzücken.“ Angela Merkel werde oft die Sozialdemokratisierung der CDU vorgeworfen. Doch, sagt Vahlefeld, vergliche man den letzten SPD-Kanzler mit Merkel, fiele auf, „dass Gerhard Schröder eine Agenda hatte und sie verfolgte, bis sie durchgesetzt war und dafür sogar seine Abwahl in Kauf nahm.“ Die Strategie Merkels dagegen sei „vollkommen agendalos“. Sie warte ab die Medienstimmung ab, bevor sie sich im letzten Moment entscheide. Deshalb seien das dann oft Kehrtwenden, als hätte sich Merkel vom Saulus zum Paulus gewandelt – freilich ohne gesellschaftlichen Diskurs. Die CDU sei also nicht sozialdemokratisiert, sondern habe sich von Merkel schlicht entpolitisieren lassen.

Ob die AfD als Abspaltung von der CDU dieser „weit mehr Schaden zufügen kann“, als die Abspaltung der Linkspartei der SPD, hält Vahlefeld für offen. Über die heutige Politiklandschaft sagt er:

„Wenn man die Reden der früheren Wortführer der Studentenproteste der 1960er Jahre heute nachliest oder -hört, stellt man fest, dass viele der Parolen von damals heute fast wortgleich von den sogenannten Rechten vorgetragen werden. Ob es die der Lügenpresse, der Systemmedien oder des Volkes, das belogen wird, ist: Die Revolution in Deutschland kommt immer mit einem Zuviel an Pathos und Hass daher.“

„Beide – die neuen Rechten wie die alten Linken – treten bzw. traten dafür ein, die durch das System sklerotisierte Demokratie wieder den Menschen zurückzugeben. Eines der Hauptanliegen der Grünen in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts waren Volksentscheide und der Kampf um die direkte Demokratie à la Joseph Beuys. Heute wollen die Grünen davon nichts mehr wissen; zu tief sind sie bereits im System angekommen. Die Geste des Systembrechenden und Revolutionären, die die neuen Rechten an den Tag legen, erinnert doch sehr stark an das Pathos der 1968er, und der heutige linke Abwehrreflex erscheint merkwürdig geschichtsvergessen.“

Den geistigen Abstand des Autors vermisse ich in den allermeisten Teilen der Medienwirklichkeit von heute.

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Kommentare ( 51 )

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Was für ein gehaltvolles Buch. Danke Herr Goergen fürs Vorstellen.

Markus Vahlefeld, ein Name den man sich merken sollte.

Anmerkung fehlende Buchstaben in den Zitaten :
Hände und verp ichtet die Menschen darauf, sich in ein identitätsloses Ef zienzheer einzugliedern,
und der heutige linke Abwehrre ex erscheint merkwürdig

direkte Demokratie á la Joseph Beuys – à mit Accent grave –

Die deutschen Hypermoralisten von CDU/CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken kennen keine Deutschen mehr, sondern nur noch Menschen, wovon ihnen die massenhaft illegal die Grenzen übertretenden vorderasiatischen, arabischen und schwarzafrikanischen Muslime die edelsten und heiligsten sind.

Recht herzlichen Dank für die Buchbesprechung, die mich jetzt wohl ein paar gut angelegte Penunzen kosten wird.

George Clooney traf sich noch letztes Jahr mit Merkel beim Tee und lobte ihre vorzügliche , humanitäre Flüchtlingspolitik, die vorbildlich für die Welt sei. Nun ist er Vater geworden und verläßt England und geht zurück nach Amerika, aus Angst vor dem Terror in England.lt.epochtimes
So schnell wendet sich das Blatt, wenn es um die eigene Sicherheit geht.

Früher glaubten die Prediger „nur“, die Seelen „retten“ zu müssen. Für einen Ablass. Heute reicht das nicht mehr. Heute muss es die ganze Welt sein, die „gerettet“ werden wollen soll. Eine solche „Rettung“ kann man dann auch entsprechend teurer „verkaufen“.

Zitat:
„Das ist der größte Vorwurf an die Deutschen: Dass sie trotz ihrer Intelligenz und trotz ihres Mutes immer die Macht anhimmeln.“

Vielleicht hat deswegen die Europa- Hymne in Österreich (jedenfalls in der Fassung von Kurt Sowinetz) den leicht geänderten Text:

„ALLE MENSCHEN SAN MA ZWIDA“
bzw.
„ALLE MENSCHEN WERDEN PRÜDER“

https://youtu.be/WXVupGhPVOg

Hahahahahahaha

Weiter im Zitat:
„Aber dabei muss es nicht für alle Zeit bleiben, sondern wird sich unvorhergesehen und plötzlich ändern. Das steht nicht bei Vahlefeld. Ist nur meine unerschütterliche Meinung.“

Ich stimme Ihnen völlig zu und freue ich mich schon auf den erstem europäischen Kanzler SEBASTIAN KURZ, der diese Änderung herbeiführen wird.

Wetten dass ?

Hoffe, dass ich noch alt genug werde, um das zu erleben !!!

Er kann es noch ohne jeden Zweifel weit bringen, aber ich glaube an keine USE, nicht an eine wirkliche EU-Regierung, nicht an eine eigene EU Steuerautonomie, weder an eine EU Armee noch echte Polizei, weil dies alles echte supranationale Gesetzgebung, nebst Executive, nebst echter Abgabe nationaler Souveränität voraussetzt. Das offizielle, politische Deutschland mag seit Jahren und derzeit, überhaupt kein Problem mit dieser idee haben, mehr als 20 andere Staaten aber ganz sicher. Schon der relativ bescheidene Ansatz mit Stabilitätspakt/Kriterien, Binnenmarkt, Euro und etwas rechtliche Hamonisierung funktioniert nicht wirklich. Beim kleinsten Husten werden sofort wieder nationale Sonderwürste gebraten, Verträge passend gemacht,… Mehr

Warten wir es ab.
Sebastian Kurz ist im Jahr 2060 immer noch jünger als Schäuble, van der Bellen und Co.

Aber Die EU ist kein homogener Staat, sondern nur eine Zweckgemeinschaft eines Haufens an Staaten. Sie hat keine gemeinsame Kultur und Sprache wie die USA und kann daher auch keine eigenständige Nationw werden.

Falsch. Das Problem ist, dass kein einziger deutscher Politiker in der Lage ist, auch nur ansatzweise zu definieren, was die europäische Kultur ausmacht. Karl Popper, der klüger war als unser gesamtes Parlament, hat es in einem Satz auf den Punkt gebracht: „Denn nichts ist so kennzeichnend für die europäische Kultur wie die Tatsache, dass es sich um eine wissenschaftsbeflissene Kultur handelt. “ Unser gesamtes Weltbild und alle naturwissenschaftlichen und technischen Errungenschaften der Welt gehen auf diese europäische Kultur zurück. Dabei ist es völlig egal welcher Nation Kopernikus, Keppler, Newton, Darwin, Einstein, Flemming, Röntgen, Marconi, …. angehört haben. Ohne die überlegene… Mehr
Danke, Herr Goergen. In der Tat ein rundum erhellendes und dazu brillant geschriebenes Buch. Man lese als Ergänzungen von Rolf Peter Sieferle „Das Migrationsproblem“ und von Egon Flaig „Die Niederlage der politischen Vernunft“, in denen einzelne Punkte weiter ausgelotet werden. Worauf man dann blickt, ist ein Panoptikum des organisierten Wahns, und man braucht schon viel Zuversicht, um – so wie Sie – auf eine rechtzeitige Wende oder auch nur einen Halt zu hoffen. Einer der großen Verständnisgewinne scheint mir übrigens die Vergangenheit zu betreffen. Schon als Student las ich Dokumentensammlungen zum Verhalten der Presse und der sog. Intelligenz im Ersten… Mehr
Die „Schnatterklasse“ als die nun herrschende Klasse in Deutschland. Ein durchaus brauchbarer Begriff. „Momentan erscheinen die östlichen Nachbarn Deutschlands zwar wie verhaltensauffällige, unflätige Kinder; sie könnten aber der Fels in der Brandung gegen die derzeit waltenden Großraumphantasien der europäischen Eliten sein. Dann aber muss die für die nahe Zukunft entscheidende Aufgabe Europas geklärt werden: Wie werden Grenzschließungen am nördlichen Mittelmeer durchgeführt, und wer kämpft die erwartbaren Kriege – auch wenn es Verteidigungskriege gegen das Eindringen von Millionen Wanderungswilligen sein sollten?“ Wieso die östlichen Nachbarn wie verhaltensauffällige Kinder erscheinen sollen, erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht. Wie Grenzschutz geht ist außerdem… Mehr
Wie kann Churchill das gemeint haben, der mittendrin war im politischen Geschehen ..“Deutsche himmeln die Macht an“? ( übrigens – neuere historische Schriften belegen, dass Deutschland nicht die Alleinschuld am 1. Weltkrieg zuzuschreiben ist, sondern dass vor allem auch England einen wichtigen Teil zu der Entwicklung des Krieges beitrug (s. Ferguson, Clark) Das British Empire umfasste damals ein Viertel der damaligen Weltbevölkerung …also nach Macht haben die Briten sicher auch gestrebt! Da die Region „Deutschland“ in Mitteleuropa liegt und umringt ist von diversen Nachbarstaaten, hatte „Deutschland“,seit jeher, ein anderes politisches Schicksal als England (das nur im Norden an Schottland angrenzt)… Mehr
Nachdem ich das Buch gelesen habe, stimme ich Fritz Goergen zu. Es ist die aktuell beste und tiefsinnigste Analyse. Was ich vermisse, ist der Versuch das Geschehen in Deutschland (und der EU) in einen größeren Kontext zu bringen. Vahlefelds Essay legt nahe, dass Angela Merkel am Ende einfach nur eine „grenzenlos“ dumme Frau ist, der es einzig um persönliche Macht geht. Allein: Dafür verfolgt sie m. E. doch zu zielgerichtet die Agenda der globalistischen NWO. Angela Merkel hat nicht nur Deutschland im Kern zerstört, sie hat auch die EU ins Chaos gestürzt. Auch die ständige Konfrontation mit Russland spielt einzig… Mehr
Genau so sehe ich das auch. Die Symptombeschreibungen treffen in`s Schwarze aber die Ursachenforschung fehlt fast gänzlich oder wird mit persönlicher Machtgier, eben gepaart mit Dummheit, ebenso oberflächlich wie falsch beschrieben. Natürlich hat Merkel eine Agenda und die zieht sie auch gnadenlos durch. Die wirklich Dummen sind die, die das nicht bemerken. Die, die es nicht schaffen ausserhalb einer gewissen Vorstellungsnorm zu reflektieren und zu argumentieren. Der finanzielle, besonders aber der „gesellschaftliche Schaden“ der durch die Grenzöffnung (und auch schon vorher) entstanden ist, ist kein, der Humanität geschuldeter, Kollateralschaden, er ist (Teil)ziel der Agenda. Es ist tatsächlich wenig bis gar… Mehr
„Diese selbst ausgestellte Kriegsflatrate exisitert deit dem 11. September 2001. Und wer im Jahre 2017 immer noch glaubt dass da 19 Ali Babas unter der Regie eines Höhlenbewohners die mit Abstand größte militärische und geheimdienstliche Supermacht mal eben so ausgetrickst hat, der glaubt auch daran dass Merkel aus rein humanitären Gründen handelt und tief im Inneren Schaden von uns abwenden und unseren Wohlstand vermehren will.“ Oh Mann. 9/11 selbst auszulösen hätte den USA nichts gebracht. Sie konnten bereits zuvor problemlos in den Irak einziehen. Warum ist es so schwierig, die offiizielle Version ohne Verschwörungstheorie zu glauben ( und damit die… Mehr
Vielen Dank fuer die Rezension, dann werde ich das Buch wohl mal bestellen, auch als Referenzpunkt und Souvenir fuer die derzeitigen unvergesslichen Ereignisse. Aber das hier: „Wie werden Grenzschließungen am nördlichen Mittelmeer durchgeführt, und wer kämpft die erwartbaren Kriege – … Verteidigungskriege gegen das Eindringen von Millionen Wanderungswilligen…“ => Ich sehe hier beim allerbesten Willen kein Problem, und finde dies voellig ueberzogen. Wird behauptet, die IT Marine waere unfaehig, das Anlanden einer Handvoll kaum bewaffneter mit Bootchen an ihren Kuesten zu verhindern? Gleiches gilt fuer GR: Wenn die GR Marine woellte, wuerde innert 24 h nicht mal eine Wasserratte unerlaubt… Mehr

Wer kämpft die erwartbaren Kriege? Das ist die zentrale Frage deren Beantwortung unverzüglich erfolgen muß.

Herr Pfeffer, Sie reduzieren die Angelegenheit auf die militärisch-logistische Ebene und damit am Kern des Problems vorbei.
Es wird öffentlich ja nicht einmal die Frage zugelassen, ob wir es derzeit mit einem Eindringen , mit einer Invasion zu tun haben.

Wer kämpft die erwartbaren Kriege? Nach dem Offenbarungseid der schon länger hier dilettierenden Politikerkaste von 2015 (Grenze lässt sich nicht verteidigen! ) vermutlich keine Deutschen.

Gibt es in Ungarn eine Marine?

Das was z.Z. stattfinden muesste waere ganz einfacher Grenzschutz, kein Krieg, und wenn der einfache Grenzschutz stattfaende, wuerde sich auch keiner auf den Weg machen. Ein wirklicher Krieg ist kaum wahrscheinlich, auch wenn Afrika scheinbar noch so ueberbevoelkert“ waere (es gibt dort MEHR Ressourcen pro Kopf als in Europa, das Problem ist das MIsmanagement dort, nicht fehlender Raum): Nur Einwanderung kleiner Gruppen (vorzugsweise ins dt Sozialsystem bzw. wenigstens in eine funktionale Oekonomie) macht Sinn, NICHT die Eroberung von Raum durch etwa ein Millionenheer: Denn wenn es das Millionenheer bis sagen wir Algerien geschafft hat, koennen sie ihren neuen Staat qua… Mehr

Geistiger Abstand ist wichtig.

Aber damit allein wurde noch nie materielle oder auch nur formale Freiheit errungen.