ins BLAUE: Juli Zeh – Unterleuten

Nach vielen Jahren in Leipzig und nun bald zehn Jahren im Havelland findet sich Juli Zeh als "perfekte Provinzpflanze". Was sie über Stadt und Land auf ganz neue Weise zu sagen hat, bitte hören Sie selbst, was die Autorin Wolfgang Herles sagt.

Der Clash of Civilizations findet zwischen den Großstädten überall und dem Landleben mehr statt als zwischen Staaten, Kulturkreisen und Religionen, sagt Juli Zeh im Gespräch mit Wolfgang Herles über ihren Erfolgsroman „Unterleuten“. Städter, die auf dem Land zurück zur Natur suchen, Entschleunigung, Bodenständigkeit und heile Welt, die der Moderne entfliehen wollen, werden enttäuscht. Sie ist ohne solche Erwartungen aus der Stadt ins Havelland gezogen und hat Freiheit gefunden, die sie nicht erwartet hat, Hilfsbereitschaft kennen gelernt, die es in der Stadt nicht gibt, und gelernt, dass jeder seine Interessen verfolgt, nicht aus Egoismus, sondern als Halt.

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