Windräder dürfen jetzt auch den Odenwald zerstören

Eine gewaltige Wald- und Naturzerstörung, die die Grünen im Verbund mit der CDU betreiben.

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Die Grünen setzen ihr Zerstörungswerk deutscher Landschaft fort. In Taunus, Spessart und Odenwald dürfen jetzt Windkraftanlagen in Wälder und auf Höhenzüge gebaut werden. Nach den jüngsten Beschlüssen hat die Regionalversammlung Südhessen im Frankfurter Römer am vergangenen Freitag 121 Vorrangflächen für Windanlagen im Regierungsbezirk Darmstadt beschlossen.

Sie gehören zum Teilplan der sogenannten »erneuerbare Energien«. Verschämt schieben die Naturzerstörer in den Meldungen hinterher, dass »nur« 1,4 Prozent der Landesfläche in Südhessen bebaut werden dürfen, dagegen rund 97,8 Prozent der Landesfläche als sogenannter Ausschlussraum ausgewiesen seien, in dem keine Windkraftanlagen gebaut werden dürfen. Kunststück, im Rhein-Main-Gebiet oder in Frankfurt Windräder aufzubauen ist bisher sogar den Grünen nicht in den Sinn gekommen. Sollen sich die Rotoren in den Schwachwindgebieten Südhessens auch noch drehen, sind nur Standorte auf meist bewaldeten Höhenzügen möglich. Dort sorgen sie für maximale Naturzerstörung, wenn riesige Waldflächen für die Baustellen und autobahnbreite stark befestigte Zufahrtswege gerodet werden müssen.

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Der Plan sollte bereits im vergangenen Jahr verabschiedet werden, verzögerte sich aber aufgrund des heftigen Widerstandes der Bewohner. Immerhin fast 25.000 Unterschriften wurden gesammelt und der Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Darmstadt Brigitte Lindscheid übergeben. Die stramme grüne Parteisoldatin setzt zielstrebig den von CDU und Grünen gewollten Windkraftausbau ohne Rücksicht auf Natur und Tierwelt durch und bekam vor rund einem Jahr schon einmal etwas von Windkraftgegnern überreicht: den »1. Goldenen Schwachwindbeutel« der Bürgerinitiativen Gegenwind Siedelsbrunn und Ulfenbachtal. Neben ihr übrigens die Vorstandsvorsitzende der ENTEGA AG, Marie-Luise Wolff. »Lindscheid und Wolff erhalten stellvertretend für alle windigen Politiker und Geschäftemacher das Prädikat Gold für die frevelhaftige und nachhaltige Natur- und Landschaftszerstörung im schönen Hessenland«, sagt damals BI-Sprecher Udo Bergfeld.

Das Regierungspräsidium Darmstadt muss den Teilplan der hessischen Landesregierung und grünen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir zur Genehmigung vorlegen. Der hat gleich am Freitag die Entscheidung begrüßt: »Sie bringt Klima- und Naturschutz miteinander in Einklang und lenkt den Windkraftausbau auch in Südhessen in feste Bahnen«.

Der Widerstand der Bürgerinitiativen, Gemeinden und Umweltverbände dürfte damit aber nicht enden. Der Gründauer Verein Windjammer und weitere Bürgerinitiativen haben bereits Klagen gegen die geplanten Vorrangflächen angekündigt.

Allein in Wald-Michelbach sollen neun Windräder gebaut werden. Auch der idyllische Überwald soll in ein Windkraft-Industriegebiet umgewandelt werden. Über 250 Meter hohe Riesentürme dürften die Landschaft zerstören. Dort entsteht gerade wieder so etwas wie ein kleiner Tourismus; als ein erfolgreicher Anziehungsmagnet erweist sich eine Draisinenbahn auf stillgelegten Nebenbahngleisen, die an idyllischen Höhenzügen vorbeistrebt. Demnächst im Schlagschatten der Windräder?

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Es ist wieder eine gewaltige Wald- und Naturzerstörung, die die Grünen im Verbund mit der CDU betreiben. Wie schon im Reinhardswald im Norden Hessens spielt keine Rolle, dass mit diesen Vogelschredderanlagen auch vielen Arten die Ausrottung droht. Immerhin gilt Deutschland noch als Refugium für den Roten Milan.

Mit diesem Regionalplan dürften alle Voraussetzungen für weitere Genehmigungen von Windanlagen geschaffen sein. Er dürfte auch kaum noch anfechtbar sein; als Nächstes werden konkrete Einzelgenehmigungen für die Industrieanlagen in den Wäldern kommen. Der Regionalplan hat auch zur Folge, dass den Projekten keine öffentlichen Belange mehr entgegengehalten werden können. Denn die wurden bereits im Regionalplan abgewogen – und abgelehnt.

Nur öffentliche Interessen könnten noch eine Rolle spielen, die bei Regionalplanerstellung nicht berücksichtigt wurden. Betroffene Bürger oder Gemeinden könnten versuchen, die Verletzung ihrer Rechte durch das konkrete Projekt geltend zu machen.

»Dank« der Privilegierungen der Windindustrie im Umweltrecht findet auf Einzelprojektebene keine neutrale Umweltverträglichkeitsprüfung mehr statt, auch kein vollumfängliches Genehmigungsverfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz.

Da der Odenwald außerdem bisher als Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiet geschützt war, wurden dort geschützte Tier- und Pflanzenarten nicht dokumentiert.

Daher müssten die Bürgerinitiativen auf eigene Kosten Bestandsnachweise führen. Das wäre ansonsten Aufgabe der öffentlichen Hand oder der Projektierer im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsprüfung. In diesen Gutachten werden die Windanlagen naturgemäß schöngeredet. Doch die reichen Behörden und Gerichten oft, einen weiteren Aufklärungsbedarf zu verneinen. Zudem sind die Genehmigungsbehörden weisungsgebunden und machen das »von oben Geforderte«.

Die Odenwälder können aus rechtlicher Sicht jetzt, wenn überhaupt, noch auf Gerichte hoffen – allerdings bei schwer erfüllbaren Nachweishürden. Offen stehen andere Formen des Widerstandes.


Die Gegend ist uraltes Siedlungsgebiet. Karl der Große schenkte den Verwaltungsbezirk „Mark Heppenheim“, in dessen Gebiet auch Weiher liegt, dem ehemals bedeutenden Reichskloster Lorsch. Das erlebte seine Blütezeit übrigens während der mittelalterlichen Wärmeperiode, in der auch die Ernteerträge anstiegen. 1369 wurde der Ort erstmal in einer Urkunde erwähnt, die – wozu natürlich? – der Abgabeordnung diente, nach der der Pfalzgraf 2/3 des Zehnten erhielt.

Das idyllische typische Hügellandschaft des Odenwaldes hier in der Nähe der Ortschaft Weiher mit Blick in Richtung Wald-Michelbach, auf den Höhenzügen sollen Windkraftanlagen entstehen.


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Kommentare ( 133 )

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133 Kommentare auf "Windräder dürfen jetzt auch den Odenwald zerstören"

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Die Klimaforschung ist die Homöopathie der Wissenschaften. Das heißt jetzt nicht, dass Klimaforschung keine Wisenschaft wäre, ganz im Gegenteil, die entwickeln dort bewundernswerte Lösungen für hochkoplexe Differentialgleichungen und Systeme. Das Problem ist nur, es existiert kein brauchbares Differentialgleichungssystem, welches Vorhersagen errechnen kann, die über auch nur eine Woche gehen. Aber bevor man sich darüber ereifert, was man alles an CO2  einsparen kann, sollte man zuerst einmal ausrechnen, wieviel CO2 überhaupt zur Disposition steht, also wirklich eingespart werden kann. Denn eines sollte auch dem fanatischsten Grünen klar sein…, ohne CO2 wäre Leben auf diesem Planeten gar nicht möglich, ja…, gar nicht… Mehr

Wenn man Co2 bei uns einspart – kommt dann aber nicht welches über all die Nichtgrenzen wieder zu uns, weil ja durch unsere Sparsamkeit neuer Platz dafür geschaffen wurde?
Müssen wir dann noch mehr sparen oder können wir es dorthin zurück geben, wo es herkommt?
Oder kommt unser Land dann irgendwann unter eine Glaskuppel wie Springfield (wie ging das eigentlich aus?), die uns von der Außenwelt komplett abspaltet?
Fragen an fff-kids und die Lehrer – gerne auch zur Weitergabe an Greta und ihre Hintermänner – im Chemieunterricht müsste das doch praxisnah auszurechnen sein.

„Was mich stets wieder amüsiert, ist der Umstand, dass niemand, auch Herr Prof. Lesch nicht, einmal nachrechnet, welchen Einfluss es hätte, wenn ganz Deutschland den möglichen CO2 Ausstoß eliminiert und was man dafür eintauscht.“

Darum geht es nicht. Wie dieser offenbar vom Spiegel geleakte Mitschnitt nahelegt, ging es Merkel immer nur darum, „ihre“ Verhandlungsposition durch deutsches Musterschülertum gegenüber den BRICS-Staaten zu legitimieren. Selbst Liebling Obama trieb aber ein doppeltes Spiel, indem er Merkel zwar vorgeblich unterstützte, ihr dann aber in den Rücken fiel. Zumindest, wenn das Dokument echt ist.

https://youtu.be/qEDxB36Up1l

Ich bin ja bereit, mich Argumenten zu beugen, aber zwei Fragen hätte ich dennoch.

1) Ist die wirklich homöophatische einsparbarem CO2 wirklich so wirksam?
2) und wenn ja, wäre nicht dann eine Vorwärtsstrategie sinnvoller als ein gewollter Rückfall in die Steinzeit?

Ich frage ja nur ganz vorsichtig, könnte das nicht etwas inkonsequent sein, die Verschandlung der wenigen traditionsreichen und noch relativ unbelassenen Naturgebiete zu bejammern, während jeder Autobahn-, Kanal- oder Startbahnbau nicht das geringste Zucken verursacht?

Die Straßen werden benutzt um z.B. Den Verkehr aus der Stadt oder den Doerfern zu bringen. Um schnell von A nach B zu kommen. Es bringt also einen Nutzen/ Mehrwert. Bei WKA wo ist da der Mehrwert? Hier soll Atomstrom oder Kohlestrom gegen Windstrom getauscht werden. Strom ist Strom. Dem elektrischen Gerät ist es egal aus welchem Strom er gespeist wird. Das Problem ist, das dies alles unter dem Vorwand einer menschgemachten Klimakatastrophe gerechtfertigt werden soll. Es gibt aber keinen Nachweis hierfür. Wenn es keinen Nachweis hierfür gibt, dann kann man auch die Zerstörung der Wälder nicht rechtfertigen. Zudem ist… Mehr
Meiner Ansicht nach ein völlig unpassender undunangemessener Vergleich. Die Windmühlen verschandeln die schönen Landschaften in einem unglaublichen Ausmaß. Dan wären da noch die Einwirkungszonen für, landwirtschaftliches Vieh, die Vögel, der Mensch (Hyperschall?), die neuen Stromtrassen, die riesigen Fundamente, deren Stahlbeton wahrscheinlich niemals mehr aus dem Boden entfernt werden, etc.pp. Die Autobahnen z.B., wen n überhaupt noch neue gebaut werden, dann nur dort, wo sowieso schon immer Straßentrassen vorhanden waren. Und für Personen- und Frachtverkehr sind sie nun mal unerläßlich, was man von den Windmühlen nicht behaupten kann. Vielleicht ist es Ihnen gelegentlich sogar schon aufgefallen, daß diese sich selbst bei… Mehr

Weiche von uns, Satan 😉

LOL, Du nimmst es mit Humor hagr. Ich schaffe es hier immer wieder Minuspunkte im Haltungsnotenbuch zu sammeln. Kann es daran liegen, dass die meisten Menschen, rechts oder links, doch am liebsten ihre eigene Meinung lesen/hören wollen?

„am liebsten ihre eigene Meinung lesen/hören wollen?“

Absolut richtig. Das war nie anders. Nur – ist es „eigene Meinung“ gegen den Wahnsinn der Energiewende zu sein.

Im übrigen – siehe oben – liegen Sie grundfalsch, was die „geringsten Zuckungen“ angeht. Beispielsweise zuckt der Ausbau der A26 schon seit mehr als 15 Jahren vor sich hin, ein Ende der motivierten Verzögerungen und Blockaden ist nicht abzusehen, dank Wachtelkönig, Feldhamster und Co. Eine Reportage darüber würde selbst so einen abgeklärten Holger Douglas in den Wahnsinn treiben.

Das Endziel, die totale Zerstörung der Deutschen Kultur umfasst eben auch die Zerstörung der Deutschen Kultur-Landschaft. Und wie hier schon im Forum erwähnt wurde, sind es gerade Frauen, die ihrer Zerstörungswut und Ihrem Hass freien Lauf lassen. Wer die ehemalige grüne Wirtschaftsministerin von Rheinland-Pfalz, Evelyn Lemke erlebt hat, als es um Windräder im Pfälzer Wald ging und ihren Umgang mit den Bürgerbewegungen, kann dies nur als Bestätigung dieser Aussage interpretieren.

Die Grünen lieben weder unsere Heimat noch die geschaffenen Kulturlandschaften. Ideologie geht vor Realität und gesundem Menschenverstand. Es sind, ich muß es so hart ausdrücken, „Ökofaschisten“, die keine anderen Sichtweisen zulassen.

Ja und alle ob Muslim oder Schwarzafrikaner wollen die Errungenschaften der heteronormativen weißen Kulturtechnik. Allerdings ohne sich selbst mit dem Erlernen der selben zu belasten.

„in Frankfurt Windräder aufzubauen ist bisher sogar den Grünen nicht in den Sinn gekommen“
Beschreien Sie es nicht, Herr Douglas!

Habe nur ich den Eindruck dass Frauen zwar nur eine deutliche Minderheit der Politikerschar darstellen, dafür aber maximalen Schaden anrichten? Sei es in der Umweltpolitik, Migrationspolitik, Energiepolitik…?

Die müssen halt doppelt so viel im Beruf leisten, als die anderen, um vom Großkapital anerkannt zu werden.

Ich bin selbst eine Frau und gebe Ihnen uneingeschränkt Recht: Gebt Frauen nur einen Funken Macht und Ihr erlebt Euer blaues (in diesem Fall „grünes“) Wunder!

Jeder der da noch die geringsten Zweifel hegt, sollte zu den üblichen berufs-affinen Stosszeiten an einem mittelgroßen , regional geführten Krankenhaus einmal Mäuschen spielen.
Und hier handelt es sich „nur“ um die spezifisch femininen Anlagen in Cooperation mit berufs-ethischen Diskrepanzen. Das Ausmaß ist vorgegeben und halbwegs begrenzbar – was aber wenn jegliche Norm überschritten werden kann? ( z.b. im finanziellen Sektor??)

Und der feine Herr Lübcke verdient wahrscheinlich posthum mit. Die ganzen grünen Spinner in ihren Städten haben doch noch nie einen Fuss in die deutsche Natur gesetzt und genau dass haben die mit den Migrantenhorden gemein. Oder hat hier irgendwer schonmal Moslems beim Wandern, Trekken oder Campen gesehen?

Und wenn, sind sie unangenehm aufgefallen.
Wie der in der Siegaue…

Nein,das wäre ja viel zu anstrengend. Aber es reicht auch sie in den Städten zu sehen. Beim wandern oder campen fehlen sie mir wirklich nicht. Gut ich kann auch komplett auf sie verzichten nicht nur bei o.g. Aktivitäten.

Die Grünen wollen es wissen: Man will nun Richtung Abgrund, koste es, was es wolle. Es gibt keine Umkehr – es gibt nur noch das fanatische ‚Weiter so‘! Fazit: Allles, was das politische Deutschland, die Berliner Republik berührt, wird in den Abgrund gerissen. Bald werden es – neben den Engländern – auch die anderen Ländern merken.

„Mit diesem Regionalplan dürften alle Voraussetzungen für weitere Genehmigungen von Windanlagen geschaffen sein. Er dürfte auch kaum noch anfechtbar sein“

#LernenDurchSchmerz

🤣😂🤣