Trotz Corona: SPD-Organ fordert neue Masseneinwanderung wie 2015

Unter der Überschrift „2015 muss sich wiederholen“ wird im Vorwärts der SPD verlangt, die EU müsse ihre Grenze gegenüber der Türkei öffnen und die überwiegend von Erdogan mobilisierten Migranten einzulassen.

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In der Corona-Krise zeigt sich die Politiktauglichkeit der Parteien. Auch die der SPD. In dem Parteiorgan Vorwärts fordern die Autoren Nazan Komral und Yasmin Breuer am 20. März 2020 – also zu einem Zeitpunkt, als eine schwere Rezession in Deutschland schon absehbar war – eine erneute Massenimmigration wie 2015. Unter der Überschrift „2015 muss sich wiederholen“ verlangen sie, die EU müsse ihre Grenze gegenüber der Türkei öffnen und die überwiegend von Erdogan mobilisierten Migranten einzulassen.

Deutschland soll nach Ansicht der Autoren wie 2015 das Hauptzielgebiet werden.
„Lassen wir 2015 doch einmal Revue passieren: Für uns in Deutschland war die große ‚Flüchtlingskrise’ vor allem eines: ein großartiges Beispiel für Menschlichkeit, Zusammenhalt, Solidarität und auch ein bestmögliches Krisenmanagement von vielen ehrenamtlichen und kirchlichen Vereinen und Organisationen“, schreiben Komral und Breuer: „Es stimmt, unsere Behörden waren zum Teil überfordert. Es stimmt ebenfalls, dass es nur wenig Platz gab. Und ja, es stimmt auch, dass die große Anzahl der Geflüchteten unvorhergesehen Geld gekostet hat. Aber sind wir doch mal ehrlich: Wer von uns musste denn deshalb auf etwas verzichten? Alles in allem waren wir damals der Meinung und sind es heute auch: Ein wirklicher Verzicht auf unsere gewohnte Art zu leben existiert nicht.“

Von der veränderten Sicherheitslage in den vergangen fünf Jahren – von der Kölner Domplatte bis zu den pollerbewehrten Weihnachtsmärkten – haben beide offenbar bisher nichts mitbekommen. Das Autorenduo schreibt weiter:
„Im Gegenteil, eher noch wurden und werden wir durch die Aufnahme von in Not geratenen Menschen und deren Vielfalt um so vieles bereichert. Flaniert man heutzutage durch die deutschen Städte, wird man angelockt von neuen Gerüchen, die aus den multinationalen Restaurants dringen, lernt man eine andere Mode aus den neu bestückten Schaufenstern kennen, erlebt in Bars und Cafés neue Musik. So etwas hat es in Deutschland schon lange nicht mehr gegeben. Was unser Herz besonders erfreut, sind die Jugendclubs, in denen deutsche Kinder zusammen mit den Kindern unserer neuen Mitbürger Sport machen, Nachhilfekurse besuchen und Freundschaften schließen.“

Leider erfährt ein „Vorwärts“-Leser nicht, wo Komral und Breuer leben und ihre Erfahrungen sammeln. Es muss sich jedenfalls um einen Ort handeln, in dem bis 2015 nur deutsche Küche angeboten und in Bars ausschließlich Heino, Gunter Gabriel und ähnliches gespielt wurde. Dass Pizza, Döner und Sushi erst 2015 durch junge Männer aus arabischen und afrikanischen Ländern nach Deutschland kam – wer wüsste es nicht?

Für alles, was in dieser Idylle offenbar trotzdem schief gelaufen ist, machen die „Vorwärts“-Autoren die Behörden verantwortlich, die zu wenig Willkommenskultur organisiert hätten:
„Leider haben gerade zu dieser Zeit unsere Behörden an vielen Stellen versagt, ebenso hat die Politik durch falsche oder gar keine Kommunikation erst für Unsicherheit in Teilen der Bevölkerung gesorgt und so den Nährboden für Hetze und offenen Hass bis hin zu tabuloser Gewalt geschaffen, wie jüngst die Ereignisse in Hanau belegen. Es ist für uns zermürbend zu beobachten, dass sowohl unsere als auch die Regierungen der Europäischen Union ihre Fehler von 2015 hauptsächlich dahingehend korrigieren, dass sie auf Abschottung und Abschiebungen bauen.“
Schon vor der Corona-Krise lebten in Deutschland 75 Prozent der Migranten aus Syrien und 80 Prozent aus Somalia ganz oder überwiegend von Arbeitslosengeld II. Auf die veränderte wirtschaftliche Situation in der beginnenden Rezession gehen die Autoren nicht ein. Migration für Deutschland erklären sie ausdrücklich zum „geordneten Lauf der Dinge“:

„Nicht die Zahl der ankommenden Flüchtlinge in Deutschland und Europa ist aber unser Problem, sondern die Duldung und Bestärkung von Faschisten und deren Vertretern, die dem geordneten Lauf der Dinge keine Chance geben und somit unserer Gesellschaft und den Menschen in Not ein friedliches und harmonisches Zusammenwachsen verwehren.
Für uns ist heute jedenfalls eines klar: Das Jahr 2015 ist das Symbol für eine solidarische und menschliche Gesellschaft, wie wir sie uns wünschen. 2015 muss sich deshalb wiederholen! #Refugees welcome.“

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Kommentare ( 119 )

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119 Kommentare auf "Trotz Corona: SPD-Organ fordert neue Masseneinwanderung wie 2015"

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Plädiere für sofortige „Ausbürgerung“ und „Internationalisierung“ der beiden AutorInnen: Der IQ Deutschlands und auch der der SPD wird sprunghaft ansteigen!

Glaube ich nicht, auch wenn‘ schön wäre.

Aber es gibt ihr solche Massen an „Gutmenschen“, Grünen und Linksradikalen, die allesamt ohne Vernunft agieren und reagieren, dass der Wegfall von zwei Grenzdebilen kaum ins Gewicht fallen dürfte.

Solche offenen Aufforderungen zu etwas, was die UN in Tibet als Völkermord und vorsätzliche Zerstörung der Identität verurteilt hat, bezeugt die degenerierte Verfasstheit des gegenwärtigen D’Schland.

In gesunden Zeiten wäre es undenkbar gewesen, dass Migranten den deutschen Steuerzahler unverblümt dazu auffordern dürfen, noch mehr Nichtflüchtende zu alimentieren.

Deutschland kann nicht die Welt retten. Zuerst hat Deutschland seine Identität und Kultur zu retten- in Verpflichtung gegenüber unseren Kindern und Vorvätern. Das schließt die Remigration der ca. 500.000 abgelehnten Illegalen mit ein.

Und die Remigration von Nicht-Integrierbaren, die auch nach Jahrzehnten noch nicht Deutschland angekommen sind, sondern sich in Parallel- bzw. besser Gegengesellschaften abschotten.

Wer sich hier als überzeugter (pass)deutscher Demokrat unter Deutschen ansiedeln möchte und uns und unseren (Rechts)Staat respektiert und unterstützt, ist mir willkommen. Der Rest nicht.

Ich bedarf des „Vorwärts“ nun wirklich nicht, um zu wissen, wie deutsche Sozialdemokraten heute ticken. Diese „spezialdemokratische Hypermoral-Politik“ lässt in Europa wieder den hässlichen Deutschen zurückkehren. Die Osteuropäer in der EU haben recht, wenn sie es ablehnen, hier irgendwelche Hilfen zu leisten, solange die deutsche Politik die Wanderer aus gescheiterten Staaten der Welt wegen viel zu hoher Sozialtransfers massenhaft anziehen. Die Griechen, Italiener und Spanier müssen diese deutsche Überheblichkeit an den ungesicherten Außengrenzen der EU ausbaden. Ich kann den Hass der Griechen auf die Arroganz der deutschen Politiker nachvollziehen. Die bei uns eingenommenen Steuern werden weder in die Zukunft für… Mehr

Genau wie Sie kann ich die Griechen sehr gut verstehen. Ich hoffe, sie bleiben in ihrer Grenzpolitik standhaft, egal wie viel Druck die UN, die EU, Deutschland oder sonstwer macht.

Danke, Griechenland! Nicht alle Deutschen sind wie die hiesigen Politiker. Viele denken an euch und leiden mit euch.

Auf Sicherheit und die Zukunft des Sozialstaates zu verzichten ist ein genauso kleines Opfer wie der Verzicht auf die Meinungsfreiheit, die Bewegungsfreiheit, die Bildung der Kinder und den Rechtsstaat. Ich kann mir auch eine neue Gesellschaft ganz ohne Merkel, Grüne, SPD und SED vorstellen: Das würde meine „gewohnte Art des Lebens“ nämlich auch nicht ändern. Ich sehe das daher nicht als Verzicht.

Man sollte doch meinen, dass die kommende Mega-Rezession vielleicht bei dem ein oder anderen naiven Wähler eine Umkehr bewirken wird.
Heute zumindest scheint es den SPD Wählern noch viel zu gut zu gehen!

Das Gegenteil ist der Fall, CDU aber auch SPD sind im Aufwind und werden es bleiben.

Dummheit kennt halt keine mentalen Grenzen.

Warten wir ab, bis die Arbeitslosenzahlen steigen und die Inflation einsetzt. Ob dann immer noch der Gaga-Wahn herrschen wird.

Halli Gully wird denen schneller vergehen als sie denken. Das wird interessant.

Mich überrascht weniger diese unverhohlene Forderung deutschfeindlicher Chaoten, sondern die hier und da naive Reaktion und das entrüstete Erstaunen einiger Patrioten.

Nazan Komral und Yasmin Breuer . Beide haben das “Glück“ einen Migrationshintergrund zu besitzen. Die SPD hingegen, nährt zwei “Schlangen“ an ihrer Brust. Da die SPD inzwischen aber mit der “Die Linke“ kompatibel ist, sollten beide gemeinsam schnell zum großen Sprung ansetzen. Dann haben wir endlich klare Fronten.

Jetzt treffen die einen mit dem nicht erkannten „Schuldstolz“, aus dem heraus sie die ganze Welt retten wollen, auf solche, die laut ihren Büchern die ganze Welt erobern müssen – und finden sich nicht nur in der SPD vereint: https://vielfalt.spd.de/

All das führt zu gar keinem guten Ende – und schade, dass man das erkennen kann, wenn man all seine Sinne beisammen hat.

Via akt. Beschluss zu 150 Milliarden Neuverschuldung (entspricht ~ 3 Jahre a 50 Mrd. Asylkosten) im Kontext Corona sind schon mal die monetären Schleusen für weiteren anhaltenden Irrsinn geöffnet. Wer fragt denn schon genau wohin davon die einen oder anderen 10 oder 20 Milliarden gehen? Richtig, niemand. Wenn die Schlafschafe nicht bald an der Wahlurne signifikant entgegensteuern ist Ende Gelände mit diesem Land. Das wird dann vollends abgewickelt und geht in irgendeine völlig abstruse, von EU-Technokraten und interessierten Sesselpu… erdachten, europäischen Union auf. Das geschieht dann den Schlafmützen hierzulande recht, die anderen knapp 6 Mio hängen halt mit drin. Schade,… Mehr
Diejenigen, die diesen kruden, völlig realitätsfremden Text verfaßt haben, sind keine Sozialdemokraten, keine Linksliberalen und erst recht keine linken Patrioten, sondern stramme Ultralinke, Antideutsche und Deutschlandhasser, die unser Land am liebsten durch Masseneinwanderung aus den dümmsten und primitivsten Teilen der Welt zerstören würden. Beispiel für den Linkstrend der Spezialdemokraten in den letzten 5 Jahren. Diese SPD ist nicht mehr sozialdemokratisch, sondern radikal sektiererisch, ultralinks und auch antidemokratisch. Sie ist nicht mehr wie zu Gerhard Schröders Zeiten die Partei der linken Mitte, des sozialen Aufstiegs, der einfachen arbeitenden Bevölkerung, sondern eine Sekte der massenmigrationsbegeisterten urbanen Bevölkerung Westdeutschlands und integrationsunwilliger muslimischer (illegaler)… Mehr

Mit solchen Vorschlägen wird die SPD nie mehr aus ihrem Tief herauskommen.
Vielleicht ist es der Versuch, sich mit Grünen, den Jungsozialisten und den Linken zu einer grossen Partei zu solidarisieren.
Viel wird da nicht kommen.

Die können sich nicht, sondern sind schon vereinigt. Die Notverordnungen sind doch schon durch. Bundesrat? Kasperletheater. Das Spiel ist aus.
Was wir sehen ist ein verkappter Staatsstreich …von oben. Die Rechnung kommt.

Die Grünen sind das Ergebnis der westdeutschen Bildungskatastrophe.

Sie wurden vom Fischer,Josef; seiner Freundin, der Menschenverachtenden Albright und Soros zu NGOs gemacht. Alleine schon die Kriegstreiberei in Jugoslavien und vorbereitend auf die Umvolkung das Propagieren der Wortschöpfung „Willkommenskultur“ 2013 und 2014 durch C.Roth und K.G-E. zeigt doch, das da langfristiges System dahintersteht.

„… sind keine Sozialdemokraten, keine Linksliberalen und erst recht keine linken Patrioten, sondern stramme Ultralinke, Antideutsche und Deutschlandhasser,…“

Wo ist da der Unterschied?

Wenn man noch zudem mitdenkt, welcher Ideologie sie wahrscheinlich angehören, kommt immer weniger Gutes dabei heraus.

Phönix hat sich heute auch schon wegen der Seuche um ganz Afrika gesorgt.

Die Phönix-Mitarbeiter könnten vielleicht im Nebenjob als Erntehelfer jobben und von dem Geld ein Beatmungsgerät für Afrika kaufen. Wenn das dann immer zwei Wochen besetzt ist, könnten pro Jahr 26 Menschen gerettet werden.