Straßburg – Wieder ein Weihnachtsmarkt. Wieder ein Gefährder?

Im Internet feiern Unterstützer der Extremistenmiliz "Islamischer Staat" den Anschlag.

Frederick Florin/AFP/Getty Images

Im französischen Straßburg, wo das EU-Parlament tagte und die Abgeordneten morgens früh evakuiert wurden, nahe der deutschen Grenze ausgerechnet wieder auf einem Weihnachtsmarkt: mindestens drei Besucher werden durch Schüsse getötet, ein weiteres Dutzend soll teilweise schwer verletzt sein. Im Internet feiern Unterstützer der Extremistenmiliz „Islamischer Staat“ den Anschlag.

Der mutmaßliche Täter ist auf der Flucht. Und wieder einmal führt die Spur zurück nach Deutschland. Hier soll der 29-Jährige laut dpa aktenkundig sein. Der französische Staatsbürger mit nordafrikanischen Wurzeln war schon in Deutschland mehrfach straffällig geworden. So soll er beispielsweise vom Amtsgericht Singen wegen schweren Diebstahls zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden und in Deutschland in Haft gewesen sein. „Nach dem Verbüßen der Strafe wurde er im Jahr 2017 nach Frankreich abgeschoben.“

Laut Straßburger Polizeipräfektur wird der mutmaßliche Täter schon länger vom Inlandsgeheimdienst als Sicherheitsrisiko eingestuft. Über ihn wird eine Akte geführt, die ihn als „Fiche S“ führt. Laut n-tv eine Kategorie, in der in Frankreich rund 26.000 Personen gelistet sind, „darunter auch gewaltbereite Islamisten.“

Wie auf dem Weihnachtsmarkt soll der Täter an zwei weiteren Orten geschossen, auch soll es Schusswechsel mit der Polizei gegeben haben, wobei auch der Täter verletzt worden sein soll. Er befindet sich allerdings weiterhin auf der Flucht, bzw. hat die Polizei noch keine Festnahme bekannt gegeben. Der mutmaßliche Täter, der in Deutschland wegen Raub verurteilt wurde, soll nun auch in Frankreich wegen Raub ins Visier geraten sein. Am Dienstag stand seine Festnahme unmittelbar bevor.

Hat er sich dieser entzogen und sein verpfuschtes Leben dahingehend mit Sinn auffüllen wollen, indem er sich unter der islamischen Flagge zum Märtyrer erhob? Das Muster wäre bekannt, mal waren des Drogendelikte, Gewalt und Mord an Frauen oder eben Raub und Körperverletzungen. Was in diesem Fall zutrifft, werden nun die Ermittlungen zeigen.

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Kommentare ( 122 )

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Meine These ist die folgende: Diese ganzen Terroranschläge in Europa sind das Ergebnis von Staatsterrorismus. Insbesondere in Ländern wie Frankreich und Deutschland passieren diese ‚Terroranschläge‘ immer zur rechten Zeit. Warum jetzt, da die Gelbwesten erfolgreich sind? Warum jetzt dieser Anschlag, der die Aufmerksamkeit von den Gelbwesten in eine andere Richtung lenkt? Der französische Staat hat den Terror immer gut gemanaged, und dem Strahlemann muss man einfach glauben. Oder?

Das ist keine These sondern die Realität. Ob Charlie Hebdo oder das Oktoberfest Attentat oder die NSU Serie, überall sind die Spuren der Dienste deutlich sichtbat. Mal als Fahrer und Informant, mal als Waffenlieferanten, mal als EINZIGE die am Tatort waren usw.

Und immer und immer wieder. Und wieder nur ein bedauerlicher Einzelfall. Die meisten Medien stellen auch schon so hin, dass wir uns gefälligst an diese Unmenschlichkeit zu gewöhnen haben. Ich gehe schon seit Jahren auf keinen deutschen Weihnachtsmarkt. Erstens, weil die Atmosphäre nicht mehr weihnachtlich stimmt und zweitens, weil auch die Merkelpoller keinen Schutz bieten.

Der Typ hat 27 Vorstrafen.
Warum läuft so einer frei rum?
Das ist ein unverbesserlicher Berufsverbrecher.
Ich bin ein grosser Fan von 3 Strikes out.

Das wäre aber „Menschenunwürdig“ und bedenken sie das mit diesem System Tausende Sozialpädagogen und Co arbeitslos wären.

In den USA kommt man nach drei Straftaten lebenslänglich in den Knast. Hier bekommen kriminelle Migranten ein Punktesystem, dass viel Raum für mehr Straftaten bietet. Wer findet hier den Fehler?

Straßburg ist eine so schöne Stadt und wird nun durch diesen Anschlag überschattet. Was motiviert Menschen zu töten und andere Kulturen (hier die christliche) zerstören zu wollen?

Religion?

„Was motiviert Menschen zu töten und andere Kulturen (hier die christliche) zerstören zu wollen?“

Der Koran. Eine religiöse Lehre.

Der Koran wird Ihre Frage beantworten

Der Koran, einfach mal lesen!

Es steht geschrieben, dass
die Ungläubigen bekämpft werden müssen.
Es wird geglaubt.
Es darf nicht daran gezweifelt werden.
Es muss ausgeführt werden.
Bis keiner mehr übrig ist.

Das Wichtigste ist natüüürlich mal wieder, dass der Anschlag nicht instrumentalisiert wird. Andere Reiz-Reaktionsmuster hat die Linke ja nicht mehr zu bieten.

Hoppla, gleich 26.000 Personen (nur in Frankreich) mit dem gleichen Potential wie der Attentäter. Da ist aber noch viel Luft bis zum Ende der Zivilisation.

Der islamistische Terrorist ist ja ein Kind von Migranten. Offensichtlich ist die Integration des Killers gründlich misslungen. Unsere Kinder und Enkel werden erleben, wie erfolgreich die Integration der von Frau Merkel ins Land geholten Muslime und deren Nachfahren ablaufen wird. Frau Merkel und ihre Unterstützer, wie z.B. Frau Kramp-Karrenbauer, werden dann nicht mehr im Amt sein. Einen Vorahnung erhält man, wenn man sich der Moscheeeröffnung in Köln-Ehrenfeld erinnert. Vielleicht wird eine Integration nach dem Muster der arabischen Großfamilien in Berlin stattfinden. Vielleicht wird sich auch die Integrationsrichtung komplett ändern und unsere Enkel oder Urenkel werden sich dann in die viel… Mehr

das Wörtchen “vielleicht” dürfen Sie gerne streichen.

Und wieder einmal wird man keine Unterstützer feststellen können, and das ganze wieder als Tat einses „geistig verwirrten Einzeltäters“ deklariert, der ganz ganz sicher gar keine Unterstützer bei seinen islamistischen Kumpels hat.

Und wieder ein polizeibekannter Gefährder der seelenruhig in der Öffentlichkeit abschlachtet und trotz 10.000 Kameras leider nicht gefasst werden kann.
Vielleicht sitzt er ja, wie damals Amri, entspannt im Zug nach Italien während ihn die Behörden noch in Frankreich vermuten.
Mal gucken. Wenn ihn die deuzschen Behörden erwischen, weird man sich bestimmt weigern ihn nach Frankreich auszuliefern. Es könte ja eine zu harte Strafe drohen.
In so einer bekloppten Welt leben wir heute. Traurig

Der nächste Richter, falls der Mordbube erwischt wird, kommt hoffentlich nicht auf die Idee , ihm eine mildere Strafe aufzubrummen. Denn in Germania wird einem der 27 mal straffällig geworden ist, oft mildere Umstände zugestanden , alldieweil dem „Schutzbedürftigen „ ein nicht unerbliches Trauma während der Haft koinzidiert wird. Oder ist das in Frankreich anders?