Sein Debut bei Donald Trump kann Sebastian Kurz auf die Haben-Seite buchen

So eine freundliche Begrüßung bekam die deutsche Kanzlerin bei ihrem Besuch vor zwei Jahren im Weißen Haus nicht: US-Präsident Donald Trump (72) hat Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (32) empfangen, über eine Stunde lang mit ihm gesprochen.

NICHOLAS KAMM/AFP/Getty Images

Mehr als die Einleitung von BILD zum Besuch von Österreichs Kanzler Sebastian Kurz beim Präsidenten der USA, Donald Trump, muss man eigentlich nicht lesen, die Botschaft ist klar.

„So eine freundliche Begrüßung bekam die deutsche Kanzlerin bei ihrem Besuch vor zwei Jahren im Weißen Haus nicht: US-Präsident Donald Trump (72) hat Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (32) empfangen, über eine Stunde lang mit ihm gesprochen.”

Noch deutlicher formulierte es die New York Times:

„On Wednesday, Mr. Trump granted Mr. Kurz a one-on-one meeting and an expanded session with his senior aides — the kind of attention that leaders of smaller countries almost never get, save for the prime minister of Ireland around St. Patrick’s Day.” (So viel Aufmerksamkeit erfahren die Anführer kleinerer Länder fast nie.)

Was Kurz den Medien nach dem Treffen sagte, unterstreicht einmal mehr das kluge Auftreten einen Mannes, dem die Weisheit im Blut liegt: In der Ruhe liegt die Kraft.

Als Beispiel sei zitiert:

»„Auf Deutschland hat es Trump besonders abgesehen“, sagte Kurz nach dem Gespräch. Er habe den US-Präsidenten aber darauf hingewiesen, dass Zölle nicht alleine Deutschland treffen würden, sondern auch Länder wie Österreich, die insbesondere in der Zuliefer-Industrie tätig sind.«

Was bei einem solchen ersten Zusammentreffen zählt, ist, ob die Chemie stimmt. Das tut sie hier.

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Kommentare ( 71 )

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Sebastian Kurz ist das Gegenteil von Merkel. Österreich kann sich glücklich schätzen Sebastian Kurz als Kanzler zu haben, ein Mann, dem die Weisheit im Blut liegt.

Beide Länder haben, was sie gewählt habe, mit letztlich satten Mehrheiten.
Klagen ist jetzt einfach fehl am Platz!

Aufgrund seinen jungen Alters dürfte er für einige Jahrzehnte die Politik Österreichs bestimmen. Er könnte ebenso wie die Habsburger Dynastie das Land und Europa zu neuen Blüten führen.

Immer wieder erstaunlich wie eine herausragende Persönlichekit die Geschichte in die Hand nehmen kann. Ich drück die Daumen, dass er Gutes im Sinn hat…

Jedes Volk, wirklich jedes, hat die Regierung, die es verdient.
Leider wahr.

Nein Herr Minack, das sehe ich anders. In Österreich hat man, auf Grund der eigenen Geschichte, mehr internationale Erfahrung als in Deutschland. Kanzler Kurz ist ein intelligenter Realist, und hat offensichtlich sehr gute Berater. – Frau Merkel ist eine Ideologin mit beschränkter Weltsicht. Ideologen sehen die Welt nicht wie sie ist, sondern wie sie sie sehen wollen. Verdient hat Deutschland diese Frau und ihr Umfeld nicht. Aber wer geht bei uns in die Politik? Nicht die klügsten Köpfe. Im politischen Berlin tummeln sich merkwürdig unqualifizierte, aber schrille Gestalten, und leider gibt es auch unter den Frauen eine Menge davon.

Österreich erlebt derzeit, und wieder einmal, ein Hoch mit politischem Profil. Kurz als Kanzler, und Kneissl als Aussenministerin, die in ihrem akademischen und professionellen Hintergrund den deutschen Aussenministern der letzten Jahrzehnte weit überlegen ist. Selbst die SPÖ-Vorsitzende ist, trotz der Schwierigkeiten der Partei, ein anderes Kaliber als die deutsche SPD-Vorsitzende – auch wenn nicht sicher ist ob es viel nützt. Andererseits gibt es im politischen Wien mindestens genau so viele merkwürdige und schrille
Gestalten wie in Berlin. Dem Wiener Hoch steht ein langjähriges, mindestens zehnjähriges, Berliner Tief gegenüber. Das kann sich alles auch wieder ändern.

Trump ist der Beste.

Ich habe schon 2016 befürchtet, dass uns die Kübel voller Hass und Häme, die über Trump ausgeschüttet wurden (mit Fischfilet-Steinmeier vorneweg), eines Tages heimgezahlt werden.
Und so scheint es ja auch zu kommen.

…und das zurecht.
Die zunehmende Zerrüttung des Verhhältnisses
zu den USA wird uns eines Tages vielleicht noch
schwer auf die Füsse falllen.

Soweit ist es jetzt schon, dass der Sebastian Kurz, dass in Ordnung zu bringen versucht, was unsere Politgeisterfahrer angerichtet haben.

So geht kanzlern, Frau Merkel:
Die Regel: Grenze zu, Mund zu, machen
Die Ausnahme: Grenze auf, Mund auf, nichts tun.

In Deutschland zeigen sich die Politiker nur „Ihrem“ Volk gegenüber selbstbewusst, oft sogar unverschämt. Woher soll da der Rückhalt der Bevölkerung kommen? Und nichts wäre dringlicher in diesen Zeiten eines kalten Handelskriegs. Mit einem jämmerlichen Anti-Trump Populismus ist uns überhaupt nicht geholfen. Mit beispiellosem Missgeschick machen die deutschen Politiker Front gegen das eigene Volk. In blinden Vertrauen auf zu erbringende Steueraufkommen und dem Sparvermögen. Wir brauchen keine Politiker, die sich über Trump empören, der „seinen“ Laden aufräumt und uns nur Ladenhüterregale übrig lassen will. Wir brauchen gestandene selbstbewusste Politiker und keine greinenden Jammerlappen. Die müssen gesucht und gewählt werden. Das… Mehr

So dämlich wie manch deutscher Politiker kann man eigentlich nicht sein. Da werden Verbrecher hofiert und bei Trump meint man eine Überlegenheit demonstrieren zu müssen.

Wenn wir schon über Diplomatie in einem anderen Zusammenhang gesprochen haben, dann muß man diesem jungen Kanzler eines lassen, er ist die Reinkarnation eines Freiherrn von Stein, Metternichs und Bismarcks in einem Stück und wenn jemand das Geschick hat ein Land zu lenken, dann dieser noch vergleichsweise junge Mann, der selbst von einem alten Haudegen wie Trump entsprechend empfangen wird und durchaus auch Achtung genießt, durch sein geschicktes und überlegtes politisches Verhalten und was Deutschland anbelangt, so werden wir uns noch warm anziehen müssen, denn da kommt noch einiges auf uns zu, aber nicht mit der Absicht, die deutschen Bürger… Mehr

Doch es wird leider noch sehr sehr sehr viel schlimmer kommen.

Nicht von dieser Mannschaft, von dieser Frauenschaft müssen wir uns befreien.

Es gibt nichts, was wichtiger wäre!

Zur Hölle mit den Berliner Fräuleins !

Obwohl ich selbst weiblichen Geschlechts bin, muss ich Ihnen zustimmen.

Ihr müsst die Laientruppe eben abwählen-ist gar nicht so schwer. Traut euch !
Bei der EU-Wahl ist schon einmal Gelegenheit, denen die Rute ins Fenster zu stellen .

Jemand wie Sebastian Kurz waere in D-Land schon laengst von Neidern, Besserwissern, Parteifreunden und den etablierten „Altvorderen“ zur Strecke gebracht worden.

Werter Unterfranken-Pommer aus Bayern!
Ja, wahrscheinlich haben Sie recht. Vor Allem haben
Sie die Medien, die ÖR in vorderster Front vergessen.
Aber einer wie Sebastian Kurz könnte es schaffen,
auch den größten Schlafmichl und Michaela aufzuwecken.
Das wäre ein schöner Tag für Deutschland….MfG

Solange die sozialistische Madsacktruppe; Springer und Bertelsmann und diverse andere Medienverbunde nicht ausgebremst werden können, wird sich da wenig tun.

Ich aktiviere den Besserwissermodus: Freiherr vom und zum Stein (wenn Sie den preußischen Reformer meinen). Und Metternich? Der rheinische Wahlösterreicher war nun nicht gerade ein freiheitlicher Demokrat, oder?

In der WELT hatte der Ösi-Kanzler nur eine Viertelstunde Gesprächszeit mit Trump.
Was direkt hämische Spitzen im Kommentarbereich zur Folge hatte. So war es wohl auch beabsichtigt.

Der Kanzler macht eine vernünftige Politik für sein Land. Andersals die „**“ in Berlin.

Klugerweise haben Sie zwischen die „“ ** und kein 00 gesetzt!