Österreich: Kurz 1, SPÖ 2, FPÖ 3, Grüne raus

Die Folgen des Wahlergebnisses in Wien können größer sein, als manche ahnen.

© Joe Klamar/AFP/Getty Images

Kurz/ÖVP fast 32%, SPÖ fast 27, FPÖ 26, Neos über 5, Pilz (Abspalter Grüne) über 4, Grüne unter 4 – das macht die Koalitionsmöglichkeiten offener und die österreichische Politik. Für die Grünen eine Katastrophe. Für Kurz eine gewaltige Herausforderung. Er kann nun ganz viel erreichen und ganz scheitern.

Ein Blick nach vorn später. Die vielen Briefwahl-Stimmen werden erst in zwei Tagen ausgezählt sein.

Österreich ist ein kleines EU-Land. Gerade deshalb können die Auswirkungen größer sein als bei denen, die sich für maßgebend halten, nur weil ihr Land größer ist.

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Kommentare ( 23 )

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Da wollen wir doch mal sehen wie unsere „etablierten“ Politiker dieses Wahlergebnis wieder schlecht machen werden…
Das geht ja sowas von gar nicht – so viele „Nazis“, um die 60%, oGottoGott.

In den linientreuen deutschen Medien wird wieder diffamiert und gewarnt vor Östereich, ich warte darauf, dass Madam alle ö. Migranten nach Deutschland einlädt, weil Ö. ist nicht zumutbar(hatte schon bei Ungarn gemacht) und das die Grünen Östereich als nicht sichere Herkunfstland ausrufen werden. Die Medien werden dazu aplaudieren. Vieleicht wird auch eine Reisewarnung ausgegeben.

Hat außer mir noch jemand gestern abend das Interview mit Kurz und Klaus Kleber im heute journal gesehen? Ich bin vor Empörung fast vom Sofa gerutscht – der Kleber sollte langsam abtreten!

Er sollte sofort ENTSORGT werden!

Da werden die Etablierten in Deutschland und Brüssel ganz schön schlucken. Dieses moralische rumgespucke hat eben seine Grenzen. Ich freu mich für Österreich!!!

Sachsen? In Österreich haben 67 Prozent der Wähler Parteien gewählt, die nach deutschem Verständnis gaaaanz weit rechts stehen. Schauen Sie sich einmal die Positionen der Liste Pilz und der Neos zu den Themen „Politischer Islam“ und „Europäische Grenzsicherung an“. Die GRÜNEN hat es in Österreich zerlegt, weil ein deutlich links stehender „Spalt-Pilz“ mit, aus deutsch-grüner Sicht, rechten Thesen zu den Themen Islam und illegale Migration den GRÜNEN einen großen Teil der Wähler weggenommen hat. Jetzt wird deutlich, dass die GRÜNEN in Österreich bisher trotz und nicht wegen ihres Kuschelkurses mit dem politischen Islam gewählt wurden. Bezeichnend ist, dass die GRÜNEN… Mehr

Felix Austria ! Als die gesamte Links-Grüne Systempresse am gestrigen Sonntag den Wahlerfolg der FPÖ nur zähneknirschend und wiederwillig „über die Lippen brachte“, war ich mir ganz sicher das die österreichische Politik auf einem gutem Weg ist.

Ist es notwendig, dass auch Sie wie die Linken unbedingt die Vergangenheit ansprechen müssen ? Ich vergleiche das gerne mit einem Autofahrer, der nur in den Rückspiegel schaut, Sie wissen, wo der landet.

Na ja, wer nur in den Rückspiegel schaut wird vermutlich in die Irre fahren oder einen Unfall bauen.
Wenn ich aber mal in Ihrem Bild bleiben möchte: Wer nie in den Rückspiegel schaut, der kommt auch nicht heil am Ziel an.

Dann würde ich herzlich willkommen sagen.
Aber vielleicht überlegen Sie es sich, denn die Heimat verlassen ist schwer. Die österreichische und die deutsche Mentalität sind schon recht verschieden. Es sei denn, Sie sind ein Bayer 🙂

„Für die Grünen eine Katastrophe.“

Für Österreich ein Segen – man denke nur an den grenzdebilen Präsidenten VdB, der meint, bald müssten alle Österreicher ein Kopftuch tragen, um gegen die „Islamophobie“ anzukämpfen.

Hoffentlich zerlegt sich diese Partei bald komplett – ich empfehle hier die „Gesellschaft gegen grünes Gedankengut“ auf youtube… man glaubt es nicht!

Im Gegensatz zu Deutschland kann Österreich, entsprechend diesem Wahlausgang, nun eine stabile Regierung mit breiter Unterstützung durch das Volk bilden. Da ist es unerheblich, ob etwas mehr rechts oder links. Die SPÖ wird ihre Standpunkte überdenken und revidieren müssen, um wieder ihren Anteil in der Mitte zu erhöhen. Nur dynamische Politik kann notwendige Veränderungen und Fortschritt bringen. Kurz zumindest verspricht eine solche. Festhalten an Tabus, Realitätsverlust und Stagnation, wie im Merkel Deutschland, nutzen weder dem Land, noch der Welt. Und den notwendigen Veränderungen in der EU erst recht nicht. Man kann den Österreichern nur gratulieren.