Kurzbericht aus dem belagerten Köln

Ist das wirklich das neue Toleranz-Credo: Meinungsfreiheit bedeutet nur, dass man seine Meinung sagen darf. Aber nicht, dass man sie nicht niederbrüllen darf oder ihr Raum lassen muss, um gehört zu werden. Wer das glaubt, der irrt.

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Die Vorfreude ist riesig. Köln war Tage vor dem großen „Event“ schon total aus dem Häuschen und einfach nicht mehr zu bremsen. Zwei Wochen vor dem lang erwarteten Ereignis hörte man bereits von „Mahnwachen“ vor dem Kölner Tagungshotel der 600 AfD-Delegierten. Vor dem Frankfurter „Maritim“ dagegen mahnte man vor einigen Tagen nicht nur, sondern rückte gleich mit Steinen, Farbbeuteln und Pyrotechnik an, um „ein Zeichen zu setzen“.

Doch auch in Köln wurden schon Sitzblockaden, Überwindung von Absperrungen und der Umgang mit sich nähernden Polizeiketten geprobt, da – so weiß man in diesen Kreisen – mögliche Gewalt grundsätzlich von der Polizei ausgehe.

„Wer sich abschrecken lässt, überlässt die Stadt den falschen Leuten“, verriet Landtagsabgeordnete Gabriele Hammelrath. Einige von den „falschen Leuten“ haben vielleicht wirklich schon vorher keine Chance: Mehr als 20 Hochzeitspaaren bleibt wohl der Weg (auch per Flug) zum Historischen Rathaus versperrt, denn Hubschrauber, Flugzeuge und  Drohnen (?) – so hört man – haben in einem bestimmten Radius um das Kölner Maritim-Hotel am Wochenende keine Flugerlaubnis, damit Polizeihubschrauber ungestört über dem Schauplatz kreisen können.

Weit über 60 Organisationen – so der „Kölner Stadt-Anzeiger“ – von ‚A‘ wie Aids-Hilfe oder Amnesty International bis ‚Z‘ wie Zentrum für islamische Frauenforschung und Frauenförderung – haben den Aufruf des Bündnisses „Köln stellt sich quer“ bislang unterschrieben. Frauen in Bunt rufen zu einer Frauenkette um das „Maritim“ auf. Karnevalsvereine, Gewerkschaften, die AG „Arsch huh“, Politiker und Kirchenleute – von Hannelore Kraft bis Cem Özdemir und dem „alternativen Ehrenbürger“ Pfarrer Franz Meurer – treten wieder einmal routiniert  ein für Toleranz, Solidarität, Weltoffenheit, Menschenrechte, und „ein geeintes und soziales Europa“. Nach dem Vorbild der Christopher-Street-Day-Paraden und der Love-Paraden sollen Lastwagen die Stadt mit Musik beschallen. 7.000 Euro kosten Lautsprecheranlage und mobile Bühne. „Köln gegen Rechts“ erbittet noch Spenden. Zur Musik von „Brings“, den karnevalistischen „Höhnern“, „Bläck Fööss“  und anderen Bands wird gegröhlt, gefeiert, geschunkelt und tüchtig gebechert. Denn nur den „falschen Leuten“ wird der Ausschank versagt: Es gibt „Kein Bier für Nazis“.

Schon lange rauchen die Köpfe – Kreativität ist gefragt. Der Fanclub des 1. FC Köln hat allerlei Ideen und fordert die Fans zu erhöhter Lautstärke auf. Sein Credo: „Lauter als das manipulative Angstgefasel der rechten Rattenfänger. Lauter als die irrationale Wut der Populisten. Lauter als der Hass. Denn Fußball ist Liebe. Zum Spiel, zum Gewinnen und Verlieren, zum Fallen und Aufstehen, zum Teamgeist und Zusammenhalt. […] Meinungsfreiheit bedeutet eben nur, dass man seine Meinung sagen darf. Sie bedeutet nicht, dass andere ihr Gehör schenken müssen. Sie bedeutet auch nicht, dass man sie nicht niederbrüllen darf. Oder ihr Raum lassen muss, um gehört zu werden. Wer das glaubt, der irrt.“  Wenn das keine Toleranz ist.

Einige Plakataufschriften und Sprüche machen schon die Runde: Solidarität statt Hetze! – Bunt statt Bla! – Unser Feminismus ist antirassistisch. – Fck AfD! Und die Kirchen dürfen natürlich auch nicht fehlen. Mit „Unser Kreuz hat keine Haken“ sind sie erfindungsreich mit dabei. Auch überlegt? Gemeinsames Motto: „Mir all sin Kölle!“ Und das letzte, was wir uns in diesem Leben nehmen lassen – mag auch die Welt untergehen –  ist doch der Spaß. Egal, ob man mit dem „Spaßprogramm“ eine ganze Stadt in einen Ausnahmezustand versetzt oder sogar „im schlimmsten Fall in ein Schlachtfeld verwandelt“, wie die WELT schreibt, um „der AfD den Todesstoß zu versetzen“. Arme Polizei!

Na denn – auf nach Kölle – wenn Ihr noch Mut habt, zu den „richtigen Leuten“ gehört und keine Angst vor „linksextremen Krawalltouristen“ haben müsst. Und – Ohrenstöpsel, Verbandszeug und Schutzwesten nicht vergessen.

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Kommentare ( 197 )

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Köln: die am dümmsten besiedelte deutsche Stadt.

Zum Thema „nee, nicht schon wieder die Nazis!“: die faschistischen Horden konnte man gut sehen, das seid IHR…

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Wozu? Wissen hemmt nur.

Wie die „weltoffenen“ FC-Fans einzuordnen sind, kann man schön an deren Aktionen während des Hoffenheim-Spieles studieren … primitivstes Niveau halt …

Ich verliere langsam die Lust, mich noch für Deutschland und meine nominellen Mit-Deutschen einzusetzen. Was ist denn überhaupt noch übrig von deutscher Kultur? Verwöhnte biodeutsche Einzelkinder, die auf Schneeflöckchen machen, oder ökobewusste, rechts-besorgerte Hipster? Eine-Welt-Welcome-Naivlinge? Die belästigen einen überall. Aber wo sind denn die respektablen und beeindruckenden Figuren hin? Verstecken die sich, oder sind die schon ausgestorben, in einem evolutionären Prozess dekadenter Regression?

Dies sollte man an „ihre Tore nageln“, passend zum Luther Jahr!

Genau deshalb bin ich mit 25 aus dem Gefälligkeits- Verein ausgetreten . ( obwohl ich damalige Ausbildung unter caritativer Schulung/Finanzierung absolvierte.)
Klasse, Frau Jüngling !!

Die neuesten Zahlen: 5o.ooo erwartete teils gewalttätige Demonstranten lt PHOENIX ca 1o.ooo sind gekommen (Wers glaubt Bilder sprechen eine andere Sprache) aber immerhin bei offiziellen 11.ooo.ooo Kosten komme ich selbst bei den veröffentlichten Zahlen auf 1.1oo€ pro Demonstrant, das ist mal ne wirtschaftliche Aktion….

Frau Recker begibt sich am nachmittag zu den Karnevalisten und hofft auf eine friedliche Versammlung, ja gehts noch????

Zitat:“Das nimmt allmählich Züge der Straßenschlachten in der Weimarer Zeit an…“

Das lässt sich nicht mehr verleugnen. Es ist wieder so weit. Und die Amtskirchen sind ganz vorne mit dabei! Warum? Weil sämtliche rechtsstaatlichen Mittel, die u.A. insbesondere nach Ende des Dritten Reiches zum Schutze der Demokratie vor dem Totalitarismus eingeführt wurden, letztlich auch den Amtskirchen im Wege stehen. Also agiert man fleißig auf Seiten der Kriminellen und gegen den Rechtsstaat! Noch mehr verlogenen Opportunismus findet man zur Zeit nirgendwo anders!

Laut Miriam Hollstein auf Twitter folgender Dialog mit den von den herrschenden gefütterten Jungpionieren:

Kollege berichtet, dass er vor Hotel von Gruppe junger Leute attackiert wurde: „Bist du Nazi?!“ – „Journalist“ -„WEIS DICH AUS!“ #koeln2204

Kollege wollte sich aber nicht ausweisen. Ist dann nur mit Polizeischutz bis Hotel gekommen. #koeln2204

Aufschrei gegen diese Anmaßung und Nötigung bleibt garantiert aus.

Eine Phalanx der Hirnlosen, der Sozialleistungsabgreifer, der Dummköpfe und der Gewalttäter: Abschaum, auf deren Rücken die Nichtskönner der SPD, Linken, CDU und Grünen surfen – das ist der Protest gegen die AfD! Offenbar finden die Karnevalisten und die Kölner Bands es toll, wenn ihre Veranstaltungen nur noch unter massivem Polizeischutz stattfinden können, offensichtlich finden es die Kirchen völlig in Ordnung, gegen ihre eigenen Gebote zu verstoßen (Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider Deinen Nächsten, Du sollst nicht stehlen, Du sollst nicht töten!). Denn genau das tun die Kirchen: sie beteiligen sich an den Lügen gegen die AfD, sie betreiben… Mehr
Natürlich sind die zu verurteilen, die im Zuge ihres Engagements „gegen räääächts“ Gewalttaten begehen. Noch viel mehr zu verurteilen sind aber diejenigen in der Kölner Verwaltung, die diese Gegendemonstrationen in unmittelbarer Nähe des Veranstaltungsortes der AfD genehmigt haben. Sie sind eigentlich die wirklichen Straftäter! Gewaltanwendung war schon lange vorher von den Gegendemonstranten angekündigt worden. daher hätte man darauf basierend die Genehmigung zur Demo entziehen müssen! Zum zweiten hat die Verwaltung zu gewährleisten, dass Grundrechte, und dazu gehört die Versammlungsfreiheit, die in geschlossenen Räumen wie dem Hotel Maritim übrigens NICHT genehmigungspflichtig ist, im Gegensatz zu Versammlungen unter freiem Himmel, und der… Mehr