„Klimanotstand” und „Klimaschädling”

Mit „Klimanotstand” und „Klimaschädling” wird das schon große Arsenal der Spaltung der deutschen Gesellschaft noch einmal nachhaltig erweitert.

Insel Mainau

Die Protagonisten der Ausrufung von „Klimanotstand” in Konstanz im dortigen Gemeinderat und darüber hinaus, sind stolz, die erste Stadt in Deutschland zu sein, die das getan hat. Konstanz ist also Deutschlands erste „Klimanotstand-Stadt”. Dass dem noch viele Städte gleichtun werden, ist bei dem Zusammenspiel von Fridays for future, affinen Journalisten, Politikern und so weiter recht wahrscheinlich.

Dass Maybrit Illner den im NS-Staat lebensgefährlichen Begriff „Volksschädling” nichtsahnend, vielmeinend oder unterbewusst mit ihrem Wort „Klimaschädling” dem Wörterbuch des Unmenschen hinzufügte, schrieb ich hier.

Was ich mich frage, ist, wie lange es dauern wird, bis eine „Klimanotstand-Stadt” in ihrem Gemeinderat oder Stadtrat beschließt, dass sie keine „Klimaschädlinge” als Stadtbürger haben will.

Mit „Klimanotstand” und „Klimaschädling” wird das schon große Arsenal der Spaltung der deutschen Gesellschaft noch einmal nachhaltig erweitert.

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Kommentare ( 85 )

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85 Kommentare auf "„Klimanotstand” und „Klimaschädling”"

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** Wahrscheinlich ruft bald jemand die Klimaaskese aus. Ich denke da an so einen wie den Mönch Savonarola in Florenz, der das einfach übertrieben hatte. Erst hatte er Luxus verbrennen lassen, dann brannte er selbst.

Bloß: Damals lebte kaum eine Sau auf dem Planeten, die als Klimaschädling dienen könnte und konnte.

Der Artikel und die Kommentare bestätigen mich in meinem Eindruck, dass ein tiefer Riss durch unsere Gesellschaft geht. Wenn ich mir die Härte der Auseinandersetzungen im realen Leben, in den Medien und in den sozialen Netzwerken anschaue, beschleicht mich das Gefühl, dass das nicht dauerhaft bei verbalen Auseinandersetzungen bleibt.

Man rechne: 3 Mio. neue e-KFZ per anno- alle brauchen alle 200KM neuen Saft. Angenommen es gäbe 5000 Zapfsäulen mehr, würden dennoch alle Autofahrer stundenlang auf eine Tanke warten und dann eine Stunde warten bis die Kiste einigermassen vollgetankt wäre und dann müssten sie wieder im 2-h-Rhythmus an eine weitere Tanke. Der Strom würde natürlich nur um 250% teurer werden, also tragbar für alle Grüne und Parlamentarier- für den Rest zeigte sich das E-KFZ-Konzept innerhalb 3 Wochen konkret als Katastrophe.
Ich liebe die Grünen Spinner: das macht richtig Spass, zuzusehen, wie Politik zum Kasperle-Theater stalinistischer Manier wird!

Hat denn wirklich keiner ein paar Säcke Klima übrig, die er nach Konstanz bringen kann?

Klimaveränderungen sind so alt wie das Bestehen der Erde. Was hier daraus gemacht wird, ist ein politischer medialer Klimawandel, der zum einen einer Partei (Die Grünen) nutzt endlich in die Regierung zu kommen, dem Staat nutzt es neue Steuern zu generieren und den NGO´s mit dem Klimawandel Geld zu verdienen. Auch die wissenschaftlichen Institute verdienen daran können sie doch weiter auf Fördergelder hoffen.

Das sind die Gewinner, Verlierer, ist die Bevölkerung, die den Irrsinn bezahlen wird und letztendlich durch Bevormundung um die individuelle Freiheit gebracht wird.

@ Reimund Gretz

Hinzu kommt noch eine Klimarettungs-Industrie mit Windrädern, Solarpanels, E-Mobilen, Akkus und und und … die „Philantropen“ und „Starinvestoren“, die demnächst mit CO2-ZErtifikaten spekulieren …

Ich akzeptiere die Sorgen der Stadt Konstanz und werde meine Urlaubs-Euros dieses Jahr woanders ausgeben. Für das Klima!

Man (frau) muss lediglich die Einzäunung der PLK Reichenau um einige hundert Meter verschieben. Dann sind auch die Verrückten aus Konstanz wieder sicher hinterm Zaun verwahrt.

Konstanz ist tatsächlich eigentlich ein weiterer Ortsteil der Reichenau. Und zwar „Reichenau-Gummizell“.

Die Stadt Konstanz hat sich damit als heisser Kandidat für den diesjährigen Schildbürger-Orden geoutet.

Muss man jetzt als auswertiger einen großen Bogen um Konstanz machen? Oder wenn nicht, wird man dann gleich Verhaftet?
Aussichten sind das.

„Was ich mich frage, ist, wie lange es dauern wird, bis eine „Klimanotstand-Stadt” in ihrem Gemeinderat oder Stadtrat beschließt, dass sie keine „Klimaschädlinge” als Stadtbürger haben will.“
Jedes Lebewesen ist kraft seiner Existenz ein Klimaschädling. Also eine leere Stadt?