Hambacher Forst – um Natur und Umwelt geht es nicht

Die Grünen haben die NRW-Kohlepolitik mit beschlossen. Doch kaum nicht mehr Regierungspartei wollen sie plötzlich nicht mehr und fordern RWE auf, die Rodung des Waldes sein zu lassen.

Sascha Schuermann/AFP/Getty Images

Eine Fledermaus spielt wieder einmal Schicksal. Diesmal ist es die Bechsteinfledermaus. Die wurde plötzlich auch in dem kleinen Hambacher Forst entdeckt und soll jetzt geschützt werden. Folglich kann nicht, naja, Sie wissen schon, nicht gerodet werden.

Am vergangenen Freitag hatte das Oberverwaltungsgericht Münster einen vorläufigen Stopp der Rodungen im Hambacher Forst verfügt. Erst soll jetzt über die Klage des BUND von Nordrhein-Westfalen entschieden werden. Deshalb, so das Oberverwaltungsgericht Münster, müsse erst geprüft werden, ob das betroffene Gebiet geschützt werden müsse.

Die empfindliche Bechsteinfledermaus mit ihrem extrem guten Hörvermögen hat vermutlich in den vergangenen Jahren Reißaus genommen, als die wilden Antifa-Horden in das kleine Waldstück einfielen, jahrelang laut dort drinnen herumtobten, Bäume für Baumhäuser rodeten und mit Urinbeuteln und Sprengsätzen Polizisten bekämpften.

Gewalt statt Grün
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Die brutalen Kämpfe der Antifa-Faschisten waren auch weit mehr als nur ein Kampf von selbstlosen Umweltschützern gegen die Rodung eines im Grunde genommen nicht sonderlich bedeutungsvollen Waldes. Gleichzeitig wird wenige Kilometer vom Hambacher Forst der Aachener Münsterwald abgeholzt. Von Protesten dort wurde nichts bekannt. Dort soll Platz für Windräder geschaffen werden, das lässt sich nicht so gut instrumentalisieren wie der Kampf gegen den Braunkohleabbau.

Der wurde von den Antifahorden als Truppenmanöver-Platz genutzt, als Probe für einen Kampf gegen staatliche Organe. Sie gruben Tunnel und Erdlöcher in den ach so empfindlichen Waldboden, legten Sprengfallen an, diesmal noch harmlose. Polizisten gerieten in Lebensgefahr. Die RAF ließ grüßen. Zum Glück für die Polizei war die Antifa gespalten, ging es doch auch in Chemnitz unter dem Deckmantel »Kampf gegen Rechts« gegen den Staat.

Verstand statt Glaube
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Politische Beschlüsse und rechtliche Grundlagen interessieren überhaupt nicht mehr. Vor einem Jahr, am 24. November 2017, hatte das Verwaltungsgericht Köln die Klage des BUND gegen Zulassungen des Hauptbetriebsplans bis 2017 und des Rahmenbetriebsplans von 2020 bis 2030 abgewiesen. Die Richter begründeten, der Rahmenbetriebsplan Hambach für die Jahre 2020 bis 2030 und der Hauptbetriebsplan bis 2017 seien rechtmäßig. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung sei nicht notwendig. Die Rodung des Hambacher Waldes verstoße nicht gegen Umweltrecht der EU. Der Wald habe zwar eine besondere Wertigkeit. Aber für den Erhalt der dort vertretenen Lebensraumtypen und Arten seien andere Gebiete für das Schutzgebietssystem Natura 2000 gemeldet worden. Der Hambacher Forst sei auch kein faktisches Vogelschutzgebiet.

Rechtlich ist das Vorgehen von RWE korrekt, Rodung und der Ausbau des Tagebaus sind legal. Das Vorgehen wurde von der vorigen rotgrünen Landesregierung von Nordrhein-Westfalen unter der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft beschlossen. Sie hatte gesagt, dass bis zum Jahre 2025 mindestens 30 % des in Nordrhein-Westfalen gewonnenen Stroms aus »erneuerbaren« Energien erzeugt werden solle. Für eine Übergangsphase sollten der Abbau heimischer Kohle weiter gefördert und der Bau von Kohlekraftwerken möglich sein. Sie betonte, dass der Erhalt von Arbeitsplätzen in der heimischen Industrie Vorrang gegenüber der Energiewende haben müsse.

Die Grünen haben die NRW-Kohlepolitik mit beschlossen. Doch kaum nicht mehr Regierungspartei wollen sie plötzlich nicht mehr und fordern RWE auf, die Rodung des Waldes sein zu lassen.

Kulturlos
Windräder: Das Märchenland ist in Gefahr
Mehr Verlogenheit geht beim links gekaperten »BUND« kaum: Da überzieht die NGO den Energieversorger RWE mit Klagen gegen die Abholzung des Hambacher Forstes, weil dort plötzlich Bechsteinfledermaus und das große Mausohr vorkommen. Gleichzeitig lässt der BUND zu, dass gigantische Flächen Wald in Deutschland brutal abgeholzt werden, um Windräder aufzustellen. Hier geschieht millionenfacher Vogel- und Fledermausmord, ohne dass es den BUND kümmert, geschweige denn, dass er dagegen klagt.

Gründe für Aktionen des Bund böten sich reichlich: Küstenlandschaften sind bereits mit tausenden von Windrädern in Industrielandschaften umgewandelt und unbewohnbar gemacht worden, jetzt sollen Flächen in den Mittelgebirgen dran glauben. Gerade werden im Odenwald hektarweise Wälder abgeholzt, in denen Windparks entstehen sollen. Dies, obwohl die Windstärken im Odenwald in keiner Weise einladend sind. Diese Windräder werden dasselbe Schicksal wie viele andere im Inneren Deutschlands erleiden, dass sie letztendlich zu wenig Strom produzieren. Bezahlen muss das der dumme Stromkunde mit horrenden Strompreisen und mit negativen Folgen für seine Gesundheit.

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Protest gegen schwarz-grüne Hessenregierung im Kino
Auch heute tobten wieder Tausende durch den Hambacher Forst. Offiziell haben laut Polizeiangaben knapp 20.000 auf einem Gelände nahe des Hambacher Forstes den vorläufigen Rodungsstopp gefeiert. Eigentlich sollte der Wald tabu sein, doch die Veranstalter Greenpeace und BUND verhinderten nicht, dass ihre Anhänger den Wald stürmten und die Fledermaus störten. Eine Truppe »Ende Gelände« rief zum Bau neuer Baumhäuser auf.

Für RWE ist der wirtschaftliche Schaden gewaltig. Der Kurs ist heftig abgesackt, das Unternehmen erwartet Millionenverluste in dreistelliger Höhe. Dessen Planungen sahen vor, jetzt mit den Rodungsarbeiten zu beginnen, um den Tagebau entsprechend weiterführen zu können. Das Unternehmen konnte sich auf eine gewisse Rechtssicherheit bei seinen Planungen verlassen. Vermutlich werden Jahre ins Land gehen, bevor die Arbeiten beginnen können. Wenn überhaupt.

Mittlerweile werden fachliche Qualifikation und Expertise in der Energiegewinnung sowieso überbewertet. Jeder kann befinden, Kohlekraftwerke können – mir nichts dir nichts  – abgeschaltet, die böse Kohle in der Erde belassen und ein Industrieland von Sonne und Wind, oder besser Luft und Liebe versorgt werden.

Und wenn die nicht reichen, kommt der Strom schon von irgendwo her, und sei es von den französischen Atomkraftwerken. Doch auf EU-Ebene stehen die Zeichen auf Sturm. Allein Belgien muss ab November sechs seiner sieben Atomkraftwerke abschalten und hat voraussichtlich einen erheblichen Strombedarf. Nur Grüne hierzulande glauben fest daran, dass der von Wind und Sonne erfüllt werden kann.

Vermutlich ist erst ein größerer Blackout notwendig. Der wird hoffentlich keine Menschenleben kosten.

Eines sollte nun jedem klar sein: Um Wald, Natur und Umwelt geht es den Grünen und ihren Hilfstruppen nicht.

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Kommentare ( 92 )

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Im Moment ist es eine super Zeit für viele Braunkohlearbeiter ihren Job zu wechseln. Es werden dringend überall Fachkräfte gesucht. Vielleicht sind nur kleine Ergänzungsausbildungen erforderlich, wenn überhaupt. Und das würden die Firmen, die händeringend jemanden suchen, sicher gerne übernehmen. D.h. JETZT ist eine gute Zeit im Braunkohlebereich sozialverträglich Personal abzubauen und den Ausstieg anzufangen. Oder sie wechseln in den Bereich der erneuerbaren Energieen, der dringend ausgebaut werden muß. Hier könnte Deutschland dann wieder versuchen, eine Vorreiterrolle zu bekommen. Dazu müssen aber alte Zöpfe, auch die Verpflechtungen zwischen Poiltik-Braunkohle-Atomstrom abgeschnitten werden. Die Umweltschützer im Hambacher Forst sind genausowenig alles Antifaschisten,… Mehr

Eine Verpflechtung von Politik und den Herstellern und Aufstellern von Windrädern/Vogelschredderanlagen besteht nicht? Träumen Sie weiter…

Zum Thema Jobwechsel: Ich vermute mal, Sie mussten noch nie Ihren Job wechseln. Niemand sucht heute händeringend Mitarbeiter zwischen 40 und 50 Jahren mit „kleiner Ergänzungsausbildung“. Aber wenn man ein sicheres Pöstchen hat….

Nur wer Visionen hat, kann glauben, dass eine sichere Energieversorgung Deutschlands über Wind und Sonne möglich ist. Es gibt ja nicht einmal vernünftige Speichermöglichkeiten für Wind- und Solarstrom. Also künftig Stromversorgung nach Wetterlage.

Sie sollten ihren Nickname zugrunde legen,bevor Sie hier einen solchen Schmarren von sich geben!!

Bei uns im Odenwald ist bis jetzt keine Windkraftanlage durch das Vorkommen irgendeines Tieres verhindert worden. Schwarzstorch, Rotmilan oder Fledermaus haben hier keine Stimme. Für den BUND-Kreisverband Bergstrasse ist die Energiewende unverzichtbar und Windkraftanlagen mitten im Wald überhaupt kein Problem.

DIW / STUDIE —————— Kohleausstieg in NRW im deutschen und europäischen Kontext – Energiewirtschaft, Klimaziele und wirtschaftliche Entwicklung —————— Seite II, oben „Durch die Verringerung der benötigten Kohlemenge könnte auch auf die Rodung des wegen Naturschutzes schützenswerten Hambacher Waldes verzichtet werden (https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.598424.de/diwkompakt_2018-129.pdf) ► SORRY, Herr Douglas, … zwar stimme ich dem Tenor Ihres Artikels grundsätzlich zu (!), aber sollte sich bewahrheiten, was in der Studie des DIW behauptet wird, wäre es völlig überflüssig und daher ► DURCH NICHTS (!) zu rechtfertigen, nach wie vor auf der Rodung des Hambacher Forstes zu bestehen – … nur weil es der RWE zuvor… Mehr
Liebe Birgit, wir alle lieben den Wald, das mal vorab. Aber kommt es Ihnen nicht merkwürdig vor, dass es keinerlei Proteste gibt, wenn Wald gerodet wird, um Windräder, oder besser gesagt Vogelschredderanlagen, zu installieren? Da müsste Ihnen doch etwas auffallen, oder? Im Übrigen ist Ihnen der Begriff „Zappelstrom“ sicher auch schon begegnet. Eine laufende Produktion kann aber nicht vernünftig mit Zappelstrom arbeiten, sondern braucht gleichmäßige Stromstärke. Aber möglicherweise verzichten Sie ja verantwortungsvoll im Winter auf eine geregelte Stromversorgung. Sicher haben Sie auch schon vorsorglich genügend Decken und warme Kleidung zur Hand. – Ach und noch etwas, finden Sie nicht auch,… Mehr

…..klar doch! wie man sich von einer claudia kempfert s o o täuschen lassen kann, ist mir unbegreiflich! wo welche vorhanden? bleiben alle erkenntnisse der physik und volkswirtschaft? oder sind und waren niemals welche vorhanden?!…..

friedrich – wilhelm, … warum so unsachlich herabsetzend? Soll ich jetzt genauso zickig nach IHREM persönlich veröffentlichten, durch Fakten unterlegten, zweifelsfrei bewiesenen und daher allgemein anerkannten ► GEGENGUTACHTEN fragen…? Und? Haben Sie eines erstellt? Nein? Was bitte befähigt SIE TROTZDEM, dass ich, Birgit, Ihrer Beurteilung mehr Glauben schenken sollte, als einer Wissenschaftlerin, die unter Fratzscher sicherlich keine ‚Die Erde ist eine Scheibe-Theorie‘ vertreiben darf… – naja, zumindest hoffe ich das 😉 Zwar habe ich ein Studium absolviert, aber eben keines der Physik oder Volkswirtschaft – da haben Sie Recht. Und genau deswegen bleibe ich Schuster bei meinen Leisten. Meint: Mangels… Mehr
Sie sagen es, „Jeder Baum ist wichtig“. Gegenwärtig sieht es allerdings so aus, dass jahrhunderte alte Wälder, die qkm-weise für Windräder abgeholzt werden und die durch tausende Tonnen schwere Stahlbetonfundamente den Waldwasserhaushalt dauerhaft zerstören, die hunderttausende Fledermäuse und Vögel, besonders Raubvögel, jährlich schreddern, weniger wichtig sind, besonders wenn es vor Gericht geht. Das OVG hat ja bezweifelt, dass das Kraftwerk Hambach, obwohl es NRW mit 15% zuverlässigem Strom versorgt, notwendig für die Stromversorgung ist! Windkraft liefert zuverlässig 0% Strom, ist also absolut vernachlässigbar, ja sogar schädlich für eine zuverlässige Stromversorgung, und trotzdem werden die WKAs von Gerichten regelmäßig durchgewinkt. Man… Mehr
Lieber Werner, … danke, dass wenigstens Sie mich nicht ‚in Grund und Boden‘ stampfen wie die anderen Foristen in diesem Chat 😉 Zumal ich exakt Ihrer Ansicht bin oder vielleicht sogar noch ein bisschen radikaler, da ich mich nicht mal mehr ‚frage‘, ob ‚die Ideologie über die Realität und Objektivität die Oberhand behält’… – ich gehe inzwischen fest davon aus! Anders ist die vollkommen HIRNRISSIGE – ‚unsachgemäß‘ wäre zu schwach ausgedrückt – Energiepolitik bes. der Grünen nämlich nicht mehr zu erklären. Denn die (hässlichen!) WKAs bedeuten ja nicht nur riesige Fundamente samt ebenso großen Tier- und Baumverlusten, sondern sind durch… Mehr

Ihnen volle Zustimmung!
Leider scheint es der hyperventlierten Aufgeregtheit von Linksgrün und Medien gelungen, ruhige, sachorientierte Diskussion zur Ausnahme werden zu lassen.

Auch ich habe Ihren Erguss mit „Daumen runter bewertet, weil Sie offensichtlich den Artikel gar nicht gelesen und/oder gar nicht verstanden haben. Lesen Sie ihn nochmal, da finden Sie alle Gegenargumente, die Sie brauchen, um vernünftig zu werden.

Ernst-Friedrich, … in der Regel ergieße ich mich nicht, sondern berichte lieber das, was für mich in ‚trockenen‘ Tüchern ist 😉 Nicht zuletzt deswegen habe ich gleich im ersten Satz meines Statements Herrn Douglas grundsätzlich zugestimmt — lesen Sie nach. Meint: Ich kenne seine Argumente und bin nicht nur in der Lage, sie auch zu verstehen ;-), sondern vertrete sie sogar selber. Mein dann folgender Appell ist mehr emotional statt sachlich formuliert – okay – aber das sei bitte erlaubt, wenn es um eine/meine Herzensangelegenheit geht, die deswegen – faktisch – ja nicht zwangsläufig falsch ist. ► Vernunft laut Definition…… Mehr
Den Knach, … ist das ein/e ernst gemeinte/r Frage bzw. Hinweis zu meinem Statement? Dass ich EINE der Forderungen der Grünen VON HERZEN verstehe, verstandesmäßig bejahe und folgerichtig unterstütze, bedeutet doch nicht zwangsläufig, dass ich mit dem restlichen, meist gefährlich naivem Nonsens selbsternannter ‚Guter‘ einverstanden bin. Ich habe in meinem offensichtlich misszuverstehenden Kommentar lediglich an die ‚darüber‘-stehende Vernunft von Entscheidern appelliert, nicht weiter ein Ziel zu verfolgen, dass u. U. irreversible Fakten schafft, BEVOR die absolute Notwendigkeit dazu auch tatsächlich besteht. Darüber, dass ‚die Grünen‘ mehrheitlich ideologisch derart verblendet sind, dass sie nicht einmal mehr merken, welche ökologischen/ökonomischen Verbrechen (!)… Mehr

Ihr Kommentar läßt tief blicken!

Old-Man, … ‚tief blicken‘? Wohin denn? Ein paar Worte mehr wären hilfreicher gewesen. So kann ich nur vermuten und damit lägen Sie falsch. Denn NEIN, ich bin keine ideologisch erblindete, naive junge Wilde, die Spaß an Krawall hat und dumme, selbstzerstörende ‚Opfer‘ fordert —- da war mein Statement u. U. missverständlich. Ich spreche aus Erfahrung, weil ich persönlich die verheerenden Auswirkungen von rigoroser ABHOLZUNG miterlebt habe — direkt vor Ort in Honduras, wo ich 17 Jahre gelebt und gearbeitet habe — nein, kein NGO, auf eigenes Risiko 😉 ZIG TAUSENDE Hektar Urwald und Nutzgebiete wurden dort schon via Brandrodung vernichtet,… Mehr
Liebe Birgit, Sie dürfen die von der Ölpalmen-Industrie initiierten Abholzungen, Brandrodungen in Süd-und Mittelamerika nicht mit der Situation bei uns vergleichen. Ich bin auch für den möglichst weitgehenden Erhalt unserer Wälder. Aber mir missfällt, dass mit zweierlei Maß gemessen wird. Der Hambacher Forst soll erhalten werden, andere wirklich alte Waldstücke können abgeholzt werden, um Windräder zu installieren. Das ist dann in Ordnung. – Windräder vernichten, schreddern jährlich große Zahlen von Vögeln, insbesondere Zugvögeln. Aber dazu schweigt der BUND. Erkundigen Sie sich mal bei einer Vogelschutzwarte. Ich finde es ganz furchtbar, wenn sog. Umweltschützer mit Gruppen wie der ANTIFA zusammen arbeiten.… Mehr
Hoffnungslos, … Zusammenarbeit mit der ANTIFA ?? – kein Mitleid mit Vögeln ?? – deswegen ‚Shame on you‘ ?? WAS genau meinen Sie? Dass ich mit der ANTIFA zusammenarbeite? – Schuld am Schweigen des BUND bzgl. des Schreddern von Vögeln bin? – dass ich mit zweierlei Maß messe und ggf. das Abholzen anderer Waldstücke für ‚in Ordnung‘ halte… und mich für all das schämen müsse…? Sorry, ‚Hoffnungslos‘, aber ich habe KEINE AHNUNG, wie Sie aufgrund meines ursprünglichen Beitrags bzw. Antworten an die anderen Foristen zum Thema ‚Hambacher Forst‘ zu solchen Schlussfolgerungen kommen. Dazu fällt mir spontan nur ein Wort ein:… Mehr

Studie des DIW mit seiner „Energiexpertin“ Frau Kemfert, die vor Jahren schon gutachtete, dass die EEG-Umlage NIE über 3,59 ct/kWh steigen könnte?

Dann ist das wohl wissenschaftlich erwiesen, dass in windstillen Nächten das Netz als Speicher die konventionellen Energien endgültig überflüssig gemacht hat…

Willi, eine kurze Ausführung – dass es bis dato keine Speichermöglichkeit für Sonne-/Wind gibt, weil beispielsweise unsere Geografie keine Wasserkraft-‚Umsetzer‘ zulässt etc. … – hat nicht nur Prof. H-W. Sinn zur ökonomisch verheerenden Gesamtrechnung gleich mitgeliefert. Kein Thema. Als Nicht-Fachfrau kann ich in einer komplexen Techno-Welt nur den so genannten Experten glauben oder eben nicht. Und die widersprechen sich oft gegenseitig bzw. liefern schamlos manchmal sogar nur politisch gewollte (unwissenschaftliche) Ergebnisse, ich weiß. Ist der Klima-Wandel menschengemacht – JA oder NEIN ? WER arbeitet rein wissenschaftlich und WORAN kann ich Laie das feststellen? Keine Ahnung… – daher weiß ich nicht,… Mehr

An meinen Kritiker
Statt anonymem ‚Daumen runter‘ wäre eine offene Diskussion samt Austausch von Argumenten doch viel interessanter + zielführender … – meine ich wirklich und ohne jede Ironie!

Lenin nannte die Gewerkschaften den Transmissionsriemen für Partei und Revolution. Für die Grünen ist „Ökologie“ der Transmissionsriemen für die radikale Umgestaltung der Gesellschaft in eine Richtung, die sie selbst intellektuell nicht benennen können. Klarer gesagt: eine Fahrt ins Nichts. Hauptsache: Bewegung und diese unter Akzeptanz von Krawall und Gewalt. Hier ist klar zu unterscheiden: Ökologie als Naturwissenschaft und die grüne Deformation von Natur – und Umweltschutz – also „Ökologie“ als das, was unsere Altvorderen „Afterwissenschaft“ genannt hätten. Es gab in der ersten Jahren der Grünen durchaus noch ernsthaft an Umwelt orientierte Mitglieder, mittlerweile ist die ökologische Rhetorik nur noch Fassade,… Mehr

Sehr richtig erkannt zaungast!

Kein Wunder, wenn deutsche Firmen abwandern: “ „Debrecen ist der ideale Standort, um das Produktionsnetzwerk der BMW Group zu erweitern“, teilten die Münchner mit. (…) Die Ankündigung von BMW ist nur das jüngste Beispiel, auch Daimler, Continental, Bosch, Thyssenkrupp, Schäffler und Siemens haben bis zuletzt kräftig in Ungarn investiert.“ https://www.zeit.de/2018/41/ungarn-viktor-orban-investment-deutschland-doppelstandard
Firmen und Konzernchefs sind selten masochistisch und die Masche mit dem kollektiven Schuldkomplex funktioniert da auch nicht. Die Firmen suchen sich einfach andere Standorte. Da hilft auch kein Geschrei der linken Haus- und Hofpostillen Merkels „räächts“, „Populist“ etc. Sie gehen einfach, ich würde genau so entscheiden.

Ja elly,verantwortungs bewußte Vordenker in Vorständen sehen immer das gesamt Konzept,und das wendet sich durch den gezielten Eingriff in wirtschaftliche Belange durch Grüne Umweltspinner und Ökofaschisten immer mehr gegen Deutschland! Jetzt geht es „nur“ um fünftausend Arbeitsplätze bei RWE,durch den folgenden Rattenschwanz an Nachwehen werden aber auch Kommunen betrofen,die auf die Gewinnausschüttungen von RWE angewiesen sind,also werden dort Stellen eingespart,Projekte für die Allgemeinheit auf Eis gelegt(Schulen,Kindergärten,Sportstätten u.s.w),der Strompreis wird zum Faktor in den Standortsbedingungen für Energieintensive Branchen,also weg aus NRW,weg aus Deutschland-> die Arbeitslosigkeit wird rapide anwachsen,die Steuereinnahmen der Kommunen drastisch schrumpfen!! Sarkasmuß an: Aber die Grünen Ökofaschisten haben den… Mehr

und wieder beweisen die Menschen, dass sie Lemminge sind, nützliche Idioten.
Mich erstaunt es doch immer wieder, wieviele Leute auf die Straße gehen um den Lebensraum von Hamstern, Juchtenkäfer, seltene Grasnelke, jetzt halt Fledermäuse zu retten und natürlich für eine „bunte“ Gesellschaft.
Für die eigene soziale Absicherung aber, bewegt niemand seinen Hintern von der Couch. Stattdessen hetzen sie alle gemeinsam gegen die gierigen Rentner/Innen, neiden den Alten die Butter auf dem Brot. Eine absolut verblödete Gesellschaft inzwischen.

Ich schließe mich ihren Worten an!!

Wem gehört der Wald?

All den Gutmenschen, NGO’s, Kriminellen? Oder eher denen, die von der Abholzung der 200 ha leben?
Sollte man nicht mal Flagge im Wald (https://steckdosenstrom.blogspot.com/) zeigen?

„Die brutalen Kämpfe der Antifa-Faschisten waren auch weit mehr als nur ein Kampf von selbstlosen Umweltschützern gegen die Rodung eines im Grunde genommen nicht sonderlich bedeutungsvollen Waldes. Gleichzeitig wird wenige Kilometer vom Hambacher Forst der Aachener Münsterwald abgeholzt.“

Der konservative Author David Horowitz hat mal über die Linke gesagt, „Das Anliegen ist niemals das Anliegen. Die Revolution ist das Anliegen.“

Einmal mehr ein hervorragender Beitrag zum Thema, der deutlich macht, dass weder Recht noch Fakten eine Rolle spielen. Man stellt sich immer wieder die Frage, ob die vielen Mitläufer der sogen. Aktivisten von BUND, Greenpeace und Antifa überhaupt ahnen, wie sehr sie sich instrumentalisieren lassen vom links-grünen Gesinnungsterror, ob ihnen die Folgen ihres Handelns wirklich klar sind.

Irgendwie witzig, das man hier die Fledermaus schützen möchte, die dann ein paar Kilometer weiter von den neuen Windrädern geschreddert werden.
Die sind so *** die Grünen.