Grüne Doppelmoral: Klimanotstand und Überflieger

Den Normalbürgern vorschreiben, was sie alles nicht dürfen und stattdessen sollen, sich selbst aber selbstverständlich davon ausnehmen.

Michele Tantussi/Getty Images
Als Sven Giegold noch bei Attac war, versicherte er meist ungefragt, nie Politiker werden zu wollen. Vielleicht hätte er bei diesem Vorsatz bleiben sollen. Ob nun nur bei Attac oder den Grünen, jedenfalls teilt er mit vielen, wenn nicht allen Klimapredigern die selbe grüne Doppelmoral. Den Normalbürgern vorschreiben wollen, was sie alles nicht dürfen und stattdessen sollen, sich selbst aber selbstverständlich davon auszunehmen.

Das lässt zwei Interpretationen zu. Eine ist, dass es gar nicht ums Klima geht, sondern um die nächste Variante von Sozialismus. Die andere, dass Obere wie Giegold dürfen, was Unteren wie Pendlern verboten ist (quod licet iovi, non licet bovi). Aber warum nur die eine oder andere Deutung? 

Grünen-Kollegin Simone Peter:


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Kommentare ( 75 )

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75 Kommentare auf "Grüne Doppelmoral: Klimanotstand und Überflieger"

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Wir haben leider zugelassen, dass solche Menschen wie die Grünen sich (wieder) radikalisierten. Da wird, nicht nur aus Dummheit, gelogen und betrogen, ein Pharisäertum par ecxellence neu etabliert und Inquisition wieder eingeführt. Gemeinsam mit den Roten gibt das in der heutigen Zeit ein schreckliches, braunes Gemisch. Und leider haben wir aber auch nicht glauben mögen, dass die Schwarzen und Gelben ein Totalausfall werden und sich dem torroristisch anmutenden Zug anschließen. Das aber auch die Presse zur handzahmen Hofpresse mutiert, ist der eigentliche Tiefpunkt in diesem Land. Geschwafelt wird von Welt retten und dann reihen sich die größten Teile der Presse… Mehr

Warum fordert niemand ein Flugverbot für Grüne? Sie sollen zuerst gute Vorbilder sein fur 2-3 Jahre. Diskriminierungskarte funktioniert nicht, da sie selber Flugverbote fordern.

In einem bei Grünen angesagten Stadtteil im Ruhrgebiet herrscht große Aufregung:
Die Stadt will im beschleunigtem Verfahren und ohne Umweltprüfung einen Bebauungsplan aufstellen. Dabei geht es um 22.000 qm, mehrheitliche Wohnbebauung auf einem 60.000 qm großen Gelände.
Das Problem für die Grünen: 40 Stickoxid-absorbierende Platanen sollen gefällt werden, ein Zugang zur Radtrasse entfällt, Freifläche für Feiern und Flohmärkte geht verloren, verstärkter Autoverkehr.
Nicht, dass ich das begrüßen würde, aber:
Wer Einwanderung ohne Obergrenze fordert und fördert, der soll bitte sagen, wo all die Menschen wohnen sollen. Überall, aber nicht bei uns..?!
Ein weiteres Beispiel klassischer, grüner Doppelmoral.

Leider durchschauen zu wenige die „grüne Doppelmoral“ bzw. die Grünenwähler in ihrer Filterblase gehen davon aus, dass das Verzichten und andere Unbillen dem „gemeinen Volk“ zusteht und nicht ihnen. Wenn sie kritisiert werden, reagieren sie beleidigt. Leider noch zu wenig werden diese Leute von der von ihnen propagierten Politik und deren Auswirkung tangiert. Aber es gibt kleine „Fortschritte“. Zufällig entdeckte ich heute ein Video, gepostet von der ZEIT-Journalistin Ronja von Rönne selbst, wie sie von zwei „Was-guckst-du-Vertretern“ attackiert wird. Sie schien sich nicht sehr bereichert zu fühlen. Dabei ist diese Dame dafür bekannt, in Vorträgen und Artikeln für Multikulti zu… Mehr

EU Klimanotstand. Klasse, dann wird das EU Parlament sicher aufhören zwischen Brüssel und Straßburg hin und her zu ziehen. Alles andere wäre schon arge Heuchelei, oder nicht?

Das EU Parlament kann selbst etwas für die Umwelt tun – klasse!

Was die Grünen und ihre Bagage sich alles anmaßen ist schon widerlich.

„Eine (Variante) ist, dass es gar nicht ums Klima geht, sondern um die nächste Variante von Sozialismus. “ …

JA UM WAS DENN SONST – nur Narren können – und konnten – daran je zweifeln!

Giegold und linksgrüne Konsorten, gerieren sich als die neuen Priester der Religion namens Weltverbesserung (inklusive Refugee welcome und Klimawahn). Auch für sie gilt die alte Priester-Regel: Wasser predigen und Wein saufen.
Priester steht insofern für Funktionär und Weltverbesserung für Sozialismus. Alter Wein in neuen Schläuchen.

Tja, „Grüne“. Jedes weitere Wort ist überflüssig.

Mit dem Stromverbrauch für den Tweet, den Simone Peter meinte ablassen zu müssen, hätte übrigens eine Indigenenfamilie in Somalia eine Woche kochen können… (so ähnlich hieß es früher, wenn wir Kinder den Teller nicht leer essen mochten; dann mahnte die elterliche Obrigkeit: davon würde in Afrika eine ganze Familie satt).

Danke für die erhellenden Infos über dieses „Grüne Vorbild“. Meine Vorurteile gegenüber diesen autoritären Spießbürgern, die es in jeder Periode gibt und die sich diesmal als weltverbessernde Öko-Hipster tarnen, wurden wieder einmal bestätigt. Progressiv ist an diesen Blockwart-Typen gar nichts.