Wie uns Multi-Kulti die Freiheit nimmt

Nun kommt sie also: Die erwartbare Einschränkung der Freiheit der Bürger hierzulande per Gesetz zusätzlich zur ohnehin schon vorhandenen Einschränkung der Freiheit durch immer mehr Menschen islamischen Glaubens.

© Tobias Schwarz/AFP/Getty Images

Die ersten terroristischen Anschläge auf deutschem Boden sind erst wenige Wochen her, da reagiert man bereits in den Innenministerien dieses Landes. So viel Reaktionsvermögen hatte man der deutschen Politik angesichts eines monatelangen „Weiterlaufens“ der Wahnsinnspolitik der offenen Grenzen der Kanzlerin gar nicht mehr zugetraut. Nun kommt sie also: Die erwartbare Einschränkung der Freiheit der Bürger hierzulande per Gesetz, zusätzlich zur ohnehin schon vorhandenen Einschränkung der Freiheit durch immer mehr Menschen islamischen Glaubens. Zu nennen wären da zum Beispiel die zunehmend fordernd auftretenden Muslime hierzulande, die durch den unkontrollierten Zuzug weiter an Einfluss gewinnen werden und schon jetzt Diskussionen zu allen möglichen Themen des Miteinanders erzwingen, genauso wie die IS-Schläfer und radikalen Moslems unter den Flüchtlingen und Einheimischen mit Migrationshintergrund.

Dabei zeigt sich bereits an dieser Aufzählung, dass die Einschränkungen durch eine immer größere Zahl von Menschen islamischen Glaubens sehr unterschiedlich ausfallen. Dass sie mal sukzessive in die Gesellschaft einsickern und mal ganz abrupt in Form eines islamistischen Terroranschlages daherkommen – dass sie so oder so in der Summe aber zur Einschränkung der Freiheit der deutschen Mehrheitsbevölkerung führen. Wir verlieren. In den letzten Jahren schleichend, kontinuierlich und jetzt durch die unkontrollierte Zuwanderung plötzlich ganz schnell. Die liberale Grundordnung wurde der religiösen, einseitigen Toleranz und der Multi-Kulti-Ideologie zum Fraß vorgeworfen.

Verschärfung der Sicherheitsgesetze aus der Hüfte

Bereits am 18. August will de Maizière als Reaktion auf die jüngsten Anschläge die Erklärung zur Verschärfung der Sicherheitsgesetze unterzeichnen. Geschehen soll die Unterzeichnung der „Berliner Erklärung“ im Rahmen eines Treffens mit seinen Kollegen von der Union aus den Ländern. Davor will de Maizière schon am Donnerstag eigene, nicht ganz so weit reichende Vorschläge vorstellen, die er mit der Koalition noch in dieser Legislaturperiode umsetzen wolle. Als Kernpunkt gilt hier die schnellere Abschiebung ausländischer Gefährder und straffälliger, ausreisepflichtiger Ausländer. In Zusammenarbeit mit den Unionsministern soll des Weiteren auch über die Zurücknahme der doppelten Staatsbürgerschaft, ein Verbot der Vollverschleierung und eine Ausweisung nichtdeutscher Hassprediger verhandelt werden.

Neben den lange überfälligen Gesetzesverschärfungen für all jene, welche die freiheitlich demokratische Ordnung in Deutschland schon seit Längerem gefährden, treffen die neuen Regelungen jedoch vor allem auch die deutsche Mehrheitsbevölkerung. Zwischen 2015 und 2020 sollen 15.000 zusätzliche Polizisten bei Bund und Ländern eingestellt werden. Zudem sollen öffentliche Plätze und Verkehrsknotenpunkte stärker durch Videokameras überwacht, Polizisten mit Langwaffen und Körperkameras ausgestattet werden und die Nutzung der Vorratsdatenspeicherung durch die Geheimdienste ermöglicht werden.

Angesichts der zunehmenden Terrorgefahr notwendige Maßnahmen. Dennoch sollte man bei aller Beruhigung, dass die Politik in Bezug auf den Terror und die Gefahr durch den Islam nun aktiv zur Tat schreitet, bedenken, dass all dies rückwirkend geschieht. Dass man die Sicherheit der Bürger dieses Landes erst auf dem Altar des Pseudo-Humanismus geopfert hat, als man Anfang September letzten Jahres die Grenzen für jedermann öffnete, um dann jetzt, wo alles bereits im Argen liegt, Schadensbegrenzung zu betreiben.

Den einen Freiheitsverlust mit dem anderen bekämpfen

Ja, wir sollten uns immer bewusst machen, dass wir all die Mehrüberwachung, die zunehmende Kontrolle und Überwachung auch unseres Alltages und damit Einschränkung unserer Freiheit gar nicht bräuchten, wenn Merkel zum einen nicht in einem Akt kompletter Selbstermächtigung und anschließender Tatenlosigkeit der Regierung alles und jeden zu uns eingeladen und man zum anderen viel früher erkannt hätte, dass der Islam das Integrationshemmnis Nr. 1 darstellt und hier schon deutlich früher restriktiver aufgetreten wäre.

Die hiesige Politik, genau wie die Medien haben nachweislich, und tun dies immer noch, das Thema Islam vollkommen unterschätzt und verharmlost. Statt die Probleme zu ordnen, die man hier bereits durch die vielen Anhänger islamischen Glaubens hat, lud man vollkommen ohne Plan fröhlich weiter Menschen aus diesem Kulturkreis nach Deutschland ein. Weder hatte man dabei einen Plan, wie man die wirklich Schutzbedürftigen nach Ablauf des Asyls wieder zurückführt, noch hatte man den blassesten Schimmer davon, wie man all jene wieder zurückführt, für die das Asylrecht eigentlich ohnehin gar nicht gilt. Die gesamte Destabilisierung der Gesellschaft, die erhebliche Gefährdung der inneren Sicherheit und der liberalen Grundordnung – es würde sie ohne die Politik der letzten Monate nicht geben.

http://www.zellerzeitung.de

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Ich muss sagen, dass mich auch heute, fast ein Jahr nach der vollkommen unkontrollierten Öffnung der Grenzen, all das immer noch sprachlos macht. Dass ich hier vor meinem Notebook sitze und einfach nicht fassen kann, wie man alles, was in diesem Land so hart und teuer erkämpfen wurde, so mirnichtsdirnichts über den Haufen werfen konnte. Dass die Lehre, die wir aus dem Zweiten Weltkrieg und den Greueltaten des Nationalsozialismus gezogen haben, nicht die war, die Freiheit, die Demokratie und den liberalen Rechtsstaat mit allem, was wir haben, zu verteidigen, sondern die, alles Fremde, egal wie sehr es genau diese Freiheit gefährdet, zu hofieren, weil man sonst ein Rassist, ein Nazi ist – und dass wir damit eigentlich offenbaren, dass wir überhaupt keine Lehren aus der Geschichte gezogen haben, dass wir überhaupt kein Verständnis dafür entwickelt haben, was den Nationalsozialismus eigentlich ermöglicht hat. Dass unsere ganze Art der Geschichtsbewältigung uns offenbar für das nächste Desaster anfällig gemacht hat, statt davor zu bewahren.

Vielleicht wäre es genau jetzt an der Zeit für einen Aufstand der paar Anständigen, die es in diesem Land zweifelsohne noch gibt, die irgendwie doch so etwas wie Geschichtsbewusstsein und vor allem ein liberales Grundverständnis besitzen und um die Vorzüge dieser Gesellschafsordnung wissen, die wir gerade abschaffen. Der liberale Rechtsstaat befindet sich in den letzten Atemzügen. Sei es durch Diskussionen um getrennte Schwimmzeiten, Schweinefleisch in Kantinen oder sonstiges, was selbstverständlich war und plötzlich wieder zur Disposition gestellt wird, als auch durch die wachsende Terrorgefahr, die Tatsache, dass niemand die potenzielle Gefahr zur Radikalisierung unter Migranten einschätzen kann.

Tatsächliche Konsequenzen, bevor es zu spät ist

Ich sage es deutlich: Ich will das nicht mehr. Ich lasse meine Freiheit nicht durch Menschen einschränken, die mich für meine Toleranz verhöhnen. Die Freiheit ist alles, was wir haben und was uns als westliche Gesellschaften so erfolgreich gemacht hat. Wir müssen unbedingt jetzt lernen, dass sie nichts Selbstverständliches ist und immer von Neuem gegen ihre Feinde verteidigt werden muss.

Es gilt nicht, nach mehr Sicherheit, mehr Überwachung zu schreien, auch wenn dies für kurzfristige Beruhigung sorgt. Stattdessen gilt es, die Verteidigung der Freiheit von der Politik zu fordern und diese selbst aktiv zu verteidigen, da nur jene Verteidigung des liberalen Rechtsstaates langfristig für Sicherheit und Frieden ohne Einschränkung der Bürger sorgt. All das, was jetzt passiert, ist nichts weiter als die Bekämpfung von Symptomen, die die Politik erst geschaffen hat. Diese Bekämpfung der Symptome geht zu Lasten der Mehrheitsbevölkerung, die mit dieser Religion überhaupt nichts am Hut hat. Wie hoch muss der Preis für unsere vermeintliche Toleranz und den Pseudo-Humanismus sein, damit wir anfangen, unsere Freiheit vor diese falsche Toleranz zu setzen? Wann werden wir lernen, dass Multi-Kulti und bedingungslose Toleranz nicht zu mehr Freiheit, sondern zu weniger führt? Ich habe Angst, dass es dann zu spät sein wird.

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Kommentare ( 1 )

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Jeder soll seinen Glauben leben können, ob Budhisten, Moslems, Christen usw.
Aber das wird auf Dauer nicht in einem Land funktionieren, denn einer will dann stärker als der Rest sein. Jetzt geht es ja schon los, dass langsam nur noch Rücksicht auf Nicht-Christen eingefordert wird und die Ansprüche derer in unserem christlichen Land immer unverschämter werden.
Komisch, die Budhisten können sich doch auch hier zurücknehmen und belästigen niemanden mit ihrem Glauben.
Sie stören nicht und fordern nicht dauern rücksichtslos irgend etwas ein……..