Ein Tagesschau-Kommentar zum Schämen

Die Machtarroganz von Paris und Berlin "Wir" zu nennen und den Willen von kleineren Ländern, die Interessen ihrer Bürger zu vertreten, "Ich-Virus", ist eine derart auf den Kopf gestellte Sicht, wie sie wohl nur Öffentlich-Rechtlichen so pur zu eigen ist.

Screenprint: tagesschau
Beim Kommentar von Isabel Schayani, WDR, in der Tagesschau weiß man nicht, ob man weinen oder lachen soll. Doch es ist zu befürchten, dass Frau Schayani glaubt, was sie da sagt.

Das gemeinsame Auftreten der fünf Sparsamen Finnland, Dänemark, Niederlande, Österreich, Schweden und das getrennte von Polen und Ungarn bezeichnet sie als „Ich-Virus“, der das „Wir“ gefährde. Um welches Virus, Frau Schayani, handelt es sich beim jahrzehntelangen Auftreten von Deutschland und Frankreich? Um das Diktat von zwei großen Ländern über den Rest – oder?

Den Machtanspruch zweier Länder allen anderen gegenüber „Wir“ zu nennen und den Willen kleinerer Länder, die Interessen ihrer Bürger zu vertreten, als „Ich-Virus“ abzuqualifizieren, ist eine derart auf den Kopf gestellte Sicht, wie sie wohl nur Öffentlich-Rechtlichen so pur zu eigen ist.

„Mehr Nation, weniger EU“, Frau Schayani, heißt in die Wirklichkeit übertragen: Mehr für Bürger, weniger für Bonzen. Ein Tagesschau-Kommentar zum Schämen.

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Kommentare ( 190 )

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190 Kommentare auf "Ein Tagesschau-Kommentar zum Schämen"

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Was wieder einmal beweist: Der Gedanke, dass es einen Zusammenhang zwischen Leistung und Können einerseits und Zuwendungen andererseits geben könnte, ist dem Personal der ÖR nicht so sehr naheliegend. Dort wird ja nicht Leistung, sondern „Haltung“ mit einem Platz am Futtertrog honoriert.

Daher http://Www.rundfunk-frei.de unterschreiben und verbreiten. Immer und überall. Es haben erst 137.000 unterschrieben.

Nach 1990 wurden viele der „Aktuelle Kamera“ Moderatoren zur totalen Belustigung des Publikums im TV bloßgestellt. Wir haben Tränen gelacht. Nach 1945 wurden dieselben bösartigen Mitläufer in den NS Medien in den Nürnberger Prozessen leider nicht behelligt, obwohl SIE den Laden maßgeblich am Laufen hielten. „Die“ sind jetzt alle wieder da, DIE halten jetzt den Laden am Laufen, und meine große Hoffnung ist, daß die Verbrecher in den MMS irgendwann für ihre Untaten schwer bezahlen müssen. Damen wie diese in dem Artikel sind die fürchterlichen Mitläufer, die der Diktatur ihre totale Macht liefern, es sind gewissenlose Helfer der Tyrannei, wir… Mehr

Wer ist Isabel Schayani? Ich hab‘ noch nie von ihr gehört. Und sehen will ich sie erst recht nicht…
Aber jetzt mal im Ernst: Wer gibt sich freiwillig den WDR? Ein Sender, den die Welt nicht braucht.

Sie moderiert im Wechsel mit u.a. Natalie Amiri den ARD Weltspiegel am Sonntag und hat mir im Verein mit ihrer ebenso volkserzieherisch aufgestellten Kollegin die letzte gerade noch erträgliche Informationssendung im deutschen Fernshen dauerhaft vergällt.

Dass der Kommentar hier verrissen wird, nehmen die Schayanis dieser Welt nur als Bestätigung dafür, dass sie mit ihrer Mission genau auf dem richtigen Weg sind. Da ist Hopfen und Malz verloren.

Wo „wir“ stehen:
„Nach Abschluss einer Kampagne zur Vergesellschaftung der Landwirtschaft in der DDR unter der Parole „Vom ‚Ich‘ zum ‚Wir'“ werden in den Dörfern Steine mit dieser Parole aufgestellt.

Zeit:
April 1960
Objektart:
Alltagskultur
Bildnachweis:
Stiftung Haus der Geschichte; EB-Nr. H 2004/05/0020 “
https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/alltagskultur-grenzstein.html

Na ja – selbst in der Propagandaabteilung gibt‘s ja wenigstens Leute, die das können, was sie tun. – Ahnung von ihrem Metier haben. Goebbbels war so einer – mit verheerenden Resultaten, zweifelsohne… aber er war Profi… deswaren die Resultate ja so verheerend. Was dort oben beschrieben ist, kommt dabei raus, wenn Doofe Propaganda machen wollen… dirigiert von einer Sekretärin für Agitation und Propaganda der FDJ der ehem. DDR. … zum Glück sind sie doof – dabei arrogant, anmaßend und vernagelt. So doof, daß es ganz allmählich immer mehr Menschen kapieren. Ob genug, bleibt abzuwarten… Und bis dahin gilt das Mainstream-Corona-Motto:… Mehr

Danke, Ihr Corona-Motto hat mir mindestens für 2 Stunden gute Laune bereitet.

Mir auch! Ich hoffe, das haben hier genügend Querdenker, von denen – da bin ich mir sicher – recht viele auf TE lesen und manche auch posten, gesehen. Das würde sich doch bei den nächsten Demos auf einem Plakat, Transparent oder Schild richtig gut machen.

Nennen wir das Kind doch beim Namen. Mit dieser nun endgültig geschaffenen Schulden- oder Transferunion geht es nonstop in Richtung Sozialismus, einem System, in dem Gelder ohne echte Leistungsgerechtigkeit verteilt werden bis nichts mehr geht. Und die Staatsmedien bilden mittels linksideologischem Framing den Vortrupp dafür, um die Bürger zu indoktrinieren. Umsomehr gratuliere ich den Briten zu ihrem gerade noch rechtzeitigen Ausstieg.

Erst wenn das verteilte Geld an Wert verliert, wird das System ernsthaft in Schlingern kommen. Das hat auch bei der DDR recht lange gedauert und wird beim wirtschaftlich deutlich stärkeren Europa sich hinziehen.

Peinlich wird es erst, wenn uns nicht nur „links“ China sondern „rechts“ Russland und die Türkei überholen …

So einen Müllsender wie den WDR schaue ich schon lange nicht mehr, denn das was dieser Laden produziert oder produzieren lässt, taugt wirklich zu nichts. Die Zwangsabgabe bekämpfen wir am besten, indem ein Bundesland 50% AfD wählt und anschließend der Rundfunkstaatsvertrag gekündigt wird, dann hat auch der WDR und Frau … kann ich nicht aussprechen und will ich auch nicht 😂

Nur leider müssen wir GEZ dafür zahlen.

Sagen wir Mal so : sie arbeitet fleißig für ihre GEZ- Pension. Die soll sehr gut sein und das Gehalt sowieso.

„Wir“, das sind die Hypofertilen, noch halbwegs Vernünftigen, die sich gegen den Ansturm, den Krieg der Hyperfertilen gegen uns wappnen müssen. Hat die Dame das gemeint? Dann hätte sie recht, sonst nicht.