Die Richtungsänderung in Italien ist weiter erfolgreich

Premier Giuseppe Conte findet die Zustimmung von 61 Prozent der Italiener, Lega-Chef Matteo Salvini von 60 Prozent (8 Prozent mehr als im Mai), der Chef der Fünf-Sterne-Bewegung, Luigi Di Maio, erhöhte seine Popularität von 42 auf 57 Prozent.

ANDREAS SOLARO/AFP/Getty Images

»Zweienhalb Monate nach ihrem Amtsantritt ist die Popularität der Regierung aus Lega und Fünf-Sterne-Bewegung in Italien auf ein Rekordhoch von 62 Prozent gestiegen. Das zeigt eine Umfrage der römischen Tageszeitung «La Repubblica». Im Juni lag sie noch bei 57 Prozent.«

Meldet die Basler Zeitung. Aber nicht nur das: 54 Prozent der Befragten begrüßen den Regierungsbeschluss, die Landung von Schiffen mit Migranten in italienischen Häfen zu verbieten; bei der Lega-Wählerschaft 85 Prozent, bei der der Fünf Sterne-Anhänger 75 Prozent.

Premier Giuseppe Conte findet die Zustimmung von 61 Prozent der Italiener, Lega-Chef Matteo Salvini von 60 Prozent (8 Prozent mehr als im Mai), der Chef der Fünf-Sterne-Bewegung, Luigi Di Maio, erhöhte seine Popularität von 42 auf 57 Prozent.

Die Lega kriegte bei den Parlamentswahlen am 4. März 17,4 Prozent der Stimmen und verdoppelt diese fast auf 30,2, die Fünf-Sterne-Bewegung nimmt um 3 Prozent auf 29,4 Prozent ab.

Deutsche Medien melden den Abschluss einen Migrante-Rücknahme-Abkommens mit Rom. Aus Rom verlautet aber, dass es noch keine Unterschrift gibt, weil Salvini von Berlin die Unterstützung seiner Vorstellung von Kursänderung in Brüssel erwartet. Was mit Merkel wohl nicht zustande kommt – oder?

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Kommentare ( 28 )

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28 Kommentare auf "Die Richtungsänderung in Italien ist weiter erfolgreich"

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Deutschland kosten seine selbstverschuldete Opferrolle voll aus.

Das angebliche Rückführungsabkommen, falls es überhaupt kommt, ist bestimmt wieder so ein Betrug an den Bürgern; es werden garantiert kaum Personen netto tatsächlich zurückgeschickt.
Und außerdem ist gar keines notwendig, denn alle, die via Italien gekommen sind, müssen dorthin wieder zurück, da sie dort bereits in Sicherheit waren.

„es werden garantiert kaum Personen netto tatsächlich zurückgeschickt.“

Keine Sorge. Diese Gefahr hat unsere Regierung gebannt. Für den eher unwahsrcheinlichen Fall, daß mal jemand an diesen 3 Kontrollen in Bayern mit Asylantrag in Italien gestellt wird, und man bedauerlicherweise dann zurückschickt (bis er wieder auf der Matte steht ein paar Tage später), nimmt man im Gegenzug einen „frischen Bootsflüchtling““ aus Italien auf.

Aus eins mach zwei sozusagen, ein kleines Wunder. Ein Rücknahmeabkommen, daß die Anzahl der hier Aufschlagenden eher erhöht, statt verringert. Erinnert etwas an die „Wundersame Brotvermehrung“ im NT.