Deutschland war auf Corona vorbereitet – aber nur auf dem Papier

Der Bundestag hat sich intensiv 2012 mit einer hypothetischen Pandemie durch ein Virus „Modi-SARS“ befasst. Ein Blick in die damalige Studie der Bundesregierung zeigt, dass man eigentlich auf die jetzige Krise sehr gut hätte vorbereitet sein können.

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Eigentlich, ja eigentlich hätte Deutschland auf „Corona“ vorbereitet sein können. Dann hätten wir jetzt genügend Testmaterial, Atemschutzmasken, Schutzanzüge, Desinfektionsmittel, Krankenhaus-Intensivplätze, Beatmungsgeräte. Dann müsste kein Landrat aus dem NRW-Landkreis Heinberg beim chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping um Hilfe bitten.

Dann hätte man Pläne wenigstens in der Schublade gehabt und kein planloses Chaos. Dann hätte man die pharmakologische Forschung vorantreiben können. Dann hätte man keine 230 Professuren für „Gender“-Forschung eingerichtet, sondern 230 Professuren für Zivilschutz (statt für „Zivilgesellschaft“), für Pandemieforschung und für Virenschutzimpfungen.

„Eigentlich“ wäre das alles möglich gewesen, denn immerhin der Bundestag hat sich erstmals 2003 und dann sehr intensiv 2012 mit einer hypothetischen Pandemie durch ein Virus „Modi-SARS“ befasst. Nachlesen kann man das hier auf den Seiten 55 bis 87 einer Bundestagsdrucksache.

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In dieser Parlamentsdrucksache werden recht differenziert mögliche Kausalketten und notwendige Maßnahmen aufgelistet. Allerdings beginnt die sonst recht aussagekräftige, manchmal freilich mit apokalyptischen Zahlen aufwartende Analyse mit einer Beruhigungspille, wenn dort von einem Viren-Ereignis die Rede ist, „das statistisch in der Regel einmal in einem Zeitraum von 100 bis 1.000 Jahren eintritt.“ So schnell kann die Zeit vergehen. Diese Schätzung freilich ist das Manko dieses Papiers, denn über diese Prognose hat man in der Exekutive wohl nicht hinaus gelesen, sich ruhig im Sessel zurückgelehnt und damit das auf rund 30 Seiten festgehaltene Sinnvolle aktiv ignoriert.

Aber widmen wir uns den wirklich interessanten Aussagen des Jahres 2012 und zitieren einige Textauszüge, die es in sich haben.

S. 60, Fußnote (!) 3
Der Verlauf der SARS-Epidemie 2003 hat gezeigt, dass extrem wenige Fälle ausreichen können, um ein globales Infektionsgeschehen auszulösen.

S. 61/62
Es wird angenommen, dass jeder Infizierte im Durchschnitt drei Personen infiziert und es jeweils drei Tage dauert, bis es zur nächsten Übertragung kommt. Sogenannte „Super Spreader“ werden hierbei nicht berücksichtigt.

Die Ausbreitung wird auch durch den Einsatz antiepidemischer Maßnahmen verlangsamt und begrenzt. Solche Maßnahmen sind etwa Quarantäne für Kontaktpersonen von Infizierten oder andere Absonderungsmaßnahmen wie die Behandlung von hochinfektiösen Patienten in Isolierstationen unter Beachtung besonderer Mittel zur Eindämmung sind beispielsweise Schulschließungen und Absagen von Großveranstaltungen. Neben diesen Maßnahmen, die nach dem Infektionsschutzgesetz angeordnet werden können, gibt es weitere Empfehlungen, die zum persönlichen Schutz, z. B. bei beruflich exponierten Personen, beitragen wie die Einhaltung von Hygieneempfehlungen. Die antiepidemischen Maßnahmen beginnen, nachdem zehn Patienten in Deutschland an der Infektion verstorben sind.

S. 64
Über den Zeitraum der ersten Welle (Tag 1 bis 411) erkranken insgesamt 29 Millionen, im Verlauf der zweiten Welle (Tag 412 bis 692) insgesamt 23 Millionen und während der dritten Welle (Tag 693 bis 1052) insgesamt 26 Millionen Menschen in Deutschland. Für den gesamten zugrunde gelegten Zeitraum von drei Jahren ist mit mindestens 7,5 Millionen Toten als direkte Folge der Infektion zu rechnen. Zusätzlich erhöht sich die Sterblichkeit sowohl von an Modi-SARS Erkrankten als auch anders Erkrankter sowie von Pflegebedürftigen, da sie aufgrund der Überlastung des medizinischen und des Pflegebereiches keine adäquate medizinische Versorgung bzw. Pflege mehr erhalten können

S. 65
Das hier vorgestellte Szenario geht davon aus, dass schon früh im Verlauf antiepidemische Maßnahmen eingeleitet werden, die dazu führen, dass jeder Infizierte im Durchschnitt nicht drei, sondern 1,6 Personen infiziert. Die Gegenmaßnahmen werden nur für den Zeitraum von Tag 48 bis Tag 408 angenommen.

S. 67
Zu den behördlichen Maßnahmen im Gesundheitswesen zählen Absonderung, Isolierung und Quarantäne. Absonderung beschreibt die räumlichen und zeitlichen Absonderungsmaßnahmen von Kranken, Krankheits- und Ansteckungsverdächtigen voneinander und auch von empfänglichen, nicht-infizierten Personen, aber auch in Gruppen (Kohorten-Isolierung, -Quarantäne, Haushaltsquarantäne).

S. 73
Die personellen und materiellen Kapazitäten reichen nicht aus, um die gewohnte Versorgung aufrecht zu erhalten. Der aktuellen Kapazität von 500.000 Krankenhausbetten (reine Bettenanzahl, von denen ein Teil bereits von anders Erkrankten belegt ist, die Bettenzahl ließe sich durch provisorische Maßnahmen leicht erhöhen) stehen im betrachteten Zeitraum (1. Welle) mehr als 4 Millionen Erkrankte gegenüber, die unter normalen Umständen im Krankenhaus behandelt werden müssten. Der überwiegende Teil der Erkrankten kann somit nicht adäquat versorgt werden, so dass die Versorgung der meisten Betroffenen zu Hause erfolgen muss. Notlazarette werden eingerichtet.

Auch im Gesundheitsbereich kommt es zu überdurchschnittlich hohen Personalausfällen (z. B. aufgrund erhöhter Ansteckungsgefahr, psychosozialer Belastungen) bei gleichzeitig deutlich erhöhtem Personalbedarf.

Arzneimittel, Medizinprodukte, persönliche Schutzausrüstungen und Desinfektionsmittel werden verstärkt nachgefragt. Da Krankenhäuser, Arztpraxen und Behörden in der Regel auf schnelle Nachlieferung angewiesen sind, die Industrie die Nachfrage jedoch nicht mehr vollständig bedienen kann, entstehen Engpässe.

Aufgrund der hohen Sterberate stellt auch die Beisetzung der Verstorbenen eine große Herausforderung dar (Massenanfall an Leichen, Sorge vor Infektiosität).

S. 76/77
Es ist über den gesamten Zeitraum mit mindestens 7,5 Millionen Toten zu rechnen.

Allein während der ersten Erkrankungswelle ist gleichzeitig mit 6 Millionen Erkrankten zu rechnen. Über den gesamten Zeitraum ist die Zahl der Erkrankten noch deutlich höher.

S. 78
Die volkswirtschaftlichen Auswirkungen sind hier nicht konkret abschätzbar, könnten allerdings immens sein. Da im gesamten Ereignisverlauf mindestens 7,5 Millionen Menschen sterben, ist trotz der Altersverteilung der Letalitätsrate mit dem Tod einer Vielzahl von Erwerbstätigen zu rechnen. Sollten z. B. vier Millionen Erwerbstätige versterben, wären dies ca. zehn Prozent aller Erwerbstätigen, dieser Verlust wäre volkswirtschaftlich deutlich spürbar und mit einem hohen Einbruch des Bruttoinlandprodukts verbunden.

Mit massiven Kosten für die öffentliche Hand ist zu rechnen, u.a. durch den Verbrauch von medizinischem Material und Arzneimitteln sowie durch die Entwicklung und Beschaffung eines Impfstoffes. Durch den Ausfall von Wirtschaftsleistung sind geringere Steuereinnahmen zu erwarten. Dies führt in Verbindung mit dem Anstieg der Gesundheitskosten voraussichtlich zu einer erheblichen Belastung der Sozialversicherungssysteme, vor allem der gesetzlichen Krankenversicherung.

S. 79/80
Gleichwohl ist es nicht auszuschließen, dass eine zunehmende Verunsicherung und das Gefühl, durch die Behörden und das Gesundheitswesen im Stich gelassen zu werden, aggressives und antisoziales Verhalten fördert. Hierunter fallen z. B. Einbrüche/Diebstähle, z. B. zur Erlangung von Medikamenten (z. B. Antibiotika) usw. Plünderungen und Vandalismus, Handel mit gefälschten Medikamenten, Aktionen gegen Behörden oder Gesundheitseinrichtungen (aus Verärgerung, z. B. wegen vermeintlich ungerechter Behandlung bei medizinischer Versorgung)

Wie gesagt: „Eigentlich“ hatte man über eine Pandemie des Corona-Ausmaßes nachgedacht. Aber Politik und Medien haben lieber auf gefälligen Populismus gemacht, um die Bürger ja nicht in ihrer gefühligen Saturiertheit aufzuschrecken.

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Kommentare ( 55 )

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55 Kommentare auf "Deutschland war auf Corona vorbereitet – aber nur auf dem Papier"

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Sie machen den Denkfehler anzunehmen dass nach Plan gearbeitet würde, so denn einer existiert. Die Regierung hält sich aktuell nicht einmal an die simpelsten Gesetze, warum sollte sie dann einem Krisenplan folgen? Corona ist viel zu nützlich für viel zu viele Leute als dass man wirklich etwas dagegen tun wollte.

Man erhält keine Wählerstimmen, wenn man seine Arbeit gut macht. Wählerstimmen gibt es für Gender, Frauenquoten, Multi-Kulti, Lügen über die Folgen von Multi-Kulti, Twitter-Präsenz, Euro-„Rettung“, Klima-„Rettung“, Lügen über Elektromobilität, Rumprügeln auf „Alten Weißen Männern.

Das hat die jetzige politische Klasse so geprägt, dass existenzielle Probleme gar nicht mehr auf deren Radarschirm sind. Wir können nur beten und hoffen, dass wir nicht zusätzlich zu Corona einen Blackout (=längeren Stromausfall einer beachtlichen Region) kriegen.

In der Eintrittswahrscheinlichkeit steckt wohl ein Fehler. Man nimmt gerne historische Daten, und schreibt sie fort. Man hat wohl nicht berücksichtigt, dass mit zunehmender Verdichtung der Menschheit in großen Zentren auch die Wahrscheinlichkeit eines solchen Ereignisses steigt. Für professionelles Risikomanagement spielt das allerdings keine Rolle, man bereitet sich vor, als würde das Ereignis morgen passieren. Man hat zudem eine Stelle, die Maßnahmen, die Erbsenzähler verordnen wollen (Schließung von Kliniken), von einer solchen Stelle genehmigt werden müssen. Jetzt stellt sich aber die Frage, wie sieht denn der Risikomanagementplan für einen Blackout aus, und welche für das Risikomanagement zuständige Stelle hat die… Mehr
Richtig! Es gibt Pläne oder eher Plänchen, die eine sukzessive Abschaltung vor dem Blackout vorsehen, wodurch die Wirtschaft schon kurzfristig teils zerstört wird. Erst werden die vielverbrauchenden Firmen vom Netz genommen, dann immer weitere, eben auch die Wohngebiete. Was das bedeutet für eine Volkswirtschaft und für die Leute, wird nicht einberechnet, denn es wäre eine Situation, die nicht sein darf. Aber auch hier wird die Realität die Träumer einholen. Würde man bez. der Energiesicherheit wirkliche Pläne machen, orientiert an der Realität, an Physik und Vernunft, dann würde niemand die Energiewende durchführen, überhaupt darüber reden. Man würde die weiterentwickelte Atomenergie nutzen… Mehr
In Analogie zum Merkel’schen Atommoratorium, als Merkel einen Tsunami in Japan zum Anlass nahm, Lehren für die deutsche AKW-Sicherheit zu ziehen, müsste, wer auch immer sich noch für unser Land verantwortlich fühlt, Lehren daraus ziehen, dass unsere Regierung ihre tollen Risikoanalysen auf dem Papier zu ignorieren scheint, und somit andere in den Schubladen verstaubte Risikobewertungen schleunigst in reale Maßnahmen umsetzen. Dazu gehört ganz sicher das Risiko eines Blackouts. Ein solcher hätte den Zusammenbruch aller Versorgungsketten und weitgehend der Krankenversorgung, leere Supermärkte, kein Telefon und Internet, Plünderung uvm. zur Folge. Kann Philippsburg wieder hochgefahren werden? Keine weitere Abschaltung von konventionellen Kraftwerken!… Mehr

Unsere Tochter Zeitsoldatin bei der Bundeswehr wird vor zwei Wochen krank, meldet sich im San-Bereich, die Ärztin meint das sei eine normal Grippe, außerdem hätte man auch gar keine Test-Kits für Corona da. Mittlerweile ist drei viertel der Kaserne in Breitschaft, zu Hause. Notbesetzung für jede Kompanie, für mehrere Wochen. Puh nochmal Glück gehabt kein Corona 😉

Weiterhin ist es so, daß man in der D Regierung nur reagiert und nicht agiert. Man meint, wie bisher alle Probleme lösen zu können, in dem man sie mit Geld zudeckt. Das wird nicht mehr lange funktionieren und die Corona Krise beschleunigt den Verfall. Über Wochen war man wie paralysiert. Und auch jetzt hat man keinen Plan, wie es denn weitergehen soll. 1. Auf der einen Seite sagt man, die Ausgangsbeschränkungen können nicht über Monate durchgehalten werden. Auf der anderen Seite geht man davon aus, daß uns die Situation noch bis Jahresende beschäftigen wird. Ja und was wird dann sein?… Mehr
Die Maßnahmen können nur als Tropfen auf dem heißen Stein wirken, und man kann auch nicht ewig diese „Tropfen“ verteilen, und das bedeutet, dass das „Scherbengericht“ kommt, das Reset des Finanzsystems, wobei es natürlich wie immer Gewinner gibt, aber hauptsächlich Verlierer. Die eigentliche große Auseinandersetzung werden wir dann haben, denn viele fordern in totaler Verblendung den Sozialismus, und die anderen werden wahrscheinlich in der Minderheit sein. Die entwickelten Länder, die Wissenschaft und Technik auf den heutigen Stand gebracht haben, können nicht, wie gefordert von den Linksgrünen, den unentwickelten Ländern in Afrika wirklich helfen, denn – was natürlich vielen als Rassismus… Mehr
Viren-Ereignis …, „das statistisch in der Regel einmal in einem Zeitraum von 100 bis 1.000 Jahren eintritt.“ Hier zeigt sich, daß alle Studien an bestimmten Stellen geföhnt sind. Es gibt keine Statistik, die dies vorhersagen könnte und keine Parameter, die eine solche Prognose aus den Erfahrungen der Vergangenheit rechtfertigen könnten. Die Studie zeigt aber auch im geföhnten Zustand, daß die Merkelregierung vollumfänglich informiert war und nichts unternommmen hat. Im Gegenteil: Bertelsmann-Stiftung und Lauterbach wollten mehr als die Hälfte der Krankenhäuser schließen https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/bertelsmann-stiftung-und-lauterbach-wollten-mehr-als-die-haelfte-der-krankenhaeuser-schliessen/, das Gesundheitswesen wurde ausgedünnt, die Arzneimittelversorgung ins Ausland verlagert, der Schutz der Bevölkerung in verantwortungsloser Weise vernachlässigt usw.… Mehr

Wenn Deutschland eine Firma wäre?!

Mit diesem Personal !

Es ist nicht zu fassen, zu beschreiben.

Auf Misthaufen der Geschichte.

Allerspätestens Mitte Januar hätten in Deutschland die Zuständigen – darunter speziell Spahn als Gesundheitsminister, das RKI sowieso – dieses Papier „Drucksache 17/12051“ genau!!! lesen und entspechend handeln MÜSSEN.

Zeittafel:*
08.12.2019: Erste Symptome von Erkrankungen in Wuhan**
31.12.2019: Offizielle Meldung Chinas an die WHO**
07.01.2020: Identifizierung des neuartigen Coronavirus**
13.01.2020: Erster Fall außerhalb Chinas**
16.01.2020: https://www.dzif.de/de/erster-test-fuer-das-neuartige-coronavirus-china-ist-entwickelt
20.01.2020: Bestätigung der Übertragung von Mensch zu Mensch**
23.01.2020: https://www.br.de/nachrichten/wissen/coronavirus-koennte-von-fledermaeusen-oder-schlangen-stammen,RoPPLyY
27.01.2020: Bestätigung des ersten Falles in Deutschland**
27.01.2020: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/108909/2019-nCoV-Erste-Bilder-vom-Virus-und-Erkenntnisse-zum-klinischen-Verlauf
* Ergänzung zur Zeittafel in: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/wie-die-corona-gefahr-unterschaetzt-und-verschleppt-wurde/
** Aus: https://www.auswaertiges-amt.de/blob/2294930/0dfefacecb921344665d8abdeb9c3ec6/ncov-data.pdf

So – und jetzt gehe ich vor Wut rückwärtsessen…

Die „Welt“ wurde vorbereitet:
Friday, October 18, 2019
8:45 a.m. – 12:30 p.m.
The Pierre hotel
New York, NY
http://www.centerforhealthsecurity.org/event201/media
Aber kein Mensch kann so böse sein, dann daraus Ernst gemacht zu haben.

Der Autor hat vorne etwas überlesen. Die ganze Annahme beruhte darauf das so ein Ereignis zwischen 100 und 1000 Jahren einmal auftritt. Damit fühlte sich die Politik nicht zuständig. Der Lobbyverband entdeckte aber auch das Thema Masern in dem Papier und da musste der Spahn natürlich handeln. Dabei liegt die letzte Masern Pandemie mehr als 120 Jahre zurück und die von SARS gerade einmal zehn Jahre.

Und da Klima jedes Jahr auftritt, fühlt sich die Politik dafür dann verantwortlich?