Berlin: Tatverdächtiger Abdul B. von Polizei erschossen

Der mutmaßliche Attentäter des Anschlags auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist tot. Wie die Berliner Polizei am Sonntagabend mitteilte, wurde der 21-jährige Abdul B. bei einem Einsatz des Spezialeinsatzkommandos (SEK) in einer Kleingartenanlage im Berliner Bezirk Spandau erschossen.

picture alliance/dpa | Michael Kappeler
Kräfte der Polizei sind in einer Kleingartenkolonie in Berlin-Spandau im Einsatz. Wie das Innenministerium und die Polizei nun bestätigten, wurde in diesem Einsatz der Tatverdächtige Abdul B. erschossen.

Die Berliner Polizei konnte den Tatverdächtigen des Anschlags auf den CSD Berlin am Sonntagabend ausfindig machen. Beim Zugriffsversuch wurde er durch das SEK erschossen.

Nach Angaben der Polizei war der Tatverdächtige mit einer Stichwaffe auf die Einsatzkräfte zugelaufen. Daraufhin schossen die Beamten. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen sei der Mann noch am Einsatzort gestorben.

Abdul B. wurde verdächtigt am Samstagabend gegen 22:00 Uhr mit einem Kleintransporter in eine Menschenmenge am Rande der CSD-Abschlussveranstaltung im Berliner Tiergarten gefahren zu sein. Anschließend soll er mehrere Personen mit einer Stichwaffe – nach Medienberichten mutmaßlich einer Machete – angegriffen haben. Bei dem Anschlag wurde eine Frau getötet, 29 weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sprach von einem islamistischen Terroranschlag. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen inzwischen übernommen. Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft soll Abdul B. bereits zweimal versucht haben, sich der Terrororganisation „Islamischer Staat“ anzuschließen.

Der 21-Jährige war den Behörden bereits bekannt. Im Februar 2022 wurde er wegen Körperverletzung und räuberischer Erpressung verurteilt. Im Mai dieses Jahres folgte eine weitere Verurteilung wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und zehn Monaten. Ob diese Strafe zur Bewährung ausgesetzt werden sollte, war nach damaliger Planung erst sechs Monate nach dem Urteil zu entscheiden. Zwischenzeitlich war die Strafe wohl ausgesetzt, wie WELT und Tagesschau berichteten sollte Abdul B. ein Deradikalisierungsprogramm besuchen. Der nächste Termin sei für den kommenden Montag geplant gewesen.

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Kommentare ( 93 )

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Mausi
17 Tage her

Anreize für Attentäter, vgl. https://www.deutschlandfunkkultur.de/vorstellungen-jenseits-islam-100.html
Dem Koran nach ist der Täter jetzt im Paradies und genießt die Gesellschaft von Huris (=Paradiesjungfrauen).
Schon merkwürdig, wie viele religiös motivierte Täter in die Psychiatrie eingewiesen werden. Keinerlei Rückfrage darf zu ihrer Religion gestellt werden. Kausalität? Ups. Niemals bei diesem Thema. Alles Zufall. Alles Einzelfälle.

Last edited 17 Tage her by Mausi
Philokteta
17 Tage her

„[…]wie WELT und Tagesschau berichteten sollte Abdul B. ein Deradikalisierungsprogramm besuchen.“
Das ist wieder so eine Maßnahme, die evtl. bei westl. sozialisierten Menschen fruchtet, denke ich. Ähnlich der immer wieder ins Spiel gebrachten „Resozialisierung“ bei orientalischen Straftätern, die doch gar nicht im Westen sozialisiert wurden.

ceterum censeo
17 Tage her

Ich leide allmählich an Verfolgungswahn. An sich ist das mit Schüssen bei der Polizei so eine Sache: nur im äußersten Notfall, falls das Leben des Polizisten unmittelbar und unausweichlich gefährdet wird, darf ein Schuss abgegeben werden- eventuell und nur ganz vielleicht. Besser ist eigentlich, sich als Polizist umbringen zu lassen. Dann kommt aber noch eine anschließende schriftliche Rechtfertigung, warum nicht andere Mittel hätten hinzugezogen werden können. Dann noch eventuell ein Disziplinarverfahren wegen des Gebrauchs der Schusswaffe etc.,etc. In letzter Zeit werden so en passant mal zwei Asylanten ausgeknipst. Hört man was davon, daß der Schusswaffengebrauch ein unverhältnismäßiges Mittel war? Sonst… Mehr

Michael Palusch
17 Tage her
Antworten an  ceterum censeo

Schon mal den Gedanken gehabt, dass diese „Lösung“ vielleicht einigen auch sehr gelegen kommen könnte? Vermeidet sie doch, dass eventuell noch viel mehr und noch viel unangenehmere Fragen gestellt werden. Ich kann mir gut vorstellen, das so mancher, der irgendwie in Verbindung zum Täter stand, jetzt erleichtert aufatmete.

ceterum censeo
17 Tage her
Antworten an  Michael Palusch

Das meine ich ja – etwas in Zynismus verpackt…

Kassandra
17 Tage her
Antworten an  Michael Palusch

Ja. Insbesonders dem Attentäter, der dadurch glaubte, die 72 ewigen Huris vereinnahmen zu können.
Inzwischen weiß er mehr.
Das islamische Netzwerk betrifft die muslimische Gesamtgesellschaft – und er hier hat sich zum Töten als „Gotteskrieger“ auserkoren gefühlt.

UHUvogel
17 Tage her

Wie… praktisch? Oder sitzt der Abdul jetzt mit Fatih zusammen im wohlverdienten, steuerzahlerfinanzierten Rentendomizil? An dieser Sache stinkt einfach wieder mal alles. Ich glaube keine Wort, dass der Typ erschossen wurde.

humerd
17 Tage her

die Polizei macht den Job, den Richter verweigern
Der Täter wurde erst im Mai 2026 aus dem Jugendstrafvollzug entlassen. Nach seiner Freilassung aus der Haft auf Bewährung oder Vorbewährung und erhielt er die Weisung, 26 Gesprächstermine mit einer Beratungsstelle im Bereich Deradikalisierung und Extremismusprävention wahrzunehmen. Grund für die Weisung waren Social-Media-Posts, in denen der Täter seine Unterstützung für eine terroristische Gruppe erklärt haben soll.
Richter schanzen NGOs, hier Beratungsstelle im Bereich Deradikalisierung und Extremismusprävention Aufgaben zu, die Bevölkerung hat zu zahlen.

Fatmah
17 Tage her

So tragisch das geendet hat, so bleibt uns wenigstens ein weiterer „Schuldunfähiger“ erspart.

ceterum censeo
17 Tage her
Antworten an  Fatmah

Tragisch? Was ist daran tragisch, wenn ein Mörder die gleiche Medizin zu schmecken bekommt? Quid pro quo…

Wilhelm Roepke
17 Tage her

Danke an die Polizei, die wegen der Politik seit 2015 ununterbrochen solche Risiken auf sich nehmen muss.

Kassandra
17 Tage her
Antworten an  Wilhelm Roepke

Ja. Nicht nur die Polizei.
Alle in den Ämtern und außerhalb fühlen sich gezwungen, wie in ReichIII mitzumachen.
.
NENA:
„Die Frage ist nicht, was wir dürfen. Die Frage ist, was wir mit uns machen lassen“.

Michael Palusch
17 Tage her
Antworten an  Wilhelm Roepke

Falsch!
Es ist die Bevölkerung, die ununterbrochen die Risiken dieser völlig verfehlten Politik auf sich nehmen muss.
Es sind die Bürger die vergewaltigt, verprügelt und ermordet werden. Wenn es dann doch mal einen Polizisten trifft, dann nur deswegen, weil zuvor wiedereinmal (ein) Bürger attackiert wurde(n).

Last edited 17 Tage her by Michael Palusch
Rico
17 Tage her
Antworten an  Wilhelm Roepke

Dieselbe Polizei, welche sich in Zeiten von Corona ja beonders hervorgetan hat – zum Schutze der Bürger wurden da ja des Öfteren Bürger verprügelt, inhaftiert, ja sogar weggesperrt ….
Danke für Nichts – zumal eine Elite-Einheit, welche anscheinend 9 Schüsse braucht (8 fürs Stoppen und einer als Fangschuss) – na ich weiss ja nicht, wer da die grössere Gefahr ist für Leib und Leben anderer darstellt ….

Egozentrik
18 Tage her

Als ob man es sich nicht vorahnen konnte, siehe meinen Beitrag zum Breitscheidplatz 2016. Es wäre doch sicher wichtiger, seine Beweggründe und eventuelle Hintermänner zu erfragen und zu erfahren! Allerdings bringt dieser Umstand auch viele Theorien hervor, die nun nicht mehr leicht einzufangen sein dürften – entsprechend dem Hintergrund des Sechsfach-Mords in Stade! Bei einem solch großen Polizeiaufgebot müsste es doch ein Leichtes gewesen sein, den Täter auch ohne Tötung ruhig zu stellen – man denke nur an ein Betäubungsgewehr für Raubtiere.

Kassandra
17 Tage her
Antworten an  Egozentrik

Lesen Sie die islamischen Kampfbefehle im Koran – und sie erkennen, wie ein solcher „gebrieft“ sein muss.

Digedag
18 Tage her

SEK (Spezialeinsatzkommando), also Spezlisten, dementsprechend speziell ausgebildet, bewaffnet und ausgerüstet sind nicht in der Lage den Mann der mit einem Messer oder ähnlichem bwaffnet ist festzunehmen, sondern erschießen ihn, seltsam…
Der Sechsfachmörder von Stade kann in seiner Zelle Suizid begehen weil die Videoüberwachung und/oder andere Möglichkeiten der Überwachung nicht vorhanden waren, seltsam…Da sind wohl einige „fein“ raus, es gibt halt keine Fragen an und mögliche Antworten von diesen irren Anhängern einer menschenverachtenden Ideologie/Religion.

Kassandra
17 Tage her
Antworten an  Digedag

Sie waren noch nie dabei, wenn solcher einer seine bewaffneten Tänzchen gegen die Polizisten aufzuführen begann? Und von „Suicide by Cop“ hörten Sie auch nicht – zumal das einen solchen direkt ins islamische Paradies bringen soll? Und fehlen realistische Statistiken, die das uns gesamt angetane Debakel endlich öffentlich machten. . Den Tankstellenräuber, der den Polizisten im Saarland mit mehreren gezielten Schüssen niederstreckte, den erinnern Sie aber schon? https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/voelklingen-polizist-urteil-simon-bohr/ „Es geht um den Fall des damals 18 Jahre alten Ahmet G., der am 21. August 2025 eine Tankstelle in Völklingen überfiel, 600 Euro erbeutete, nach dem Zugriff einem Polizeibeamten die Dienstwaffe… Mehr

Last edited 17 Tage her by Kassandra
Karl Kaiser
18 Tage her

Deradikalisierungsprogramm.
Kein Witz.
Mehr Realsatire geht nicht.