Annalena Baerbock hat im September 2026 das Amt der Präsidentin der UN-Generalversammlung wieder abzugeben – die Ex-Außenministerin zieht Bilanz und kritisiert dabei auch die Attacken ihrer Hater.
picture alliance / MAXPPP | Jean Marc Ferré
Im aktuellen Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ gibt sich die 45-jährige Grünen-Politikerin als Kämpferin für Frauenrechte und kündigt an, „ein neues Lebenskapitel aufzuschlagen“. Doch ihr kurzes Intermezzo in New York und auch ihr Weg dorthin liefern ein nicht allzu beeindruckendes Gesamtbild: Es war vor allem ein politischer Selbstrettungsversuch nach dem Verlust des Außenministeriums – auf Kosten der deutschen Diplomatie und des Steuerzahlers.
So scheiterte Deutschlands Bewerbung um einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat kläglich. Die Union und Beobachter wie Wolfgang Ischinger machten Baerbocks Vorgehen mitverantwortlich: Der „geschnappte“ Posten habe Deutschland bei vielen Botschaftern Sympathien gekostet. Baerbock weist das im Interview zurück. „Personalwechsel bei Regierungswechseln sind absolut normal“, sagt sie. Doch das überzeugt wenig – vor allem, weil sie zuvor öffentlich erklärt hatte, nach dem Ministeramt „einen Schritt aus dem Scheinwerferlicht“ zu machen und mehr Zeit für die Familie zu investieren.
Baerbock beklagt im Interview Sexismus-Attacken: Bei Frauen werde plötzlich die Stimme als zu hoch oder die High Heels kritisiert, auf Social Media komme der Zusatz „Nutte“ oder Schlimmeres. Solche Kommentare gebe es bei Robert Habeck oder Friedrich Merz nicht. Das Problem existiere real. Allerdings: Ein erheblicher Teil der Kritik an Baerbock war inhaltlich – etwa an ihrer polarisierenden, oft belehrenden Art als Außenministerin, die afrikanische Partner als herablassend wahrnahmen und die deutsche Position international schwächte.
Die Ex-Außenministerin fordert in dem aktuellen Gespräch nun eine Frau als Nachfolgerin von UN-Generalsekretär António Guterres. „Die Hälfte der Menschheit sind Frauen und Mädchen. Wie möchte eine Institution … erklären können, dass sie auch nach acht Jahrzehnten erneut keine Frau an ihrer Spitze finden kann?“ Diese Forderung ist interessant: Immerhin hat Baerbock das 2025 selbst ignoriert, als sie die erfahrene und international hoch angesehene Diplomatin Helga Schmid kurzerhand aus dem Rennen um den UN-Präsidentschaftsposten drängte. Schmid war bereits nominiert und hatte intensive Gespräche geführt. Baerbocks Manöver wurde von erfahrenen Diplomaten wie Christoph Heusgen als „power grab“ kritisiert. Ein UN-Kollege soll Heusgen geschrieben haben: „Wir dachten, so was passiert nur in autoritären Staaten.“ Die Süddeutsche Zeitung urteilte damals, der Wechsel werfe „kein gutes Licht“ auf Baerbock.
Während ihres Amtsjahres bezog Baerbock ein monatliches Grundgehalt von 13.000 Euro brutto (Besoldungsgruppe B9), das – wie bei diesem Posten üblich – vollständig vom deutschen Bundeshaushalt und nicht von den Vereinten Nationen getragen wurde. Das bestätigten unter anderem die WELT, Reuters und US-Medien. Hinzu kommen Auslandszuschläge, Mietzuschüsse für eine Wohnung im teuren New York und weitere Entsendungskosten. Über das Jahr summiert sich der Bezug somit auf deutlich mehr als 150.000 Euro plus Nebenkosten.



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Frau Baerbock wird sich schon erneut finanziell durchwurschteln. Ihre Karriere ist lesenswert. Mit erkennnbar wenig Wissen und noch weniger Können hat sie politische Stufen erklommen, die als „sachlich richtig “ nicht zu belegen sind. Mit ihrer rücksichtslosen Selbstbehauptung – Ellenbogenmentalität – hat sie bei mir jeglichen Respekt verloren. Ich wüsste nicht, für welche positive Eigenschaft ich sie als Vorbild nennen könnte.
Was kommt als Nächstes? Dschungelcamp ?
Zu dieser Frau fällt mir gar nichts ein, das nicht sofort eine Anzeige durch „Demokratie Leben“ mit anschließender Hausdurchsuchung auslösen würde.
Alexander Graf Lambsdorff ist doch gerade von seinem Botschafterposten in Moskau abgezogen worden. Ist da die Nachfolge schon geregelt? Oder könnte nicht die Annalena als deutsche Botschafterin in Russland dem Putin die Leviten lesen? Das wäre doch die Idealbesetzung!
Will sie ihren Grundschulabschluss nachholen …? 😉
Wie kann ein Trampel bitte „Hater“ haben?
Moin,
hab ich doch neues Lebenskapital gelesen. Ich Dummerchen.
150 000. Wenn dem wirklich so ist, dann sollte die Dame dort ewig geparkt werden. Das ist ja ein Schnapper. Bei einer wie auch immer gearteten eigenen EU-Server-KI-Architektur geradezu 150000 Zinsen jeden Tag, wenn Die Dame hier nicht ist.
LG
Merz, die Nutte der Waffenproduzenten …
Wenn ich’s mir recht überlege – doch, die Analogie hat was!
Bitte nicht noch ein Kapitel, das Fremdschämen muss doch auch mal ein Ende haben und es gibt ja noch genügend andere Personalien, für die man auch noch etwas Schamgefühl braucht.
Nein, die politische Bilanz sieht düster aus, die Boni sind längst aufgebraucht.
Auch der Versuch als Glamour Girl zu landen hat bei Aschenputtel deutlich besser geklappt, obwohl deren Ausgangsbasis deutlich schlechter war.
Die Barbock, ist so unnötig, wie ein Kropf