Anruferin im Presseclub: „Herr Seehofer hat recht“

In Deutschland beim Studium trug die Marokkanerin Schleier, zurück in Marokko durfte sie bei der Arbeit keinen Schleier tragen. Eine unmissverständliche Lektion für die MiniGroKo, ihre loyale Opposition und die Mehrzahl der deutschen Medien.

Screenprint: phoenix

Der Einladung in den Presseclub vom 25.03.2018 kamen die Journalisten Elisabeth Niejahr von der Wirtschaftswoche, Yassin Musharbash von der ZEIT, Dagmar Rosenfeld von der WELT und Wolfgang Bok, der als freier Journalist auch für NZZ, Cicero und Tichys Einblick schreibt, nach. Und diskutierten zusammen mit Volker Herres in einer sehenswerten Sendung etwa 40 Minuten lang zum Thema „Zwischen Islamdebatte und Heimatministerium – wer gehört zu Deutschland?“

Im Anschluss an die Diskussion meldete sich dann auch die Zuschauerin Nadila Kurt (oder Khourd) per Anruf in der Sendung zur Islamdebatte (ab Minute 44:00):

„Ich bin gebürtig aus Marokko, lebe in Deutschland seit 20 Jahren und muss vorab erstmal einen Fall erklären: Ich habe Germanistik studiert an der Universität in Fez und eine Professorin für uns für Phonetik kam aus Deutschland, hat, also das war eine Marokkanerin, hat ihre Doktorarbeit in Deutschland gemacht und war die ganze Zeit verschleiert. Und als sie nach Marokko kam und arbeitete, musste sie ihren Schleier ablegen.

Also damit erstmal vorab zu zeigen, dass schon islamische Länder weit, weit weg von dieser Religionsdebatte weg sind. In Deutschland, finde ich, dass Herr Seehofer recht hat. Man muss es nicht nur Religion oder Islam sagen. Sondern in Deutschland muss man die Religion ausblenden und auf die Werte und die Gesetze achten, beziehungsweise die in den Vordergrund stellen. Weil wer hierhin kommt, muss sich an die Kultur, die vor ihm schon da war, anpassen und nicht umgekehrt.“   

Der Großteil der Familie der Autorin stammt ebenfalls aus Marokko. Die Einschätzung der Anruferin Nadila Kurt wird ausdrücklich geteilt.

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Kommentare ( 144 )

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Warum stellt niemand unserer Hochwohlgeborenen die richtige Frage: WAS bitte schön, soll denn nun am Islam zu Deutschland gehören? Den Popuplismus der Kanzlerin übertreffe ich mit Leichtigkeit: …mir fiele da nur der „Döner“ ein. Und nichtmal der, schmeckt mir so richtig. Für Anregungen offen, verbleibe ich mit besten Grüßen an TE und Leserschaft.

Es ist ein Unterschied, ob eine Studentin oder Dozentin verschleiert ist. Im ersten Fall ist das ein Ausdruck ihres Rechts auf die freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit (die andere aber natürlich auch das Recht haben abzulehnen), im zweiten Fall ist sie Repräsentantin einer staatlichen Institution und hat die staatliche Gesinnungsneutralität zu beachten. Sonst könnten ja auch Polizisten im Dienst Parteiabzeichen tragen. Und das können sie eben nicht. Herr Curio von der AfD hat im Bundestag ausserdem das richige dazu gesagt: Es geht nicht um Seehofers Wahlkampf für die christliche Heimat, sondern um den Respekt für die freiheitlich-demokratische Grundordnung. Ist der Islam… Mehr

Nö, ist er schlicht und ergreifend nicht. Wenn ich zurückdenke an den histerischen Zirkus, der in den 70er Jahren schon bei Kleinigkeiten den Bestand unserer „FDGO“ gefährdet sah, frage ich mich wo denn heute die Unterstützung bleibt. Leider Fehlanzeige.

Man muss den Islam bzw die Moslems, die zu uns kommen, auch mal von einer ganz praktischen Seite sehen: nach belastbaren Informationen werden in islamischen Ländern zwischen 30 und 60 Prozent (höchster Wert gilt für Pakistan) aller Ehen zwischen engen Verwandten geschlossen (Quelle: E. Todd, französischer Soziologe oder auch Jyllands-Posten, Dänemark). Das geschieht schon seit Jahrhunderten so und führt zur bekannten Inzuchtdepression (Herr Schäuble hat übrigens die Europäer vor Inzuchtgefahr gewarnt, so sie keine moslemische Zuwanderung bekämen , aber das nur nebenbei …). Dies führt vermehrt zu geringen intellektuellen Leistungen, psychischer Instabilität und hohen Krankheitsraten (in Berliner Kindergärten ist die… Mehr

Altbekannte wahrheit gelassen ausgesprochen.

Ich befürchte dies auch, wäre aber sehr froh, wenn wir uns irren würden. Nur dass ausgerechnet diese Frauen UND Männer sich in offene Gesellschaften integrieren können oder integriert werden könnten, halte ich für fast ausgeschlossen.
Küchenpsychologisch führe ich den Schleier/Perücken genau auf dies Phänomen zurück.
Der Schleier der Nonnen hat einen völlig anderen Hintergrund?

Eine Nonne hat ein spezielles Gelübde abgelegt, gehört zu einem religiösen Orden mit bestimmten Regeln denen man (äh – frau?) sich freiwillig unterwirft. Sie zeigt durch ihre Tracht nicht blos ihre Religionszugehörigkeit.

Und die Nonne kann jederzeit aus dem Orden austreten, ohne um ihr Leben zu fürchten.

Die Pseudos sind immer die Schlimmsten. Wenn Frau Roth und der Rest der Grünen Frauen sich komplett verschleiern wollen, da hätte ich nix dagegen. Und dann ab nach Pinneberg.

Klasse, das wäre toll.

Was ich nicht ganz verstehe, warum mußte oder wollte sich die Frau in Deutschland verschleiern. Ist diese ganze im Gender-Deutschland geführte feministische Debate fake?

Yep, das ist sie. Von vorne bis hinten.

„In Deutschland beim Studium trug die Marokkanerin Schleier, zurück in Marokko durfte sie bei der Arbeit keinen Schleier tragen.“ Aber genau das ist doch gerade die ganze Pro-Burka-Begründung dieser ganzen Fake-Feministinnen und der der deutsch-jakobinischen Moralpolitik die gegen Verhllungsverbote protestieren: In Deutschland hatte Sie endlich das Recht unter den eine Burka gezwängt zu werden um darunter endlich ihre ganz persönliche entdecken zu können. Warum nur wollen Sie das nicht verstehen. Ich verstehe jetzt nur nicht, warum die Marokkanerin sich in Marokko noch auf die Straße traute. Die Feminist*Innen sagen doch immer die Frauen müssten ohne Zelte immer duch Männer isoliert… Mehr
Das ist ganz einfach: Die Burka erhöht die Macht einer Frau, weil sie so incognito umherwandeln kann. Nennen wir das mal „Tarnkappeneffekt“. Eine Tarnkappe ist ein derartiges Machtinstrument, dass das sogar in den germanischen Heldensagen thematisiert wurde. Ähnlich auch der „Latin Lover“ mit dunkler Sonnenbrille, sodass niemand weiß, wo er gerade hinguckt. Bei den Damen in Verhüllnis hat er allerdings die Rechnung ohne die Wirtin gemacht … . Der König von Marokko hat dies erkannt und will den Frauen dort etwas von ihrer Macht wegnehmen, ist doch verständlich, oder? Dass die Feministinnen hierzulande nix gegen die Verschleierung haben, ist so… Mehr
Es ist schon seltsam, im Iran demonstrieren Frauen gegen das Kopftuch-Gebot und nehmen damit sogar eine Gefängnisstrafe in Kauf. In Deutschland dagegen holt eine Richterin (auf Staatskosten) einen Islam-Gelehrten als Gutachter, um die verschleierte Klägerin devot dazu zu bewegen, ihr (und nur ihr) ganz kurz das Gesicht zu zeigen. Der Gesetzgeber ringt darum, wie breit der Sehschlitz in der Verhüllung sein muss. Eine verhüllte islamische Fahrschülerin rennt zum Verfassungsgericht und fordert, ihre Verhüllung uneingeschränkt zuzulassen, damit sie besser sehen kann (!), obwohl der Gesetzgeber hier sogar bereits ‟so mutig“ war, die Verhüllung wenigstens beim Autofahren per Gesetz generell zu verbieten.… Mehr

Wer selbstfahrende Automobile fördert, dem ist es auch grundsätzlich egal, ob der Fahrer eines Automobils denjenigen sehen kann, den er umfährt oder umzufahren gedenkt.

Wenn Wikipedia korrekt ist, dann wird leider Frau Dagmar Rosenfeld-Lindner immer mit einem verkürzten und daher falschen Namen vorgestellt. Sie lässt den Namen ihres Gatten zwar auch selbst gern weg, um ihr FDP-Lob nicht allzu ’nepotistisch‘ wirken zu lassen; wenn aber andere sie vorstellen, sollte das mit vollständigem Namen geschehen, damit der vollen Information genüge getan ist.

Ja.
Ich fände es wäre für die Transparenz schon förderlich, wenn bei der Vorstellung der Diskussionsteilnehmer dieser – an und für sich private – Sachverhalt benannt wird.
Viele Leute wissen wohl nicht, dass Frau Rosenfeld mit Herrn Lindner verheiratet ist.
Ich fand interessant, was Frau Rosenfeld gesagt hat. Damit stimme ich ihr aber nicht zu.

Frau Rosenfelds Mimik zeigte so manchen „spannenden Moment“. Bei einigen Äußerungen des Herrn Bok, welcher sich nach meinem Empfinden hervorragend geschlagen hat, schien der innere Schmerz doch deutlich durch. Da war es nicht mehr weit zur Schnappatmung. Ein Genuss, um ehrlich zu sein. Frau Niejahr gewohnt bemüht, der Herr vom Fischblatt (Zeit) hörte sich nicht einmal selbst. Insgesamt sehenswert.

Was Frau Rosenfeld sagt ist auch deshalb interessant, weil ich vermute, dass sie mit ihrem Ehemann ähnlich über solche Themen spricht.

Lesen Sie mal das Buch „Der islamische Kreuzzug und der ratlose Westen: warum wir eine selbstbewusste Islamkritik brauchen“ von Samuel Schirmbeck, einem traditionell linken WDR-Journalisten, dem in 10 Jahren als Nordafrika-Korrespondent der ARD die Augen von der Realität geöffnet wurden und der deshalb Zoff mit seinen in Deutschland in der islamophilen linken Blase verbliebenen Ex-Genossen bekommen hat.

Das wäre dann der zweite Kreuzzug, den die Muslime gewonnen haben. Die Kreuzzüge des Mittelalters waren erfolgreich für den Islam, der nunmehr überall dort hockt, wo in vorislamscher Zeit die Christen waren und ihr Zeugs veranstaltet haben, also Kleinasien, heutige Türkei, Ägypten, Syrien, Damaskus, wo Saulus-Paulus seine Erleuchtung fand auf seinem Weg dorthin, Nordafrika. Nur aus Spanien wurden sie wieder vertrieben, obwohl sie fast Frankreich auch geschafft hätten (Tours und Poitiers, Karl Martell, der „Hammer“).

Googlen Sie auch einmal „Maischberger Schirmbeck Simone Peter“ – in dieser Sendung nach den Kölner Silvesterübergriffen hat Schirmbeck der Ideologin Peter ordentlich die Leviten gelesen.

Eine echte Ohrfeige für unsere „Islamisten“ in Regierung, Parlament, Justiz und Medien.