Andrea Nahles: Bätschi, der ständige Begleiter

Als Andrea Nahles sagt, viele Abweichler wären wohl von der Union selbst, verrät ihre Mimik - ob nun bewusst oder unbewusst - was AN empfindet: Bätschi.

Screenprint: Mittags Magazin

Andrea Maria Nahles und Angela Dorothea Merkel, AM und AN, versprechen, ein Duo Infernale zu werden. Die äußere Form des öffentlichen Auftritts und dessen verbaler Ausdruck könnten entgegengesetzer nicht sein.

Sollte Angela Merkel noch nicht wissen, was sie erwartet, lieferte Andrea Nahles eine Kostprobe nach der Kanzler-Abstimmung. Unabsichtlich. Unfreiwillig.

Nach den Abweichlern gefragt, berichtet AN vom Besuch von AM in der SPD-Fraktion mit ernst-sachlich-staatstragendem Gesichtsaudruck. Als sie dann sagt, viele Abweichler wären wohl von der Union selbst, verrät ihre Gesichtssprache unbewusst, was AN empfindet: Bätschi. Von einer Sekunde zur anderen.

Die zwei Bilder sind Screenprints aus dem ARD-Mittagsmagazin am 14. März.

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Kommentare ( 67 )

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67 Comments
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Saskia
6 Jahre her

Wie kann ein SPD-Wähler (und der Rest der Republik) einer Frau vertrauen, die die Statuten der EIGENEN Partei nicht kennt?
Was da passiert ist vor einigen Wochen, war erschreckend.

Mozartin
6 Jahre her

Niemand treibt hier einen Keil zwischen Andrea Nahles, die hoffentlich zukünftige Parteivorsitzende der SPD und mich.
Stimmt schon, Andrea Nahles ist zu lesen wie ein offenes Buch und sie wird immer hübscher. Wie geht das denn bei dem Stress? Wird da retouchiert?
Jedenfalls beides, Offenheit und Ansehnlichkeit sind beide willkommene Neuerungen im Kabinett.
Da sind ja noch ein paar mehr Neue, vor allem die Frauen:)
Mich stimmt Schönheit meist milde…

Hans Amstein
6 Jahre her

Eine gewisse Französin in herausgehobenem Amt meinte feststellen zu können (bzw. müssen), die Finanzkrise sei männlich. An AM und AN können wir jeden Tag studieren, dass Frauen die besseren [BITTE EINSETZEN] sind. Bätschi.

Rainer Franzolet
6 Jahre her

Es mehren sich die Gründe mal zu hinterfragen, wie Muslime zu er Überzeugung gekommen sind, dass es für jedes Land ein großes Unglück bedeutet, wenn eine Frau an der Spitze des Staates fungiert. Was Deutschland angeht haben die ausnahmsweise mal völlig recht.

Timur Andre
6 Jahre her
Antworten an  Rainer Franzolet

Interessant das die Türkei, Pakistan, Bangladesh ….weibliche Premiers vor Italien, Deutschland, Frankreich hatten

Casa Done
6 Jahre her

Eine einzige große und politische Schmierenkomödie wird uns da im „Staats-Theater“ geboten.

Wolfgang Lang
6 Jahre her
Antworten an  Casa Done

Solange das Publikum zahlt werden die Politikdarsteller weiter spielen. Viel Geld für schlechtes Theater, wer würde da nicht gerne auf der Bühne stehen?

Casa Done
6 Jahre her

Natürlich war früher – als die Politik reine Männersache war – nicht alles besser. Daß es mit mehr Frauen (Merkel, vdL, Nahles, Barley, Özuguz, Chebli, Göring-Eckardt, Roth) automatisch besser würde, ist aber eine mindestens genauso grobe Fehleinschätzung. Das Geschlecht, so oft es auch betont werden mag, ist als Kriterium für die Verteilung von Ämtern leider völlig ungeeignet.

Th. Radl
6 Jahre her

Die Frau ist Parteivorsitzende? Hat weder ihre Mimik noch ihr Tourette-Syndrom im Griff? WER wundert sich über SPD-Wahlergebnisse? (Ich meine, außer den SPD-„Spitzen“funktionären, die sich natürlich unheimlich „spitze“ finden und die Welt nicht verstehen und sie sich so zurechtsingen, wiediwidiwitt sie ihnen gefällt!)

Th. Radl
6 Jahre her
Antworten an  Th. Radl

Korrigiere: Natürlich nicht „Partei-Vorsitzende“ sondern „Fraktions-Vorsitzende“! Diesen grundlegenden Unterschied wollen wir natürlich nicht falsch stehen lassen!!!

NordChatte
6 Jahre her
Antworten an  Th. Radl

Sie wird schon als designierte Parteivorsitzende gehandelt. Sie soll aber noch von der SPD zur Vorsitzenden gewählt werden. Es sei denn, die Ernennung von M. Schulz genügt schon als Wahl? Der kann ja bekanntlich für 100% der SPD-Mitglieder entscheiden. Gilt wahrscheinlich auch nicht mehr. Oder?

Bernhard Freiling
6 Jahre her

„in die Fresse“ und „Bätschi“-Andrea, „Bonusmeilen“-Cem, „Koffer“-Wolfgang, „CSD-Arschloch“-Katrin, „Pack“-Sigmar, „Deutschland-Du-mieses-Stück -Scheisse“-Claudia? „Wende-Weltmeisterin“-Angela? Was soll ich dazu noch sagen? Mich ärgern? Mich aufregen? Den Gefallen tu ich diesen Fuzzies nicht mehr. Ich geb’s ja zu: selbst das Grinsen fällt mir schwer. 😉 😉

Andrea
6 Jahre her
Antworten an  Bernhard Freiling

In der Aufzählung fehlt noch Eva Högl von der SPD, die gerade Menschen, die sich gegen die Werbung für Abtreibung aussprechen, in einem Tweet als „widerliche Lebensschützer*innen“ bezeichnet hat. Das ist doch diese sympathische Dame, die bei der Ansprache von Martin Schulz zu der Terroranschlägen so fröhlich lachen in die Kameras winkte.
Tolles weibliches Politpersonal haben wir da:weder … klug und kein Benehmen.

NordChatte
6 Jahre her
Antworten an  Andrea

Diese „Dame“ wurde bei ihrer letzten Erkrankung auch mit dem Klammerbeutel therapiert. Wäre sie bei den Grünen, würde kein Mensch oder nur die wenigsten Anstoß an ihrer nicht erfahrenen Erziehung nehmen. Bei den Grünen setzt man solches Benehmen schon voraus – als Markenzeichen.

Wolfgang Lang
6 Jahre her
Antworten an  Andrea

Högl – die ist an Naivität und Peinlichkeit nicht zu überbieten. So eine unfähige Person kann nur in der ausgelaugten SPD nach oben gespült werden.

Sonni
6 Jahre her

Comedy-Veranstaltungen finden künftig im bundesdeutschen Parlament statt. Schade, dass man so selten darüber lachen kann.

Bogorsky
6 Jahre her

Ein ganz gravierendes Problem der deutschen Politik ist der Berufspolitiker ohne eine berufliche Alternative im Leben außerhalb der Politblase. Wer keinen Beruf erlernt, kein Studium abgeschlossen und keine Berufserfahrung im normalen Leben hat, der ist lebenslang auf Gedeih und Verderb auf seine Partei und die Pöstchen im Politbetrieb angewiesen. Solche Leute klatschen dann 20 Minuten auf Parteitagen, stellen die Partei im schlechtesten Fall über Staat und Volk, sind oft eher der Parteiräson als ihrem eigenen Gewissen oder dem Gemeinwohl gegenüber verantwortlich und verlieren den Kontakt zur Lebenswelt der Regierten. Diäten gibt es im deutschen Parlament übrigens erst seit 1908 und… Mehr

NordChatte
6 Jahre her
Antworten an  Bogorsky

Bogorsky, das haben Sie sehr treffend erkannt. Dieser Typus von Berufspolitiker taucht vermehrt in den Fraktionen von B90/Grüne und bei der SPD auf. Ähnlich gepolte haben manchmal was mit Sozial oder Politik studiert – oder auch abgebrochen. Diese Leute schlagen den Weg des geringsten Widerstandes ein, um an Geld zu gelangen. Mit einem gewissen Maß an Intrigantentum und Kaltschnäuzigkeit schaffen sie es mitunter bis ganz nach Oben.