An Maas gerichtet sagte Erdogan bei einem Gespräch mit lokalen Medien: „Ich verliere nicht, du verlierst“ (...) „Du kennst dich auch nicht mit Politik aus. Du würdest nicht so reden, wenn du etwas von Politik verstündest."
Nach der Verkündung der Gefängnisstrafen für die seit zwei Jahren in Untersuchungshaft sitzenden Separatisten muss Pedro Sánchez nun beweisen, wieviel Staatsmann in ihm steckt.
Einfache Schritte gegen Islamismus und Salafismus können eine klare Marschroute vorgeben, damit Deutschland zukünftig wieder verstärkt auf die salafistische Bedrohung reagieren wird.
Der Attentäter von Halle ist tendenziell ein Einzelgänger und hat kaum Bezüge zur rechtsradikalen Szene, so der Verfassungsschutz. Wieder wird die „Gamer-Szene“ unter Verdacht gestellt.
Genial. Brinkhaus interviewt Merkel, Habeck befragt Baerbock, Stegner interviewt Schwan, Teuteberg fragt Lindner, Riexinger interviewt Kipping und Gauland befragt Weidel.
»400 Kettler-Mitarbeiter freigestellt« – eine fast schon »kleine« Meldung. Meinen 600. Essay widme ich unseren Kindheitsträumen und der Zukunft des deutschen Industriestandorts. Ärger ist gar kein Ausdruck!
Wer von seinen Partnern im Stich gelassen wird, sucht sich neue Freunde. So geht es gegenwärtig den syrischen Kurden und den mit ihnen verbündeten arabischen Kräften der Syrian Democratic Forces. Die Weltsicherheitsarchitektur steht vor tektonischen Verwerfungen.
Es lohnt, zu seinem 175. Geburtstag Nietzsche zu lesen, zum Beispiel wenigstens (wieder einmal?) ein paar seiner Aphorismen. Es sind oft topaktuelle Zeitdiagnosen auch für das Jahr 2019.
Die neuen Bundesländer wachsen auf einem Pfad, der dem der DDR aus den fünfziger und sechziger Jahren entspricht; der Aufschwung Ost in den neunziger Jahren glich nur die von Honecker verursachte Wachstumsdelle aus. Der Osten muss aber keine Zwei-Drittel-Ökonomie bleiben, wenn Chancen aufgenommen werden.
Warum sollen jüdische Gemeinden die Kosten für den Schutz von Synagogen und anderen jüdischen Einrichtungen übernehmen? Die Bundesregierung hat die Warnzeichen überhört. Ein jüdischer Bürger fordert endlich Taten.
In Zeiten wie diesen, da das ZDF einen eigenen Beitrag löschen muss, erinnert man sich gerne an ein vor zwei Jahren erschienenes Buch des ZDF-Journalisten Claus Kleber.
Die EEG-Umlage betrug 2011 3,59 Cent pro Kilowattstunde. Angela Merkel hatte damals in der Regierungserklärung, in der sie den Ausstieg aus der Atomkraft bis 2022 verkündete, versprochen, die EEG-Umlage werde trotzdem bis 2020 konstant bleiben. Nun steigt sie auf 6,756 Cent.
Einen satten Anstieg von fünf Prozent verordnen die Netzbetreiber für die sogenannte EEG-Umlage. Die deutschen Stromverbraucher werden also noch stärker zur Kasse gebeten für eine Politik, die kaum eine Delle in der CO2-Bilanz erzeugt.
Ein Text schaffte es in der vergangenen Medienwoche vor allen anderen, einen heftigen öffentlichen Streit auszulösen.
Darf über einen Brief von mittlerweile 500 Wissenschaftlern und Experten noch berichtet werden, wenn sie den Verlauf des Klimawandels wenig dramatisch sehen? Nicht, wenn es nach Facebook und seinen vermeintlichen Faktencheckern geht. Wahr ist nur, was "amtlich" ist.
Einbrecher dringt in Wohngemeinschaft ein, und die halten ihn erst einmal für einen der ihren. Warum bloß hat man das Gefühl, dass die Begebenheit gewisse Symbolkraft hat? (Die rufen übrigens die Polizei, nix mit Toleranz.)
Die Lippenbekenntnisse der classe politique zum Anschlag in Halle werfen auf den Herzl-Preis an Merkel ein besonders fahles Licht.
Das ZDF ließ Monika Lazar als gewöhnliche Kundin auftreten, nicht als sächsische Bundestagsabgeordnete der Grünen und führenden Kopf der Grünen im „Kampf gegen Rechts”.
Der “Tagesspiegel” erbittet von Prof. Dr. Jörg Baberowski eine Stellungnahme zu einer “Pressemitteilung” zweier linksextremistischer Vertreterinnen im Akademischen Senat der Humboldt-Universität - bringt die Stellungnahme aber nicht.
Plasberg fragt, ob es einen antisemitischen Keim in jedem Deutschen gäbe, der vielleicht „genetisch weitergegeben wird.“ Um Himmelswillen. Noch schlimmer: So ein übler Alttagsrassismus stört niemanden in der Runde.



























