Wenig mehr als die Hälfte der Mitglieder wählten, wer die SPD führen soll. Erkenntnis: Die Partei interessiert nicht mal mehr die eigenen Leute. Wenn soll es dann außerhalb der Partei jucken, dass Olaf Scholz und Walter-Borjans in die Stichwahl gehen?
Das Entwicklungsprogramm der UN hat eingewanderte Afrikaner nach ihrer Bildung befragt. Die Studie wurde offenbar mit der Bundesregierung besprochen. Einige Beispiele für den Verbleib deutschen Steuergeldes aus dem Entwicklungshilfeministerium.
Die Dinos der Demokratie Henryk Broder und Roland Tichy sind wieder da - mit einer sensationellen Enthüllung: Sitzt Claudia Roth in Wirklichkeit für die AfD im Bundestag und ist sogar Vizepräsidentin der AfD-Fraktion, die eigentlich keinen eigenen Vize haben darf?
Der Reportagen-Erfinder und Ex-Spiegel-Redakteur Claas Relotius will jetzt den früheren Kollegen Juan Moreno zu Fall bringen. Der hat seinen Schwindel aufgedeckt und ein Buch darüber geschrieben.
Die Grünen-Politikerin sieht eine „Fleischwende“. Der angebliche Höhenflug eines Unternehmens für Fleischersatz gilt ihr dafür als Beleg. Die Zahlen sagen allerdings etwas anderes - aber was versteht Grün schon von Natur, Fleisch oder Geld?
Nach der Ablehnung seines Zeitplans setzt Boris Johnson auf Zusammenarbeit und Konfrontation. Labour-Chef Corbyn soll ihm Neuwahlen im Dezember ermöglichen und dafür mehr Zeit für die Prüfung des Deals bekommen. Doch Labour ist gespalten, und die EU wartet ab.
SPÖ und FPÖ sind tief in Machtkämpfe um Führung und Selbstfindungsprozesse verstrickt, mit den Neos hat Kurz keine Mehrheit. Damit bleiben nur die Grünen übrig. Aber deren Politikpositionen sind nicht mit denen der Volkspartei kompatibel.
Der Verbraucher ist keineswegs König Kunde, so wenig wie er als Wähler von den Parteien als mündiger Bürger behandelt wird. Er muss fortlaufend beschützt werden vor sich selbst. So kommt es, dass er als Verbraucher oft anders handelt, als er als Bürger denkt.
Kinder in diese Welt zu setzen, scheint heute rechtfertigungsbedürftig. Klimaaktivisten kritisieren den viel zu großen CO2-Fußabdruck, den ein neuer Erdenbürger im Laufe seines Lebens hinterlässt.
Die Grünen fordern mehr (deutsches) Geld für Brüssel. Klar, dort lassen sich Weltrettungspläne besser installieren und abgewählt werden kann eigentlich auch niemand. Genauer nachrechnen? Das ist doch rechts.
Dass Werbung irgendeinen Sinn ergibt für Macher und Betrachter, kann niemand belegen. Aber mit ihr kann man wunderbar Aktivität demonstrieren und Künstler spielen. Da will natürlich auch die Bundesregierung dabei sein.
Überwiegend kritisch wird der Vorschlag kommentiert, in Deutschland einen Weltraumbahnhof einzurichten: dies ist kurzsichtig und realitätsblind. Der erdnahe Weltraum entwickelt sich rasant zu einem bedeutenden Investitionsstandort. Und nur wer über einen Zugang verfügt, vermag die neuen Wertschöpfungspotentiale auch zu nutzen.
Auf dem Weg mit dem Reisebus von Rom nach Süddeutschland erlebt man was. Unter anderem eine Kontrolle an der Grenze, bei der festgestellt wird, dass zwei Koffer mitfuhren ohne Inhaber unter den Reisenden.
In der NATO ist man sauer - und die Bundeswehr hat das sowieso nicht „im Kreuz“.
Berlin kann noch weniger als keinen Flughafen fertigstellen. Im Görlitzer Park im angesagten Kreuzberg trifft eine transkontinentale Sozialromantik auf den hohlen Klang des Neu-Berliner Urbanismus.
Nach seinem Welterfolg „Der Selbstmord Europas“ setzt sich der Publizist Douglas Murray jetzt mit dem „Wahnsinn der Massen“ auseinander. Ein Gespräch, wie es dazu kommt, dass Menschen an unplausible Gerechtigkeitsvorstellungen glauben, und wie gefährlich das für unsere Gesellschaft ist
Beruhigend, dass Heiko Maas, der Minister des Äußersten, die Zeit gefunden hat, sich sympathiewerbend in eine Talkshow zu setzen. So schlimm kann es um die Welt und Syrien also nicht bestellt sein.
In Berlin scheint die Landesregierung die Verhältnisse des real existierenden Sozialismus zurück zu wünschen. Genug Beamte zur Kontrolle der neuen Wohn-Knechtschaft gibt es zumindest.
Seinen Brüsseler Triumph im Ringen um ein neues Austrittsabkommen konnte Johnson im britischen Unterhaus zumindest in einen Teilerfolg verwandeln. Der Streiter für den Brexit wurde darüber zeitweilig zum Friedensengel.
Die europäischen Partner waren von AKKs Idee ebenso überrascht wie die regierungsinterne Opposition. Warum also wirklich?


























