Der A-tanz um den Vierkerzenkranz

Früher ging man zum Weihnachtssingen in den Dom - heute zum "Konzert der Kulturen". Beim Vier-Kerzenkranz, den wir aus der Kindheit noch als Adventskranz kennen, üben Achim Winter und Roland Tichy die neue Sprache für die, die schon länger hier sind.

 

Für wen ist der dritte Teller auf dem diesmal festlich gedeckten Tisch? Achim Winter und Roland Tichy lüften das Geheimnis und tauschen die Kerzen im Ringelreihen. Eine Lehrstunde für das offene Gespräch für alle, die guten Gewissens reden wollen – und nicht mehr wissen, wie das geht.

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Kommentare

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  • Matthias Bretschneider

    Wenn wir uns in unserem Mediensprech und Mediengaff umhören und -sehen, scheint es zwingend geboten, Radio Free Europe / Radio Liberty wieder einzuführen, diesmal mit Sitz in Tschechien, Polen und Ungarn. Kann das mal jemand dem Donald stecken oder hat er es schon auf seiner Agenda?

  • Nachzügler

    Es sind hier schon so viele witzige, kluge. kreative und originelle Kommentare zu diesem witzigen, klugen, kreativen und originellen Video geschrieben worden, dass ich mich auf das konzentriere, was womöglich noch niemand geschrieben hat, nämlich auf die Hemden. Da gucke ich ja immer als erstes hin (und dann auf das Essen). Also das Hemd vom Winter ist schwarz mit weißen Knöpfen und das vom Tichy ist weiß mit schwarzen Knöpfen. Das hat bestimmt etwas Tieferes zu bedeuten (Yin und Yang?), weil man ja weiß, dass Herr Winter eigentlich eher zu allen möglichen Farben tendiert, nur nicht zu dezenten 😉
    Aber dafür hat der A-Kranz ja bunte Farben, leider ausgerechnet die Farben der Parteien, die besonders scharf darauf sind, den A-Kranz und die damit zusammenhängende Kultur am liebsten ganz abzuschaffen.

  • Pherrmann

    Wenn man ehrlich ist, denken sich die Warner wie Tichy diese Wortschöpfungen selber aus.
    Ist das jetzt postfaktisch?
    Während der Eindruck erweckt wird, wir stünden in Deutschland kurz davor „Adventskranz“ nicht mehr sagen zu dürfen, verweisen sämtliche aufzufindende Suchergebnisse von „Vierkerzenkranz“ auf Tichys Einblick.

    Wenn es keine Beispiele gibt muss man sie eben erfinden.

    • RevierBorusse

      Auch das fiktive Element ist neben der Überspitzung ein legitimes Bestandteil von Satire. Die bislang in der Geschichte verbrieften Sprachverdrehungen zeigen jedoch deutlich, daß aus dieser Fiktion schnell Wirklichkeit werden kann.

  • erwin_16

    Der Schluss ist gut!

  • F.Peter

    Das mit den Kerzen als Synonym für die Parteien auf den Nadeln des Kulturkranzes – ja, das passt: Die haben sich allesamt in die Nadeln gesetzt, wollen es aber einfach nicht wahrhaben!
    Und was die Wortklauberei angeht wusste unser alter Herr Goethe schon: Wenn die Worte nicht richtig sind, können es die Taten auch nicht sein!
    An Euren Beispielen verdeutlicht sich das vehemente Bemühen der „Sprachgerechten“, alles einfach nur schön zu reden. Nichts anderes ist Gender und der ganze Quatsch drumherum!
    Ein schönes Wochenende!