Roland Koch: Globalisierung neu verhandelt

Roland Koch, langjähriger Ministerpräsident von Hessen und möglicher Kanzlerkandidat der CDU, heute Aufsichtsratsvorsitzender der deutschen Tochter der Schweizerischen Großbank UBS, im Gespräch mit Achim Winter und Roland Tichy.

 

Nach dem Wahlsieg von Donald Trump wird die Globalisierung  neu verhandelt – eine Herausforderung für Deutschland, war es doch bislang Täter, nicht Opfer der weltweiten Öffnung von Wirtschaft und Handel.

Wie gut ist Deutschland aufgestellt?

Roland Koch, langjähriger Ministerpräsident von Hessen und möglicher Kanzlerkandidat der CDU, heute Aufsichtsratsvorsitzender der deutschen Tochter der Schweizerischen Großbank UBS, im Gespräch mit Achim Winter und Roland Tichy.

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Kommentare

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  • T. Hofmann

    Zum Thema Globalisierung äusserte sich vor Kurzem auch Justin Trudeau, Canadas Premiermimister: ‚Globalisation isn’t working for ordinary people‘

    https://www.theguardian.com/world/2016/dec/15/justin-trudeau-interview-globalisation-climate-change-trump

  • Johann Thiel

    Die Globalisierung halte ich für einen ausgemachten Popanz unter dem jeder etwas anderes versteht und der stets herhalten muß, um die Manipulation der Bürger zu rechtfertigen. Roland Koch liefert hier m. E. wirklich ein Meisterstück des verklausulierten, realitäts- und tatsachenverdrehenden Politikersprechs ab.

  • Johann Thiel

    Das ist jetzt hoffentlicht aber nur ein Scherz?!

  • Franz Branntwein

    Wozu hat man dieses Interview gemacht? Nur Sprechblasen und Geschwurbel eines Ex-Politikers! Es wäre vonnöten gewesen, diesem Herrn schärfere Fragen zu stellen. Als MP von Hessen hat er dem Konzern Bilfinger einen Megaauftrag zum Bau der neuen Nord-West-Bahn am Frankfurter Flughafen ermöglicht. Nach seinem Rückzug als MP 2010 tritt der damalige Vorstandsvorsitzende von BIlfinger ins zweite Glied zurück. Koch übernimmt für kurze Zeit, kassiert sein Millionen-Gehalt, tritt dann auch zurück, nachdem er einen Scherbenhaufen hinterlassen hat, und der Vorgänger übernimmt kommissarisch wieder das Ruder des Konzerns.
    Ein Schelm, wer…….!
    Seltsam, warum muss ich ausgerechnet an dieser Stelle über geschickt lanciertes und sogar versteuertes „Dankeschön-Geld“ denken?

  • Franz Branntwein

    Ähem, das ist doch hoffentlich ironisch gemeint, oder?
    Fragen Sie mal die Mitarbeiter von Bilfinger, ob Herr Koch erfolgreich war!

  • Eugen Karl

    „Wir werden nivelliert in Europa besser leben als alleine.“ (etwa 16:50) Damit ist es raus: es geht darum, die Wohlstandslevel anzugleichen in Europa. Natürlich durch mehr Zentralisierung und durch mehr Belastungen für den Wohlstand in Deutschland zugunsten z.B. der Südeuropäer. Bankenrettung, EEG-Wahnsinn, Migrationskosten – all das wird dorthinführen: in die Herunterverarmung Deutschlands zum Zwecke der Nivellierung.

    Muß es den armen Schweizern schlecht gehen: so alleine und unnivelliert! – Ich kann nur hoffen, daß der Koch niemals in die Politik zurückkehrt.

  • Armin Becker

    Was qualifiziert einen Herrn Koch sich hier äußern zu dürfen?
    Wen interessiert seine Meinung?

  • Illusionslos

    Wo CDU draufsteht, ist auch CDU drin. Ich hoffe, das Volk verhandelt bei der nächsten Wahl eine neue Regierung und zwar ohne die, die all das zu verantworten haben. Vielleicht AfD / CSU und FDP.

  • Bernd

    Ich bin nicht in der Lage beurteilen zu können, ob Roland Koch hauptverantwortlich für das Scheitern von Bilfinger und Berger war, als studierter ReAnwalt und mit viel Manager-Erfahrung vertritt er sicherlich auch praxisnahe Perspektiven, die der Wirtschaft zugute kommen.

    Koch galt früher in der Politik als rechts-konservativer CDU-ler („der Sheriff“) und wurde, wegen dieser Haltung von der linken Seite häufig kritisiert – z.B. auch bei Integrationsproblemen (er war einer der wenigen Ministerpräsidenten in Deutschland, der das qualvolle und betäubungslose Schächten von Tieren bei Muslimen und Juden in Hessen verboten hatte – für Tierfreunde wie mich, eine lobenswerte Aktion).

    Dass der Wähler in der heutigen Zeit selbst wieder aktiv werden muss, um etwas zu verändern, liegt auf der Hand und passiert allmählich. Viele Deutsche scheinen allerdings links-grün zu denken, und erst langsam formt sich eine Koalition von Traditionsbewahrern.

    Makro- und Mikroökonomie – um diese Felder geht es in Zukunft.

    Grüne sind mir zu ideologisch verklärt und anscheinend von Geheimdiensten unterwandert.

    Deutschland fehlt, für die Wahrung der inneren Ausgeglichenheit, eine Partei mit dem Hauptaugenmerk auf die kleineren Lebensgemeinschaften der Bürger. Das ist die neue Lücke in der Politik.

    Aber die Globalisierung schreitet voran, auch hier braucht es profunde Berater.

  • Franz Bettinger

    Warum haben sie sich austricksen lassen? Nee, da steckt etwas anderes dahinter: die Medien. Über die Medien -Macht wurde (bisher) unglaublich viel bewegt. Jetzt haben sie’s verschissen, Gott sei Dank. Das Schwert schneidet nicht mehr gut. Da werden auch die neuesten Zensur- und Propaganda-Bemühungen der Hinterfrauen nicht helfen.