Haram oder wie die Migrationskrise das Frauenbild verändert

Statt uns gesellschaftlich kontinuierlich weiterzuentwickeln, laufen wir Gefahr, uns angesichts zunehmender Zuwanderung aus archaischen, islamischen Gesellschaften wieder zurück zu entwickeln. Das Frauenbild ist nur der Anfang.

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Silvester in Köln ist ja noch mal gut gegangen: Neben jeder Frau auf der Domplatte gefühlt 10 Polizisten, und die bösen Buben schon am Bahnhof eingekesselt. Aber ist das jetzt der Dauerzustand oder was ist da passiert?

Zusätzlich zur neuen Bedrohungslage für Frauen durch eine nicht abzustreitende Zunahme von Sexualdelikten durch Asylbewerber, ergibt sich so eine weitere: das grundsätzliche Frauenbild unsere Gesellschaft betreffend. Ja, das Frauenbild, welches mit dieser Einwanderung zu uns kam, verändert uns schon jetzt lagerübergreifend. Am Ende ist die Frau nicht nur Vorbote, erstes Opfer einer neu importierten Qualität von Gewalt. Frau ist auch in der geführten Debatte um zivilisatorische Errungenschaften der ganz große Verlierer, weshalb sich insbesondere die junge Frau wie kaum eine andere Wählergruppe mittlerweile zwischen linker Utopie und altbackenem Weltbild vieler AfD-Wähler zerrieben fühlt. Und es sind langsam laufende Prozesse, aber deshalb um so wirksamere.

Fakt ist nämlich, dass das Problem mitnichten eines ist, welches nur durch die aktuellen Flüchtlinge und Zuwanderer besteht. Sondern, dass es ebenso die nachfolgenden Generationen der ursprünglichen Gastarbeiter und frühere Flüchtlinge betrifft. Dass sich das Frauenbild dieser Menschen sicherlich in gelebter Intensität unterscheidet, nicht aber im eigentlichen Kern. Denn längst prägt das Welt- und Frauenbild muslimischer Teenager, die einen immer größeren Anteil – in vielen Stadtvierteln und Schulen sogar die 80-Prozent-Mehrheit – unter Jugendlichen ausmachen, auch das Welt- und Frauenbild der letzten deutscher Teenager. Ich erinnere mich, das selbst in meiner Teenager-Zeit Mädchen, die den westlichen Lebensstil pflegten, die nicht so „keusch“ lebten wie die türkischen, als Schlampen galten – ein Bild, was von den deutschen Jugendlichen schon damals oft übernommen wurde. Heute gibt es ein Jugendwort dafür. „Haram!, heißt es auf Youtube, Instagram und Co.“, schreibt der Online-Blog biber und widmet der Generation Haram gleich einen ganzen Artikel. „Haram“ ruft dort eine ganze Klasse im Chor als Antwort auf die Frage der Autorin, weshalb sich ein Junge über den V-Ausschnitt seiner Klassenkollegin aufregt. „Haram“, ein Wort, das ein Frauenbild transportiert, das nicht nur das Leben muslimischer Mädchen hierzulande bestimmt, sondern mit zunehmendem muslimischen Anteil in der Bevölkerung auch mittlerweile das der anderen. Die Migrationskrise ist ein Turbo für diese Entwicklung. „Unrein“ ist die westliche Frau. Dass Gleichberechtigungsbeauftragte das nicht mitbekommen, liegt daran, dass sie im geschützten öffentlichen Dienst von menschenfernen Verwaltungen, Universitäten und Ministerien leben. Das, wofür sie zu kämpfen vorgeben, wird in Schulen, Discos und Freizeiteinrichtungen längst als Haram abqualifiziert, während sie noch einen erbitterten Kampf um das letzte Binnen-i führen.

Das kommt davon, weil sie ein pessimistisches, nach hinten gerichtetes Weltbild haben. Frauenfeindlichkeit? Gibt es bei uns doch genauso wie im Islam, ist die Erklärformel. Wenn nicht sogar noch schlimmer. Bevor wir das Frauenbild von Männern hinterfragen, die Frauen in größeren Gruppen sexuell belästigen und vergewaltigen, an Anhängerkupplungen hinter sich her schleifen, anzünden und sogar umbringen, sollten wir erst einmal auf diejenigen Männer unter uns schauen, die sich z.B. an solch sexistischen Unterdrückungsinstrumenten wie der Victoria Secret Fashion Show erfreuen. Kopftuch? Burka? Nur das arabische Pendant zu knappen Dessous. Am Ende steht auf beiden Seiten die Objektifizierung und damit Unterdrückung der Frau, die sich lediglich in Form und Ausführung unterscheidet. So wird schlicht das eigene Weltbild vor Anfeindungen durch die Realität abgesichert: Alle sind Frauenfeinde, die einen in Burka-Schwarz, die anderen in schwarzer Unterwäsche, oder noch schlimmer: Pink.

Dass das Tragen von Dessous, das sexy Posieren auf Fotos für viele Frauen Sinnbild der eigenen sexuellen Befreiung ist, die man sich im Laufe der Geschichte mühsam erkämpft hat, geschenkt. Genauso wie die Tatsache, dass die arabische Frau in der Regel zur Verhüllung ihrer weiblichen Reize gezwungen wird, während die westliche Frau dieselben in der Regel ganz freiwillig und nicht ohne eine gewissen Stolz präsentiert.

Was dahinter steckt, ist die Vorstellung struktureller, indirekter Gewalt, die sich vornehmlich für „Linke“ durch alle Themenfelder der Politik von Krisen und Konflikten bis eben hin zum Frauenbild zieht: Das ewige Narrativ der politischen „Linken“, welches dem Individuum den freien Willen, die Vernunftbegabung abspricht und es zum bloßen Opfer seiner äußeren Umstände degradiert. Ein Narrativ, dessen man sich in kulturrelativistischer Manier nur nach Bedarf bedient. Dabei wird die Realität typisch „links“ auf den Kopf gestellt: Denn während die Burka oder Kopftuchträgerinnen dieses aus „linker“ Sicht selbstredend aus freien Stücken trägt, wird die westliche Frau zum Posieren in Dessous aufgrund der gesellschaftlichen Umstände gezwungen; sie wird geradezu in Strapse geknechtet.

Es ist jene Vorstellung von strukturellen Zwängen, die die „linke“ Argumentation gegen Angriffe von Außen immunisiert. Wie immer in der „linken“ Argumentation glaube ich nur, frei zu sein und bin dabei zutiefst unfrei. Die Diskussion um das Frauenbild von Migranten? In Anbetracht dessen, wie es um unser eigenes Frauenbild bestellt ist, eine „verlogene“ Debatte. Folgt man dieser „linken“ Argumentation, dann sieht es schlecht aus für Frauen. Ihre Freiheit ist keine, und die islamische Variante wird geradezu als Lösung propagiert – es geht ja um Migranten, die Guten, und nicht um Frauen.

Gute und böse Chauvis?

Auf der anderen Seite steht das islam- und einwanderungskritische Spektrum, das  vor allem von Konservativen dominiert wird. Während „Links“ über tatsächliche und gefühlte Notwendigkeiten in der Verbesserung von Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann in der westlichen Gesellschaft diskutiert, will „Rechts“ von all dem angesichts der Diskussion um Flüchtlinge und Zuwanderer nichts mehr wissen. Der konservative, westliche Mann hat es schlicht satt, sich von „linken“ Sprach- und Gesellschaftsgestaltern einreden zu lassen, er sei ein unverbesserlicher Chauvi, wenn er nicht korrekt von Studierenden statt Studenten spricht und sich auch sonst durchs Leben quält wie durch die verhunzte Sprache. Er hat es berechtigterweise auch satt, sich weiter domestizieren zu lassen, während das zutiefst archaische Rollenverständnis von Einwanderern zeitgleich unter „kultureller Eigenheit“ akzeptiert wird. Der weiße Macho wird zum Bubi, der vom Türken-Macho eines über die Rübe gezogen kriegt und Danke sagen soll. Wer soll auch noch Bestrebungen um das Feine in Fragen der Gleichberechtigung ernst nehmen, wenn sie von einer Gruppe ausgehen, die das Grobe, so lange es vom Fremden ausgeht, so geflissentlich übersieht?

Was sich so vollzieht, ist jedoch nicht nur eine Absage an etwaige künstliche Sprachverrenkungen und Quoten, die das Leistungsprinzip untergraben. Um Fortentwicklung geht es längst nicht mehr. Denn der Ist-Zustand hat sich bereits durch den Zuzug von Hunderttausenden aus archaischen Gesellschaften verändert und wird sich weiter zu Ungunsten der modernen Gesellschaft und vor allem der Stellung der Frau verändern. Mit ihrer Zuwanderung rücken Themen, insbesondere des Verhältnisses von Frau und Mann, in den Fokus, die unsere Gesellschaft zuvor lange hinter sich gelassen hatte. Die eigene Diskussion um Gleichberechtigung rückt damit zwangsläufig in den Hintergrund. Die groben Probleme der archaischen Kultur der Zuwanderer lassen die Probleme der westlichen Gesellschaft nicht wenigen mittlerweile entsetzlich banal erscheinen.

Eine Banalität, die durchaus Gefahren birgt, weil sie alles in Relation setzt und jedes Bestreben um Feinheiten in Fragen der Gleichberechtigung für null und nichtig erklärt. Frei nach dem Motto „Wir haben andere Probleme.“ fällt plötzlich alles unter den Tisch, wofür Frauen in den letzten Jahren in westlichen Gesellschaften gekämpft haben. Dazu gehören nicht zuletzt auch Themen, wie die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder auch die ungleiche Bezahlung bei gleicher Qualifikation. Wer sich als Frau um solche Themen bemüht hat, fängt heute wieder bei Null an. Da kann auf Feinheiten, wie dem auch gerade bei Frauen gewachsenen Anspruch auf Selbstverwirklichung, keine Rücksicht mehr genommen werden. Ein Trend, der übrigens nicht nur das Verhältnis von Frau und Mann neu aufwirbelt, sondern generell den Fortschritt, die Vorwärtsgewandtheit der gesellschaftlichen Diskussionen stagnieren lässt. Statt uns gesellschaftlich kontinuierlich weiterzuentwickeln, fallen wir durch zunehmende Zuwanderung aus archaischen, islamisch geprägten Gesellschaften wieder zurück. Möglich gemacht durch eine politische und mediale „Kaste“, die uns diesen Diskurs mit einem überbordenden Kulturrelativismus aufzwingt, statt klar und deutlich unsere Regeln an Zuwanderer zu kommunizieren und sie nicht plötzlich wieder zur Verhandlungsmasse zu erklären.

Man redet über die Frau, nicht mit ihr

Was nahezu alle Seiten dabei gemein haben, ist die Tatsache, dass man in aller Regel lediglich über die Frau und nicht mit ihr redet. Für die „Linke“ ist das Dessousmodel genauso unfrei ist wie die Burka-Trägerin. Der konservative Mann setzt sich gerne für Pro-Life-Initiativen gegen das Recht auf Abtreibung ein. Er ist es auch, der zu wissen glaubt, dass Frauen ohne ausgeprägten Mutterinstinkt widernatürlich und Schuld an einer etwaigen Islamisierung des Abendlandes sind.

Am deutlichsten tritt das Reden über die Frau jedoch in der direkten Diskussion um die Folgen der unkontrollierten Masseneinwanderung zutage. Wann immer es in den vielen Polit-Talks dieses Landes, in den Artikeln und Kommentaren um die Themen Flüchtlinge, Einwanderung, Islam und Integration ging, ging es vornehmlich um das Verständnis gegenüber einer Kultur, die zu verstehen man längst satt hat. Worum es nie ging, nicht einmal nach der Silvesternacht 2015/16, waren die Gefühle der Frauen hierzulande und ihr verändertes Sicherheitsgefühl. Stattdessen drehen wir immer wieder von Neuem, seit einem Jahr Runde um Runde im selben Karussell, das um eine Frage kreist, die längst beantwortet ist. Denn natürlich hat all das mit dem Frauenbild der Asylbewerber, mit ihrer Kultur und ihrem Glauben zu tun.

Allein bis zum 10. Februar 2016 wurden 1.054 Strafanzeigen wegen Vorfällen in der Kölner Innenstadt während der Silvesternacht aufgenommen. In 454 Fällen handelte es sich dabei um Sexualdelikte. Nach Angaben der Polizei (Stand Juni 2016) gab es im Zuge der Vorfälle in der Silvesternacht allein in Köln mindestens 1.276 Opfer und mehr als 2.000 Täter. 648 davon waren Opfer von sexuellen Übergriffen. Es gab 5 Anzeigen wegen vollendeter und 16 wegen versuchter Vergewaltigung. Von den 183 ermittelten Beschuldigten galten 55 als Marokkaner, 53 als Algerier, 22 als Iraker, 14 als Syrer und 14 als Deutsche. Bei 73 davon handelte es sich um Asylsuchende, davon wiederum 36, die sich zur Tatzeit illegal in Deutschland aufhielten. 11 hatten eine Aufenthaltserlaubnis. Bei den Übrigen war der Status ungeklärt. Lediglich 8 befanden sich zu diesem Zeitpunkt in Untersuchungshaft. Bis zum heutigen Tag wurden lediglich zwei von ihnen rechtskräftig wegen eines Sexualdelikts zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Ähnliche Vorfälle ereigneten sich in Hamburg, Bielefeld, Stuttgart, Frankfurt am Main und Nürnberg und Umgebung.

Die Geschehnisse der Silvesternacht 2015/16 waren gleichzeitig der Startschuss einer bis dato beispiellosen Welle von sexuellen Übergriffen durch Asylbewerber auf Frauen. Der traurige Höhepunkt: Die Ermordung der Medizinstudentin Maria L. in Freiburg im vergangenen Oktober. Der Täter: Ein Asylbewerber. Mutmaßlich aus Afghanistan und mutmaßlich älter als angegeben.

Und ja, nicht jeder Migrant ist ein potenzieller Gewalttäter. Man muss das nicht ständig betonen, die Leute wissen das. Und doch handelt es sich hierbei um ein strukturelles Problem und nicht um den viel beschworenen Einzelfall, der schon deshalb keiner ist, weil man immer wieder auf ihn verweist. Nie vorher wurden viele Frauen in einer Nacht in aller Öffentlichkeit Opfer von sexueller Gewalt. Ein Culture Clash wie er im Buche steht und der zusammen mit den anderen Übergriffen in der offiziellen Statistik lediglich nicht ins Gewicht fällt, weil die Gesamtanzahl aller sexuellen Übergriffe in Deutschland rückläufig ist.

Emitis Pohl stellt bei Illner fest: „Mein Flüchtlingskind kennt nur Frauen in Burka. Wer mit 15 noch nicht verheiratet ist, ist eine Prostituierte.“ Sie müsse ihm Karneval erklären und dass die Frauen, die dort freizügig herumlaufen, keine Prostituierten seien.

Eigentlich bedarf es solcher Erzählungen nicht einmal mehr. Und dennoch zeigen sie immer wieder auf’s Neue eindrücklich, womit wir es zu tun haben. Sie bestätigen neben der erdrückenden Quantität von Übergriffen in qualitativer Hinsicht, dass all das natürlich mit dem Frauenbild in jenen Gesellschaften zusammenhängt. Die Frage „Hat das etwas mit dem Frauenbild der Flüchtlinge zu tun“, ist angesichts dieser erdrückenden Beweislage längst auf dem gleichen naiven und fast schon nostalgischen Niveau anzusiedeln wie „Ist die Willkommenskultur am Ende?“. Wer solche Fragen Ende 2016 immer noch stellt, der hat das Endstadium des Postfaktischen erreicht. Statt also immer und immer wieder über das längst Geklärte zu sprechen, wäre es nun an der Zeit, sich zu fragen, wie man solche Zuwanderer überhaupt jemals in unsere Gesellschaft integriert. Wie man ihnen dieses Frauenbild nehmen können wird und vielleicht endlich auch einmal öffentlich, was es mit unserem Frauenbild macht, wenn wir fortan statt über unsere zivilisatorischen Feinheiten nur noch über Grobes wie Kinderehen, Rechtfertigungen von Grabschattacken aller Art und ominöse Ehrbegriffe sprechen.

Was machen Migranten mit archaisch geprägtem Weltbild mit einer Gesellschaft?

All das würde jedoch zu der Frage führen, was ein zunehmender Anteil von Muslimen mit archaisch geprägtem Weltbild mit einer Gesellschaft macht. Wie sie sie grundsätzlich und vor allem in Bezug auf das gelebte Frauenbild einer Gesellschaft verändert. Es würde mit dem grundsätzlichen Eingeständnis einhergehen, dass der Anteil der Muslime wächst. Dass man darüber diskutiert, dass in manchen Teilen Deutschlands mittlerweile jedes zweite Kind unter fünf Jahren einen „Migrationshintergrund“ hat. Und mit der Frage, ob wir diese Veränderung überhaupt wollen und wenn wir sie nicht wollen, wie wir ihr begegnen.

Auch beim Finanziellen und der generellen Aufarbeitung solcher Fälle geht es nicht um die Opfer. Zumindest wäre mir nicht bekannt, dass auch nur ein Opfer der Übergriffe eine finanzielle Entschädigung erhalten hätte. Ein Jahr oder länger wartet man in vielen Teilen Deutschlands auf einen Platz beim Therapeuten. Deutlich schneller geht es, wenn man Täter ist. Wenn Traumata medial besprochen werden, dann lediglich die Traumata von Asylbewerbern. Immer geht es nur um Integration, die eh nicht stattfindet und nie um die jetzt schon ersichtlichen Folgen für immer größere Teile der Gesellschaft. Gefühle sind postfaktisch, so lange es sich um jene „die schon länger hier leben“ handelt. Die Mehrheitsgesellschaft ist zum bloßen Empfänger der Botschaften um mehr Integration und Empathie verkommen. Von Botschaften an Asylbewerber, Ansprüche und Einforderung von Empathie gegenüber den Opfern dieser Politik hat man sich längst verabschiedet. Der Wertverlust der Frau? Er wird nirgends so offensichtlich wie in der Ignoranz von Politik und Medien gegenüber ihren Gedanken und Gefühlen in Anbetracht all dieser, sich vollziehenden gesellschaftlichen Umwälzungen.

Die Frauen sind der erste große Verlierer der Politik unkontrollierter Zuwanderung. Verlieren werden wir langfristig jedoch alle. Nicht nur Sicherheit und Freiheit, sondern vor allem gesellschaftlicher und zivilisatorischer Fortschritt gehen verloren. Wir alle, „Linke“ wie „Rechte“ müssten vor dem Hintergrund dieser gewaltigen Umwälzungen gemeinsam zu handeln beginnen, bevor endgültig andere darüber bestimmen, was Haram ist und was nicht.

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Kommentare

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  • Jens Frisch

    „wir brauchen Millionen von jungen Arbeitskräften“

    Sie haben Recht, aber vor allem wegen der Zunahme der Roboterisierung, auch bekannt als Industrie 4.0, werden die ungebildeten Arbeitskräfte hier lediglich die „Hackordnung“ bei den Hilfstätigkeiten forcieren.

  • Jens Frisch

    „Die eigene Diskussion um Gleichberechtigung rückt damit zwangsläufig in den Hintergrund.“

    Das ist das bedrückenste: Mit jedem einzelnen reaktionären Moslem rückt die Gleichberechtigung immer weiter in die Ferne, dem Grundgesetz zum Trotz.

    Art. 3 (2)
    „Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die
    tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern
    und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“

  • Realist

    Der Islam ist eine politische Ideologie, die in jeden Lebensbereich seine Vorstellungen durchsetzen will. Ohne wenn und aber. Islam
    und freiheitliches aufgeklärtes Leben sind unvereinbar.
    Warum wird diese Tatsache von Rot,Grün und auch Schwarz nicht erkannt. Immer wieder zeigt man Verständnis für die ständigen Forderungen dieser Ideologie.
    Von Seiten des Islams gibt es nie Verständnis für anders Denkende. Bei berechtigter Kritik der Ungläubigen ist man entweder sofort empört und beleidigt, oder man hült sich in Schweige. Siehe aktuell die
    Spitzelaffäre der Dityb in NRW.
    Islam kennt keine Toleranz. Beispiel:
    Es gibt keinen anderen Gott ausser Allah.
    In Deutschland sind unzählige Religionen der verschiedenen Migranten vorhanden. Macht irgendeine andere Religion ausser dem Islam hier Probleme? Fehlanzeige.
    Politiker wacht endlich auf.

  • Walter Knoch

    Schimpfen Sie weiter. Mit freundlichem Gruß. Basta! Und der spricht für sich und gegen Sie! Basta!

  • claudia50

    Liebe Sophie,
    mit meinem Kommentar wollte ich niemanden in Sippenhaft nehmen. Ich kann nur aus meinen Erfahrungen berichten.
    Doch schauen wir auf die Ereignisse der letzten Tage.
    Weltweit scharren sich FrauInnen zusammen, um gegen Herrn Trump zu protestieren. Ich kann mich nicht erinnern, dass Herr Trump das Tragen von Ganzkörpersäcken angedacht hätte, die Steinigung einführen würde und den Damen ihre Rechte absprechen wollte.

    Sie lassen sich von einem der größten Zocker und Spekulanten vor den Karren spannen, der seinen Wetteinsatz auf die falsche Rennstute gesetzt hatte und um paar Milliönchen erleichtert wurde.
    (Gehört er auch nicht in diese Kategorie „angry white man“).
    Irnoischerweise steht dem „WomensMarch“ eine Scharia anpreisende und missionierende junge Amerikanerin (Scharia und Selbstbestimmung der Frau passen, meiner Ansicht nach, nicht zusammen.

    Um der ganzen Hystrie ein Krönchen aufzusetzen, entblöden sich die FrauInnen nicht, „Allah akbar“ verlauten zu lassen.
    Wissen Sie, eine größere Verhöhnung aller Frauen, die Opfer dieser Ideologie sind, kann ich mir nicht vorstellen.
    Und ich vermisste einen WomensMarch gegen diese Verbrechen, auch gegen die Verbrechen vom Silvester 2015/2016. Doch dafür waren sich die Damen wohl zu schade, der „edle Wilde“ darf doch nicht so böse sein.

    Doch auf dem öffentlichen Parkett werden ja nur die „angry white men“ angeprangert.

    Ebenso bestreite ich es nicht, dass es in unserer Gesellschaft keine Gewalt gegen Frauen gibt. Dieses ist genauso zu verurteilen.
    Mich macht diese Heuchelei einfach nur wütend.
    Ihre Claudia

    PS: Mein Vater hatte vier nicht ganz umgängliche Frauen, die er sein eigen Fleisch und Blut nennen durfte. Ich danke ihm heute noch für all seine „undendliche“ Ruhe, Gelassenheit und Unterstützung.

  • NoName

    Ja, die Männer tragen Mitverantwortung, weil sie den Feminismus gewähren lassen.

  • marsfeld

    Dann müsste man erstmal sehen, ob sich Ihre Gleichsetzung vom Westen und seiner Moralvorstellung mit „Nuttenromantik“ erst einmal halten lässt, oder eher eine fast lustig übersteigerte Wahrnehmung darstellt.

    Ich kann mit dieser Art von konservativem Selbsthass nicht viel anfangen, er ist nur der kleine Bruder von den ganzen „Der Westen und seine Politik ist schuld an allen Problemen, die wir haben“ – Erzählweisen, die im linken Spektrum so anfallen. Im Westen passiert eine ganze Menge, die ihn schwächt und an seiner Selbstbehauptungsfähigkeit kratzt, Dessous etc. gehören m.E. nicht dazu.

    Das erste, was geschehen sollte, ist, dass man die Probleme, die man hat, richtig einschätzt – und nicht jeder in seiner Interpretation auf einmal mit seinen persönlichen Marotten daherkommt. Das führt nur zu Ablenkungen und schwächt weiter.

  • CG

    Das Interessante ist ja, daß diese Damen unter anderem auch Väter haben. Und Großväter, Onkel, Brüder… alles jüngere oder auch ältere weiße Männer. Und wenn sie abends gerne ausgehen wollen, dann ist da ein Freundeskreis mit jeder Menge weißer Männer… Irgendwie haben die ihren Rassismus nicht zu Ende gedacht!

  • CG

    Und wir dachten, wir wären endlich über Wörter wie „Sünde“ hinweg. Da werden sie uns neu und auch noch im Forderungstonfall vor den Latz geknallt. Wo ist die Aufklärung geblieben? Alles untergepflügt von einer Ideologie, für die jeder Widerspruch gleich Gotteslästerung ist?