Die Straße zurückerobern

Vielleicht müssen wir einfach die Straße zurückerobern. Uns weder vor der einen noch der anderen Seite scheuen und unseren eigenen inneren Kompass als Wegweiser in der Frage nutzen, was man sagen und tun darf und was nicht.

Screenshot ARD

Nicht selten unterstellt man uns Deutschen, wir würden zu viel nachdenken. Zum Beispiel in Bezug auf das Kinderkriegen. Da lamentieren wir herum, machen uns (berechtigte) Gedanken über Vereinbarkeit von Familie und Beruf und das finanzielle Risiko und am Ende sind wir, wenn es ganz schlecht läuft, 45 und leben mit unseren 10 Katzen in einer Singlewohnung.

Das unbesonnene Diktum
Wagner, Hitler, Hobsbawm – was ist deutsche Identität?
Wir hadern, zaudern leidenschaftlich gern. Wir sind verunsichert. Nicht nur, was das Kinderkriegen angeht, sondern auch und vor allem politisch. Das liegt ganz wesentlich an unserer Geschichte, vor allem an der Deutung unserer Geschichte, der Lehren, die wir daraus gezogen haben oder welche Menschen wir im öffentlichen Diskurs darüber bestimmen lassen, welche wir daraus zu ziehen haben. Letzteres ist wohl das fundamentale Problem an der Sache. Denn diejenigen, mehrheitlich dem linken Lager entstammenden Personen, die über unsere Deutung der eigenen Geschichte und die daraus folgenden Konsequenzen für uns alle, im öffentlichen Diskurs bestimmen, die festlegen, was man sagen darf und was schon Nazi ist, haben mehrheitlich keine Ahnung von den Strukturen und Mechanismen des menschlichen Seins, die im Nationalsozialismus ihre Wirkung entfaltet haben. Sie reagieren auf bestimmte, über die Jahre hinweg antrainierte Impulse, nicht auf tatsächliche Gefahren und tragen so wesentlich zur Verharmlosung des Nationalsozialismus und der Spaltung der Gesellschaft bei.

Und so kommt es, dass man als Islamkritiker pauschal als Rassist bezeichnet wird und der Ausländer zur unantastbaren heiligen Kuh, an dessen guter Seele keine einzige Sekunde gezweifelt werden darf. Das Fremde wird zum Guten per se verklärt, die andere Kultur zur grundsätzlichen Bereicherung, auch wenn man sich bis heute insbesondere in Bezug auf die islamische Kultur schwer damit tut, diese Bereicherung für die westliche Gesellschaft genau zu lokalisieren. Dass all das nicht das Geringste mehr mit präventiven Maßnahmen gegen nationalsozialistisches Gedankengut zu tun hat, sollte wohl auch dem Letzten ersichtlich werden. Ja, im Zuge der vehementen Bestrebungen des Nicht-Vergessens, des aufdringlichen Anerinnerns bzw. Antrainierens von Impulsreaktionen, hat der ein oder andere – und das trifft vor allem auf Presse und Politik zu – vergessen, wogegen man eigentlich anerinnert und wie der Nationalsozialismus eigentlich funktionieren konnte.

Aber das hält natürlich trotzdem nicht davon ab, anderen ständig die eigene gewagte Vorstellung dessen, was Nazis und Rassisten ausmacht, überzustülpen – und es hat gewirkt. Wir sind eine durch und durch verunsicherte Gesellschaft, welche längst jegliches Gespür dafür verloren hat, was man sagen darf und was nicht und was politisch korrekt ist und was nicht und ob politische Korrektheit überhaupt wichtig und richtig ist oder eigentlich nur etwas, was einen hemmt, zu sagen, was wirklich Sache ist.

Es ist jene Verunsicherung, die uns lähmt. Die uns hadern, zögern lässt. Die dafür sorgt, dass wir doch nicht den Artikel auf Facebook teilen, den wir gerne geteilt hätten. Dass wir uns in der Diskussion nicht äußern, obwohl wir uns hätten äußern wollen. Nicht aufmucken, Haltung zeigen, wo wir aufmucken und Haltung zeigen sollten. Und erst recht, dass wir nicht demonstrieren, für unsere Werte und Rechte auf die Straße gehen, wo wir es doch sollten. Wo es doch kein anderes Thema gibt, keine andere Politik als die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin und der generelle Umgang mit dem Islam hierzulande, wo es so sehr geboten wäre.

Am laufenden Band hören wir mittlerweile von Frauen, die von Asylbewerbern vergewaltigt werden. Dabei geht es nicht darum, zu behaupten, vorher wäre nicht vergewaltigt worden, aber diese Taten sind anders, sie sind neu und sie wären alle nicht passiert, ohne die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin. Der Terror ist ebenfalls längst in Deutschland angekommen. Auch hier war die Balkanroute das Einfallstor.

Ohne „Migrationshintergrund“ nichts mehr wert?

Die Kanzlerin schert all das nicht. Sie trifft sich stattdessen mit den Opfern des Anschlags auf eine Dresdner Moschee. Da spielt es auch keine Rolle, ob die Hintergründe des Anschlags abschließend geklärt sind oder die Betreiber der Moschee Antisemiten. Ob es vielleicht auch einmal gut getan hätte, zu sehen, dass die Kanzlerin mit Opfern der Silvesternacht in Köln spricht. Der Mensch ohne Migrationshintergrund ist in Deutschland nun einmal nichts mehr wert, weil man ihn nicht als Statement gegen den Fremdenhass medienwirksam verwerten kann. Weil man nicht merkt, dass man mit solch einer Einseitigkeit in der Behandlung der Menschen nur noch mehr davon schürt. Weil er einfach seine Steuern zahlen und ansonsten den Mund zu halten soll, will er nicht als Rassist bezeichnet werden.

Nun könnte man ewig so weitermachen und auf die Politik, die Medien und Leute schimpfen, die Lamya Kaddor einen Integrationspreis verleihen. Die eigentliche Frage lautet jedoch: Warum lassen wir uns das gefallen? Warum wehren wir uns nicht gegen die eigene Degradierung?

Und da sind wir wieder: Bei der Verunsicherung, die uns lähmt. Die manchen von uns immer noch das Gefühl gibt, dass es vielleicht doch sein könnte, dass wir die Schuldigen sind. Dass wir irgendetwas falsch machen oder die falschen Ansichten haben. Oder weil wir Angst um unseren Job oder vor sozialer Isolierung haben, auch wenn es so viel mehr gibt, die so denken wie wir, als wir glauben.

Auf der anderen Seite stehen nur allzu oft jene, die sich gar nichts mehr sagen lassen. Die es irgendwann satt hatten, sich als Nazi bezeichnen zu lassen. Für die all diese Diffamierungen, das Stigma des Rechten seine Wirkung verloren hat. Aber auch das birgt Gefahren, auch hier fehlt oft das Maß. Es verkehrt sich ins Gegenteil und die wenigstens davon merken irgendwann, dass ihre Kritik in Hass umgeschlagen ist und dass auf sie der Begriff des Rassisten am Ende wirklich zutrifft.

Die Straße zurückerobern

Es sind jene, die uns zusätzlich zu den Moralisten verunsichern. Jene, mit denen wir natürlich nicht in einen Topf geschmissen werden wollen. Das ist vor allem ein Problem in Bezug auf die Straße, die Demonstration. Was ist die richtige Form von Protest? Es ist jene Frage,  über die wir mindestens so lange nachdenken, wie über das Kinderkriegen. Bis es irgendwann zu spät ist. Bis wir mit 10 Katzen in unserer Singlewohnung hocken und uns irgendwann in einem der islamischen Gottesstaaten in den Parallelgesellschaften des Landes wiederfinden.

Was tut man, wenn all die Worte im Netz, das Teilen von Artikeln, die vielen Diskussionen nichts nützen? Wenn der Protest nur gehört wird, wenn er eben nicht friedlich ist? Wenn er beleidigend und mitunter rassistisch ist? Was, wenn die Straße nur als Möglichkeit für die andere Seite dient, uns alle in die rechte Ecke zu stellen und sich dort deswegen größtenteils nur noch jene anfinden, die man nicht mehr erreicht, denen all das mittlerweile egal ist?

Vielleicht müssen wir genau darüber aufhören, nachzudenken. Vielleicht müssen wir einfach die Straße zurückerobern. Uns weder vor der einen noch der anderen Seite scheuen und unseren eigenen inneren Kompass als Wegweiser in der Frage nutzen, was man sagen und tun darf und was nicht.

Ist es Nazi, gegen den Ausverkauf der weiblichen Freiheit auf die Straße zu gehen? Ist es rassistisch, die eigenen liberalen Werte gegen die Einflüsse der islamischen Ideologie zu verteidigen? Ist es richtig, den einen ein absolutes Recht auf kulturellen und religiösen Stolz einzuräumen, wenn wir uns selbst dafür als Nazis betiteln lassen? Was ist uns am Ende wichtiger? Immer politisch korrekt gewesen zu sein oder die Freiheit verteidigt zu haben? Das Risiko, falsch zu liegen, besteht immer. Ob man auf die Straße geht oder zu Hause bleibt. Die Frage ist: Welche Konsequenzen bei Fehleinschätzung schwerer wiegen.

Unterstützung
oder

Kommentare

Ihre Argumente, Gedanken oder Informationen bringen wir ganz oder gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Links, mindestens solche mit unklarer Herkunft.

  • Simon Templar

    „Nazi“ ist, wenn die Regierenden einen Kaugummibegriff wie „undeutsch“, „revisionistisch“ oder „Hatespeech“ schaffen, die auszulegen allein Sache der Regierenden ist und mit denen Opposition nach Belieben mund- oder auch richtig tot gemacht werden kann. Und dagegen muss man überall ankämpfen.

  • Viktor B. aus T.

    Frau Schunke, sie haben einmal mehr ins Schwarze getroffen. Sie sind laut ihren bisherigen Beiträgen zu urteilen, eine Verfächterin der sogenannten „Normalos“. Das tut gut, denn wenn man in einer Großstadt in NRW lebt, benötigt man bei Zeiten etwas moralische Unterstützung. Man glaubt, man wär fast der Einzige, der so denkt, doch wenn ich beim berufspendeln „Tichys-Einblick“ auf dem Smartphone auf mache, und etwas neues, gut recherchiertes und qualifiziertes lese, dann hebt sich die Laune und man sagt sich soetwas wie: BIn ja doch nicht allein mit meiner Meinung‘. Danke dafür auch dem ganzen Team!

  • André Olejko

    Straße – hm, vielleicht sollte man diesen Begriff über das rein physische hinaus erweitern. „Straße“ im Sinne von Orten, wo viele Leute geballt ihre Meinung sagen, also auch virtuellen. Gut, das ist jetzt nichts neues, siehe Twitter, Facebook, Kommentar-Bereiche in Online-Medien usw. Aber vielleicht kann man das noch optimieren und erweitern. Zum Beispiel E-Mails – oder gute alte Briefe – an Regierende, Werbung (mittels Teilen-Funktion) für Tichys Einblick, Achgut usw.

    Und: kommentieren, kommentieren, kommentieren – allerdings meine ich, dass hier ein neuer Stil vonnöten ist. Ein Stil, der konsequent sachlich und nüchtern ist – keine Polemik aus der Hüfte, keine Ankündigungen, aus Trotz AfD zu wählen bzw. andere dazu aufzufordern, ohne Rückgriff auf vermeintlich oder tatsächlich hinter einem stehende schweigende Mehrheiten, ohne rhetorische Tricks usw. – kurz: dem Kontrahenten keine Möglichkeiten bieten, einen billig abzuspeisen UND ohne dass es potentiellen („schweigenden“) Mitstreitern zuviel des Guten ist. (Mir jedenfalls geht es oft so, dass ich zu Standpunkten, die ich in der Sache vollkommen gutheiße, am Ende doch schweige, weil mir die Schlussfolgerung nicht gefällt, z.B. AfD zu wählen.)

    Ich meine und hoffe, dass eine Wirkung auch ohne vorgegebene Schlussfolgerungen eintritt, da einerseits jeder selbst für sich seine Schlüsse ziehen kann und andererseits jeder Gutwillige selbst sehen kann, wenn Kontrahenten einen billig abspeisen wollen, sich also quasi selbst um Kopf und Kragen reden und ihre argumentative Schwäche offenbaren.

    Ich glaube nicht, dass das zu intellektuell ist, also beim Durchschnittleser nicht zündet. Es muss einfach nur verständlich sein; und wenn es dann noch wahrheitsgetreu, also vertrauenswürdig ist, müsste es doch auf Dauer auch bei Durchschnittlesern Wirkung zeigen.

    Eine Anmerkung noch: Als Voraussetzung für einen „entspannten“ Stil sehe ich noch, dass wir ganz und gar aufhören müssen, uns für unsere persönlichen Meinungen und Standpunkte zu genieren, uns mit irgendeiner Floskel quasi zu entschuldigen, dass wir so denken und schreiben. Es muss ganz selbstverständlich sein (und es IST ja auch ganz selbstverständlich, weil es nämlich rechtens ist). Ich denke, dass man nur aus einer Position eines gelassenen „Hier stehe ich, ich kann nicht anders“ heraus auch gelassene, sachliche und nüchterne Diskussionen führen kann.

  • Hippiemädchen

    Liebe Frau Schunke, es gibt noch Hoffnung, wenn schon Linke anfangen nachzudenken! Zwar aus eigennützigen Motiven, weil die Mädels nicht mehr in den Club kommen wollen, aber egal, der Zweck heiligt die Mittel!

    Vor kurzer Zeit wäre solch eine Message noch unmöglich gewesen!

    • disputandum

      @ Hippiemädchen:

      Die „Mädels“ sind in diesem moralischen Kommunismus leider ein echtes Problem, weil es zu vielen davon zu gut geht und sie so die Bodenhaftung für Realitäten verloren haben. Auch, weil es eine gewollte Empörungs- und Forderungskultur gegen „männliche“, na, sagen wir Problemverursachung gibt. Und da sich der innere Reife- und Abnabelungsprozeß von der Mutter heutzutage bei Frauen immer länger hinzieht und wer nicht irgendwo anständiges Männer-bashing oder sonst einen #Aufstand betreibt, ja als Gefahr läuft als reaktionär verstaubtes Muttchen belächelt zu werden, alle aber immer hipp und cool sein wollen, kommt die propagierte Hypermoral dieser Klientel total gelegen, denn die Grüninnen und die üSPüDüh machens multikultimäßig ja voll vor, weshalb installieren die denn da wohl sichtbar weibliche Identifikationsfiguren mit pro-migrantischer Aussagekraft, bestimmt nicht vorwiegend aus Kompetenzgründen, nein als Identifikationsmuster, was denn sonst. Natürlich hat die Politik was von der Konsumindustrie gelernt, wo Serien und Soaps alltäglich die Sozialisation, besonders mehr oder weniger junger und kreischender Mädels leisten. Sex and the City und alle noch platteren voyeuristischen Soaps und SpinOffs, wo das Leben zum Nachmachen vorgespielt wird, DAS ist doch die Erziehungsleistung, DA werden doch die Köpfe zurechtgebogen, und DANN brechen Leute heulend zusammen, wenn sie mal eine Folge verpassen, was ein hysterischer Identifikations-Unsinn erster Kajüte ist möchte ich sagen, nur: es WIRKT.

      Und das ist das Problem. Es WIRKT. Die Soap-Kultur als künstliche Urban Tribe Ersatzfamilie und emotionale Heimstatt, umgesiedelt zu medialem Politainment der rot-grünen Hypermoralisten und Obersensibilistininnen, mit ihren „Hass ist kein Argument“ Parolen und all dem anderen Schwachsinn. Das ist der Volltreffer, die Zwölf mitten in die Schaltzentrale der ständig von Kleinauf auf Emotion und Gruppenmoral gedrillten Frauen mit zuviel Zeit und zuwenig echten Problemen (vulgo: Realitätsbasis). Sie wollen in diese disneysierte Welt eintauchen, wo sie emotionale Kinder sein können, und dann kommt die rotgrüne Multi-Kulti-Fee und läßt es für alle Freiheits- und Gerechtigkeits-Vanill vom Himmel regnen wie bei den teletubbies. *begeistert kreisch*

      Dagegen, ist MANN, RATIONAL, MACHTLOS.
      Aber keine Bange: die werden am Ende genauso betrogen. Sie merkens nur erst wenn sie unter der Klippe liegen und nix mehr geht, so wie die Mädels im beschriebenen Club. Erst kreischen, dann heulen. Emotional total, Realitätsverlust maximal. ( Und: ich darf das schreiben, ich habe nämlich täglich genügend Anschauungsobjekte, die sich in vollster Überzeugung exakt so ausrichten und verhalten, und wenn die ganze arabische Welt zusammenbricht, das Hefezopf-Rezept muß sein… Und die haben dann auch noch Kinder, und Verantwortung für Familien, dürfen wählen gehen, das ist schon hartes Brot…)

      Grüße

    • disputandum

      @ Hippiemädchen:

      Die „Mädels“ sind in diesem moralischen Kommunismus leider ein echtes Problem, weil es zu vielen davon zu gut geht und sie so die Bodenhaftung für Realitäten verloren haben. Auch, weil es eine gewollte Empörungs- und Forderungskultur gegen „männliche“, na, sagen wir Problemverursachung gibt. Und da sich der innere Reife- und Abnabelungsprozeß von der Mutter heutzutage bei Frauen immer länger hinzieht und wer nicht irgendwo anständiges Männer-bashing oder sonst einen #Aufstand betreibt, ja als Gefahr läuft als reaktionär verstaubtes Muttchen belächelt zu werden, alle aber immer hipp und cool sein wollen, kommt die propagierte Hypermoral dieser Klientel total gelegen, denn die Grüninnen und die üSPüDüh machens multikultimäßig ja voll vor, weshalb installieren die denn da wohl sichtbar weibliche Identifikationsfiguren mit pro-migrantischer Aussagekraft, bestimmt nicht vorwiegend aus Kompetenzgründen, nein als Identifikationsmuster, was denn sonst. Natürlich hat die Politik was von der Konsumindustrie gelernt, wo Serien und Soaps alltäglich die Sozialisation, besonders mehr oder weniger junger und kreischender Mädels leisten. Sex and the City und alle noch platteren voyeuristischen Soaps und SpinOffs, wo das Leben zum Nachmachen vorgespielt wird, DAS ist doch die Erziehungsleistung, DA werden doch die Köpfe zurechtgebogen, und DANN brechen Leute heulend zusammen, wenn sie mal eine Folge verpassen, was ein hysterischer Identifikations-Unsinn erster Kajüte ist möchte ich sagen, nur: es WIRKT.

      Und das ist das Problem. Es WIRKT. Die Soap-Kultur als künstliche Urban Tribe Ersatzfamilie und emotionale Heimstatt, umgesiedelt zu medialem Politainment der rot-grünen Hypermoralisten und Obersensibilistininnen, mit ihren „Hass ist kein Argument“ Parolen und all dem anderen Schwachsinn. Das ist der Volltreffer, die Zwölf mitten in die Schaltzentrale der ständig von Kleinauf auf Emotion und Gruppenmoral gedrillten Frauen mit zuviel Zeit und zuwenig echten Problemen (vulgo: Realitätsbasis). Sie wollen in diese disneysierte Welt eintauchen, wo sie emotionale Kinder sein können, und dann kommt die rotgrüne Multi-Kulti-Fee und läßt es für alle Freiheits- und Gerechtigkeits-Vanill vom Himmel regnen wie bei den teletubbies. *begeistert kreisch*

      Dagegen, ist MANN, RATIONAL, MACHTLOS.
      Aber keine Bange: die werden am Ende genauso betrogen. Sie merkens nur erst wenn sie unter der Klippe liegen und nix mehr geht, so wie die Mädels im beschriebenen Club. Erst kreischen, dann heulen. Emotional total, Realitätsverlust maximal. ( Und: ich darf das schreiben, ich habe nämlich täglich genügend Anschauungsobjekte, die sich in vollster Überzeugung exakt so ausrichten und verhalten, und wenn die ganze arabische Welt zusammenbricht, das Hefezopf-Rezept muß sein… Und die haben dann auch noch Kinder, und Verantwortung für Familien, dürfen wählen gehen, das ist schon hartes Brot…)

      Grüße