Das große Geheimnis: Kriminalitätsstatistik

Ist die Gefahr, Opfer eines Verbrechens, gar Gewaltverbrechens zu werden, mit den Einwanderern gewachsen? Nachdem die Hoffnung auf sie als Fachkräfte und Retter der Rentenversicherung platzten, ist dies eine der letzten Bastionen, um die gerungen wird.

© Adam Berry/Getty Images

Mit der Selbstverantwortung und Mithaftung von Personen ist das in der deutschen Presse, unter Politikern und vermeintlichen Islamexperten so eine Sache. Die wird nämlich stets nur nach Bedarf ein- und ausgepackt. SPD-Fraktionsvize Ralf Stegner sagte, PEGIDA hätte beim Attentat auf die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker „mitgestochen“. Ein hartes Wort, doch wenig Reaktion. Anderes erfährt, wer Merkel eine Mitschuld daran gibt, wenn hierzulande Menschen durch Flüchtlinge zu Schaden kommen. Dann ist der Aufschrei groß. Klar – Rassismus.

Nun ist ja klar, dass mehr Leute mehr Gewalt bedeuten; es kommen nicht nur Engel, sondern Personen, die unsere Gastfreundschaft mit Füßen treten. Das ändert jedoch nichts an der Frage, ob es eine gruppenbezogene Kriminalität gibt. Das in der Tat wäre nicht für Talkshows von Interesse, sondern ebenso für die polizeiliche Bekämpfung von Kriminalität. Aber gerade hier liegt der Hase im Pfeffer: Unsere Kriminalitätsstatistik wird nicht nur falsch gelesen, sondern auch bewusst bis zur Aussagelosigkeit verändert. Das Thema ist in der Tat ein heißes Eisen. Vor allem, weil eine genaue Auswertung und Diskussion von Kriminalität nach Herkunft der Täter oder Migrationshintergrund gesellschaftliche Sprengkraft in sich birgt.

Im Jahr 2015 verübten Migranten in Deutschland 208.344 Verbrechen. Die Zahl geht  aus einem vertraulichen Bericht des Bundeskriminalamtes (BKA) hervor, der der Bildzeitung vorliegt. Ein satter Anstieg um 80% gegenüber dem Vorjahr, der umso erschreckender wirkt, wenn man sich den Zeitraum anschaut, in dem die Taten begangen wurden. Migranten haben zwischen Januar und Dezember 2015 demnach pro Tag 570 Straftaten begangen oder 23 pro Stunde. Wohlgemerkt 2015 – als die Flüchtlingskrise erst gegen Ende des Jahres so richtig Fahrt aufnahm: vor Köln und einer beispiellosen Abfolge von Sexual-, Gewalt- und Diebstahlsdelikten 2016.

Wobei man sich ohnehin grundsätzlich keine Gedanken um die Verbrechensziffern aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland mit den meisten Migranten machen muss. Die Zahlen aus Nordrhein-Westfalen tauchen in dem Bericht nämlich gar nicht erst auf. Warum das so ist? Eines der großen Geheimnisse. Befragte Polizisten verweisen darauf, dass die Herkunft der Täter konsequent nicht mehr erfasst werden darf. Das hat der Untersuchungsausschuss zur Kölner Silvester-Nacht bestätigt. Die Statistik ist nicht falsch – nur nichtssagend. Sich auf sie berufen, kommt einer bewussten Fälschung von Tatsachen gleich. Denn eine Statistik, die nur Hülsenfrüchte zählt, kann man nicht anführen, wenn es um die Zahl von Erbsen geht.

Klar ist gar nichts
Familiennachzug – zahlenmäßig die große Unbekannte!
Wir erleben die Geburtsstunde des ganz großen Schwindels um die Statistik: Was den Zielen der Regierung widerspricht, wird nicht gezählt. Das funktioniert genauso beim neuesten Phänomen – dem Nachzug von Familienangehörigen. Sie gelten nicht als Asylbewerber, weil sie keines beantragen. Sie sind Angehörige. Also werden sie nicht gezählt. Das ist die einfachste Lösung: Bedrohlich erscheinende Phänomene gar nicht erst wahrzunehmen. Mit der Kriminalstatistik ist es schwieriger. Die gibt es schon lange. Da muss mehr gebogen werden. Der Grund, weshalb es in der öffentlichen Diskussion trotz eines nachweislichen Anstiegs der Migrantenkriminalität um 80% gegenüber dem Vorjahr immer wieder heißt, Migranten seien nicht krimineller als Deutsche und Deutschland sei durch sie nicht unsicherer geworden, ist schlicht die Tatsache, dass der Anteil der straffällig gewordenen Migranten mit der Gesamtbevölkerungsanzahl von rund 80 Millionen verrechnet wird. Wenn auf 80 Millionen Menschen ca. eine Million Flüchtlinge kommen, von denen ein Teil straffällig wird, dann führe dies bei insgesamt 81 Millionen nicht zu einem signifikanten Anstieg der Migrantenkriminalität. Die Logik ist so einfach wie irreführend: Das Problem wird wegdefiniert, in dem man es in Beziehung zu einer sehr großen Zahl setzt. Es wird verdünnt wie die Träne im Ozean.

Ein weiterer Faktor ist die Tatsache, dass viele Straftaten in Deutschland überhaupt erst gar nicht zur Anzeige kommen. Lediglich eine von zehn Vergewaltigungen hierzulande wird laut Bundesjustizminister Heiko Maas überhaupt zur Anzeige gebracht und nur acht Prozent der Vergewaltigungsprozesse enden mit einer Verurteilung. Migrantenkriminalität im Speziellen wird darüber hinaus immer öfter absichtlich ignoriert. Politische Amtsträger in ganz Deutschland hätten demnach die Polizei dazu angehalten, bei Straftaten, die von Migranten verübt werden, ein Auge zuzudrücken – so lautet der Vorwurf. Es  soll vermieden werden, dass sich die Stimmung gegen Flüchtlinge und unkontrollierte Einwanderung verstärkt. Es ist ein schwerwiegender Vorwurf, denn dann wäre die Kriminalitätsstatistik das Papier nicht mehr wert, auf dem sie steht.

Hinweise gibt es. So offenbart André Schulz, Vorsitzender des Bunds Deutscher Kriminalbeamter (BDK), dass bis zu 90 Prozent der in Deutschland begangenen Sexualverbrechen überhaupt nicht in der offiziellen Statistik auftauchen. Und ein anderer hochrangiger Polizeibeamter berichtet:

„Es gibt die strikte Anweisung der Behördenleitung, über Vergehen, die von Flüchtlingen begangen werden, nicht zu berichten. (…). Es ist außergewöhnlich, dass bei bestimmten Tätern bewusst NICHT berichtet wird und die Informationen als ’nicht pressefrei‘ eingestuft werden.“

Darüber hinaus berichtet ein glaubwürdiger Polizist aus NRW, dass zuerst die „Zigeuner“ aus dem Berichtswesen verschwunden seien; neuerdings auch Sinti und Roma. Die Rede ist behördenintern von „Rotations-Europäern“ – das sind dann auch Bulgaren und Rumänen, viele Polen und Ukrainer. Ein neuer Begriff – und auch dieses Problem ist verschwunden.

Darüber hinaus werden Kriminalitätsstatistiken noch immer weitestgehend anonymisiert. Vordergründig, um die Richter nicht zu beeinflussen. Nach Gesprächen mit Strafrichtern und Rechtsanwälten ist jedoch eher davon auszugehen, dass der Migrationshintergrund nicht erwähnt wird, um die Bevölkerung nicht gegen Migranten aufzubringen, also deren Integration nicht zu erschweren. De facto führt eine Verschleierung des Migrationshintergrundes in den Statistiken jedoch zu einer Erschwerung der Polizei- und Aufklärungsarbeit.

Tatasächlich wird durch diese Verschleierung, durch bewusst nicht aufgenommene Straftaten von Migranten durch die Polizei, durch eine reguläre Dunkelziffer und in der deutschen Justiz übliche milde Strafen, zudem auch die derzeit existierende Statistik verzerrt und damit unbrauchbar gemacht. Hinzu kommt, dass in der Erfassung von Kriminalität nicht nur bundesweit in der Diskussion keine Einigkeit herrscht, sondern auch unter den verschiedenen Bundesländern. Die einen nehmen es genauer, die anderen weniger genau. Allesamt nehmen sie es jedoch nicht genau genug und vor allem nicht so genau, wie man könnte und es notwendig wäre. Man ahnt schon die nächste Volte der Argumentation: Die unterschiedlichen Statistiken seien nicht vergleichbar. Es ist ein Argument, das immer zieht. Es zieht den Vorhang statistischer Feinsinnigkeit vor das grobe Geschehen.

Denn was hier bis jetzt in der Diskussion noch gar keine Rolle spielte und auch anhand der Kriminalitätsstatistik des BKA nicht geklärt werden kann, ist der Anteil der Deutschen mit und ohne Migrationshintergrund an begangenen Delikten. Nahezu jeder Richter, Anwalt, Polizist und Justizvollzugsbeamte aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands spricht von einem erheblichen Anteil von Ausländern und Personen mit Migrationshintergrund an Kriminalitätsdelikten. Was für die Debatte, jedoch fehlt, sind tatsächlich erfasste Zahlen, die diese Eindrücke bestätigen.
Bestimmte Daten nicht zu erfassen, hat Methode

Auch die Polizistin Tania Kambouri hatte hierauf in ihrem Buch „Deutschland im Blaulicht“ hingewiesen und dabei festgestellt, dass darüber hinaus auch eine Zuordnung nach Art des Deliktes möglich sei. So würden Migranten und Deutsche mit Migrationshintergrund aus dem türkischen oder arabischen Raum überdurchschnittlich oft durch Gewaltdelikte auffallen, während Eigentumsdelikte eher auf Migranten aus dem osteuropäischen Raum zuträfen. Aber auch Kambouri stützt sich hierbei größtenteils lediglich auf ihre eigenen Erfahrungen im Polizeidienst, denen in der öffentlichen Debatte mangels bewiesener Zahlen bis dato leicht der Raum entzogen werden kann. Ja, es hat Methode, dass genau diese Daten nicht erfasst werden.

Seit Jahrzehnten streitet man in Deutschland darüber, ob der Migrationshintergrund in Statistiken zur Kriminalität erfasst werden soll. Zuletzt erfuhr die Debatte erneuten Aufwind, nachdem aus Berlin bekannt wurde, dass 81% der dortigen jungen Intensivtäter einen (fast ausnahmslos türkischen oder arabischen) Migrationshintergrund besitzen. Schnell forderten Vertreter von CDU und Polizeiverbände, die Zuwanderergeschichte auch in NRW zu erfassen, was jedoch von Rot-Grün abgelehnt wurde. Einmal mehr offenbart sich hier die Uneinigkeit der Länder, die eine lückenlose Erfassung und Auswertung unmöglich macht.

Dabei wäre es so wichtig, dass nicht nur Straftaten von Ausländern und Einheimischen lückenlos und vor allem getrennt voneinander erfasst und Statistiken hierzu korrekt ausgewertet werden, sondern auch der Migrationshintergrund von deutschen Tätern eine Rolle bei der Auswertung von Straftaten (vgl. hierzu auch die Diskussion um  islam- und deutschenfeindliche Straftaten) spielt. Fakt ist, wie die WELT feststellt: „Über gruppenfeindliche Kriminalität und potenziell gewaltaffine Milieus wissen wir weniger als möglich.“

Es mag nicht verwundern, dass vor allem Rote, Grüne und Linke die lückenlose Erfassung und Auswertung aus Gründen der political correctness blockieren. Die noble Begründung: Menschen mit Zuwanderungsgeschichte könne daraus allzu pauschal ein Strick gedreht werden. Dass man angesichts einer derart hohen Zahl von Tätern ausländischer Herkunft mittlerweile Deutschen ohne Migrationshintergrund einen pauschalen Strick dreht? Geschenkt.

Denn ja, die Zahl der ausländischen Straftäter und derer mit Migrationshintergrund ist hoch. So hoch, dass eine pauschale Unterscheidung zwischen deutschen (also auch Deutsche mit Migrationshintergrund) und ausländischen Straftätern mittlerweile einer Diskriminierung und Pauschalverurteilung von Deutschen ohne Migrationshintergrund gleichkommt. Also eben genau das, was man durch eine differenzierte Analyse nach Herkunft für Menschen (vor allem mit türkischen oder arabischen) Migrationshintergrund, befürchtet. Die Wahrheit ist eben schockierend und nicht politisch korrekt. Sie lautet, dass wir wohl ein verdammt friedliches Land wären, wäre da nicht die aggressive Gewalt von vornehmlich türkischen und arabischen Migranten und die Eigentumsdelikte von mehrheitlich aus Osteuropa stammenden Banden.

Dabei entzöge erst eine sachliche Auseinandersetzung mit diesem Thema dem Postfaktischen den Raum. Denn wie so oft sind diejenigen, die mit diesem Begriff neuerdings um sich schmeißen, selbst am meisten von ihm betroffen. Überall dort wo keine verlässlichen Zahlen existieren oder öffentlich gemacht werden, bleibt letztlich eben nur die Spekulation und die Beobachtung der eigenen Lebenswirklichkeit. Dieser Punkt ist es, an dem die Diskrepanz zwischen wahrgenommener Realität und öffentlich diskutierten Fakten ins Unermessliche steigt. Er ist es, der in diesem, wie in so vielen anderen Fällen, für ein zunehmendes Misstrauen zwischen Bevölkerung, Medien und Politik sorgt.

Wahrscheinlich ist jedoch, dass es sich hierbei um eine Kosten-Nutzen-Abwägung handelt. Ja, vermutlich ist dieses Misstrauen letztlich tatsächlich eher zu verkraften als die Wahrheit. Denn das lässt wenigstens Raum für Zweifel. Worüber jedoch kein Zweifel besteht, ist, dass man offensichtlich etwas zu verbergen hat. So könnte eine genauere Erfassung des Migrationshintergrundes schließlich auch Diskriminierung vorbeugen, wenn es denn tatsächlich stimmt, dass Migranten oder Deutsche mit Migrationshintergrund nicht krimineller sind als Deutsche ohne Migrationshintergrund.

Dass man sich dem verweigert, sagt eigentlich schon alles und wird auch nicht dadurch besser, dass Rangar Yogeshwar bei Maischberger erklärt, dass Migranten, sofern sie denn tatsächlich krimineller sind, dieses nur aufgrund von Armut seien. Warum arme Deutsche hingegen offenbar deutlich weniger oft straffällig werden und die libanesischen Clans in Berlin und Co. trotz angeblicher Armut (weil krimineller Migrant = arm) mit der S-Klasse durch die Bezirke fahren, bleibt hierbei nämlich unbeantwortet. Und dennoch ließe sich auch über solche etwaigen Gründe für Kriminalität besser diskutieren, wenn eine detailliertere und in den verschiedenen Bundesländern einheitliche Auswertung auf Basis von Herkunft und anderen relevanten Faktoren zur Verfügung stünde. Ansonsten bewegt sich die Diskussion auch weiterhin im luftleeren Raum, mit dem Ergebnis, dass das, was die Leute beobachten, in immer stärkerem Maße in Wiederspruch zu dem steht, was öffentlich diskutiert wird.

Aber natürlich können wir auch so weiter machen wie bisher oder sogar noch einen Schritt weiter gehen. In Schweden ist man uns diesbezüglich jedenfalls weit voraus. Dort darf die Polizei gleich gar keine Kriminalfälle mehr nennen, an denen Flüchtlinge beteiligt sind. Problem gelöst.

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  • Frau Hans-Wurst


    in Schweden gibt es einen pressekodex, der verhindern soll, dass die Nationalität bei Straftaten veröffentlicht wird. kein Gesetz.
    und in Statistiken wird das ganze trotzdem gelistet.
    da kann ich nur den Kopf schütteln..

  • Siart Peter

    Köln
    Der eigentliche Skandal blieb unentdeckt: Wenn man rechnen kann!!!Dann hatten 3/4!!!! keine richtigen Papiere!!
    Die hat man dann so ziehen lassen. Warum wurden die nicht festgehalten? Warum dann überhaupt kontrolliert???
    Etwa 2.000 „aggressiv auftretende junge Männer“ in großen Gruppen kontrollierte die Kölner Polizei in der jüngsten Silvesternacht. Mehrheitlich Nordafrikaner, hieß es zunächst. Doch nur bei einem Viertel ist die Nationalität laut einem vorläufigen Zwischenbericht bisher bekannt. Und von denen waren die meisten Syrer oder Iraker.
    Bei 674 von 2000!! Überprüften wurde dem Polizei-Zwischenbericht zufolge bisher eine Identität ermittelt. Allerdings konnte bis zum jetzigen Zeitpunkt lediglich bei 425 Personen auch eine Nationalität festgestellt werden??? Identität ohne Nationalität????

  • Wolfgang

    Wir werden nie zusammenkommen. Sie haben Ihre Meinung und ich habe meine Meinung. Meiner Meinung nach beschönigen Sie die Situation erheblich. Die Zukunft der nächsten 10 bis 30 Jahre bezüglich Terrorismus und Kriminalität wird zeigen, wer recht hatte. Ein Nachsatz, weil häufig zwischen Flüchtlingen und Migranten unterschieden wird. Aus vielen Flüchtlingen werden eines Tages Migranten.

  • Pippi Langstrumpf

    „Hm, sie zweifeln also die Worte ihrer Freunde nicht an, weil sie sie schon lange kennen? Wunderbar – aber wie kommen Sie darauf, jemanden, der offenkundig andere Erfahrungen gemacht hat, diesem jene Erfahrungen
    abzuerkennen, sie abzuqualifizieren als „sogar noch hohler als die Kriminalstatistik“, etwas, was er offenkundig so erlebt hat als „Bio-Müsli-Leserei“ zu bezeichnen, nur weil dieser Mann etwas anderes erlebt hat, als dies für ihre Kumpels gilt?“
    Ist doch ganz einfach – a) die einen kenne ich und weiß, daß sie keinen Blödsinn erzählen den anderen kenne ich nicht, weiß nicht mal ob er wirklich in der Strafverfolgung arbeitet und wenn ja, in welcher Position.
    b) die Aussagen der einen stimmen mit meinen Erfahrungen und mit Fakten überein, die Aussagen des anderen betrachte ich als widerlegt.

    „Das ist es, weswegen ich festgehalten habe, dass sich MarHel was wärmeranziehen darf, da alles, was nicht in die „Jo, das wird uns hier alles um die Ohren fliegen“-Ecke zu verorten ist, als linksgrün(versiffte)
    Traumtänzerei abgekanzelt wird.“
    Yup, stimmt.

    „Und ja, so weit sind wir schon. Wir sind innerpolitisch schon bei dem Diskurs „Willst Du nicht meine Ansicht teilen, bist Du ein Idiot“. Und was es an dem Mann fehlzuinterpretieren gibt – naja, ich will es mal so
    sagen: gleich die erste Quelle ist Wikipedia. Ernsthaft? Das „Google für Walldorfschüler“,wie es Florian Schröder gerne nennt?“
    Was den Diskurs betrifft hast Du Recht – das zeigt nur, wie verhärtet die Fronten schon sind. Trotzdem versuche ich zu differenzieren.
    Was Wikipedia angeht – a) nur weil es auf Wikipedia steht muß es nicht falsch sein.
    b) i.d.R. gibt es dort Quellenangaben (vmtl.auch zu dem Dokument, das Du ansprichst).
    c) ich persönlich nutze Wiki zwar nicht unbedingt zu Argumentationszwecken – aber so richtig heftige Fehler sind mir dort auch noch nicht aufgefallen (habe mir Wikipedia aber auch noch nicht komplett durchgelesen).
    Leider machst auch Du den Fehler etwas anzuzweifeln, ohne dafür auch nur ansatzweise einen Beweis anzuführen.

    „Die Frage ist, wie das alles bezahlt werden soll – stimmt
    natürlich. Da kommt Kollege Kuhn schon wieder um die Ecke und trällert seinen Gassenhauer „Es gibt kein Bier auf Hawaii“ – erm… sorry, ich meine natürlich „Wer soll das bezahlen?“. Nun – so brutal das jetzt klingen
    mag – wer schon. Wir. Der Steuerzahler. Der, der schon die letzten Luftund Nullnummern bezahlt hat. Und da waren wirklich einige sehr üble Geschichten dabei. Bankenrettung – auch auf unsere Kosten. Aufstockung
    des Bundeswehretats z.B. um so einen Schwachsinn wie „Die Rekruten“ zu finanzieren.“
    Leider kann ich das nicht ganz so locker sehen, wie Du.
    Vielleicht sind Dir die Kosten auch gar nicht bewußt.
    http://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/was-kosten-migranten-wirklich/
    Und was den Bundeswehretat angeht – der müßte nicht aufgestockt sondern mindestens verdoppelt werden. Die Sollstärke der BW liegt bei ca.175.000 Mann. Die Zahl der Moslems im Land liegt bei ca. 5 Mio (Tendenz rapide steigend). Der IS hatte zu seiner besten Zeit ca. 20-30.000 Kämpfer – und was die angerichtet haben dürfte ja niemandem entgangen sein. Falls die Argumentationskette etwas knapp geraten ist, kann ich das auch gerne näher ausführen – den Rahmen dieser Antwort würde das aber sprengen.

    „Aaaber sie lesen diese Homepage und keine der „linksgrün versifften Mainstreammedien“ – natürlich lesen sie sich das durch und denken „Oh, ob das alles noch so gut geht?“
    Falsch, natürlich sehe ich mir auch Tagesschau und Co. an – woher sollte ich sonst wissen, was die für eine Faktenverdrehung betreiben ? Ich setze mich ja auch mit Dir auseinander ohne Dich als Spinner hinzustellen. Ein wirklich fundiertes Bild kann man sich doch nur machen, wenn man sich auch mit abweichenden Meinungen auseinandersetzt.

    Womit wir wieder dabei wären, wie subjektiv das alles ist –
    in dem Punkt werden wir wohl keine Übereinstimmung erzielen. Müßig, weiter darauf rumzukauen.

    „es gibt Leute, die sehen diese Flüchtlingsgeschichte kritisch, glauben eher den Homepages wie Politikversagen, Einzelfall etc. und denken
    über diejenigen, die das ganze unkritischer sehen, dass es eventuell Schlafschafe sind, mindestens naiv, wenn nicht gar in irgendeiner Art und Weise als Profiteur der Sache unterwegs.“
    Damit hast Du voll in’s Schwarze getroffen, genauso denke ich, da kann man sogar das „eventuell“ weglassen.
    Wer sich mit der Gesamtsituation nicht kritisch auseinander setzt IST naiv (oder tatsächlich Profiteur). Komischerweise ist dieses „nichtkritisch auseinandersetzen“ immer damit verbunden sich mit der „anderen Seite“ um so kritischer auseinanderzusetzen.

    Vielleicht sollte ich auch noch mal hervorheben, daß ich nicht grundsätzlich gegen die Aufnahmen von Flüchtlingen bin – nur so wie das hier praktiziert wird, geht es definitiv nicht. Mein „Feindbild“ sind lediglich die kriminellen Schmarotzerflüchtlinge, insbesondere die gewalttätigen und die ganzen islamischen Heilsbringer. Und natürlich die Regierung, die praktisch nichts gegen diese Kreaturen unternimmt und uns (wie Du ja selbst angedeutet hast) seit ca. 30 Jahren nur noch verarscht.

    „Oder anders ausgedrückt: Ich weiß nicht, ob die Mainstreammedien die Wahrheit sagen oder ob die Nicht-Mainstreammedien die Wahrheit sagen – vielleicht sagen sie auch beide die Wahrheit, bilden daraus aber nicht
    die Realität ab, sondern spinnen ihre eigene Narrative.“
    Das ist zumindest eine nicht völlig dumme Sichtweise. Für mich ist es aber unbefriedigend nicht zu wissen, was die Wahrheit ist. Ich mache Dir mal ein Beispiel auf: Es wird ja überall über Syrien berichtet, wie schlimm die Lage in Aleppo ist, wie sehr diese Menschen unsere Hilfe brauchen. Alles richtig und trotzdem Bullshit. Mal abgesehen davon, daß diese Berichterstattung hauptsächlich dazu dient schon mal das moralische Fundament für die Aufnahme der nächsten Flüchtlingswelle zu legen wird auch völlig vergessen zu erwähnen, daß sich die meisten dieser Flüchtlinge nur ein paar Kilometer weiter im friedlichen Teil der Stadt in Sicherheit bringen könnten. Weiterhin wird uns hier suggeriert, daß ganz Syrien brennt – das stimmt einfach nicht. Ich will es hier mit Links nicht übertreiben – googelst Du „Aleppo: Die zwei Gesichter der Kriegsstadt“.
    Willkommen in der Realität – wenn Du das jetzt auch wieder anzweifelst, ohne einen Beweis dafür anzuführen, frage ich mich, welche Fakten für Dich überhaupt akzeptabel sind.

    P.S.: Hör auf mich zu siezen !

  • Viel interessanter wäre doch eine Auswertung nach Herkunft und Religion bzw Ethnizität „der ins Land gekommenen“ (Migranten beinhalten ja zB nicht Asylbewerber oder illegal ins Land gekommene / sich hier aufhaltende / mit Duldung lebende). Schon der Begriff „Migrant“ wird heute so irreführend und verwaschen verwendet, das allein über die jeweilige Definition dieses einen Begriffes ganze Statistiken nach Belieben „gebogen“ werden können.

    Hinzu kommt, das viele Kriminelle bereits als Deutsche und/oder Nichtmigranten gelten, weil hier geboren, aber oft keineswegs besser integriert als ihre „Migranteneltern“.

    Aber sooo genau wird das eh niemand erfahren können, weil dürfen, sollen oder “ brauchen“. Schon die Fragestellung ist „Nazi“ – mindestens…

    • ApolloniusSilesia

      Ich bin trotzdem dagegen, bloß weil der Migrationshintergrund nicht ausgewertet werden kann, auf die Analysen der PKS zu verzichten. Es ist die einzige offizielle Quelle. Und auch so sind Aussagen extrem stichhaltig. In Zeiten des „Postfaktischen“ ist jede Quelle wichtig, die träumerische Aussagen des linksliberalen oder gar linksextremen Lagers widerlegen kann.

  • Pippi Langstrumpf

    P.S.: Dieser Kommentar ist eigentlich überflüssig, da die ursprüngliche Antwort DOCH durch die Moderation gegangen ist (siehe unten) – hat bloß länger gedauert.

  • Wolfgang

    Leider arbeiten heute viele Wissenschaftler auf ein Ziel hin. Das politische Ziel ist vorgegeben und die Zahlen müssen das hergeben. Dass sich sich der Faktor von 3,4 durch diese Berücksichtigung verkleinert, ist korrekt, aber dass er gleich 1 wird, ist fraglich. Übrigens wird nirgends gesagt, wie die Leute auf „gleich kriminell“ kommen. Da muss man schon bei den Herren Professoren persönlich nachhaken.
    Noch ein weiteres Beispiel: Laut deutscher Bundesstatistik hat jeder 10. deutsche Einwohner hat keinen deutschen Pass. Aber jedes 3. Urteil über einen strafbewehrten sexuellen Übergriff betrifft diese Bevölkerungsgruppe. Hier handelt es sich bei den Tätern in der Regel um junge Männer. Wer glaubt denn, dass inzwischen jeder 3. Mann zwischen 16 und 40 keinen deutschen Pass hat?
    Dann wird auf die unbekannten schwarzen Zahlen verwiesen, wobei unterstellt wird, dass es die nicht angezeigten sexuellen Übergriffe nur bei den Bürgern mit deutschem Pass gibt.

    Mit jedem neuen Mitbürger ohne Pass erhöht sich die Kriminalitätsrate in Deutschland, weil er einer Gruppierung mit anteilig mehr Kriminellen angehört. Das ist eigentlich das Einzige, was interessiert.
    Meines Erachtens wird hier getürkt, um die Stimmung der Willkommenskultur aufrecht zu erhalten.
    Der letzte Satz der Erwiderung von MarHel ist natürlich bescheuert, Entschuldigung für die grobe Einschätzung.

  • CaptainCalvinCat

    Naja, mich würde da nur mal interessieren, ob das, was Herr MarHel gesagt hat, ein Nachplappern der Meinungsdiktatur war-oder ob die „Meinungsdiktatur“ nicht doch eher von der „Mainstream-Medien-Fernen“ Seite auftaucht – immerhin hören wir von dieser Seite immer gerne „Das ist doch gelogen, was die Presse sagt. Auch die Meldungen von Polizei, der Bundesregierung etc. sind gelogen.“

    Da stell ich mir – als jemand, der von sich denkt, das er kritisch-mitdenkender Mensch ist – die Frage: Wer hat recht? Stimmt es auf Seiten der kritischen Personen z.B. Tichy, oder liegen genau diese Leute falsch und die offiziellen Zahlen sind korrekt?

    Oder-um mal den nächsten Post von IHnen aufzugreifen: Haben ihre drei Freunde recht- oder nicht? Wie sieht es mit dem freundlichen Herren aus, dessen Youtube-Link Sie geteilt haben – hat der Mann recht, oder vielleicht interpretiert er Fakten doch eher so, wie sie in seiner eigenen Narrative einen Sinn ergeben, wie wir es im Grunde alle selbst tun?

    Ich meine – gerade jemand, der den Nick „PipiLangstrumpf“ spazieren führt, müsste ja wissen, dass „Realität“ immer ein bisschen subjektiv ist. Ich sag nur „Ich mach mir die Welt, widewidewie sie mir gefällt.“

    Greets

    Cal

    • Pippi Langstrumpf

      Okay, Cpt.Calvin – der war jetzt nicht sooo schlecht. Dann laß mich mal erklären, wie meine Meinung zu Stande kommt.
      1. – Persönliche Erfahrungen der letzten 45 Jahre. Sowohl private als auch berufliche. Meine privaten Erfahrungen sind durchweg positiv – ich war schon Multikulti, als die meisten hier noch von Mammi auf’s Töpfchen gesetzt wurden. Meine beruflichen hingegen sind eher … sagen wir durchwachsen – und ich arbeite nicht in der Strafverfolgung. Z.B. hatte ich schon vor 25 Jahren Kontakt zu afrikanischen „Flüchtlingen“, deren „Kerngeschäft“ war damals Rauschgifthandel und Prostitution (nein, ich war nicht deren Kunde); aber zumindest waren die einigermaßen friedlich – verglichen mit den Kreaturen, die heute in’s Land strömen geradezu symphatisch. Und es waren nicht so viele !!!
      2. – Gesunder Menschenverstand – ich lese, sehe fern, rede mit Menschen, orientiere mich an Fakten (an echten). Daraus bildet sich dann eine kritische Meinung. Und wenn ich kritisiere, bin ich auch in der Lage, meine Kritik mit Fakten und Argumenten zu unterfüttern – das unterscheidet mich z.B. von Hr. MarHel, den allermeisten Grünen und allen anderen Realitätsverweigerern, die einfach nur rumlatten. Vielleicht halte ich mich auch deswegen für einigermaßen objektiv, weil ich grundsätzlich ein Multikultifan wäre – wenn Multikulti denn funktionieren würde. Ich bin also kein „Ausländer raus“ Brüller, zünde keine Asylantenheime an oder klatsche auch nur Beifall bei solchen Vorfällen.

      Ich habe auch noch nie das Wort „Lügenpresse“ benutzt. Die Medien lügen nicht, aber sie verzerren, verdrehen und manipulieren. Du sprichst Polizeimeldungen an – gerade Polizeimeldungen betrachte ich als eine wichtige Informationsquelle. Auch Gewerkschaftschef Rainer Wendt ist eine hervorragende Informationsquelle.
      Nahezu alles indes, was von der Bundesregierung kommt, kann ich Dir zerlegen oder zumindest relativieren – mit Fakten.

      Warum sollte ich daran zweifeln, was mir Leute, die ich seit meiner Kindheit kenne, erzählen („meine drei Freunde“) – zumal nur einer von denen im eher rechten Spektrum zu verorten ist (hoher BKA Beamter). Einer ist völlig unpolitisch (Justizvollzugsbeamter) und den anderen habe ich früher immer als grünen Spinner gehänselt (höherer Dienst Bundespolizei, womöglich bald Staatsanwalt).

      Was das Video anbelangt – was, bitte schön, ist denn da fehlzuinterpretieren ? Der Mann bedient sich offizieller Quellen und fügt daraus ein schlüssiges Bild zusammen.
      Das ist so faktenorientiert, daß es selbst mir wehtut. Ich bediene mich selbst solcher Quellen, mir liegt z.B. eine BKA Kriminalitätsstatistik von 2015 vor. Bin nicht sicher, ob man die im Netz findet.

      Außerdem solltest Du Dir auch mal überlegen, wer die ganze Massenbespaßung finanzieren soll – oder glaubst Du wirklich, daß Deutschland im Geld schwimmt ? Und jetzt mal ehrlich, so wie das hier im Moment läuft ist doch keiner zufrieden. Das Land ist so gespalten, daß es überall unter der Decke brodelt und die Typen, die hier mit völlig absurden Vorstellungen herkommen sind auch angepisst, weil unsere Gastfreundschaft dann doch nicht SO WEIT geht, daß wir jedem hergelaufenem Analphabeten 3000€ pro Monat in den Hintern blasen und ihm auch keine Villa mit Pool zur Verfügung stellen. Außer natürlich den UMAS (also unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen bis ca. 30 Jahre). Und das alleine birgt schon ein gewaltiges Konfliktpotential. Sowas nennt man auch „loose loose Situation“. Und das Märchen, daß wir hier 100.000den Flüchtlingen das Leben retten, glaubst Du doch wohl selbst nicht, oder ?

      Kann übrigens die Seiten Politikversagen.net und XY-Einzelfall wärmstens empfehlen. Dort werden Meldungen gebracht aber weder kommentiert, bewertet
      noch interpretiert – sollten Tagesschau und Co. auch mal versuchen. Wer hier nicht zumindest ins grübeln kommt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
      Seiten wie PI-News oder Compact-Online sehe ich eher kritisch.

      Wenn Realität wirklich so subjektiv wäre, wie Du denkst,
      müsste ich vmtl. in jugendlicher Unbeschwertheit schwelgen – bin selbst nie Opfer gewesen, lebe in einer relativ ruhigen Ecke (auch wenn hier schon mal ein Kurde eine Frau hinter dem Auto durch die Stadt schleift) und mein Umfeld ist nicht von grünen Weltrettungskaspern verseucht.

      Tja, mein Nick – der sagt gar nichts über mich aus. Weiß selbst nicht mal mehr, wie ich auf den Scheiß gekommen bin.

      Cheers

      Onkel Pippi

  • Jörg Basler

    Zu viel Annahmen die zuviel Schlupflöcher bieten. Wie genau wollen sie die ganzen Schlupflöcher schließen ohne all unser Prinzipien aufzugeben … und wer will schon nach Mazedonien? Wir sind ein Transit- und Handelsland und leben vom regen Austausch. Bitte um praktibale Vorschläge und keine „Wünsch dir was Geschichten“

    • HaarezuBerge

      Zuviele Pauschalisierungen und kurzsichtige Einwände. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Für die Feinarbeit gibt es neben den Regierenden auch Juristen, Ausschüsse, Berater, Experten, Diplomaten und was weiß ich noch alles. Alle super bezahlt. Fragen Sie die danach, das ist deren Job. Ich werde hier sicherlich keinerlei Zeit und Mühe mehr verschwenden und halte mich, wie gesagt, sowieso nur für nebensächlich. Sie erkennen Ihre Ansprechpartner übrigens daran, dass sie zur Zeit die unglaubwürdigsten und seichtesten „Wünsch dir was Geschichten“ von sich geben. Also, sie sind leicht zu erkennen, nur zu. Da bin ich im Geiste ganz an Ihrer Seite. 😉

      Man will übrigens natürlich nicht NACH Mazedonien, sondern DURCH Mazedonien in Richtung Deutschland. Erst rein, dann raus … Sie verstehen?

      • Jörg Basler

        Un wie machen sie all die grünen Grenzen zu? Wir haben mehrere tausend Kilometer. Ich habe noch persönlich Grenzkontrollen in der DDR miterlebt … das wird für ein Transit- und Handelsland schwierig. Da wäre ich schon gespannt was sie dafür für Ideen haben.

      • HaarezuBerge

        Herr Basler, ich danke Ihnen wirklich vielmals für das überrschende und riesengroße Vertrauen, das Sie in mich setzen, aber fragen Sie das bitte die ausgewiesenen Experten für Grenzschutz, die Firmen, die solche Anlagen für andere Länder konstruierten und bauten und vielleicht ein oder mehrere Logistiker nach Ihren Ideen. Ich bin nicht Teil einer dieser Expertengruppen. Aber auch ist mir als Laien klar, dass es nicht um die KOMPLETTE Deutsche Grenzlinie geht, sondern um den Teil im Süden/Südosten, der stark frequentiert ist und da müssen eben die Experten neue Ideen, Kontruktionen, Abläufe und Wege finden. Trauen Sie denen das nicht zu? Ich erwarte das.
        Die Zeit der Grenzkontrollen habe ich übrigens auch persönlich miterlebt, war keine große Sache. DDR-Ein-und-Ausreise war ein Sonderfall und ziemlich überzogen, muss man ja sagen, nicht wahr?
        Jetzt verabschiede ich mich hier und wünsche Ihnen eine wunderschöne Weihnachtszeit.

      • Prinz Eisenherz

        Hallo!
        Ich, Jörg Basler, ( pssst, nicht verraten) verabschiede mich mal vorsichtshalber aus der Diskussion … Zu Ihrer Antwort. Ich erwarte nicht, dass sie die Problem eigenhändig lösen, aber ne Lösungsidee hätte ich schon erwartet. immer die Verantwortung versuchen zu delegieren, das wird nicht funktionieren. Genau das führt zu den von Ihnen angeprangerten Missständen. Immer darauf zu hoffen, dass andere die Drecksarbeit schon machen werden … sie werden ja schließlich dafür bezahlt. So funktioniert keine Solidargemeinschaft. Man muss immer das Ganze im Blick haben und auch mal mit anpacken, wenn die eigentlich Zuständigen das gerade, warum auch immer, nicht hinkriegen. Erwarte ich von meinen Mitarbeitern im Betrieb auch so. Und sollte das die Fähigkeiten eines Mitarbeiters überschreiten, was ja durchaus passieren kann, erwarte ich zumindestens, dass er dann dafür sorgt, dass jemand informiert wird, der die Fähigkeiten hat. Aber er muss sich wenigstens Gedanken machen. Dass sie selbst das Gedankenmachen ablehnen bestärkt mich leider in meinem Urteil, das ich gern widerlegt bekommen hätte. Besserwissen können viele, Bessermachen wenige!
        Ihnen auch schöne Weihnachten.