Morgengrauen – Wie schön, wir sind „Arschlöcher“

Höflichkeit ist eine Zier, aber weiter kommt man ohne ihr. "Pack", Stinkefinger, "Arschloch" - die große Politik macht es vor. Machen wir mit. Es erleichtert irgendwie.

Achim Winter und Roland Tichy frühstücken im Morgengrauen zum Tag der Deutschen Einheit.  Die Wurst ist diesmal politisch korrekt, die Anforderung gewaltig: Einheit.

Unterstützung
oder

Kommentare

Ihre Argumente, Gedanken oder Informationen bringen wir ganz oder gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Links, mindestens solche mit unklarer Herkunft.

  • Andreas Stadel

    Herr Tauber, ich gehe doch – geben Sie mir etwas Zeit, das ordentlich zu projektieren und gönnen Sie mir den Spaß, 2017 ein letztes Mal „alternativ zu wählen“.
    Wenn Sie mich schon beleidigen wollen, warum dann nur „Arschloch“? Ihr wart doch schon so schön auf der „Nazi-Welle“ unterwegs, habt Ihr da nix Gemeineres im Wortschatz von Joseph oder Adolf gefunden? Bei Eurem Gehalt kann man doch etwas mehr Qualität bei der Auswahl von Beleidigungen erwarten. Setzen, 6.

  • Andreas Schneider

    In Zeiten, da dies Indiz geistiger Gesundheit ist, bin ich gern ein Arschloch. 🙂

  • Angelina Clooney

    Ich habe auch eine super Entwicklung hinter mir: als Erstwählerin habe ich einmal CSU gewählt (kann man in Bayern machen, ist sowas wie eine Wallfahrt nach Altötting), dann immer wieder zwischen Rot und Grün gewechselt.

    Seit Juli 2015 (also seitdem Massen in Griechenland ankamen und alle „Germany“ riefen und keiner Griechenland bei dieser Massenabwicklung geholfen hat) wurde es mir dann schon etwas anders und ich habe mich sehr mit unserer „Einwanderungspolitik“ (kann man nur in Anführungszeichen schreiben) beschäftigt.

    Da stößt man dann auf so einige Ungereimtheiten (Parallelgesellschaften, islamische Welten und politische Huldigungen dieser, jubelnde Pressechöre).

    Und jetzt? Ich bin jetzt wohl voll „Nazi“ (weil Migrations- und Islamkritisch), voll bieder und konservativ (mittlerweile ist mir ein Scheuer und Seehofer näher als eine Göring-E. und eine C. Roth) und wohl mit „diffusen Ängsten“ behaftet.

    Ich vegetarisches „Pack“ wähle bei der nächsten BTW die AFD, wie so einige in meinem Umfeld (ehemalige CSU/CDU – SPD – und Grünwähler) und so manch einer mit Migrationshintergrund ist auch dabei. Wir sind jetzt alle „A…löcher“!

    • Andreas Stadel

      Also ich habe gehört, wie einige Migranten „Germoney“ gerufen haben…
      Vielleicht war es auch mein Tinitus, den Angela zum Leben erweckt hat.
      Für mich gibt es inzwischen auch nur eine Alternative – und nach Stimmabgabe werde ich aus 10.000 km Entfernung im Geiste bei Euch sein und rufen „Ihr schafft das schon“ – aber dann bitte mit Euren Steuergeldern, gell?

  • wolfg.wilms

    Ja, wie das im Leben manchmal so läuft.
    Vor 25 Jahren war ich noch irgendwie normal. Mitte oder so. Das ging durch.
    Dann hatte ich es seltsamerweise gerne etwas mehr bayrisch. Das ging auch
    noch durch. – – – Plötzlich war ich rechts. Wirklich? Na klar. Kanadische Ein-
    wanderungsregeln und geziehlte Familienpolitik? Das geht so garnicht.
    Da bin ich möglicherweise schon eher mal ein Rassist. Und nun auch noch ein Arschloch. – – – Eine eindrucksvolle Entwicklung.

  • `Tis the time´s plague ….

    Die Kommunikation zwischen Volk und Politikern ist in der Tat suboptimal:

    https://www.welt.de/politik/video158519159/Claudia-Roth-und-die-Hau-ab-Rufer.html

    Volk: „Hauen Sie ab, Frau Roth! Nein, wir wollen sie hier gar nicht haben.“

    Claudia Roth: „Es gibt in Bayern einen schönen Spruch …..“

    Volk: „Ja, wir sind hier in Sachsen!“

    Claudia Roth: „Es gibt in Bayern einen schönen Spruch, Herr schmeiss Hirn herunter.“

    Ich weiß nicht, für wen ich mich da mehr schämen muss!

  • Marc Bisop

    Schön! Fast so gut wie weiland Dr. Proebstl – allerdings war der anonym unterwegs, und konnte deshalb heftiger austeilen…