Morgengrauen – Ausgangssperre für alle Sachsen

Asylbewerber und Einheimische prügeln sich in Bautzen. Ob da ein Zaun hilft wie rund um's Oktoberfest - Islamisten müssen draußen bleiben? Das Morgengrauen von Achim Winter und Roland Tichy.

Was haben Bautzen, die Hauptstadt der sorbischen Minderheit in Deutschland, der Serengeti-Park und das Oktoberfest gemeinsam? Eine Spurensuche der Gewalt – voller unerlaubter Witschigkeit.

Unterstützung
oder

Kommentare

Ihre Argumente, Gedanken oder Informationen bringen wir ganz oder gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Links, mindestens solche mit unklarer Herkunft.

  • Roland Tichy

    Ironie ist eine Waffe, und die Lautstärke ist leider ein bislang technisch ungelöstes Problem. Jetzt haben wir schon ein Mikro für das Iphone gekauft….Aber wir arbeiten daran. Unermüdlich.

  • H. Schinkel

    Ich versteh die Bautzener nicht. Da haben die Leute endlich mal Gegenwehr geleistet und gezeigt das sie sich nicht alles von diesen kriminellen Gewalttätern gefallen lassen. Und nun rudern sie wieder zurück. Das ist einfach peinlich.

    So bekommen diese Kriminellen wieder Rückenwind.

  • Andreas Schneider

    Genial, einmal mehr. Nur: bringen solche Vorschläge nicht am Ende geneigte Kreise auf Ideen? Ironie setzt nun einmal Intelligenz beim Empfänger voraus. Schaue ich mir da so manche Protagonisten des aktuellen Staatstheaters an…

  • Sizaki

    Es wäre schön wenn Sie die Lautstärke der Videos vor dem hochladen etwas erhöen könnten. Man kann sie auf mobilen Geräten nur in sehr ruhiger Umgebung verstehen.

  • AlfredE

    Das sollte man natürlich auch noch zur Kenntnis nehmen:

    Sascha Lobo Verifizierter Account [email protected] 15. Sep.

    „Das Problem ist – ein Drittel der sächsischen Polizisten sind Nazis.“ (aus einem Hintergrundgespräch mit einem Polizeifunktionär) #Bautzen
    1.212 Retweets 1.353 Gefällt mir

    https://twitter.com/hashtag/Bautzen?src=hash

  • Andrea Ci’Meier

    Der rote Pressack hat bei mir unschöne SPD – Bilder in den eh schon angesäuselten Wiesn-Kopf katapultiert. Und die Oktoberfestlösung find‘ ich toll: betreutes Saufen im Käfig voller Narren! So lässt es sich doch aushalten.

    Danke!

  • AlfredE

    Es war doch alles ganz anders. Man muss nur die ehrlichen Quellen kennen.

    Zitat:

    Der „Tagesspiegel“ zitiert eine Augenzeugin, Andrea Kubank, die sich im Bündnis „Bautzen bleibt bunt“ engagiert. Nach ihrer Darstellung forderten acht bis zehn Polizisten nach Einbruch der Dunkelheit die Flüchtlinge auf, den Kornplatz zu verlassen. Diese widersetzten sich, einige seien gewaltsam gegen die Polizei vorgegangen.

    Diesen Moment hätten die Rechten genutzt, um an der Polizei vorbei auf die Flüchtlinge zuzustürzen, unter Rufen wie „Das ist unser Bautzen“, „Ausländer raus“ und „Das ist unser Nazi-Kiez“. Kubank sagt dem „Tagespiegel“: „Dann sind wir nur noch gerannt.“ Die Rechten hätten die Gruppe der Flüchtlinge in Richtung ihrer Unterkunft gejagt.

    „Die Eskalation ging von der Polizei aus,“ sagt die Unterstützerin der Flüchtlinge.

    Zitat Ende:

    Wenn nun die Eskalation von der Polizei ausging, dann muss man doch Ausgehverbot für die Polizei aussprechen, gelle …….

  • Sonntagsgast

    Habt Ihr etwas mit dem Ton angestellt? Ich habe diesmal akustisch (und inhaltlich sowieso) problemlos (!) alles (!) verstanden. Ich stehe übrigens auf solche dezenten Karos, wie sie Herr Winter trägt. Sehr schön. Mein Bettzeug sieht so ähnlich aus.
    Ich bin mal gespannt auf den Ausgang der Berliner Wahl. Die Hetze gegen die AfD war im Vorfeld – gefühlt – sogar auf einem noch hässlicheren Level als bei allen anderen Landtagswahlen zuvor in diesem Jahr. Wird sich diese Strategie der maßlosen Diffamierung des (einzigen) politischen Gegners für die Etablierten diesmal auszahlen oder doch eher nicht?
    Schaun mer mal. Heute Abend sind wir schlauer.

  • Alexander Wildenhoff

    Das Morgengrauen als Brainstorming. Sehr gut. Aber irgendwie herrscht zwischen den Kumpels Tichy und Winter noch keine Waffengleichheit. Winter muss sich die Anmache wegen großer Karos auf dem Hemd und blauer AfD-Hose gefallen lassen, aber Tichy kommt trotz breitem Nadelstreifenhemd ungeschoren davon – auch wird die Hosenfarbe nicht thematisiert.

    Aber die Zaunfrage(n) sind von existentieller Wucht. Wer soll vor wem geschützt werden? Werden Ein- und Auslass von den gleichen Personenschützern durchgeführt oder sind es verschiedene? Wie erkennen die beteiligten Personen, auf welcher Seite des Zauns sie sich befinden? Muss man es ihnen lang und breit erklären oder ist es wie bei gated communities selbsterklärend? Und was ist, wenn aus dem Zaun eine Mauer wird?