Du bist CIS, ich x aber y ist böse – üben Sie schon mal gender

Winter Oben Ohne mit Achim Winter und Roland Tichy 08.03.2015

Wer bin ich und wer bist Du und wieviele? Achim Winter und Roland Tichy verzweifeln über die vielen neuen Vorschriften, wie wir uns politisch korrekt ansprechen müssen – über CIS, Profxx, Unterstrich-Pause.

Der Wahn der politisch korrekten Sprache schlägt Purzelbäume. Und als kleine Gebrauchsanweisung für alle, die meinen den Wahn ernst nehmen zu müssen: Hier die neue gesamtgesellschaftliche Dienstanweisung für ihre*seine korrekten Ansprache.

“Sprachformen im Überblick”

Feministisches Sprachhandeln




Unterstützung
oder

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Ihre Argumente, Gedanken oder Informationen zum kommentierten Beitrag bringen wir ganz oder gekürzt mit Ihrem Nutzernamen und ohne Ihre E-Adresse, wenn wir Ihren echten Vor- und Nachnamen erfahren.

Kommentare {27}

  1. […] gibt es keine Frauen. Es soll früher einmal Frauen gegeben haben. Die sind schon abgeschafft. Genda heißen diejenigen, die früher Menschen genannt wurden, in der europäischen Union. Noch gilt formaljuristisch der Begriff Gender, aber das war von Anfang […]

  2. Die Endung auf a ist doch definitiv weiblich, das ist Männerdiskriminierung. Und die vielen xxx bevorzugen die Gallier. Idefix und alle anderen waren übrigens männlich. Gutemiene hat das schon immer gewusst. Nee , ich verleihnix , schon gar nicht meine geliebte Sprache. Haudraufundschluss.

  3. lieber herr winter und herr tichy,

    CIS ist, wenn ich mir so den sprachleitfaden der hu berlin ansehe, auch nicht politisch korrekt!
    ich zitiere aus dem glossar:
    “In einer sexistischen Gesellschaft macht es einen Unterschied, CisFrau oder CisMann/
    Typ zu sein. Überhaupt darüber nachdenken zu können, CisFrau oder CisMann/Typ zu sein, kann selbst Ausdruck dafür sein, weiß und ableisiert zu sein – denn dann spielen andere Diskriminierungsformen eine ganz andere Rolle für Selbst- und Außenwahrnehmungen. Warum wird beispielsweise Kindern von Anfang an beigebracht, dass Mama immer frauisiert ist und bleibt und Papa immer typisiert ist und bleibt?”

    wie sie sehen, haben sie noch sehr vielzu lernen 😀

    ps: allein das querlesen dieses pamphlets hat mir schwere körperliche schmerzen zugefügt!

  4. Köstliches Video das ich in einem Artikel jetzt verlinkt habe, wo ich mich versuchte, dieses Kauferwelsch mal in deren Sprache zu schreiben

    Türöffnx für Drucka

    Zum einen wird der Text regelrecht unlesbar und zum anderen muss man sich so verbiegen, dass man wenigstens etwas versteht.

    Bitte mehr von diesen Herrengesprächen Herr Tichy, dass hat was.

    1. Entschuldigung: “mit Herrn Tichy”, Herr Winter

  5. Wenn alle lachen, warum passiert der Irrsinn trotzdem und wir bezahlen ihn?

  6. Besonders amüsant bei der Variante ‘Wortstamm-Unterstrich’:
    “Stud_entin“!
    Da war ich doch der festen Überzeugung, ‘Ente’ sei schon die weibliche Form (womit das movierende Suffix ‘-in’ ja wohl redundant wäre), und das männliche Modell hieße ‘Erpel’. Allerdings wäre dann mit der geläufigen Pluralform ‘Stud_enten‘ nur das weibliche Studier-Geflügel angesprochen. Hmmm…
    ;-D

    1. stud an sich geht schon mal gar nicht. oder doch?

      .~.

      1. @10. März 2015 um 14:26 von: dot tilde dot

        “stud an sich geht schon mal gar nicht. oder doch?”

        Och, die Vieldeutigkeit von ‘stud’ lässt ja einiges an Auswahl, und ‘Entinnen’ sind da bestimmt nicht sooo sensibel. Zumindest die Deutsche Peking_entin soll ja recht pflegeleicht sein.
        (Die Zuordnung zu ebendieser Entenrasse gelingt aufgrund der morphologischen Übereinstimmungen: …

        “Deutsche Pekingenten haben eine aufrechte Körperhaltung [Anm.: immerhin!] und einen eckigen Körper mit angezogenem Hinterteil. Diese Körperhaltung ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal von anderen Entenarten. […]”

        … leicht und zweifelsfrei.)
        >;D