Für Weihnachten kämpfen

Was der Islamismus um jeden Preis zerstören will: Die Errungenschaft der modernen Säkularität und die Entwicklung der christlichen Religion sind zwei Seiten derselben Sache.

© Sean Gallup/Getty Images

Weihnachten hat etwas Magisches. „Mitten im kalten Winter“, wie es in einer Liedstrophe heißt, erhält die Welt einen unerwarteten Glanz. Schon in der Adventszeit werden Lichter angezündet, Tannengrün kommt in Wohnungen und Straßen; es duftet nach Gebäck, Gewürzen und warmen Getränken. In vielen Familien werden Strohsterne gebastelt und Plätzchen aus Teig gestanzt, es wird gesungen und vorgelesen. Eigentlich ist das etwas ganz Unnatürliches und Künstliches. Denn nach der Logik der Jahreszeiten wird es jetzt dunkler und kälter. Die Umwelt verschließt sich und verstummt. Da denkt man eher an die Vergänglichkeit des Daseins. Doch nun ereignet sich etwas ganz Unwahrscheinliches: Mit dem Advent erhebt sich mitten in einer abweisenden Umwelt eine Welt voller Geschichten, Bilder und Musik.

Und wenn aus den Lichtern auf dem Adventskranz – „erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier“ – am 24. Dezember der volle Christbaum wird, so ist das ganz und gar nicht ein selbstverständlicher Vorgang, sondern eine höchst unwahrscheinliche Geschichte. Sie berichtet von einem Gott, dem die Menschen und Dinge dieser Welt nicht gleichgültig sind. Advent – lateinisch adveniat – bedeutet, dass „etwas kommt“. Die kleinen Dinge der Adventszeit sind Vorboten, die zu uns aus einer unfassbaren Ferne kommen und unsere Welt aufwerten. Sie sind Zeugnisse dafür, dass Gott dieser Welt zugetan ist. Das irdische Dasein ist keine bedeutungslose, nur dem Tod geweihte Sache. Man mag die Geschichte von dem auf die Erde geschickten Sohn Gottes in vielen Einzelheiten bezweifeln, aber der christliche Glaubensgrund eines allmächtigen Gottes, der uns zugetan ist, ist darüber erhaben. Die Magie von Weihnachten reicht weit über Christi Geburt hinaus.

Die Magie Weihnachten lebt

Die modernen Menschen stehen viel stärker unter dem Einfluss dieser Magie, als sie sich bewusst sind. Zu ihren Grundgewissheiten zählt, dass sie darauf bauen können, dass es eine Zukunft gibt – der Weltuntergang findet eben doch nur im Kino statt. Wie könnten die Menschen Familien gründen, Unternehmen aufbauen, den Rechtsstaat weiterentwickeln – wenn sie nicht an einen größeren Zeithorizont glauben würden? Woher aber nehmen sie die Gewissheit, dass ihnen Zeit gegeben ist? Man kann es den täglichen Katastrophen ja nicht ansehen, dass sie sich nicht zum Weltuntergang steigern. Und doch haben wir gegen solche Phantasien einen geistigen Halt.

Hier liegt eine spirituelle Schwelle, die die Neuzeit vom Mittelalter trennt. Dessen Geistesleben stand weitgehend im Schatten der Erwartung eines nahen Weltuntergangs. Man kann sich heute kaum vorstellen, in so einem Schatten zu leben. Jedes Ereignis konnte eine Drohung enthalten, jeder Freude folgte der Schrecken auf dem Fuße. Willkür und Gewalt zerhackten die Zeit und Gott wurde von einer Kaste zur Geheimsache erklärt. Eigentlich jedoch passt das Christentum nicht zu dieser finsteren Perspektive. Welchen Sinn sollte Christus auf der Erde haben, wenn diese nur auf die Apokalypse warten darf?

Die christliche Weihnachtsbotschaft kündet eben nicht vom nahen Weltuntergang. Es ist nicht das jüngste Gericht, das sich hier nähert. Eher im Gegenteil: Gott gibt der Existenz auf Erden mehr Bedeutung. Er macht den Menschen das irdische Dasein zur Gabe und Aufgabe. Uns wird Zeit gegeben – das ist die Botschaft. Deshalb strahlt das Christentum eine Ruhe aus, die der Geschichte noch ganz fremd ist. Obwohl die Einrichtung der Adventszeit auf das 7. Jahrhundert zurückgeht, steht der Advent in einem Spannungsverhältnis zur Mentalität des Mittelalters. Er weist über es hinaus, in die Neuzeit.

Uns wird Zeit gegeben – das ist die Botschaft

Hier kommt Weihnachten im Grunde erst wirklich zum Zug. Erst hier wird es zum Angelpunkt des gelebten christlichen Glaubens. Weihnachtslieder wie „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, „Wie soll ich Dich empfangen“ oder „Es kommt ein Schiff geladen“ datieren aus dem 17. Jahrhundert. Den ersten Adventskranz ließ der Theologe Johann Hinrich Wichern 1839 im „Rauhen Haus“ in Hamburg aufhängen. Und der Adventskalender mit seinen 24 Türen ist eine Erfindung des 20. Jahrhunderts.

Könnte es also sein, dass Weihnachten eine Botschaft von Gott bringt, die uns Menschen erst verspätet erreicht? Kommt der tiefere Sinn des Christentums vielleicht erst mit der Neuzeit bei uns an? Die Wahrheit des christlichen Glaubens beruft sich ja nicht auf ein Erstgeburtsrecht. Das Christentum ist eine späte Religion. Es hat seinen Weg gerade erst begonnen.

Weihnachten zeigt einen merkwürdigen Zusammenklang von Religiösität und Säkularität. Der Glaube hat Melodien und Bilder gefunden, die Demut und Vertrauen in eine offene Welt bringen. Zugleich ist die Tatkraft der Menschen gewachsen. Entdeckerdrang, Wirtschaftsgeist und Landesstolz füllen die Erde und geben ihr Glanz. Bisweilen ist das zu grell, aufdringlich und maßlos – wie die Menschen eben so sind. Und doch strahlt die Magie von Weihnachten erhaben über diese Kurzatmigkeit hinweg. Das Lichtermeer der Großstadt zelebriert auf seine Weise das Geschenk der Zeit, die uns gegeben ist und die in der Dinglichkeit des Weihnachtsfestes auch materiell verwirklicht wird.

Die Kirchen verlieren sich

In den christlichen Kirchen der Gegenwart hat sich ein starkes Ressentiment gegen die moderne Zivilisation breitgemacht. Fast könnte man von einer Eifersucht sprechen, mit der die Kirchen die in der Moderne erweiterten Räume und Zeiten betrachten. Und eine merkwürdige Verkürzung findet statt: Sie reduzieren Weihnachten auf ein Fest der Mitmenschlichkeit und blenden das viele größere Geschenk einer Welt mit weiten Horizonten aus. Dies geht inzwischen so weit, dass die Kirchen sich gar nicht mehr trauen, die Eigenart des Weihnachtsfestes hervorzuheben. Sie scheuen sich, sich zu der besonderen Kühnheit des christlichen Glaubens zu bekennen. Und damit zu der Kühnheit, die Deutschland zu „diesem Deutschland“ gemacht hat, und Europa zu „diesem Europa“.

Sie suchen ihr Heil in einem bloßen Nebeneinander unterschiedlicher Religionen. Sie nehmen in Kauf, dass Ihnen damit die Kraft, die immer nur in einem bestimmten Glauben liegen kann, durch die Finger rinnt. Könnte es sein, dass ausgerechnet die christlichen Kirchen mit ihrem Sozialkult des „Fremden“  die Bedeutung von Weihnachten aufs Spiel setzen? Und ist es demgegenüber nicht umso wichtiger, innezuhalten in dieser erbärmlichen Flucht und für uns das Glaubensrecht auf Weihnachten zu behaupten? Wir sind Partei und daraus können wir nicht entfliehen.

Zur heiligen Nacht versammelt sich, der Welt und Zukunft zugewandt, das christliche Abendland.

te_autoren_gerdgeld

Unterstützung
oder

Kommentare

Ihre Argumente, Gedanken oder Informationen bringen wir ganz oder gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Links, mindestens solche mit unklarer Herkunft.

  • Johann Thiel

    Sehr geehrter Herr Held,
    vielen Dank für diesen, einen Ihrer schönsten, und im besten Sinne weihnachtlich – magischen Artikel, der mich tief berührt hat.
    Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest.
    Ihr Johann Thiel

  • hasenfurz

    Öhm. Ja, wenn Sie das glauben. Die Kirchen hier sind jedenfalls von oben her korrupt und paktieren wie die SPD eindeutig mit dem Islam, der seinem Wesen nach unzweifelhaft grausam und satanistisch ist. Das widerwärtige und unehrliche, heuchlerische Verhalten der Kirchen, die sogenannte Flüchtlinge ( = in Wahrheit Kolonisatoren) in Massen hier willkommen heißen, nur um ihre politische Macht zu vergrößern und sich zu bereichern, erleben wir ja alle.

    Wenn ich vom Bösen spreche, dann meine nicht die Interpretation der christlichen Kirchen und deren instrumentalisierende Schlußfolgerungen, auf denen ein Pfründe-System basiert, das möchte ich klarstellen und betonen!

    Das Böse gibt es auch ohne Kirchen und ihre Erzählungen, und eine spirituelle Welt gab es auch schon vor, und gibt es auch außerhalb der Kirchen. Und das ist auch gut so.

    Besinnliche und friedliche Feiertage miteinander!

    • Erich Edmund Spindler

      Der Islam entpuppt sich, wie allein schon aufgrund der Lektüre des 1. Johannesbriefes unschwer zu erkennen, als das eindeutig Antichristliche, hinter welchem über jeden Zweifel erhaben Satan höchstselbst steht.
      Wenn nun Repräsentanten der offiziell verfassten Kirchen mit dem Islam gar auch noch kollaborieren, statt ihn als das zu entlarven, was er seinem Wesen nach ist, eine Teufelslehre, sollte für jeden sich ausschließlich an der Bibel orientierenden Christen klar sein, wes Geistes Kinder solche Vertreter der Kirche sind.
      Ihre Einschätzung, die Kirchen betreffend, teile ich somit voll und ganz. Umso erfreulicher, dass es aber auch noch Pastoren vom Schlage eines JAKOB TSCHARNTKE gibt, auf welchen ich gestern per Zufall (Fügung?) stieß.
      Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=piIn2W7ZUfA

      • hasenfurz

        Okay, Sie habens drauf, lach. Find ich gut. Habs nicht so mit Glauben, eher mit Erkenntnis, naja. Aber, wir sind uns einig, was den Satanismus angeht!! Behalten Sie das im Auge, unbedingt. Es betrifft nicht nur Kirchen und Islam…
        Beste Grüße und frohe Weihnachten!

  • AC58

    Als Christ sollten sie in erster Linie Jesus lieben und seinem Wort folgen !
    Einen ausgeprägten Realitätssinn und ein Gefühl für Gerechtigkeit haben auch Atheisten.

  • Sabine W.

    Was übrigens nur in den seltensten Fällen erwähnt wird, wenn es um die Horrornacht von Köln geht ist die Tatsache, dass bereits Stunden vor dem Beginn des eigentlichen Infernos X gezielte Beschüsse mit Feuerwerkskörpern gegen eins dieser größten Bauwerke christlicher Kultur stattgefunden haben – nämlich gegen den Kölner Dom. Warum wurde das (wenn überhaupt) nur in ein paar Randnotizen erwähnt?
    Das war ein gezielter Akt der Verachtung gegen das ‚Gastland‘, in dem man sich dank nichtvorhandener Selektion der ‚Gäste‘ aufhalten darf.
    Nein, ich bin keine Christin im engeren Sinne, aber trotzdem gehört es zu meiner eigenen Kultur, dass diese nun in 2016 so weit ist, mir ein normales Leben zu ermöglichen, in dem ich mich frei bewegen kann, bis vor Kurzem ohne Probleme, ohne Beleidigungen, ohne Angriffe oder Grabschereien, ohne Angriffe auf christliche Symbole etc.
    Es kann und darf nicht sein, dass binnen eines einzigen Jahres jegliche Selbstverständlichkeit von Jahrzehnten auf einmal zunichte ist.
    Wir haben auf einmal Security in Schwimmbädern, vor Supermärkten, verstärkte Polizeipräsenz auf Weihnachtsmärkten (und das schon vor diesem entsetzlichen Anschlag in Berlin), einen flutgelichteten Jungfernstieg, abgesagtes Alsterfeuerwerk und geschlossene Buden (alles aus ‚Sicherheitsgründen‘) hier bei mir in Hamburg.
    Und alleine die Stadt Köln wird dieses Jahr so dermaßen hochrüsten, dass ein unbeschwertes Feiern kaum noch stattfinden kann (und auch nicht wird).

    Was mein persönliches Weihnachtsfest oder den Besuch von Weihnachtsmärkten angeht – ich hake es erst einmal ab, spätestens nach diesem weiteren barbarischen Akt in Berlin.
    Das hat nichts mit Angst zu tun, sondern eher damit, dass mir die Lust auf ruhige Besinnlichkeit und Tradition spätestens jetzt verloren gegangen ist.
    Meine kleine Weihnachtsbeleuchtung habe ich vorgestern abgeschaltet und weggeräumt.
    Klingt vielleicht oberflächlich, aber unter den Umständen, die Frau Merkel, Frau Göring-Eckart, Herr Stegner oder sonstige Figuren denen, die schon länger hier leben, zumuten (und zwar unter aller Beschönigung der Folgen, die bereits nun kurzfristig ungezählt zu registrieren sind), macht es nicht gerade ‚Laune‘, still, ruhig und besinnlich alten Traditionen zu folgen.
    Da helfen auch keine kopierten Liedertexte und Blockflöten.

    Man sollte sich vergegenwärtigen, was in Deutschland spätestens seit dem letzten Quartal 2015 passiert ist – und auch das Vorgehen gegen kritische Stimmen aus der eigenen Bevölkerung dabei nicht vernachlässigen.
    Also, Weihnachten…? – War da mal was…?

  • hasenfurz

    Hmmm… das sind keine ‚Assoziationen‘. Nein, nein. 😉

  • hasenfurz

    [Falls abgeschnitten, hier Teil 2]

    Auf deutsch gesagt, das gleiche kriegstreiberische und ausbeuterische System des Bösen hinter den Kulissen tötet und enteignet Syrer, will Assad eliminieren wie vor ihm Gaddafi, und verarscht und enteignet uns, zensiert und diktiert unseren Alltag und unser Denken, dasselbe System des Bösen hinter den Kulissen in seinem Wurzelgeflecht bis über den Atlantik spielt sein übles und zynisches Spiel mit Krieg und Bevölkerungen als Manipulationsmasse.

    Nun hat das Böse es nicht nur in Amerika zu weit getrieben, und entgegen aller Gewohnheit finden mächtige Kämpfe hinter den Kulissen statt, die das Böse Stück für Stück eliminieren. Es ist von größter Bedeutung, zu verstehen, daß verschiedene äußere Anzeichen von Gefahr die wir jetzt und in der letzten Zeit erleben, beispielsweise Angriffe auf Strukturen des Internets, keine, ich wiederhole, keine Angriffe auf die Bevölkerungen darstellen, sondern Angriffe auf die etablierten vernetzten Strukturen des Bösen, das nun Stück für Stück entfernt wird und seinem Niedergang entgegensieht. Wir erleben gerade eine Zeitenwende hin zum Licht, und die Netzwerke und Strukturen des Bösen sind in schierer Panik und wollen uns die Angriffe auf sich als Gefährdung von uns verkaufen, damit wir ihnen glauben. Zu diesem Repertoire gehören auch Angriffe unter falscher Flagge, die nur den einen Zweck verfolgen, unsere Freiheiten (Internet, Bargeld, Überwachung) immer weiter einzuschränken um die Macht über uns nicht zu verlieren. Aber sie werden verlieren, das ist die gute Nachricht. Überall auf der Welt verlieren sie schon, und kreischen und drohen. Aber es wird nichts nützen. Unsere wichtigste Waffen sind Bewußtsein, Erkenntnis, Verstand und Solidarität untereinander und gegen das vernetzte Lügen-System des Bösen, das mitten unter uns gewachsen ist wie ein Krebs, unter dem Namen des Guten, der Rettung und der Moral. Wir werden heilen, wir werden gesunden, wir werden in eine neue Zeit aufbrechen.

    Ich habe heute ein Foto gesehen, von einem Gipfeltreffen. Fünf weltweit führende Globalisten sind darauf zu sehen. Vier sind inzwischen durchge-ixt und nicht mehr am Ruder. Die fünfte Person, das ist keine Frage mehr ob, sondern nur noch wann. Die globalistischen Kräfte des Bösen mit ihren guten Erzählungen sind sehr bald Geschichte. Die Transformation ist nicht so gelaufen, wie sie wollten, und das ist gut so. Fürchtet euch nicht.

  • hasenfurz

    Liebe Einblicker,

    ich möchte mich den Gedanken des Autors anschließen und den Blick für uns Alle auf den Lichtstrahl der Hoffnung richten, der trotz der aktuell gefühlten dunkelsten Zeit schon sehr deutlich hinter dem Horizont naht.

    Was wir in diesen Tagen, Wochen und Monaten erleben, ist eine Häutung und mächtige innere Wandlung, eine Besinnung und Sammlung der Kräfte in uns und unseren Gesellschaften zu uns selbst und den heilenden, starken Kräften des Guten, die aus uns erwachsen. Wir, jeder Einzelne von uns mit aufsteigendem Bewußtsein, der die alte bigotte Moral einer globalen gesteuerten Fehlentwicklung abwirft und verweigert, jeder Einzelne sind wir Teil eines mächtigen und unaufhaltsamen erwachenden Bewußtseinsstroms und vernetzen uns in und über diesen.

    Was ist passiert, was wird geschehen?
    Wir haben über Jahrhunderte Gesellschaften gebildet und geformt, uns selbst gegeben, im Streben nach dem Guten, der Freiheit und dem Glück für Jeden und alle zusammen. Wir haben Regelwerke und Gesetze, Erzählungen davon geschaffen, wie wir leben wollen, viele Interessen sind und waren dabei immer abzuwägen, gefühlt ging es jedoch meistens gut und aufwärts.
    Was wir dabei im Leben unseres Alltags außer Acht ließen und als Gefahr nicht erkannt haben, sind die Kräfte, die es nicht gut mit uns meinen, sondern nur mit sich und ihrer Macht. So hat sich im Schatten unserer Erzählungen und Ideen des Guten das Böse verselbständigt und unter der Tarnung, uns die lästige und schmutzige Arbeit abzunehmen, ein weit verflochtenes Eigenleben entwickelt. Ein Eigenleben, das wir schon lange, sehr lange nicht mehr nachvollziehen, kontrollieren oder gar durch Wahlen in seine Schranken weisen können. Das Böse ist geschickt und verschlagen, es tarnt sich als demokratisch, als freiheitlich, als gemeinnützig. Manche dieser Akteure erkennen wir inzwischen, viele ihrer Lügen lehnen wir schon immer instinktiv ab, bei anderen nehmen wir es gerne nicht so genau, wenn wir davon profitieren. Das ist die menschliche Natur, und das Böse weiß das, und nutzt es weidlich aus, indem es uns verlockt, es nicht so genau zu nehmen. So behält man eine oberflächliche Idee des Guten, korrumpiert jedoch dabei Stück für Stück eine ganze Gesellschaft, Kirchen, Organisationen, alles.

    Das Böse ist wie ein Krebs, es breitet sich aus und erzeugt immer neue Metastasen, die einer Gesellschaft und Politik den guten, wahren, menschlichen Kern zerfressen. Es umklammert die einzelnen Zellen unserer gesellschaftlichen und politischen Organismen, unserer Lebensstruktur, saugt ihnen das Blut immer mehr aus, höhlt sie aus und erzählt uns dabei, das geschähe alles nur zu unserem Besten. Die Welt war gut, solange wir das glauben wollten und konnten. Man schaltete den Fernseher an und war froh, daß die Sorgen weit weg waren. Vor lauter Wohlsein vergißt und verlernt man den Blick fürs Wesentliche, ist es nicht so? Die „Selbstverwirklichung“ war das große Leitmotiv dieses verlorenen Blickes für die Realitäten, weil es ja immer ganz gut lief und Andere sich kümmerten. Das machtgierige Böse in seinen Netzwerken sah eine Gelegenheit, uns an unserer bequemen Konsumenten-Nase herumzuführen und nutzte sie, es gab uns Motive der Selbstverwirklichung zuhauf. Alle alten Strukturen und erprobten Regeln warfen wir über Bord. Nicht, daß manche davon nicht völlig zu Recht dieses Schicksal erlitten, nur: es ging dabei unser Kompaß verloren, unser Kompaß wurden ausschließlich wir selbst und die bunten Motive der Selbstverwirklichung, die das Böse hinter den Kulissen uns immer neu und verlockend als Köder hinwarf. Wir nannten das eine win-win Situation. Was wir dabei vergessen hatten, war die einfache Regel: wo es einen Gewinner gibt, muß es mindestens einen, wenn nicht mehr, Verlierer geben. Und wo waren die? Die waren schon da, und wir selbst waren es am Ende auch, persönlich oder gesamtgesellschaftlich oder über Steuern und Abgaben. Bekommt man die Rechnung der Selbstverwirklichung, stöhnt man. Der Trick des Bösen war und ist es nun, uns das als gerecht und notwendig zu verkaufen, und uns dabei gleich noch stets ein bißchen mehr in die Tasche zu greifen. Widerwillig murrend, aber angesichts der Alternativlosigkeit der verkündeten Wahrheit, machte man mit, es ging ja auch um das Gute, irgendwie. Und das war überhaupt _die_ Marketingidee für das Böse, es schuf immer neue Rettungs- und Gerechtigkeitserzählungen und stopfte sich dabei immer mehr die Taschen voll, es moralisierte und jubilierte und vernetzte sich immer weiter und tiefer, Politik, Verbände, Stiftungen, Medien, Kirchen, Gewerkschaften, alle Arten von Beratern und Rechtsausnutzern. Wir alle kennen diese Töne und Akteure, dies- und jenseits des Atlantiks, sie sind stets im gleichen ‚Club‘, was sonst.

    Nun sind durch die jahrzehntelangen Einflüsterungen des Bösen die gesunden Wurzeln der westlichen Gesellschaften weggebrochen, es wachsen schlicht nicht mehr genügend Schuldner nach, die das Konsum- und Schuldgeldsystem (fiat money) des monopolisierenden Zinsdrucks antreiben und die politische Bewirtschaftung (= Abzocke) der gewachsenen Pfründe in gewohntem Maße erlauben. Der Krebs kommt an die Grenzen der von ihm selbst zerfressenen Substanz, das naturgegebene Verhältnis von Wirt und Parasit droht zu kippen , überhaupt ist die gesamte Basis nicht mehr da, daß dieses System der eigennützigen Verflechtung und der Ausbeutung von Bevölkerungen nach Jahrzehnten des ungehinderten Treibens einfach fortgeführt werden kann. Die UN, einer der ganz großen Clubs in denen sich das Böse mit seinen Lügen-Narrativen etabliert hat, ein reale echte Mafia unter uns gesagt übrigens (also das vernetzwerkte Böse, zur UN sage ich nicht mehr, das muß jeder selbst rausfinden), hatte sich schon vor Jahren einige Gedanken zum Thema „Bevölkerungsaustausch“, bzw. Bevölkerungsauffrischung gemacht. Inzwischen kann man (ich tue das) davon als evident ausgehen, daß dieser vorbeschriebene Geldhunger des Bösen und die geopolitischen Hegemonial- und Rohstoff- bzw. Energie-Strategien / Interessen westlicher Staaten und ihrer korporatistischen Partner sowohl bspw. in osteuropäischen Staaten (Ukraine, Landwirtschaft u. Bodenschätze) wie eben auch in Syrien zwei faktische Momente darstellen, die sich in der künstlich losgetreten „Flüchtlings“krise mit dem gezielten Wegbomben der Syrer aus den Städten durch die grauenvollen Taten der US-gestützten Terroristen wie auch den organisierten „Refugees welcome“ Tweets, vorwiegend mit US- und GB-Herkunft, und schlußendlich mit der diesen Plan vollendenden Weigerung der Kanzlerin Merkel, Grenzen zu kontrollieren um eine maximale „Entlastung der Krise“ (= maximale Sog- und Fluchtwirkung) zu bewirken, zusammengefunden haben. Auf deutsch gesagt, das gleiche kriegstreiberische und ausbeuterische System des Bösen hinter den Kulissen tötet und enteignet Syrer, will Assad eliminieren wie vor ihm Gaddafi, und verarscht und enteignet uns, zensiert und diktiert unseren Alltag und unser Denken, dasselbe System des Bösen hinter den Kulissen in seinem Wurzelgeflecht bis über den Atlantik spielt sein übles und zynisches Spiel mit Krieg und Bevölkerungen als Manipulationsmasse.

    Nun hat das Böse es nicht nur in Amerika zu weit getrieben, und entgegen aller Gewohnheit finden mächtige Kämpfe hinter den Kulissen statt, die das Böse Stück für Stück eliminieren. Es ist von größter Bedeutung, zu verstehen, daß verschiedene äußere Anzeichen von Gefahr die wir jetzt und in der letzten Zeit erleben, beispielsweise Angriffe auf Strukturen des Internets, keine, ich wiederhole, keine Angriffe auf die Bevölkerungen darstellen, sondern Angriffe auf die etablierten vernetzten Strukturen des Bösen, das nun Stück für Stück entfernt wird und seinem Niedergang entgegensieht. Wir erleben gerade eine Zeitenwende hin zum Licht, und die Netzwerke und Strukturen des Bösen sind in schierer Panik und wollen uns die Angriffe auf sich als Gefährdung von uns verkaufen, damit wir ihnen glauben. Zu diesem Repertoire gehören auch Angriffe unter falscher Flagge, die nur den einen Zweck verfolgen, unsere Freiheiten (Internet, Bargeld, Überwachung) immer weiter einzuschränken um die Macht über uns nicht zu verlieren. Aber sie werden verlieren, das ist die gute Nachricht. Überall auf der Welt verlieren sie schon, und kreischen und drohen. Aber es wird nichts nützen. Unsere wichtigste Waffen sind Bewußtsein, Erkenntnis, Verstand und Solidarität untereinander und gegen das vernetzte Lügen-System des Bösen, das mitten unter uns gewachsen ist wie ein Krebs, unter dem Namen des Guten, der Rettung und der Moral. Wir werden heilen, wir werden gesunden, wir werden in eine neue Zeit aufbrechen.

    Ich habe heute ein Foto gesehen, von einem Gipfeltreffen. Fünf weltweit führende Globalisten sind darauf zu sehen. Vier sind inzwischen durchge-ixt und nicht mehr am Ruder. Die fünfte Person, das ist keine Frage mehr ob, sondern nur noch wann. Die globalistischen Kräfte des Bösen mit ihren guten Erzählungen sind sehr bald Geschichte. Die Transformation ist nicht so gelaufen, wie sie wollten, und das ist gut so. Fürchtet euch nicht.

    • Hellweg

      Nein, die Transformation lief nicht so gut. …… ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.
      Hoffen wir’s mal. Ich fürchte mich nicht.
      Dunkelheit ist nur die Abwesenheit von Licht.
      Das höre ich immer gern zur Weihnachtszeit:
      https://www.youtube.com/watch?v=MIhF2AY8uLs

  • Gerd Sommer

    Am besten gefiel mir in dieser Weihnachtdiskussion ein türkischer Vater der sagte: „Wir lassen uns von diesen Arschlöchern doch nicht unseren Weihnachtsbaum nehmen, wir wollen auch unsere Kinder beschenken…“

    Hoffentlich hat der keine Fatwa bekommen!