Amerikas rauhe Energie

Das Trump-Votum in den USA ist nicht nur Protest, sondern hat ein eigenes Anliegen. Mit dem neuen „Populismus“ werden die Werte der harten Realität wiederentdeckt.

© Bill Pugliano/Getty Images

Nach dem Sieg von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen gibt es eine starke Tendenz, sich auf die Persönlichkeit des Siegers zu konzentrieren. Die Einen setzen ihre Kampagne der persönlichen Verunglimpfung fort, und sei es durch die Behauptung, er sei „unberechenbar“. Die Anderen setzen darauf, dass Trump durch die Amtspflichten „zur Vernunft gebracht wird“. Soll heißen: Dass er eine Politik à la Hillary Clinton machen wird. So erspart man sich die Frage, ob im Sieg von Donald Trump in der Sache etwas Neues und Richtiges enthalten ist. Die Dirigenten der öffentlichen Meinung sind immer noch auf dem Stand, dass jede Alternative zum Mainstream in der Sache Quatsch ist.

Indem man sich auf die Person Trump wirft, missachtet man diejenigen, die gewählt haben. Man interessiert sich gar nicht für den Willen, der sich in dieser Wahl artikuliert. Man stelle sich vor: Die mächtigste Nation der westlichen Welt, das wichtigste Bollwerk der Freiheit im vergangenen Jahrhundert, wählt im Jahr 2016 mehrheitlich „populistisch“ – und man tut so, als wäre das alles das Werk einer Person. So offenbaren diejenigen, die glauben, dass Wahlergebnisse nach Plan „fabriziert“ werden können, ihre Verachtung für die repräsentative Demokratie. Denn die Wahl von Trump repräsentiert einen Willen, der in einer deutlichen Mehrheit von Bundestaaten der USA die Oberhand hat. Und der sich nicht auf einzelne soziale Schichten begrenzen lässt. Man habe die „diversity“ (Vielfalt) der Trump-Wähler unterschätzt, erklärte ein amerikanischer Wahlforscher am 11.November bei dem Sender arte. Und nicht nur breit war dieser Wille, sondern auch unerschütterlich. Er hat sich weder durch Verleumdungen („Sexistisch“, „Rassistisch“) noch durch Herabsetzungen (die „alten weißen Männer“) und auch nicht durch negative Meinungsumfragen („Ihr habt sowieso keine Chance“) den Schneid abkaufen lassen. Ist dieser Eigensinn nicht eine ur-demokratische Tugend? Ist diese Widerständigkeit gegen das Vorgegebene nicht geradezu die Grundvoraussetzung, damit Demokratie überhaupt eine sinnvolle Form der Politik ist? Verdient diese Wahl nicht schon deshalb ein „Danke, Amerika“?

gerd_held_etwas_geht_zuendeMan sollte dieser Wahl dadurch Respekt erweisen, dass man versucht, das Sachanliegen, das mit ihr auf die politische Tagesordnung drängt, zu erkennen. Das ist allerdings nicht ganz leicht. Denn in den Wahlen kann ja kein Regierungsprogramm artikuliert werden, das per Mandat direkt auf die Regierung zu übertragen wäre. Aber man kann eine Umorientierung benennen, die in der Trump-Kampagne mit ihrer „rough energy“ (ihrer ungehobelten Kraft) und ihren brachialen Botschaften einen symbolischen Ausdruck fand. Auch wenn das noch kein politisches Programm ist, so ist es doch deutlich mehr als nur Protest. Der heutige Populismus ist nicht nur eine Negativstimmung. Wäre er nur ablehnend und depressiv, hätte er eine Nation wie die Vereinigten Staaten von Amerika nicht erfassen können. Nein, er hat eine eigene Sache und eine eigene gelebte Leidenschaft. Der Populismus, so könnte man vielleicht provisorisch formulieren, setzt die tägliche Auseinandersetzung mit den Widrigkeiten der gegenständlichen Welt wieder in Wert. Sie war lange Zeit nicht mehr politisch salonfähig und galt als „langweilige“ Beschäftigung für Verlierer. Wenn hier eine Umorientierung stattfindet, ist das keine „Abwendung von der Welt“ (Berthold Kohler in der FAZ am 10.November) und erst recht kein Bequemlichkeitsprogramm, sondern eine neue Zuwendung zur realen Welt – mit politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Konsequenzen. Die Umorientierung führt auch zu einer stärkeren Unterscheidung zwischen Binnenmarkt und Außenhandel, zwischen Innenpolitik und Außenpolitik.
Doch das ist schon zu weit vorgegriffen. Noch gibt es keine greifbaren Resultate, noch hat die politische Alternative nichts durchgesetzt. Und doch gibt es gewisse, fast unmerkliche Verschiebungen im Gefüge des Landes, und manches, das man abgeschrieben oder nostalgisch stillgestellt hat, zeigt sich nun robuster und selbstbewusster als erwartet. Um das zu sehen, was da in den USA lange Zeit verschüttet war, liefert eine literarische Reportage manchmal mehr als eine allzu gezielte und „problemorientierte“ Sozialforschung. Gewiss ist eine solche Literatur stärker dem Detail verpflichtet und abhängiger vom Zufall. Aber angesichts der Tatsache, dass offenbar die gesamte Demoskopie der USA im eigenen Land im Dunkeln tappt, kann das auch zum Vorteil werden. So soll in dieser Kolumne ein Buch zu Ehren kommen, das – erschienen im Jahr 2011 – etwas von dem anklingen lässt, was nun auf einmal überall in den Vereinigten Staaten hörbar wird.

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Hartland USA (I) – „Hartland – Zu Fuß durch Amerika“ heißt das Buch und sein Autor ist der Deutsche Wolfgang Büscher, Jahrgang 1951. Auf den ersten Blick erwartet man eine der vielen On-the-Road-Geschichten über die USA, aber schon bald lässt der Text aufhorchen. Er ist irgendwie tiefer, blickt genauer auf die Details, beschreibt Eigenarten, an denen man gewöhnlich zu schnell vorbeigeht. Besonders wichtig: Die Beobachtungen des Autors, der die gesamten USA im mittleren Westen von der Nordgrenze bis zur Südgrenze durchquert, folgen keiner vorgefertigten Werteordnung des guten Lebens. Die Begegnungen mit Menschen sind existenzieller und brauchen dazu gar keine langen Dialoge.

So selten überholte mich ein Auto, dass ich mitzählen konnte. Es war das dritte, das hielt, heraus scholl der unnachahmlich lakonische Ruf „Need a ride?“. Nie machte ein Fahrer Aufhebens um die Barmherzigkeit, die er dem Fremden erwies. Er stellte wenige Fragen, die Abfolge war meist gleich. „Where you headin?“ lautete die zweite, wohin des Wegs? Nicht wie daheim: Woher? Die Woher-Frage wurde zuletzt gestellt. (S.121)

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Hartland USA (II) – Eine zweite Szene. Irgendwo in der Nähe der Stadt Lincoln verbringt der Wanderer-Tramper Abend und Nacht im Haus von Jake, seiner Frau und seinen drei Töchtern.

Diese Leute sind arm, bemitleidenswert arm. Wer sagte das, wer redete so? Ich konnte mir nicht helfen, irgendwer stand neben mir, hinter mir und warf diesen abschätzigen Blick auf die Szene, in der ich saß … In gegenwartsdeutschen Augen bin auch ich als Kind arm gewesen, bemitleidenswert arm, aber mir ist es damals nicht so vorgekommen. Arm war, wer hungerte und fror und sich nicht helfen konnte.

Wir hungerten und froren nicht und konnten uns helfen … Alle Erinnerung an diese Zeit war in Arbeit getaucht. Man arbeitete. Man arbeitete von früh bis spät, und wer „von der Arbeit“ kam, wie es hieß, der aß und trank etwas und ruhte ein wenig aus, bevor er sich erneut an die Arbeit machte. Alles baute, Haus um Haus entstand. Umbauen, anbauen, neu bauen, ausbauen. Ziegelschlag und Hammerklang, unterlegt vom eintönigen Mahlen Zigtausender Betonmischmaschinen, das war die Musik jener Jahre … In dem Sommer, als ich rebellisch wurde, arbeitete ich auf dem Güterbahnhof. Wir hatten Pakete in Waggons zu packen, tagein, tagaus, ein Schulkamerad und ich. Um die Arbeitswut um uns herum zu verspotten, brüllten wir auf Verabredung plötzlich die Älteren an: „Arbeiten! Arbeiten! Los, los, los!“ Und packten die Pakete schneller und wilder als je zuvor und lachten uns halb tot … In meiner Erinnerung war es eine helle, schmucklose, hungrige Zeit. Wie Jakes Mädchen durchs Farmhaus sprangen, so legten die Leute los – wie entlassen, wie freigelassen, und das waren sie auch. (S.156)

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Hartland USA (III) – Und noch eine Szene hat es mir angetan, bei einem Friseur im Örtchen Manhattan (Kansas), die Haarschneidemaschine brummt. Die Augen geschlossen, schwelgte ich in Erinnerung und lauschte dem Friseur von Manhattan, der mir das Lied dieser Tage sang, das Lied von Amerikas Zorn und Furcht: „Wir leben in Angst, wir, die arbeitende Klasse. Solche wie ich mit einem kleinen Geschäft. Wir haben etwas Geld beiseitegelegt fürs Alter. Jetzt gibt Washington mehr und mehr Geld für die Wohlfahrt aus, Geld, das sie uns nehmen, Geld, das uns erhalten sollte im Alter. Wir sind keine Klassengesellschaft, jeder ist willkommen, ob Spanier, ob Mexikaner, nur arbeiten muss er. Kommt und arbeitet! Capitalism is good!“. (S.192)

Büschers Leistung besteht darin, dass er eine bestimmte Tonlage zum Klingen bringt. Keine heroische Tonlage, die die von der Überlegenheit des Helden singt, ist zu hören. Und auch kein klagendes Elend. Es ist ein Buch ständig neuer, sehr physischer Konfrontationen – „Mein vertrauter Gegner, die Straße“ ist die Formel. Aber die heute üblichen Reflexe bei Widrigkeiten fehlen hier. Harte Arbeit ist nicht bierernst, nicht erbarmungswürdig, nicht mitleidheischend. Es liegt eine Heiterkeit über der Härte. In diesem amerikanischen Hartland ist auch Lachen und Lust zu Hause.

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Die Stimmung des neuen Populismus – Diese Tonlage gefunden (wiedergefunden!) zu haben, dafür muss man Wolfgang Büscher sehr dankbar sein. War es nicht diese Tonlage, die die Welt einmal an den USA bewundert hat? Trifft diese Härte, die zugleich den gewissen „Kick“ hat und so die Lockerheit nicht verliert, nicht besser den Kern der modernen Freiheit als das gravitätisch-schwelgende Wort vom „American Dream“? Und wäre das nicht die angemessene Tonlage für einen liberalen Neuanfang? Einen Neuanfang ohne Leiden an der Welt, wie sie ist. Ohne soziale Utopie und ohne großen „Aufbruch“. Ein konservativ-liberaler Neuanfang also.

Sicher hat Büscher, als er sein Buch schrieb, nicht daran gedacht, dass die Stimmungslage, die er auf seiner Tour durch den mittleren Westen fand, in näherer Zukunft eine Fortsetzung in den gesamten USA finden könnte. Dass ein Populismus mit einem ähnlichen Geist entstehen könnte, aber weit über das flache Land und die alten Industrieregionen hinausgehend – bis hinein in neuere Branchen und in veränderte Arbeitswelten. Bis hinein in die großen Städte. Auch in New York hat das Trump-Votum an die 40% erreicht, und unter den Frauen, Einwanderern und College-Absolventen – alles vermeintlich festes Clinton-Klientel – gab es beträchtliche Stimmanteile.

Natürlich weiß ich nicht, wie Wolfgang Büscher die heutige Stimmungslage in den USA beschreiben würde. Aber wer so genau und so gar nicht depressiv von „Amerikas Zorn und Furcht“ geschrieben hat, wird den heutigen Populismus sicher nicht auf „Unwissenheit und Hass“ herunterbringen. Der neue Geist in den USA ist nicht destruktiv. Er hat ein eigenes Anliegen auf einer sehr realen, gelebten Grundlage. Das „Hartland“ USA ist zukunftsfähiger als das „Weichland“ des subventionierten Wohlstands.

Deshalb wäre es jetzt ganz falsch, das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl als sozialpädagogischen Auftrag zu deuten und die Botschaft der Wähler so zu verstehen, dass man sich „mehr um sie kümmern“ soll. Noch mehr Charity-Events für die vermeintlich „Bedürftigen“ – das geht völlig an der neuen Stimmungslage in den USA vorbei. Jetzt nur kein Rückfall in einen bloß „mitfühlenden“ Konservativismus!

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Kommentare

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  • Gernot Radtke

    Wieder ein feiner, fast ‚lyrischer‘ Essay Herrn Helds zur Weltlage, also zu bösen Dingen! – Ich nehme das zum Anlaß, die im Text plazierte ‚Werbung‘ für Herrn Helds Essay-Sammlung „Etwas geht zu Ende“ entschieden zu unterstützen. Ich habe das Büchlein inzwischen gelesen und meine zu wissen, wovon ich rede. Jeder Essay bereitet sein Thema sorgfältigst auf. In einem Gedanken-, Argumentations- , Bewertungs- und Sprachreichtum, nach deren messerscharfen Differenzierungen man andernorts lange suchen muß. Meine
    Conclusio: Wer nicht nur die Nachrichten vom sich über Europa konstellierenden Unheil erfahren will, sondern eine geschliffene Analyse und Deutung derselben, der muß diesen ‚Held‘ lesen. – Hinweis: Ich bin Herrn Held außer durch meine Hochachtung vor seinem Wissen, Können und Gedankenreichtum durch keinerlei ‚Interessen‘ verbunden. Mein Urteil, liebe Mitforisten, ist völlig frei.

    • Gerhard Wruck

      Lieber Gernot Radtke, es drängt mich, Ihnen im Hinblick auf die außergewöhnliche Qualität der Texte von Gerd Heldt unbedingt beizupflichten. Das gilt für alle seine Arbeiten und nicht nur für diesen tatsächlich fast lyrisch wirkenden neuen Text. Es gibt mir immer einen kleinen Freudenschub, wenn ich bei TE oder auch bei AchGut feststelle, dass Gerd Heldt wieder einen seiner brillanten analytischen und empathischen Texte zur Lektüre freigegeben hat. Was für ein Niveau-Unterschied an Kompetenz, Wissen und Deutungssicherheit gegenüber den allermeisten journalistischen Produkten des sog. Mainstreams!
      (Nebenbei bemerkt freue ich mich auch jedesmal über Beiträge von Ihnen,
      lieber Herr Radtke.)

      • Gernot Radtke

        Danke für Ihre beiläufig auch noch meinen ‚Übungen‘ geltende Aufmunterung! – Herr Held ist nicht nur ein hochgescheiter Mann, sondern auch ein großer Sprachstilist. Da sitzt jeder Satz und jedes Wort und bleibt bei aller Gedankenfülle doch immer flüssig lesbar. Eleganz im Denken und Sprechen könnte man das nennen. Sachtexte schreiben, in denen sich der Inhalt vor der souveränen Performance des Autors fast zurücknehmen kann – Kunst, wem dies gegeben ist. Schön, daß wir unsere Verehrung für Herrn Held teilen und uns hier bei TE treffen können!

  • Karl Seegerer

    Das Herausragende an dieser Analyse ist, dass sie nicht den Klischees der Mainstream-Medien folgt. Typisch für solche Klischees ist die zitierte Meinung des FAZ-Mitherausgebers Kohler, der in Verkennung der Realität das amerikanische Wahlergebnis als Abwendung von eben dieser deutet. Neben einer bewussten Täuschungsabsicht dürfte auch eine weitreichende Unfähigkeit zum Erkennen einer zumindest ehrlich angestrebten Wahrheit der Grund dafür sein. Außerdem ist natürlich neben bestimmten psychischen und charakterlichen Strukturen (höflich ausgedrückt) allgemein das verlogene veröffentlichte Meinungsbild verantwortlich.
    Als sehr aufklärend erweist sich auch die Charakterisierung der amerikanischen Mentalität im Unterschied zur deutschen durch Wolfgang Büscher.
    Wie sehr z.B. auch in der Schweiz Unverständnis für die deutsche Mentalität und Politik herrscht, machte mir ein Gespräch mit einer hochbezahlten parteilosen Schweizer Akademikerin deutlich. Ich sprach davon, dass man im Internet neben Aufschlussreichem auch sehr Fragwürdiges lesen könne, und führte als Beispiel für Letzteres an: „Wer jetzt noch nicht begriffen hat, dass in der Regierung antideutsche Verbrecher sind, dem ist nicht mehr zu helfen“. Die intelligente und kultivierte Schweizerin ordnete diese Aussage bei den zutreffenden ein.

  • Ein sehr informativer Artikel auch hier:
    https://www.bostonglobe.com/news/politics/2016/09/01/retirement/sIRT23m4MHGkEwXaP8YB9H/story.html

    Da besucht der Autor seine Stadt 40 Jahre nach dem Schulabschluss und beschreibt, was aus seinen ehemaligen Klassenkameraden geworden ist. Sehr informativ. Kann – pars pro toto – für ganz Amerika gelten.

  • Tanja Bieger

    Ich bin auch ziemlich genervt von der Einheitsmeinung der Medien, dass die „Abgehängten“ und „Verlierer“ den neuen Präsidenten gewählt haben. Ich kann die amerikanischen Wähler gut verstehen. Sie sind ganz und gar nicht abgehängt. Ein Amerikaner ist frei, unabhängig, steht für seine Ziele ein. Wenn er für diejenigen sorgt, die weniger haben, so tut er das durchaus auch. Aber er will nicht, dass das der Staat macht. Der amerikanische Bürger will selber bestimmen, was mit „seinem“ Geld geschieht. Der Staat dagegen soll schlank sein und schlank bleiben. Das ist das Selbstverständnis des Amerikaners.

  • radicalized by government

    Genau so ist es – 100 upvotes!

  • Swengoessouth

    „….jeder ist willkommen, ob Spanier, ob Mexikaner, nur arbeiten muss er. Kommt und arbeitet! Capitalism is good!“
    Nur arbeiten muss er. Aber warum sollte ein EInwanderer bei uns arbeiten, wenn es Idioten / Sklaven gibt, die für einen arbeiten. Somit wird der arbeitende Ungläubige zum modernen Sklaven der muslimischen Einwanderer. Diese müssen sich noch nicht mal als Sklavenntreiber die Finger dreckig machen, denn dies übernimmt der Staat für ihn, mit den entsprechenden Repressalien für die arbeitende Bevölkerung.
    Der EInwanderer bekommt mehr Geld, ohne jegliche Gegenleistung vom Wohlfahrtsstaat, als in seinem Herkunftsland, wo er mit harter Arbeit verdient musste. Der Einwanderer hat starke Verbündete in dem Wohlfahrtsstaat nämlich alle, die von den Einwanderen profitieren. Die machen natürlich alles um nochmehr Geld ins Wohlfahrtssystem zu bekommen. Somit kollabiert der Wohlfahrtsstaat irgendwann an seinen Kosten, denn entweder gibt es Einwanderung oder Wohlfahrtsstaat. Beides funktioniert nicht.

  • Sachsen

    In dem Moment, in dem die Liberale Linke zugibt, dass die Trump Wähler aus einer breiten Bevölkerungsschicht irrespektive Religion/Hautfarbe/Bildung ganz einfach seine Werte teilen und ihn aus dem Grund gewählt haben, ist es vorbei mit ihrer Existenzberechtigung. Deswegen wird jetzt bis zum bitteren Ende weiterfantasiert.

  • Gracian

    Danke für den Tipp!

  • cleverfranky

    Die Worte, die der Friseur in Manhattan, Kansas sprach sind aktuell wie nie und sollten eingerahmt über Politiker-Schreibtischen hängen.

    Das Problem ist nur, einige wollen überhaupt nicht arbeiten und andere können nicht arbeiten, weil es keine Jobs gibt oder es die Qualifikation nicht hergibt.

    Das fordert und überfordert den deutschen Sozialstaat und ist übertragbar auf die EU und die Welt, die von deutschen Politikern ja zusätzlich subventioniert und
    gepampert wird.

    Das „Hartland“ USA mit Trump an der Spitze wird nach meiner Einschätzung vieles von Milton Friedman umsetzen, nämlich daß man einen Sozialstaat haben könne, man auch offene Grenzen haben könne , aber daß man nicht beides zugleich haben könne.

    • Franz Udo

      Es gibt ein ganz einfaches Rezept. Kein Geld für Nichtstun. Dann gibt es nur noch echte Flüchtlinge und nur noch echte Bedürftige. Dann wird es wieder einen Sozialstaat geben, der diesen Namen verdient. Aktuell habe wir einen Asozial-Staat und die Protagonisten sind ebensolche Asozialen.

      • Gernot Radtke

        Am schlimmsten sind die, die den parasitären Staat immer weiter befeuern und ausweiten wollen und dafür die Null-Bonds ‚Gleichstellung‘ und ’soziale Gerechtigkeit‘ nicht laut genug ausgerechnet denen als Vorwurf in die Ohren hämmern, die noch ein stolzes und selbstverantwortetes Leben führen. Der moderne Sozialstaat pervertiert immer schneller zu ehrlosestem Banditentum. Das ist die wahre Moral der linken Weltretter, diesen Verderbern ersten Ranges, die den Pöbel in seinen üblen Manieren nicht nur bestärken, sondern ihm auch noch neue beibringen.