Tickende Zeitbomben und IS-Schläfer leben mitten unter uns

Gut reden und hoffen, dass diese Demokratiefeinde irgendwann zur Vernunft kommen, ist der falsche Weg. Wenn wir nichts sagen, nichts hören, nichts sehen und Angst haben, Klartext zu reden und Fässer aufzumachen, werden wir den islamistischen Terror immer im Nacken haben.

Screenshot: ARD, Tagesschau

Verdammt noch mal. Was muss noch alles hier bei uns passieren, damit wir endlich wach werden? Wie viele Menschen müssen noch unter dem IS-Terror in Deutschland leiden? Wie viele Jugendliche müssen noch in Syrien oder im Irak für die Scharia ihr Leben lassen? Wie viele Mütter und Väter müssen um ihre Kinder weinen? Wieso sind wir zu einer Gesellschaft geworden, die vor Herausforderungen kneift und gegen fremde Bedrohungen nichts unternimmt? Sind die drei Affen inzwischen zu einer gesellschaftlichen Leitfigur geworden? Jeder weiß inzwischen, dass die radikalislamistische, fundamentalistische und salafistische Bedrohung die größte Gefahr für unsere Demokratie, unseren Rechtsstaat und die innere Sicherheit geworden ist. Trotzdem wollen manche zu all dem, was hier bei uns passiert, nicht Stellung nehmen, ganz besonders nichts sagen, nichts hören und nichts sehen.

Gerade dieses Verhalten ist gefährlicher als alle extremistische Bedrohung zusammen, denn wir alle sind verantwortlich für das, was wir sagen oder nicht sagen. Wir sind auch dafür verantwortlich, was wir tun oder nicht tun.

Was sich in den letzten Monaten in Deutschland ereignet hat, ist mit Horror zu vergleichen. Silvesternacht in Köln: hunderte Frauen werden sexuell belästigt und flashmobartig auf Knopfdruck deutschlandweit beraubt und unsittlich berührt. Danach Hamburg, Hannover und jetzt hat der IS-Terror nach den strategisch und sicherheitsrelevanten Plätzen auch unsere öffentlichen Verkehrsmittel erreicht. Ein 17-jähriger Afghane, ein unbegleiteter Flüchtling, verletzte in einem Regionalzug nahe Würzburg mit einer Axt fünf Menschen, zwei davon lebensgefährlich. Nach Zeugenaussagen rief er immer wieder in dem Zugabteil „Allahu Akbar“. Außerdem wurde in seinem Zimmer eine schwarze IS-Fahne gefunden. Von da an war es klar, dass dieser Jugendliche, der bei uns in einer Willkommensgesellschaft Zuflucht gefunden hat, selbst zum Täter geworden ist. Ob er mit einer radikalislamistischen, dschihadistischen Gesinnung zu uns kam, als Schläfer vom IS mit dem Flüchtlingsstrom zu uns geschickt oder ob dieser junge Mann von den Salafisten in Deutschland radikalisiert wurde, werden die Ermittlungen zeigen. Gerade in diesem Fall sehen wir aber wieder, dass wir in Deutschland zu keiner Tageszeit und nirgendwo sicher vor diesen Extremisten sind. Während die Polizei noch ermittelte und Zeugenaussagen nach einem möglichen religiösen Attentat deutete, hat sich der IS zu dieser Tat bekannt und sprach von „ihrem IS-Kämpfer“.

Wir sind auch verantwortlich für Nichtstun

Das sind sehr gefährliche Entwicklungen. Diese Tat macht uns allen klar: Noch nie war die religiöse, radikalislamistische Bedrohung so groß wie heute. Und die Täter sind mitten unter uns. Es vergeht kaum ein Tag, an dem die Radikalislamisten nicht zuschlagen, mal in der Türkei – Ankara, Istanbul, mal in Paris – Frankreich, Brüssel – Belgien, zuletzt auch in Orlando – USA und jetzt Nizza, wiederholt in Frankreich. Das sind deutliche Hinweise, die wir sehen und erkennen müssen. Wir müssen die Botschaft des Terrorstaats genau analysieren, erkennen und vor allem ernst nehmen. Der terroristische IS-Staat hat uns eigentlich vor vielen Monaten schon gewarnt. Sie sagten, die westliche Welt, die „Kuffar“ – die Ungläubigen, werden ab jetzt keine Sekunde mehr Ruhe haben.

„Sie werden nie wissen, wo und wann wir zuschlagen und wir werden den Kuffar den Schlaf rauben. Sie werden vor Angst nicht mehr auf die Straße gehen. Wir werden den Kreuzzüglern ihre Heimat zur Hölle machen.“

Und hier stelle ich mir die Frage: Sind diese Drohungen nicht genug, um die Gefahr zu erkennen und dagegen vorzugehen? Wenn wir, wie es in Deutschland so heißt, immer den Ball flach halten, ruhig Blut bleiben, werden wir die IS-Terrorgefahr von uns nicht fernhalten. Gut reden und hoffen, dass diese Menschen und Demokratiefeinde irgendwann zur Vernunft kommen, ist auch der falsche Weg. Wenn wir nichts sagen, nichts hören, nichts sehen und Angst haben, Klartext zu reden und Fässer aufzumachen, werden wir den islamistischen Terror immer im Nacken haben. Wir müssen als Gesellschaft aufhören, jede Diskussion zu diesem Thema mit einer  schnell geschwungenen Rassismuskeule zu ersticken. Damit ist niemanden geholfen. Wenn wir politisch nichts tun, wenn wir keine gesetzlichen Rahmenbedingungen schaffen oder die vorhandenen Gesetze nicht einsetzen und Radikalislamisten, Fundamentalisten und Scharia-Befürwortern nach wie vor, als ob bis jetzt noch nichts geschehen wäre, unter uns dulden, werden in Zukunft immer mehr Mütter und Väter um ihre Kinder weinen. Uns muss endlich klar werden: Wir sind nicht unverwundbar.

Es ist doch ersichtlich, dass die Salafisten in Deutschland seit Jahrzehnten organisiert sind. Sie vergrößern jeden Tag fast stündlich ihre Ummah, ihre Gemeinde. Sie rekrutieren, konvertieren und radikalisieren unsere Jugendlichen. Aus unseren Nachbarkindern werden Kanonenfutter, Schläfer, Attentäter und Selbstmordattentäter. Wie lange sollen wir hier noch zuschauen? Wie lange sollen wir den Ball noch flach halten? Wie viele unschuldige Menschen müssen noch sterben oder Opfer werden, damit der große Aufschrei kommt, damit mit aller Härte gegen diese Demokratiefeinde vorgegangen wird? Die schwarze IS-Terrorflagge ist ein Symbol der Unmenschlichkeit und Gewalt, ein Symbol von Mord, Tod und Terror geworden. Diese schwarze IS-Fahne weht nicht nur in Syrien, Afghanistan oder im Irak. Diese Terrorfahne weht inzwischen auch in Deutschland.

Die schwarze Fahne muss fort

Es gibt Hassprediger wie Pierre Vogel, der vor dieser Fahne posiert und sogar ein Pullover mit diesem Logo anzieht. In vielen Häusern hängt diese Fahne in den Jugendzimmern, manche sind sogar dreist genug,sie aus dem Fenster oder auf den Balkon zu hängen. Liebe Freunde, wenn wir uns heute weiterhin von sogenannten „Gutmenschen“ einlullen und uns weismachen lassen, dass die islamistische Gefahr doch nicht so groß sei, wird dieser Terror unsere Erde zur Hölle machen. Wir müssen diese schwarze Fahne aus unserer gesellschaftlichen Mitte verbannen.

Deswegen müssen wir unseren Rechtsstaat, unsere Demokratie und unsere gesellschaftlichen und religiösen Werte schützen. Wir dürfen uns aus falschverstandener Toleranz oder Multikulti-Romantik vor einer extremistischen Kultur nicht beugen oder kapitulieren. Die Radikalislamisten, Dschihadisten, Scharia-Befürworter und IS-Sympathisanten sind für unser gesellschaftliches Leben, für unsere innere Sicherheit eine tickende Zeitbombe. Deswegen brauchen wir eigentlich schon heute ein Betätigungsverbot für Salafisten, radikalextremistischen Islamismus, ein Verbot der Hassprediger, der Vollverschleierung und ein Verbot der Lies-Stände.

Wenn wir weiterhin von unseren demokratischen und rechtsstaatlichen Mitteln keinen Gebrauch machen und diese zum effektiven Schutz und zur Sicherhit unserer Bürger nicht einsetzen, machen wir uns sogar strafrechtlich schuldig. Hier sind besonders die Politiker und Hauptamtlichen gefordert. Wer als demokratisch gewählter Mandatsträger seiner Verantwortung nicht nachkommt, macht sich für all das, was noch in Zukunft passiert, mitverantwortlich. Gerade die Gesetzgeber und Gesetzesmacher stehen in besonderer Verpflichtung. Für jeden Jugendlichen, der unter dem IS-Terror stirbt, für jedes Opfer sind wir alle verantwortlich. Wir müssen unserer menschlichen, gesellschaftlichen und politischen Pflicht nachkommen und engagiert gegen die salafistische Gefahr kämpfen. Wir müssen dafür sorgen, dass bekannte Schläfer oder IS-Sympathisanten strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden bzw. bei Nicht-Deutschen der Aufenthaltsstatus aberkannt wird und sie sofort abgeschoben werden. Es ist wichtig, dass wir ein deutliches Zeichen setzen und wir uns mit all unseren demokratischen und rechtsstaatlichen Mitteln zur Wehr setzen. Wir dürfen nicht zulassen, dass Deutschland ein Mekka der Salafisten wird.

Unterstützung
oder

Kommentare

Ihre Argumente, Gedanken oder Informationen bringen wir ganz oder gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Links, mindestens solche mit unklarer Herkunft.

  • Marc Janssen

    *Ich fühle mich fast mitschuldig an dem grauenhaften Schicksal der Opfer….und ich gestehe, daß ich auch Mitleid mit diesem 17-jährigen, verlorenen Jungen aus Afghanistan habe….*

    Worte, die deutschen (UN)verantworlichen niemals durch die Lippen gehen würden, aber ich sage sie und fühle genau so.

    Ich entschuldige mich auch im Namen dieser verrückten *deutschen* Bundesregierung und ihrer Hilfstruppe der *Refugees welcome* Fraktion bei allen Chinesen die so positiv und interessiert und begeistert gegenüber Deutschland eingestellt sind….oder waren!

  • Uwe Dippel

    Anfangen muss die Politik. Anfangen müssen die Medien.
    Anfangen müssen die deutsche Politik und die deutschen Medien.

    Egal ob im den Niederlanden oder in Frankreich, egal welches Medium ich konsultiere, seit gestern handelte es sich um einen Islamisten, der geplant zugeschlagen hat. Beziehungsweise zugestochen hat.

    Nur hier, in Deutschland, fallen die Medien, und die Politiker aller Parteien, auch der CSU, umeinander her, sich dabei irgendwie mit sich selbst und den anderen verhakelnd, um diesen Punkt ‚herumzuarbeiten‘. da wird von ‚jugendlich‘ gesprochen, von ‚Bäckerlehrling‘, von ‚Selbstradikalisierung‘. Letzteres Wort ist mir übrigens neu. Und natürlich ‚verwirrter Einzeltäter‘. Genau das Muster, das wir schon aus Nizza kennen. Allerdings sind da die französischen Medien auch windelweich gewesen. Wahrscheinlich berichtet sich immer besser aus einer relativen Ferne.

    Und dann noch die Frage der – Zitat – Klugscheißerei von Frau Künast.

    Da lobe ich mir doch die französischen Kollegen, die im letzten Jahr richtig reagierten auf den – mal wieder – sogenannten Flüchtling aus Deutschland, der nach Bataclan mit einer erhobenen Axt ein Polizeirevier in Paris aufsuchte, seinen ‚Allahu Snackbar“ rief, und gleich darauf seinem Herrn zugeführt wurde.
    Seien wir doch realistisch: Wer so was tut, will das was er bekommt. (Ob es 72 Jungfrauen sind, weiß ich allerdings nicht.)

    Wenn ich länger darüber nachdenke, sind es zunächst die Medien, die Klartext reden sollten, und nicht weiterhin um und um und um den heissen Brei herum. Das spielt den Radikalisten doch nur in die Hände. Vor wem hat die Presse Angst?
    tagesschau war mal wieder einer der Spitzenreiter in dieser Richtung, da wurde beinahe stündlich eine neue Nachricht verfasst, die versuchte, jedes Mal an der Geschichte vorbei eine halbe – aber hauptsächlich entschärfte – Wahrheit aufzutischen.
    „Glücklicherweise“ gibt es jetzt das Thema Hinz, um die Sache aus den prominenten Plätzen zu verdrängen.

    de Maizière prangt da seit Stunden in der tagesschau oben an. Es handle sich um ein ‚Grenzgebiet‘ zwischen Amoklauf und Terror.
    „Verhalten einer Person bezeichnet, die plötzlich und willkürlich Personen lebensgefährlich angreift“ steht in der Wikipedia unter ‚Amoklauf‘.
    Und Axt und Messerei hatte er ganz zufällig dabei, als er von der Arbeit kam? – Moment: wozu braucht ein Bäcker eine Axt? Oder lag die Axt so ganz zufällig im Regionalzug? Dann könnte ich einverstanden sein mit der Charakterisierung von de Maizière. Halt, nein, doch nicht: der Täter hatte ja vorher der Nachrichtenagentur des IS einen Videoclip zukommen lassen, in der er ankündigte, ein paar كفّار ins Jenseits befördern zu wollen.
    Also sagt de Maizière schlicht die Unwahrheit, und es war ganz einfach ein Terrorangriff eines Sympathisanten des IS, und von langer Hand geplant.

  • Was bin ich froh, dass es Seiten wie TE gibt. Klarheit und Wahrheit. Fehlt nur noch ein Königsmacher, der vieles von dem, was hier geschrieben, gewünscht und gefordert wird, in die Praxis umzusetzen hilft. Zeit wird’s!

  • Was bin ich froh, dass es Seiten wie TE gibt. Klarheit und Wahrheit. Fehlt nur noch ein Königsmacher, der vieles von dem, was hier geschrieben, gewünscht und gefordert wird, in die Praxis umzusetzen hilft. Zeit wird’s!

  • NoName

    Die Muslime sind nicht das Hauptproblem sondern unsere Regierung, die Deutschland planvoll zerstört.

    Es ist eben nicht

    „Deutschland schafft sich ab“.

    Es ist: „Deutschland wird abgeschafft.“

    Und zwar ganz DEUTSCH, planvoll und „gesetzestreu“.

    Mit Hilfe unserer gewählten Regierung, die genau weiß, was sie tut und ihr Volk gerne im Dunkeln lässt, was sie vorhat.

    Dass sieht man ja sehr gut an dem Integrationsgesetz, aber auch an dem geheimen Koalitionsvertrag in Baden-Württemberg…

    Wie geht es wohl weiter?

    Vielleicht ist ja das Chaos bis 2017 so groß, dass man nach „Merkels Reichstagsbrand“ den Notstand ausrufen kann und Wahlen erst mal „aussetzt“, vielleicht hat sich die AFD bis dahin zerlegt (passiert komischerweise immer, wenn sich Gegenbewegungen bilden) und die Einheitspartei tritt nochmal an.

    Auf jeden Fall ist Diktatur auf Sicht die alternativlose Lösung, haben wir ja eigentlich schon, wird sich aber noch verschärfen.

    Diktator, die die das Chaos angerichtet haben. Ei der Daus. Starke Leistung, da kann einem schon mal so die ein oder andere natürlich vollkommen abwegige Verschwörungstheorie in den Sinn kommen.

  • GRÜBELMONSTER

    Es wäre schon viel damit gewonnen, wenn die gesamte Gesellschaft in Deutschland – und damit meine ich auch und im Besonderen die hier etablierten Muslime – sich eindeutig dazu zu positionieren, was der unverhandelbare Wertekanon dieses Landes ist.

    Nehmen wir beispielsweise den selbsternannten Zentralrat der Muslime in Deutschland. Ich hörte seinerzeit wie Herr Mazyek sich in einer Hart-aber-fair“-Diskussion mit der nicht gerade für rechtslastige Positionen bekannten Lisa Fitz echauffierte: Er sei es leid, sich ständig von Islamisten und ihrem Tun distanzieren zu müssen. Der Islam und der Koran seien im Kern friedlich, es gehe nicht darum sich abzugrenzen, man wolle in Frieden und auf Basis der freiheitlich-demokratischen Grundordnung hier leben usw. usw… Jeder, der anderes unterstelle, beleidige die Muslime. Aha… Textkonstante 1… Beleidigung zieht immer…

    Die vollständige Lektüre des Koran gibt zumindest Anlass zum Zweifel (und ich widerspreche hier Herrn Plasberg, der in der gleichen Sendung sinngemäß relativierend meinte: „In großen Büchern stehen auch schonmal an einigen Stellen komische Sachen…“; er zumindest kann dieses spezielle Buch nicht vollständig gelesen haben…), aber tun wir mal so, als glaube Herr Mazyek selbst, was er da sagt…

    Dann müsste es doch sein Ziel und das Ziel aller in der hiesigen Gesellschaft „angekommenen“ Muslime sein, pausenlos zu verkünden: „Jene, die den Islam über den spirituellen Status einer Religion hinaus ausdehnen, ihn zum politisch-weltanschaulichen Kampf missbrauchen, diese Menschen dulden wir nicht in unseren Reihen. Wir dulden weder die Anwendung von physischer Gewalt noch verbale Gewalt in Form von Schmähung von Menschen mit anderer Weltanschauung abwertend als Ungläubige, Schweinefresser, Frauen in luftiger Kleidung und offenem Haar als Huren!“

    Ich möchte sehen, dass die Wortführer der islamischen Interessenverbände sich auf Marktplätze, in Moscheen, in Flüchtlingsheime begeben und ihren Glaubensbrüdern und -schwestern unmissverständlich erklären, dass ein politisierter Islam, ein auf Ab- und Ausgrenzung zielender Islam, die Einführung der Scharia durch gelebte Parallelgesellschaften eben nicht der Wille Allahs sein können. Ich möchte sehen, dass man den Imamen, die anderes verkünden, und „Hasspredigern“ den Boden unter den Füßen wegzieht, indem man ihnen und jedem anderen deutlich zuruft, dass sie so nicht mehr in der muslimischen Gemeinde geduldet werden.

    Bisher nehme ich davon nichts oder kaum etwas wahr. Liegt das an den Medien? Arbeiten die Islam-Verbände mit aller Kraft für die Etablierung eines rein spirituellen, aus Überzeugung säkularen Islam? Einem Islam der andere Weltanschauungen nicht nur befristet duldet, sondern der sogar die innere Schönheit einer weltweiten spirituellen Vielfalt anerkennt und den religionsübergreifenden Dialog fördert? Der sich offensiv zu Religionsfreiheit und auch der Freiheit zu konvertieren (egal woher und wohin…) bekennt und dafür laut und deutlich eintritt?

    Ist das so und ich nehme es nur nicht wahr?! Medien und Gesellschaft haben sich verschworen und berichten nicht darüber, wenn der Zentralrat der Muslime sich genau so offensiv und „Drumherumreden“ positioniert? Ist das so? Oder ist es einfach so, dass diese Kreise eben nicht allzu deutlich für das eintreten, von dem sie zumindest in Talkshows – unter dem Codewort „Grundgesetztreue“ – behaupten, dass es selbstverständlich der gemeinsame Kern gesellschaftlichen Miteinanders sei? So richtig überzeugend wirkt das nicht!

    Ist vielleicht die Sichtweise der „Islamkritiker“, -„phobiker“, – „hasser“ und sonstiger „Rassisten“ zutreffend? Dass Muslime sich in Wahrheit keinen Deut um Frieden, Freiheit im Denken und Handeln scheren? Dass sie Koran / Scharia / Fatwa über jede andere Form der Konvention, sei es nun Gesetz oder gesellschaftlichen Wertekanon stellen? Dass sie uns im Unklaren über ihre wirklichen Absichten lassen? Dass sie Kontakte in höchste politische Kreise für ganz eigene Zwecke benutzen und überhaupt kein Interesse daran haben, ihre „Umma“, ihre Gemeinschaft durch aufklärerische Aktivitäten gegen sich aufzubringen?

    Dazu passt ja die Mazyek-Frage an Frau Petry: „Warum hassen Sie uns Muslime?“ Diese Frage ist intellektuell dürftig und dient offenbar allein der Bedienung von Erwartungen der eigenen Gemeinde. Es ist reinster politischer Klamauk und wird den berechtigten Fragen der hiesigen Mehrheitsgesellschaft nicht gerecht!

    In diesem Zusammenhang: Was ist eigentlich der „Mainstream“ in der Bevölkerung islamischen Glaubens mit Migrationshintergrund? Der selbständige Gemüsehändler, Anwalt, Arzt, Arbeiter, Angestellte, der seine Kinder möglichst auf das städtische Gymnasium (inklusive gemischtgeschlechtlichen Schwimmunterricht) schicken möchte, damit sie „es mal besser haben sollen“? Den es nicht stört, wenn Sohn oder Tochter mit einem Nicht-Muslim nach Hause kommen? Der seine Frau ermuntert Deutsch zu lernen und „unter Leute“ zu gehen? Sich so zu kleiden, wie sie selbst es wünscht? Und – wenn es schon ein Kopftuch sein muss – ihr zu einem fröhlichen Sonnengelb rät? Der – bei allem Gottesglauben – mit seinen Kindern ebenso distanziert über den Koran spricht, wie ich – allerdings Agnostiker (klingt vornehmer als Atheist und so ganz sicher kann man sich ja nie sein…) – es mit meinem Sohn über das Alte und Neue Testament tue? Der sich mit Mohammed-Karikaturen inhaltlich und unaufgeregt auseinandersetzt und sich fragt, ob vielleicht an der Frage „religiös bedingte Affinität für Gewalt“ was dran sein könnte? Und – falls er zu dem Ergebnis „ja“ kommt – sich genau darüber aufregt, statt gegen den Zeichner zu wettern und die übliche Beleidigtheits-Show abzuziehen…

    Diese Fragen sollten allmählich wahrheitsgemäß beantwortet werden!!! Ich und – wie ich es wahrnehme – die meisten augeklärten Menschen wollen Muslime nicht a priori ausgrenzen oder „loswerden“. Aber es kann auch niemand von uns verlangen, dass wir Menschen in unserem Land dulden, welche die hiesigen Gepflogenheiten und alles, was dieses Land im Kern ausmacht, verachten. Das führt nicht zu Vielfalt, sondern zu Destruktion!

    Es wird Zeit für echten und aufrichtigen Erkenntnisgewinn und – danach – für richtiges Handeln! Eine Diskussion über Sachverhalte, die so vielen Menschen aus Sorge „ein Loch in die Seele brennt“ kann niemals „unsäglich“ oder „unerträglich“ sein. Das müssen auch Teile des hiesigen Establishments allmählich begreifen! Ich kann verstehen, dass sie sich gerne „oben“ halten wollen. Eine Frage stellt sich wahrscheinlich spätestens in einigen Jahren, ob nämlich die Gesellschaft, als deren Eliten man sich selbst begreift, noch da ist! D.h. man ist dann vielleicht noch „oben“, aber von was?!

  • Peter Christian Nowak

    Frankreich, Deutschland, Belgien…noch längst nicht das Ende das Schlachten von muslimischen Extremisten. Es ist erst der Anfang. Und Merkel steht unversehrns vor einem Problem, dass sie mitverursacht hat.

    Es scheint dich auch nichts an ihrer „Flüchtlingspolitik“ zu ändern.

    Ich sagte es wiederholt schon mal: Mit dem aktuell geltenden Gesetze lässt sich die Gewalt muslimischer Verbrecher nicht lösen. Er ist viel zu schwerfällig und gibt kaum ein wehrhaftes Instrumentarium zum Schutz seiner Bürger an die Hand. Das ist das brandgefährliche. Dennwenn die Bürger das erkannt haben werden, die Hilflosigkeit der Politiker bis in die letzte Winkel der Republik erkannt sein wird, werden Wut und Frustration über Politik und den Migranten derartig groß werden, dass Gegengewalt nicht mehr ausgeschlossen ist. Möglicherweise hofft man in der Zivilgesellschaft, das Problem könne doch nich mit Mitteln der Politik gelödt werden.
    Aber die Politik rudert nur noch hilflos herum; das ist meine Einschätzung. Und sie verschlimmert durch dümmliche Relativierungen der Gewalt durch den Islam eine Moderation der Stimmungslage im Land. Das gießt noch mehr Feuer in den Brandherd.

    Eine ganze Reihe von Maßnahmen, von Grenzen dicht, Salafismus verbieten und verfolgen, Sympathisanten des Salafismus verfolgen und ausweisen, keine Migranten aus Syrien und anderen muslimisch geprägten Ländern mehr aufnehmen, Asylrecht aussetzen, Mittelmeer keine Rettungsmaßnahmen durchführen, Urteile des Menschenrechtsgerichtshof ignorieren, Fluchtkorridore militärisch schließen, usw…..Illusorisch, dass die EU jemals die Islamisierung mit derzeit geltenden Richtlinien den IS in Europa stoppen können.

    Wer kann, der wandert aus.

  • Nachdenkerin X

    Sie machen viele gute Vorschläge, Herr Tipi. Das Wichtigste wäre doch aber, die deutschen Grenzen zu bewachen und Art. 16a GG wieder zu beachten, nach dem niemand Anspruch auf Asyl hat, der aus einem sicheren Drittstaat einreist. Es hilft doch nichts, das Kellergeschoß leerzupumpen und Trocknungsmaschinen laufenzulassen, wenn der Haupthahn offen ist! Nach dem Schließen des Haupthahns kann man erst wirklich mit den Aufräumarbeiten beginnen.
    Der eklatante, eigenmächtige, selbstherrliche Gesetzesbruch der A. M. unter Duldung des Parlaments ist doch das Problem! Daß das natürlich an den Außengrenzen der EU zu Komplikationen führen würde, ist klar. Aber um dort die entsprechenden Verhandlungen zu führen, haben wir doch (hochbezahlte) Politiker und die ständig herumreisende Kanzlerin. Und angeblich gibt es ja Frontex.
    Daß Sie ein Burka-Verbot und die Abschiebung von Nicht-Deutschen bei Straftaten fordern, ist richtig. Kritischer sehe ich ein Verbot der „Lies“-Stände. Das wäre staatliche Zensur. Dort wird doch „nur“ der Koran angeboten? Das ist keine Straftat.
    Schlimm sind aber „Kopftuch“-Urteile, mit denen unsere Justiz unsere Unterwerfung zwar nicht bewußt, aber doch schleichend vorantreibt.

  • Sehr geehrter Herr Tipi,
    es sind keine verblendeten Einzeltäter, sondern die Mehrheit der Moslems ist nicht integrierbar. Der Islam selbst ist das Problem, das töten Ungläubiger ist Programm im Koran. Da die Moslems mit der freiheitlichen Gesellschaft nicht kla rkommen, hilft nur die bedingungslose Rückführung in ihre Heimatländer. Merkel und ihre CDU gehören genau wie SPD und Grüne abgewählt.