Facebook-Sperre: Die Zensur zensiert sich selbst

Große Empörung derjenigen, die so gerne wegzensieren, als das, was SIE für wichtig und wertvoll hielten, den eigenen Zensurforderungen zum Opfer fiel. Der Justizminister reagierte umgehend, schnell wurde die Seite wieder entsperrt. Im Kampf gegen "rechte Hetze" wird barrierefreies Denunzieren und Selbstjustiz eben auch mal von oberster Stelle gefördert.

Censored keyboard key. Finger

Es ist schon kabarettreif, wenn die Zensurwut im Kampf gegen Rechts plötzlich dazu führt, dass Seiten gesperrt werden, die sich eben jenem Kampf verschrieben haben. So erging es vorgestern der Facebookseite der Initiative „Perlen aus Freital“, die seit dem letzten Jahr die „schönsten“ Kommentare des rechten Randes der Gesellschaft auf Facebook und auf einem Tumblr-Blog veröffentlicht. Die Empörung über die Facebooksperre ist groß. Vor allem bei jenen, die sonst gar nicht genug von Zensur kriegen können.

Entgleisungen offenlegen

Zweifelsohne braucht man nicht darüber diskutieren, ob es sich bei den veröffentlichten Postings um extremistische Äußerungen handelt. Wer schreibt, dass er Ausschwitz wieder eröffnen will, wer Menschen als Ungeziefer bezeichnet., der ist nicht rechtspopulistisch, der ist totalitär. Genau solche Äußerungen findet man gesammelt auf der Seite der anonymen Aktivisten von „Perlen aus Freital“, die es sich, lange bevor man auf Facebook offensiv gegen Hetze vorging, zur Aufgabe gemacht hatten, die verbalen Entgleisungen der rechten Szene offenzulegen. Ja, „Perlen aus Freital“ ist ein Beleg dafür, wie tief der menschliche Hass gehen kann und wie sehr braunes Gedankengut hierzulande immer noch verbreitet ist.

Der Umgang mit derartigen Seiten fernab moralischer Empfindungen, gestaltet sich indes etwas komplizierter. Sicherlich geht es hier nicht um die Frage, ob offensichtlich volksverhetzende Posts noch in den Bereich der freien Meinungsäußerung gehören. Was den rechtlichen Rahmen solcher Veröffentlichungen angeht, bewegt man sich dennoch in einer Grauzone. Zwar werden Profilfotos verpixelt, die Screenshots der Posts werden auf dem dazugehörigen Tumblr-Blog jedoch mit Link zur Quelle und mit Angabe des vollen Namens gepostet. So widerlich man die Posts selbst auch finden mag, wirft diese Methode dabei unweigerlich die Frage auf, inwiefern man sich selbst bereits des Mittels der Hetze bedient und ob sich dahinter nicht letztlich auch die Intention versteckt, sich und andere selbst zum Hüter von Recht und Ordnung zu erklären, deren Aufgabe es folglich ist, die Profile dieser Menschen zu melden oder ihnen Hass Mails zu schreiben. Die “Perlen aus Freital” also nicht einfach eine Mahnung, sondern ebenso auch ein Zelebrieren des Denunziantentums?

Darf man im Kampf gegen Rechts Recht beugen?

Sicherlich mag man ob der widerlichen Posts dazu neigen, dieses Vorgehen als nicht sonderlich verwerflich anzusehen. Recht ist jedoch nichts, was beliebig aufgrund moralischer Erwägungen gebeugt werden kann. So bleibt die Frage bestehen, inwiefern solche Methoden auch dann zu begrüßen wären, wenn es sich um ein anderes Thema handelte und ob genau das nicht schlussendlich irgendwann dazu führte, dass wir eines Tages alles und jeden denunzieren, an den virtuellen Pranger stellen, dessen Aktivitäten (ob im Netz oder woanders) uns nicht gefallen. Der Trend dazu ist bereits erkennbar. Schon jetzt reiht sich Petition an Petition, Aufruf an Aufruf. Alles, was einem nicht passt, muss sofort virtuell bekämpft werden. Dabei werden demokratische Verfahren bewusst korrumpiert, sofern sie drohen, nicht zur eigenen Zufriedenheit entschieden zu werden. Überall herrscht der Drang, andere Menschen zu beeinflussen und zu erziehen, damit sie sich am Ende für das „Richtige“ entscheiden.

So ist es nicht verwunderlich, dass auch manche Politiker und Journalisten längst die Fähigkeit verloren zu haben scheinen, nicht in alles affektiv und meinungsvorgebend eingreifen zu wollen. Das gilt für unbedachte Aussagen wie die von Stanislaw Tillich genauso wie für die Zensurwut im Internet. Als ob man tatsächlich glaubt, man könne Rassismus damit bekämpfen, indem man ihn aus dem Internet wegzensiert. Als würden die Gedanken dieser Menschen mit Löschung aus dem Internet und/oder Bestrafung einfach verpufft. Es ist das gleiche Dilemma wie bei der Frage eines NPD-Verbots. Will man sie wirklich verbieten und am Ende dafür sorgen, dass ein extremistischer Rand der Gesellschaft womöglich endgültig im Untergrund verschwindet und sich jeglicher öffentlicher Betrachtung entzieht? Aber so ist das eben in diesen Zeiten, in denen man mit blindem Aktionismus nach kurzfristigen Erfolgen strebend, mehr Symptombekämpfung betreibt als wirkliche Ursachenbekämpfung. Die Gedanken über die Konsequenzen macht man sich eben hinterher oder auch gar nicht.

Die Fratze der Zensur

Dementsprechend groß war gestern die Empörung derjenigen, die so gerne wegzensieren, als das, was SIE für wichtig und wertvoll hielten, den eigenen Zensurforderungen zum Opfer fiel. Dabei hatte Facebook nach Maßgabe der neuen Zensur-Taskforce völlig korrekt gehandelt. Man sperrte eine Seite, auf der in großer Zahl hetzerische, rassistische Posts zu finden waren. So postete beispielsweise Renate Künast die Frage, weshalb man „die Falschen“ sperren würde und Kathrin Göring-Eckard setzte noch eins drauf, indem sie darauf aufmerksam machte, man solle doch „Hetzer sperren, statt Aufklärer blockieren“. Die grüne Welt – so einfach wie immer. Merke: Den “Richtigen” darf man nicht an den Kragen, und “die Falschen” sind immer die anderen. Rechtsstaat, Demokratie und Meinungsfreiheit wollen aber genau das verhindern – Willkür, die letztlich auch ihre Verursacher frisst. Aber in der schlichten Welt der Kämpfer gegen Rechts gibt es eben nur Richtige oder Falsche, Hetzer oder Aufklärer. Hätte Kant das gewusst…

Der Justizminister reagierte umgehend. Schnell wurde nach seiner Kritik die Seite wieder entsperrt. Im Kampf gegen rechte Hetze im Netz wird das barrierefreie Denunzieren und die Selbstjustiz eben auch mal von oberster Stelle gefördert. Man darf sich über das Rechtsverständnis des Bundesjustizministers wirklich wundern. Und nein, so schlimm sind die Perlen nicht und rassistische Äußerungen bleiben widerlich und verachtenswert. Dennoch bleibt zu hoffen, dass es nicht irgendwann einmal um etwas anderes geht als rechte Hetze, dass nicht irgendwann nach Belieben gesperrt wird, was der Politik unliebsam ist und entsperrt, was den eigenen Zielen dienlich ist. Denn dort, wo der einheitliche rechtliche Rahmen fehlt, ist die Willkür nicht weit entfernt. Denn sowohl Maas wie die grünen Freunde der Zensur sind ja schon einen Schritt weiter gegangen: Sie entscheiden jetzt offensichtlich auch darüber, was wieder ins Netz darf. Damit erleben wir eine schmerzhafte Lehrstunde in Sachen Rechtsstaat und Grundgesetz.

Tweet_Kuenast

Unterstützung
oder

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Ihre Argumente, Gedanken oder Informationen zum kommentierten Beitrag bringen wir ganz oder gekürzt mit Ihrem Nutzernamen und ohne Ihre E-Adresse, wenn wir Ihren echten Vor- und Nachnamen erfahren.

Kommentare {61}

  1. Ich bin jetzt zum zweiten Mal gesperrt worden, ohne dass ich im Ansatz verstehen würde warum. Einmal für nichts als einen Link auf einen SPON Artikel nebst wörtlichem Zitat aus diesem und einmal wegen eines Videos, in dem es um Genitalverstümmelung ging. Außer der pauschalen Aussage, gegen die Community Standards verstossen zu haben, gibt es da von seiten Facebooks gar nichts. Das hat kafkaske Züge. Bisher waren es ja nur nackte Brüste, die Facebook empören konnte, jetzt ist herrscht die Willkür gegen Unliebsames, definiert von Bertelsmann und NGOs.

    Ich habe meine Konsequenzen gezogen und mein Account gelöscht und werde Facebook zukünftig der Werbung und den Katzenvideos überlassen.

  2. Perlen aus Freital

    “Perlen aus Freital” hat sich selber diskreditiert, ist auch bei offiziellen Stellen ungut beurteilt worden.
    Kritiker werden mit Unsinn diffamiert, sogar ein Anifa-Typ als “nazi” tituliert, oder echte Profile als ein Fake-Typ benannt, und ein echtes Fake-Profil verlinkte den Blödsinn dann auf die Lügenseite

    Ein Blog, der unbescholtene User als “Nazi-Fakes” einstuft, deren Profile öffentlich macht, und sie sperrt sowie deren Kommentare löscht? Harmlose Kommentare wohlgemerkt!
    Wie erwähnt, selbst Antifa-Leute werden mal schnell “nazifiziert”. Selbst eine Seite GEGEN Nazis (!!!), mit völlig harmlosen Kommentaren, ist gelöscht. Es gibt viele, gute Organisationen und Bewegungen, die gegen Rassimus angehen, und die erkennt man auch, und muss man unterstützen. Aber solche Betreiber, die sich durch Spenden-Betellei wohl ernähren, und nicht einmal reagieren, auf solche kann man verzichten. Vielleicht mal bei https://www.facebook.com/Perlen-aus-Freital-watch-103001213388879/ schauen, da sind gelöschte Kommentare, Verfehlungen und Verleugnungen zu sehen. Welcher politischer Richtung diese Betreiber sind, weiß ich nicht. Aber da kann man sehen, wie die “Perlen” ticken. Ach: ich bin KEIN Nazi, auch kein Antifa-Mitglied oder ähnliches.

    Und, hey, jaa, alles Nazis, auch die bekannte Amadeu-Antonio-Stiftung, Journalisten, echte Gruppen, die sich gegen Rechtsextremisten einsetzen.
    Ich habe den Spendenaufruf dieses Blogs auf deren Facebookseite und die Verleumdung Unschuldiger kritisiert, denn dieser ist rechtlich bedenklich. Kosten entstehen dieser “Gemeinschaft” ja auch gar nicht, sie machen dies in ihrer Freizeit. Mein kritischer Kommentar ist sehr zügig gelöscht wurden und ich bin auf deren Seite gesperrt. Da möchte wohl jemand Geld machen, nicht für den guten Zweck, sondern für die eigene Tasche. Ich wäre vorsichtig bei diesem Blog, es wird auffallen, dass kritische Stimmen nicht vorhanden sind. Wenn man Kommentare von Nazis entfernt, dann hätte ich Verständnis.

    Sie begründen ihre Anonymität mit den Drohungen, doch Vereine, die sich gegen rechtes Gedankengut und die Folgen einsetzen, sind auch nicht anonym, dort sind Spenden auch nötig und erforderlich und vor allem nachvollziehbar. Auch von dort gibts Kritik..aber nach deren Logik: alles Nazis, auch verunglimpfte Antifa-Typen, alles Nazis. Die ganze Welt nur noch Nazis, aber die “Perlchen” und ihre kleine Scharr, jaa, die haben die Weisheit mit Löffeln genossen.

    Und jetzt zeigen sie ihr Gesicht. Likes für linksextremistische Seiten, Interview für linksaussen Zeitungen. Ob das die Liker (etwa 12.000, davon viele Fake-Profile) noch an “der Stange” hält?
    Sicherlich sind nicht alle dort Marxisten. Damit ist doch bewiesen, das die linksextremistischen Betreiber sich durch die “Spenden” ernähren, und eine gute Sache missbrauchen.
    Dazu passt auch ihre schon kriminelle Verleumdung unbescholtener Bürger, und deren Missachtung einer Richtigstellung.
    Das peinliche und zudem falsche rühmen “..Medien und Politik” stünden hinter ihnen, ist
    überheblicher Unsinn. Über die Grünen müssen wir nicht reden, das eon SPD-Mann sein Amt nutzt, liegt eher daran, das er nur das augenscheinlich “Gute” im Perlen-Blog sah, sich aber null mit dem Inhalt beschäftigte.
    Und die Medien? Auch einige kritische Stimmen, zumindest bei den seriösen.
    Es gibt genug echte,seriöse Seiten, die sich gegen Extremismus wenden, die erkennt man recht gut. Solch “Bettel-Schufte” und Hetzer, die grobe Fehler nicht korrigieren, brauch niemand.

  3. Herr Sven Baum,

    nein. So naiv sind Sie nicht. Aber ich lasse Ihnen gerne Ihre Meinung. An der meinen vermag Ihr undurchdachter Beitrag sowie auch ihre Anmerkungen zu vielen anderen Lesern, denen Sie zumeist unterstellen, den Blog nicht zu kennen, nichts zu ändern. Muss ja auch nicht sein. Ich denke es liegt daran, dass Sie nicht ansatzweise verstehen wollen, um was es bei der Kritik geht. Es geht um die Methode. Es geht um die Frage, ob der Zweck mal wieder die Mittel heilt. Nicht die Frage, welche Bücher im Feuer landen, sondern dass überhaupt Bücher verbrennen, ist, um dies überspitzt und zugegeben polemisch zur Frage von Tabus zu vergleichen, die Grundlegende.

    Ihr Argument „Frei verfügbare Daten“: Wie wäre es denn – auf Ihrem schmalen Pfad wandernd – mit einem Blog, in dem bundesweit die Daten von öffentlich verhandelten Strafverfahren abgebildet werden? Kein Problem? Es dürfte ja an jedem Ort, an dem es ein Gericht gibt, auch Leute geben, der genug Zeit haben, sich gezielt die Strafverfahren mit Angeklagten einer bestimmten Gruppe oder eines sonstigen Merkmales – vielleicht ein arabisch klingender Name – anzusehen und in den Blog einzustellen. Auch die Angaben zur Person in Strafverfahren sind in der Verhandlung bei Erwachsenen öffentlich. Nach Ihrer Argumentation o.k.? Ist doch eh öffentlich und keiner wird gezwungen sich strafbar zu machen. Kein Pranger? Merken Sie was? Eigentlich hatte ich das Problem einleitend in meinem ersten Beitrag angesprochen. Thema: Kinderschänderwarnseite usw..

    Ihr Argument „Selbst gepostet“:
    Wie wäre es, wenn man gezielt im Netz sucht und die Seiten von Leuten, aus deren Beiträgen man ersehen kann, dass sie etwa Sozialhilfeempfänger sind, sammelt? Leute die keinen Unterhalt zahlen und das in einer Scheidungsgruppe gepostet haben? Oder gleich ein Sammelverzeichnis über Leute, die bei Facebook – irgendwo und sonst über die eigene Seite nach kurzer Zeit nicht mehr auffindbar – mal geschrieben haben, dass sie im Knast waren, Geld- oder Drogenprobleme haben/hatten? Da wäre es doch für den künftigen Schwiegerpapa auch leichter sich die zwei drei Sammelblogs anzusehen. All das findet man massenweise. Leute schreiben viel in diesen Portalen und Gruppen.

    Noch zum letzten Satz Ihrer Ausführung: „ Bezüglich der Nennung von Daten, geht es hier um frei verfügbare Daten aus dem Internet, die besagte Personen von sich aus öffentlich gestellt haben. Zum Teil direkt auf ihrer Facebookseite. Wenn Sie Ihre Daten frei für jeden zur Verfügung stellen und eine Straftat begehen, dann sind Sie selbst dafür verantwortlich.“

    Gell Sie kapieren es nicht? Abgesehen von dem, was ich oben geschrieben habe: Wenn sich jemand strafbar macht, hat sich die Strafverfolgungsbehörde darum zu kümmern. „Wenn sich jemand strafbar macht“! Das scheint, wie mein Beispiel zeigt, aber nicht der Maßstab der Gesinnungspolizei zu sein. Von mir aus zeigen Sie die Leute halt an, wenn Ihre Mentalität danach verlangt. Es gibt ja auch zahlreich private Parkwächter. Der Pranger geht gar nicht. Das ist weniger eine Rechtsfrage als eine der gesellschaftlichen Grundhygiene.

    Damit will ich es dann aber gut sein lassen. Ich glaube nicht, dass das jeder verstehen will, bevor er selbst vielleicht auf irgend einer Liste auftaucht. Die Schriftführer ändern sich immer wieder mal. Alle Schriftführer haben aber gemeinsam, dass sie sich sicher sind, die richtigen Listen zu führen. Das hat die Geschichte oft gezeigt. Genau deswegen wäre es schön, wenn die Methoden an sich bewertet werden würden und nicht nach der politischen Vorliebe. Mich widern solche Blogs und Listen einfach an.

  4. @Erik Lind

    Sehr geehrter Herr Lind,

    wie kann denn das unkommentierte Darstellen von Aussagen ein Pranger sein? Ein Pranger wäre es, wenn die Aussagen kommentiert würden und etwas gefordert wird. Satirisch tun das zum Beispiel die Hooligans gegen Satzbau.

    Ich erinnere mich an die Diskussionen, ob man die Namen und den Aufenthaltsort von gefährlichen Kinderschändern veröffentlichen solle, um Kinder zu schützen. Ich erinnere an Diskussionen darüber, ob der Name von Tätern, auch schwerster Straftaten, öffentlich genannt werden darf oder nicht.

    Bezüglich der Nennung von Daten, geht es hier um frei verfügbare Daten aus dem Internet, die besagte Personen von sich aus öffentlich gestellt haben. Zum Teil direkt auf ihrer Facebookseite. Wenn Sie Ihre Daten frei für jeden zur Verfügung stellen und eine Straftat begehen, dann sind Sie selbst dafür verantwortlich. Ob die Perlen die Daten nun nennen oder ich sie mir selbst zusammen suche über Google, ist das Gleiche. Hier wird also nur auf einen vorhandenen Datenbestand zugegriffen. Und rechtlich ist daran auch nichts verkehrt. Bleibt einzig die Moral über. Aber da hat jeder ja sein Eigenes Päckchen zu tragen. Sprachlos sollten Sie eher sein, dass Menschen ihre Daten für jeden zur Verfügung stellen und dann auch noch unter Klarnamen Straftaten begehen.

    Ansonsten ist Ihre Passage schon ein Apfel-Bananen-Vergleich.

    Ja es gibt übliche Kommentare, es gibt aber auch noch üblere Kommentare, die den Straftatbestand vermuten lassen, um die es Hauptsächlich geht. Seltsamerweise wird das bei Ihnen nicht deutlich. Warum nur?

    Dann bedienen Sie sich eines Beispielfalls. Nehmen sich dabei heraus, allein zu beurteilen, was Polemik ist und ob es wert wäre, es posten zu können. Entscheiden nun künftig Sie allein, wer was und wie posten und veröffentlichen darf? Wieso interessiert Sie die Beweggründe des Seitenbetreibers nicht? Warum schreiben Sie diesem nicht, stellen stattdessen hier es in den Raum, wo es keinen Sinn ergibt?!

    Was als Nächstes kommt ist Polemik. Bis dato haben wir die Aussagen auf Facebook. Wenn Sie eine Glaskugel besitzen und in die Zukunft schauen können, dann teilen Sie uns bitte alles Wichtige mit. Interessanter wären da wohl aber ganz andere Themen.

    Arbeitgeber wurden in etlichen Fällen ja informiert. Das Thema wurde bei den Perlen kontrovers diskutiert. Auch ich sehe es kontrovers. Da kann man unterschiedlicher Meinung sein. Wichtig ist die eigene Haltung. Die der Anderen kann man nur bedingt beeinflussen. Ob es die Seite nun gibt oder nicht.

    Sie schreiben von einer “menschenverachtenden Prangerseite” und erwähnen mit keinem Wort die wirklich relevanten Inhalte dort und die Straftaten, die damit verbunden waren. Was hier wohl menschenverachtender ist, das steht im Raume.

    Vielleicht sollten Sie sich in Zukunft erst umfassend mit Dingen auseinander setzen, bevor Sie Ihre Meinung bilden und extreme Worte wählen, die ich für lächerlich halte.

  5. Gestern hat Herr Bartsch von den Linken im Bundestag die ANTIFA gelobt und Nähe bewiesen. Die gleiche ANTIFA, die mit ihren Schlägeern Gegendemos veranstaltet, auf Demonstranten einprügelt und Polizisten verletzt. Die ANTIFA, die Frankfurt anläßlich der EZB-Neubaueröffnung in der Innenstadt schwer verwüstet hat, die grundgesetzlich verankerte Parteien bepöbelt, Veranstalter bedroht, Autos in Flammen aufgehen läßt, Büros Andersdenkender verunstaltet. Und die sich dann damit auch noch im Internet brüstet, ohne zur Rechenschaft gezogen zu werden (linksunten.indymedia.org). Heute wird von Gastwirtbedrohungen berichtet, (AfD-Stammtisch in Duisburg

    Antifaschistische Aktion

    Verfasst von: Antifaschistische Aktion aus Duisburg. Verfasst am: 26.02.2016 – 08:18. Geschehen am: Donnerstag, 25. Februar 2016. Orte: Duisburg, Duisburg-Neudorf, DU.

    Seit geraumer Zeit findet im “Franky`s Club Restaurant” unweit des Duisburger Hbfs monatlich ein “AfD-Stammtisch” statt. Der starke Anstieg der Teilnehmer*innenzahlen war Grund genug dem Besitzer Frank Betke im Vorfeld (16.02) einen Brief zu schreiben. Trotz aller Warunungen stellte Herr Betke dem AfD-Kreisverband Duisburg gestern (25.02) erneut seine Räumlichkeiten zur Verfügung. Zur Dokumentation folgt der Brief) oder andere Tätigkeiten wie

    ([DfA] Angriff auf Finanzier der Busfahrten

    Albrecht Graf Von Brandenstein-Zeppelin

    Verfasst von: Antifa. Verfasst am: 26.02.2016 – 11:59. Geschehen am: Freitag, 26. Februar 2016. Orte: Stuttgart, Mittelbiberach.

    In den frühen Morgenstunden des 26.02. haben wir das Schloss in 88441 Mittelbiberach angegriffen. Das Schloss gehört Albrecht Graf Von Brandenstein-Zeppelin. Auf die Adresse Schloßstr. 11 ist ebenfalls der Sitz der „European Family Foundation e.V.“ unter Führung des Grafen gemeldet. Diese Stiftung gibt selbst an, die Busse zur „Demo für Alle“ in Stuttgart zu finanzieren. Sie tritt auch als Impressum der Homepage: http://www.demo-für-alle-anmeldung-zur-fahrt.de auf. Hinter dem reaktionären Aufmarsch in Stuttgart steht ganz offensichtlich eine erzkonservative monarchische „Elite“.)

    (Leipziger Ordnungsamtautos abgefackelt

    Leipziger Ordnungsamtautos abgefackelt

    Verfasst von: anarchistische zelle. Verfasst am: 25.02.2016 – 23:24. Geschehen am: Freitag, 19. Februar 2016. Orte: Leipzig.

    Wir brauchen euren Staat nicht! Durch eure autoritäre und kapitalistische Ideologie von Macht und Herrschaft versucht ihr eure Existenz als Institution und euer Handeln zu legitimieren.)

    (NBG: Angriff im Vorfeld auf geplante AfD Veranstaltung im Gasthaus Heidekrug

    farbenfroh

    Verfasst von: BESORGTE ANTIFAS. Verfasst am: 25.02.2016 – 20:05. Orte: Nürnberg.

    In der Nacht vom 24.02 auf den 25.02.2016 haben wir das Gasthaus Heidekrug in Nürnberg angegriffen, da am Abend des 25.02 eine sogenannte „Infoveranstaltung“ der rechtspopulistischen AfD Nürnberg in dessen Räumlichkeiten stattfinden sollte. Deshalb haben wir uns entschlossen der AfD und dem Besitzer ein Menü zu servieren, das nicht auf der Speisekarte stand.)

    (Bremen: „Rückkehrhilfe“ der AWO schließen! – Alle bleiben!

    Fight Fortress Europe

    Verfasst von: anonym. Verfasst am: 25.02.2016 – 00:41. Geschehen am: Mittwoch, 24. Februar 2016. Orte: Bremen.

    Heute Nacht haben wir die sogenannte “Rückkehrhilfe” der AWO mit Farbe markiert. Sie ist ein tragender Bestandteil des rassistischen Abschottungs- und Abschiebe-Regimes in Bremen. Während die Merkel-Regierung die Abschottung des Kontinents vorantreibt, arbeitet der Staat an der Zurichtung geflüchteter Menschen für den deutschen Arbeitsmarkt und an der menschenverachtenden Selektion zwischen jenen, die als verwertbar gelten und anderen, die es gilt so schnell wie möglich loszuwerden.)

    Solche und ähnliche Geschichten werden laufend veröffentlicht, die die linksgerichteten Politiker mittragen. Kein Staatsanwalt, kein Verfassungsschutz, keine Polizei die einschreitet, und ein Justizminister der sein Gesichtsbild nur nach rechts gerichtet hat Wo bleibt der Aufschrei?

    1. Sehr geehrte Frau Roller, es existiert keine “Die Antifa”, so wie Sie diese darstellen. Wenn Sie sich mit der Struktur der Aktionen beschäftigen möchten, empfehle ich Ihnen eine gute Recherche. Ansonsten fragt sich der geneigte Leser schon, was Ihr Beitrag mit dem Thema zutun hat? Wenn Sie Straftaten entdecken, können Sie jederzeit Anzeige erstatten. Wenn Sie strafwürdige Kommentare auf FB veröffentlichen möchten, dann können Sie sich gerne ein Beispiel an den Perlen aus Freital nehmen und eine entsprechende Seite einrichten.

  6. “Perlen aus Freital” ist ein mehr als fragwürdiger Blog. Falschanschuldigungen noch und nöcher und keine Richtigstellungen. Dort wird auch schonmal eine Karrikatur als Rassismus ausgelegt, so rechtfertigt man im Umkehrschluss auch die Anschläge auf Charlie Hebdo. Viele Kritikpunkte hier zusammengetragen: https://www.facebook.com/Perlen-aus-Freital-watch-103001213388879/

    1. Scheinbar waren Sie nie auf dem Blog. Dort gibt es weder Anschuldigungen, noch falsche Anschuldigungen, sondern lediglich Screenshots und die erneute Wiedergabe von Aussagen von Usern. Die besagte Seite Freital Watch finde ich putzig. Es gibt eben immer Kritiker. 😉 Und diese bezieht sich ausnahmslos auf die Facebookseite. Das die nun mal Kommentare beinhaltet, ist ein weiterer Punkt.