Krankenschein

Jeder Dritte bis jeder Zweite hat sich im ersten Halbjahr 2016 mindestens einmal ärztlich krankschreiben lassen. Im Durchschnitt dauerten die attestierten Krankheiten zweieinhalb Wochen - mit Urlaub und Feiertagen hat ein Halbjahr nur 22 Arbeitswochen.

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Krank sein ist etwas Subjektives. Selbst wenn man objektiv krank ist, muss man sich subjektiv krank fühlen, damit der Zustand entsprechend wahrzunehmen ist. Für einen selbst genauso wie für andere. Das ist genau wie bei Schmerzen. Es ist schwer zu sagen, ob jemand wehleidig ist oder ob er tatsächlich starke Schmerzen ertragen muss. Außerdem kann man, egal wie schlimm, Schmerzen und Krankheit genauso erdulden wie erleiden. Um ein „brauchbarer Patient“ zu sein, braucht man Talent, hat Thomas Mann den Hofrat Behrens im Zauberberg erklären lassen.

Der Gesundheitszustand einer Nation ist also in erster Linie ein gefühlter. Oder ein gemachter? Fakt ist jedenfalls, dass laut einer aktuellen Analyse der DAK Gesundheit die Arbeitnehmer in Deutschland sich wieder einmal häufiger krank melden als in der Vergangenheit. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) der gesetzlich Versicherten hat sich im ersten Halbjahr 2016 mindestens einmal ärztlich krankschreiben lassen. Das allein ist schon eine mächtige Zahl, zumal wenn man bedenkt, dass vielerorts erst nach drei Tagen Krankheit ein Attest verlangt wird. Jeder Dritte oder eher in Richtung jeder Zweite hat sich im vergangenen Halbjahr also mindestens einmal arbeitsunfähig krank empfunden.

Und dann kommt noch die zweite Hammerzahl dazu: Im Durchschnitt dauerten die attestierten Krankempfundenheiten 12,3 Tage – zweieinhalb (Arbeits-) Wochen. Zur Einordnung, mit Urlaub und Feiertagen hat so ein Halbjahr nur rund 22 Arbeitswochen.

Über ein Drittel der Arbeitnehmer, im Schnitt 12,3 Tage. Für jeden, der nur eine Woche Grippe hatte, muss ein anderer vier Wochen im Krankenstand gewesen sein, damit man auf den Durchschnitt kommt.

Mehr als die Hälfte aller Krankheitstage wegen Rücken, Schnupfen oder der Gemütslage. Bei letzterem haben die Diagnosen um fast einen Prozentpunkt zugelegt. 15,9 Prozent aller Diagnosen waren auf psychische Erkrankungen zurückzuführen. Ausgerechnet da, wo es am ehesten nur ums bloße Empfinden geht, um sich krank zu fühlen, wächst die Zahl seit Jahren scheinbar unaufhörlich.

An dieser Stelle gleich den Disclaimer vorweggenommen: Ja ich weiß, dass es schlimme psychische Erkrankungen gibt, die allein schon schlimm genug sind, aber zudem auch gravierende physische Konsequenzen haben können. Und mir ist auch vollkommen klar, dass es da natürlich langwierige Fälle gibt, die zum Wohle aller Beteiligten gründlich auskuriert gehören.

Wohlfahrtssyndrom Kranksein

Aber die Verwunderung bleibt, warum gerade heute zu Zeiten historisch und global einzigartiger Wohlfahrt und individueller Freiheit ausgerechnet Depressionen, Burn-Out und Überforderung derart zunehmen. Und diese Verwunderung geht unweigerlich einher mit dem Verdacht der Verweichlichung.

Kaum jemand auf dieser Welt hatte jemals so viel Freizeit wie wir hier und heute. Eine eingehende OECD-Studie zu diesem Thema von 2009 kommt auf über ein Viertel unserer Zeit als pure Freizeit – da ist keine Erwerbsarbeit oder Ausbildung, keine Hausarbeit, man ist nicht mit Essen, Sich-Waschen oder Ähnlichem beschäftigt und man schläft auch nicht. Tag für Tag gut sechs Stunden Muße im Durchschnitt. Das ist Weltspitze.

Nun könnte man sagen, es sei eben nichts schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen. Aber auch wenn man es von der negativen Seite her betrachtet, sprechen die Indikatoren gegen zunehmende psychische Belastungen in unserer Gesellschaft. Bei Selbstmorden etwa liegt in den allermeisten Fällen eine psychische Erkrankung zugrunde, häufig Depressionen. Bei der rapide steigenden Zahl von entsprechenden Krankschreibungen wäre also zu erwarten, dass auch die extremen Symptome zunehmen. Seit Anfang der 2000er-Jahre hat die Anzahl der Selbstmorde aber um gut acht Prozent abgenommen. Seit den Achtzigerjahren hat sie sich sogar fast halbiert.

Inflationäre Diagnostik – diagnostische Inflation

Wie lassen sich dann aber diese enormen Zuwächse bei den Krankschreibungen erklären. Es ist ein Teufelskreis. Ein Teufelskreis, an dessen Anfang Verweichlichung und schwindende Leidensfähigkeit steht. Die abnehmende Bereitschaft bei den unvermeidlichen Alltagsproblemen des Lebens und den damit verbundenen seelischen Belastungen auf seine natürlichen Widerstandskräfte zu vertrauen. Trotz mehr Zeit, weniger Bereitschaft auf die heilende Wirkung der Zeit zu vertrauen. Psychische Hypersensibilisierung verbunden mit Reparaturmentalität.

Diese unleidige Nachfrage weckt Therapieangebote, die so rasant zunehmen, dass sie sich selbst Nachfrage schaffen müssen. Mit der Dichte des Angebotes nimmt auch die Inanspruchnahme zu. So erklärt sich zum Beispiel, warum in der Stadt mehr psychische Erkrankungen als auf dem Land diagnostiziert werden. Man spricht von Überdiagnostizierung. 1991 gab es im gesamten Bundesgebiet 2.414 Ärzte in der Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie und der psychosomatischen Medizin. 2015 waren es 19.361.

Zugleich werden immer mehr Gemütszustände für behandlungswürdig krank erklärt. Kaum jemand, dem nicht laut DSM-5, der umfassenden Klassifikationsbibel der Psychiatrie, ein Dachschaden eingeredet werden könnte (Diagnostic and Statistical Manual – Diagnostisches und Statistisches Handbuch psychischer Störungen – in der aktuell gültigen fünften Revision). Schüchternheit, Trauer, Prüfungsangst, etwas ungewöhnliche Essgewohnheiten, etwas zu aktiv, etwas zu passiv, all das und noch viel mehr, reicht heute leicht, um sich wegen psychischer Störungen krankschreiben zu lassen. Ausgerechnet der Psychiater, der für die Vorgängerversion DSM-4 federführend war, Allen Frances, spricht beim DSM-5 von der „Pathologisierung der Normalität“ und von „fortgeschrittener diagnostischer Inflation“.

Am Ende des Teufelskreises steht dann, dass sich auch die Medien unweigerlich mehr mit psychischen Erkrankungen beschäftigen – vom Tatort, über Radio sonnengrau bis zur Apothekerzeitung. Je mehr berichtet wird, umso mehr laufen wir Gefahr, vermeintliche Symptome bei uns selbst zu finden, die man dann leicht auch nachhaltig zu spüren bekommt. Ein Nocebo-Effekt. Bei so angeregten Laiendiagnosen wird schnell aus einer Abneigung, aus ein bisschen Frust, ein paar melancholischen Tagen oder aus einem nervigen Arbeitsauftrag gefühlt eine handfeste Krankheit. Die Zeitkrankheit Dekadenz.

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Kommentare

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  • Ralf Pöhling

    Die Motivation zu „schaffen“ schwindet. Aus gutem Grund.
    Die Steuerlast steigt soweit, das weder mittelständische Firmen noch ihre Angestellten in der Breite in der Lage sind, mit dem noch übrig bleibenden Geld ihre Berufswünsche und ihr Privatleben nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten.
    Die Zahl derer, die mit ihrer Firma Wohlstand erwirtschaften können und derer, die von ihrem Gehalt ohne Aufstockung durch das Amt entspannt leben, sinkt dramatisch.
    Der Drang, oder noch besser Zwang, sich gegenseitig zu „bescheißen“ um selbst nicht finanziell unterzugehen, steigt im Gegenzug auf ungeahnte Höhen.
    Hinzukommt, dass das abgepresste Steuergeld für Dinge eingesetzt wird, die den Interessen des Steuerzahlers zuwider laufen.
    Man arbeitet nicht mehr für seine eigenen Interessen, sondern für die Interessen anderer. Und wenn diese anderen auch noch keinerlei Anzeichen von sich geben, sich trotz großzügiger Alimentierung den Interessen des Allgemeinwohls dienlich zu machen, kann man wohl nur noch von Ausbeutung sprechen.
    Dummerweise ist das Thema Ausbeutung politisch genau von denen besetzt, die den ganzen Salat erst angerichtet haben, sich nun dreisterweise auch noch als Retter der Enterbten darstellen und sich damit satt die Taschen füllen.
    Ein Teufelskreis.

    • Die hohe Steuer- und Abgabenlast gerade im mittleren, durchschnittlichen Einkommensbereich ist fraglos wenig leistungsmotivierend und, ja das sehe ich auch so: Das grenzt an Ausbeutung. Und wenn das tatsächlich so weit geht, dass die Menschen das „Bescheißen“ deswegen vor sich selbst mühelos rechtfertigen können, dann sind das leider Vorzeichen vom Anfang vom Ende. Die Ratten verlassen das sinkende Schiff. Ich glaub nicht, dass wir schon so weit sind, aber da muss tatsächlich massiv gegengesteuert werden. Die Abschaffung des Soli und ein Einkommensteuertarif auf Rädern gegen die kalte Progression sind daher das Gebot der Stunde.

  • H. Hoffmeister

    Sehr geehrter Herr Maas,

    stimme Ihren Ausführungen vollumfänglich zu. Als Verantwortlicher eines mittelständischen Unternehmens könnte ich viele Beispiele für gelbe Urlaubsscheine bringen. Mir tun dann vor allem die Mitarbeiter leid, die so gut wie nie fehlen und für die anderen die Arbeit mitmachen. Mit derselben ‚Krankheit‘, die das Erscheinen am Arbeitsplatz unmöglich macht, können viele der Krankgeschriebenen aber durchaus wertschöpfende Tätigkeiten für den Eigenbedarf ausüben. Meine Schätzung: In Deutschland sind 90% der ‚Krankschreibungen‘ nur bezahlter Zusatzurlaub. Ist wirklich traurig.

    • Mit den 90% liegen Sie wahrscheinlich gar nicht so weit weg von der Realität – zumindest bei den psychsichen Erkrankunge:. „… Einem Bericht der Forschungsgruppe Psychosomatische Rehabilitation an der Berliner Charité zufolge stuften Zweitgutachter 75 Prozent der Patienten mit psychosozialen Problemen als arbeitsfähig ein, obwohl diese davor eine AU-Bescheinigung erhalten hatten. Dass dies kein typisch deutsches Phänomen ist, zeigt der Blick in die Schweiz . »Laut einer Studie werden Atteste in 87 Prozent der Fälle ausgestellt, selbst wenn sie für den Arzt nicht indiziert sind«, sagt Professor Ernst Zeller von der Juristischen Fakultät der Universität Zürich. …“ aus http://www.zeit.de/2009/40/Krankschreibungen

  • twsan

    Herr Maas – diesen Artikel sollten Sie den Hinterbliebenen dreier meiner Kollegen zum Lesen geben.
    ‚Mal sehen, ob Sie dann auch noch so große Töne spucken…

  • NoName

    Sicher nicht gut, wirtschaftlich katastrophal:

    Der Krankenschein ist manchmal das „Fick dich“ des Arbeitnehmers.

    Arbeiten macht einfach keinen Spaß mehr. Der Ton in den Firmen hat sich dem Ton in der Gesellschaft angepasst. Rücksichtslos wird von oben durchregiert, auf den Knochen der Leute.

    Motto: Ich krieg ja jederzeit nen anderen.

    Die exorbitante Teuerung auf allen Ebenen während Gehälter stagnieren, ja schrumpfen, lässt einen auch nicht fröhlich in die Zukunft gucken.

    Dass das Geld was man uns Allen abnimmt, mit der Gießkanne an die angeblichen Schutzsuchenden aus aller Herren Länder verteilt wird, auch kein Bringer.

    Dass nicht Wenige der Schutzsuchen aus Dankbarkeit unsere Frauen belästigen, uns beklauen und uns in unseren eigenen Land, wie ein lästiges Übel betrachten, lässt auch niemanden beherzt in die Hände spucken.

    Ich habe in meinem Leben auch schon mal sehr viel krank gefeiert, während meines Zivildienstes:
    Da hatte ich einen Chef der meinte, ich müsste seinen Wagen waschen etc., der Zivi wär so ne Art Privatsklave.
    Als ich das verweigerte, beschwerte er sich beim Zivildienstbeauftragten, der offensichtlich nicht für die Zivis da war, sondern für die „Arbeitgeber“. Der drohte mir irgendeinen Scheiß an.

    OK, wenn es danach solche Aufträge gab, Sofortmigräne, gerne auch mal ausdauernd. Hat ein bißchen gedauert, dann hatte er verstanden.

    Geht natürlich beim Zivildienst ganz easy, weil man da ja eh nicht arbeiten will, eigentlich zwangsverpflichtet ist.

    Um mir eins auszuwischen, haben sie mir hinterher noch ein paar Tage drangehängt, weil für mich die Regelung „Krankschreibung erst am 2 Tag“ doch nicht gelte.

    Was mit den Tagen passiert ist, ist ja klar. Idioten.

    Find ich heute noch OK.

    Lassen uns doch allen mal vier Wochen krank schreiben, gleichzeitig. Dann merken Politik und Wirtschaft vielleicht, dass sie ohne uns das Land nicht führen können.

    Uups, ich hoffe das ist jetzt nicht schon der Aufruf zum Genralstreik. Der ist in Deutschland nämlich – wie sollte es anders sein – verboten.

    Also ich distanziere mich von allem, notfalls auch von mir selbst.

  • Andreas Stadel

    Also, ich habe auch Schmerzen – Kopfschmerzen, wenn ich sehe, wie ich halb Afrika zu einem neuen Gebiss verhelfen soll. Wundern Sie Sich doch nicht, wenn die Leistungsträger völlig entnervt die Solidarität mit den Traumtänzern in Berlin aufkündigen. Immer nur bezahlen macht halt nur bedingt Freude… Lass doch mal die Klugscheißer bezahlen.

  • Susi

    Als erstes finde ich, dass knapp 16% aller Krankschreibungen auf „Gemütserkrankungen“ entfallen nicht unbedingt besonders viel.
    Wer allerdings glaubt, dass die a) alle bloss ein paar freie Tage wollen und b) sich doch bitte schön zusammenreissen sollten wird diesen Menschen nicht gerecht.
    Wenn ein Kind (37 Jahre alt, krebskrank) zu Hause stirbt, dann verstehe ich, wenn die Mutter (Ende 50) danach noch 14 Tage krank ist. Wenn jemand an Depressionen leidet gibt es viele tolle Menschen, die schreien „reiss Dich doch endlich zusammen“. Nur funktioniert das nicht. Ein Teil der Krankschreibungen dürfte auch auf Mobbing zurückzuführen sein. Wie wird man einen Mitarbeiter nach langer Betriebszugehörigkeit los? Gar nicht — oder eben mit mobbing! Da kommt es auf ein paar Krankentage auch nicht mehr an.
    Übrigens erkranken auch pflegende Angehörige überproportional an Depressionen oder besser eben Erschöpfung, da sie die 6 Stunden Müssiggang in die Pfege ihrer Angehörigen investieren.

    • Mit Einzelfällen kann man immer leicht jede Diskussion erschlagen. Wenn Untersuchungen mit Zweitgutachten bei psychischen Erkrankungen gemacht werden, kommen z.B. 75 Prozent ungerechtfertigte Krankschreibungen raus. Da sind 25 Prozent Fälle dabei, die sie mir als Beispiel leicht unter die Nase reiben können. Das ändert aber nichts daran, dass das Gros eigentlich arbeitsfähig wäre.

  • Harald Kampffmeyer

    Ich glaube, dass für die, die schon länger hier wohnen, das eiserne Gesetz Darwin’s „Survival of the Fittest“ bald wieder seine Gültigkeit bekommen könnte.
    Mal sehen, was dann aus den Verweichlichten „Ich-babe-Rechte-Rufern“ wird.
    Ich jedenfalls gehe auf den Schießstand und bereite mich vor.
    Bis bald, und ‚Allahu Akbar‘!

  • G.Hahn

    Kranksein ist nicht notwendigerweise etwas subjektives, auch muss man sich nicht notwendigerweise krank fühlen, um objektiv gesehen krank zu sein
    Kranksein ist zuallererst etwas Objektives. Etwas Objektives , was seinen Ausdruck u. a. in subjektivem Befinden entäußern kann.
    Offiziell festgestellt wird Krankheit letztendlich in einem interaktiven Prozess zwischen Krankem und den dazu legitimierten Feststellungsinstanzen (Ärzten) nach definierten Standards (ICD) und Dignosemethoden, was allerdings nicht ausschließt, dass es darüberhinaus nicht noch weitere , nicht entdeckte, noch nicht diagnostizierfähige Krankkheiten gibt.
    Es gibt auch viele Länder, die nicht über ausreichende medizinische Infrastruktur verfügen, um die Krankheiten objektiv kranker Menschen feststellen, bzw. diagnostizieren zu können. Nichtsdestotrotz sind diese Menschen krank, in dem Sinne, dass sie sich subjektiv krank fühlen können oder auch objektiv krank sind ohne dies subjektiv wahrzunehmen.

  • Friedrich

    Mit Verlaub, wo kommen sie denn her, lieber Herr Maas ?

    Für meine Person : Schon mal 20 Jahre Schichtdienst gearbeitet ? Immer auf der Straße im Sicherheitsgewerbe ? Ich meine speziell Polizei. Jahr für Jahr weniger Personal. Schon mal Einsätze mitgemacht 6 Tage a 17 Stunden Nachtschicht ? Allein der „normale “ Trott Schichtdienst reicht aus, um die Gesundheit nach 20 Jahren zu ruinieren. Nach meiner Meinung haben Polizisten mit aller spätestens 50 Jahren nichts mehr im Schichtdienst zu suchen. Aber wir müssen ja bis 62 Jahre “ malochen „. ( Ich bitte darum, von sarkastigen Antworten abzusehen. Hätte ich einige Jahre eher erkennen können, in welcher perversen Richtung sich dieses Land entwickelt, hätte ich auf der Abendschule oder sonstiges einen aktuellen Beruf erlernt und wäre nach Ungarn ausgewandert. Meine Berufsausbildung und Studium liegen nunmehr fast 30 Jahre zurück. Derzeit kann ich nur Sicherheit. Diese ist aktuell vollkommen inhaltslos, da gültige Gesetze eh nicht umgesetzt werden. Deshalb komme ich mir in meiner Uniform wie ein Kasper vor. )

    • Fritz Goergen

      Die Malocher sind in der Krankeitsstatistik total unterrepräsentiert. Immer schon.