Terror-Opfer-Verachtung

Der Brief der Terror-Opfer-Angehörigen des Berliner Weihnachtsmarktattentats ist erschütternd - weil er die Fehler und Menschenverachtung der Regierung Merkel offenlegt.

© Sean Gallup/Getty Images

In knapper Form rekapituliert der Brief das Versagen der Inneren Sicherheit. „Der Terrorist, der den Anschlag am Breitscheidplatz verübt hat, ist unter vielen Migranten zu Beginn der Flüchtlingskrise nach Deutschland gekommen, hat vielfach Asyl beantragt, war als einer der Top-Gefährder bekannt und ist auch vor dem Anschlag bereits mehrfach straffällig geworden. Seine Fingerabdrücke zur elektronischen Identifizierung wurden – wie die der meisten Flüchtlinge – mehrfach gar nicht oder erst mit großer Verzögerung ausgewertet. Als Top-Gefährder in der Bundeshauptstadt wurde er nur gelegentlich und nur an Werktagen und nie nachts observiert, obwohl bekannt war, dass er gewerbsmäßigen Drogenhandel betrieb.“

Deutschland hat durch die unbegrenzte und unkontrollierte Hinnahme der illegalen und illegitimen Form der Zuwanderung die Herrschaft des Rechts bewusst vernachlässigt und dann im Inneren verloren – bis zum heutigen Tag. Erwachsene, die sich als Jugendliche ausgeben; Nichtsyrer, die sich als Syrer ausgeben; Zuwanderer mit Bargeld und iPhones, aber ausnahmslos ohne Pässe, die sie angeblich verloren haben; Mehrfachbeantragung von Unterstützungsleistungen; im Land herumreisende Antragsteller, verschleierte Identitäten – der Missbrauch ist hunderttausendfach belegt.

Dokumentation Offener Brief
Berliner Terroropfer-Familien von Frau Merkel allein gelassen
Aber es ist keine Überwältigung des Staates und seiner Sicherheitsdienste. Merkel und ihre Minister haben darauf keinen Wert gelegt. Sicherheit ist ihnen kein Entscheidungskriterium. „Wir schaffen das“ – war das Selbsttäuschung oder bewusste Täuschung der Bevölkerung? Man hat die Konsequenzen hingenommen – schlimmer noch: Es hat nicht interessiert. Der Staat hat sich gegen seine Bürger und deren Anspruch auf Sicherheit entschieden. Man mag jetzt Kritik an den nachgeordneten Behörden üben; manche sind schlicht überfordert aber guten Willens; andere vollziehen, was ihnen vorgeschrieben ist. Aber das Sprichwort gilt auch in diesem Fall: Wie der Herr, so das Gscherr. Mit anderen Worten: Wenn die Spitze des Staates die Kontrolle aufgibt, sind die nachfolgenden Behörden nicht in der Lage, dem entgehenzuwirken. Ist es das, was Sie meinen, Sie hätten nichts verkehrt gemacht, Frau Merkel? Die Zerstörung der Inneren Sicherheit als Ziel oder grob fahrlässige Wurstigkeit? Sagen Sie es uns. Wir haben ein Recht darauf. Ihr lapidares „Jetzt sind sie halt da“, reicht uns nicht. Es ist in seiner Schnoddrigkeit dem Ernst und dem Schmerz nicht angemessen.

Explodierende Kriminalität, wachsende Verunsicherung und Mordanschläge sind die Folge; das Weihnachstmarktattentat von Berlin ist der schwerwiegendste Fall, aber es gibt noch viele andere. Das Land reisst seine Grenzen ein und baut sie in Form von Merkel-Pollern rund um jeden Weihnachtsmarkt und jedes Volksfest wieder auf; die Grenzen werden von der Außengrenzen nach Innen verlegt. Wie wollen Sie diese kalte Grenzverlegung verantworten, Frau Merkel?

Die Angehörigen der Opfer haben ein Jahr gebraucht, um die Kaltschnäuzigkeit der Reaktion der Regierung Merkel zu formulieren. Die Angehörigen irrten noch durch Spitäler und Polizeistationen auf der Suche nach ihren Liebsten, da wurden die Toten offiziell schon in schnellstmöglicher Art und Weise geradezu verscharrt. Nur schnell weg damit aus der sichtbaren Öffentlichkeit! Es sollte kein Schatten auf die Willkommenskultur fallen. Merkel als Engel der Entrechteten weltweit sollte nicht befleckt werden mit dem Blut derer, die den Preis für die Inszenierung zahlen. Das ist Zynismus pur. Hunderte von Milliarden kostet Merkels Inszenierung – die Angehörigen der Opfer müssen betteln, damit sie die Miete bezahlen können; die Kosten der Beerdigung übernimmt der Staat, aber nur in der billigsten Variante. Dafür kann man sich nur schämen. Schämen Sie sich auch, Frau Merkel? Vermutlich berührt es Sie nicht. Diesen Opfern gilt keine Fürsorge, die haben zu funktionieren. Damit Sie größere Ziele verfolgen können, die außer Ihnen allerdings niemand kennt.

Der öffentliche Aufschrei ist ausgeblieben. Viele, zu viele Journalisten haben sich die Sichtweise der Mächtigen zu eigen gemacht. Ihr lautes Schweigen hilft den amtlichen  Verschweigern.  Immer wieder lesen wir Rechtfertigungen; wir zählen die Toten und Verletzten, aber mit der gewollten wilden Einwanderung soll das nicht das Geringste zu tun haben. Und wer es wagt, das zu formulieren? Kritik an der Politik Merkels gilt als Populismus, in der verschärften Form als „Rechtspopulistmus“. Die Mauern aus Beton um die Festplätze werden durch Mauern der verlogenen Moral ergänzt und politisch abgesichert durch kläffende Schäferhunde und Selbstschußanlagen der verordneten politischen Korrektheit. Beide Formen grenzen aus, beide spalten; im Inneren. Aus Deutschland ist ein zerklüftetes Land geworden.

Und gleichzeitig bangen wir darum, dass sich diese Vorfälle nicht wiederholen. Aber sie werden sich in der einen oder anderen Form wiederholen. Denn die Ursachen sind nicht durch Überstunden der Polizisten zu beseitigen. Sie sind nur durch Umsteuern der Politik zu bekämpfen. Aber dazu fehlt Ihnen die Kraft, Frau Merkel. In ihrer Regierung der Reste-Rampe geht es um ein Unkrautbekämpfungsmittel, in den Koalitionsverhandlungen mit den Grünen um Haschisch-Freigabe, in den Verhandlungen mit der SPD um die Rente für Alle. Aber nicht mehr um Leben oder auch nur Sicherheit für Alle.

Daran mahnen die Angehörigen der Opfer. Die Opfer mögen von der Regierung verachtet werden. Wir gedenken ihrer.

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Frau Merkel muss nicht nur vom Thron gestossen werden, sie muss mit aller Härte eines neuen, anständigen Rechts bestraft werden. Und mit ihr alle Klatschhasen und Abnicker.

Warum braucht Deutschland heute Hundertschaften von Polizeieinheiten mehr als früher? Warum werden hier täglich Frauen von zugewanderten vergewaltigt oder sogar oftmals auf grausamste Art in Weise getötet? Warum haben wir no Go aereas von Moslems in unseren Städten, die für Deutsche tabu sind? Warum kommen weiterhin Jeder Art von Flüchtlingen, unter anderem Mörder, Totschläger nach Deutschland? Etc .. etc Weil Deutschland eine Kanzlerin hat, die unfähig ist, unser Land zubeschützen.
Lesen Sie alle den offenen Brief an Merkel von den Hinterbliebenen des Anschlags in Berlin vom vorigem Jahr. Er sollte uns allen die Augen öffnen.

Ach und noch etwas:
Lieber Herr Tichy
Ganz herzlichen Dank für diesen ausserordentlichen und großartigen Beitrag.

Gibt es eine Organisation die sich um die Opfer islamisch motivierten Terrors und islamisch motivierter Gewalt in Deutschland kümmert?
Dieser Organisation würde ich gern eine Spende zukommen lassen statt auf sinnlosen Weihnachtsmärkten sinnloses Zeug zu kaufen und schlechtes Essen zu mir zu nehmen.
Das ist m.E. die richtige Antwort auf die Märkelpollermärkte. Mit Christi Geburt hat dieser Spuk schon lange nichts mehr zu tun.
Ansonsten NULL Toleranz und keine Empathie gegenüber den Empathie-Erzwingern.

Ich habe den Eindruck dass die Deutschen, durch seine eigene Naivität, sich immer wieder in die Enge treiben lassen, bis sie nicht mehr anders können als wütend zu werden, und dann haben die Verräter wieder recht!

Man kann es immer nur wieder wiederholen: „Es wird bis zum alternativlosen finanzpolitischen unkontrollierten Einwanderungsuntergangsendsieg gehen“!

Das mag für viele extrem formuliert sein, aber ich bin sehr viel in der Welt herumgereist und kenne die Probleme der Menschen auf unserer Erde. Wer glaubt der unkontrollierte Zuzug wird wieder von alleine irgendwann verschwinden, der täuscht sich selber.

Wir haben eine moderne Völkerwanderung und diese wird sich noch sehr sehr massiv verstärken.

Bei Frau Merkel habe ich den Eindruck, dass Sie fremdgesteuert ist.

Unsere Bundeskanzlerin zeigt wieder einmal, für wen ihr Herz schlägt. Nicht für die Deutschen, sondern für Multi-Kulti. Wären die Opfer MNgranten gewesen, wäre eine hochrangige Troyka nach Berlin gereist, um einen Kranz nieder zu legen, und rührige Worte zu finden. Ich denke da an die Opfer eines Attentates im Ruhrgebiet. Es stand noch nicht fest, wer dden Anschlag vor einer italienischen Pizzeria verübte. Da man davon ausging, dass das nur fremdenhassende Deutsche gewesen sein könnten, kam am anderen Tag eine hochrangige Troyka der Politik mit ihren Autos und Leibwächtern vorgefahren, um ihr Beileid zu bekunden. Wir sollten uns schon einmal… Mehr
Wir sollten aufstehen – aufstehen für all die Opfer, die es bereits gegeben hat. Und die es noch geben wird. Schließlich handelt es sich nicht nur um einen Terror im Großformat, dem hier seit über zwei Jahren im großen Stil eine freie Bühne geboten wird, sondern auch um den alltäglichen ‚Terror‘ im Kleinformat, i. e. Raubüberfälle, Massenschlägereien und -messerstechereien, Angriffe auf Ordnungs- und Rettungskräfte in Form von Spucken, Schlagen, Bedrohen, Vergewaltigungen und Grabschereien, Einbrüche, Autodiebstähle, und auch diese kleinen Bizarrheiten, an die man sich wohl im Alltag gewöhnen muss: Zusammenrottung seltsamer Typen, ab und zu wird ein Radfahrer von seinem… Mehr

Sehr geehrter Herr Tichy,

mit diesem Artikel haben Sie mir und wohl vielen anderen Mitbürgern aus der Seele gesprochen – mit jedem einzelnen Satz.

vielen lieben Dank

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